Meerschweinchen Krankheiten: Operationen / Narkose
Lange Zeit galten Meerschweinchen bei OPs und Narkosen als Risikopatienten. Die verbesserten Narkosetechniken und die Spezialisierung der Tierärzte auf Kleintiere lassen das Risiko jedoch immer kleiner werden.
Operationen und Narkosen bei Meerschweinchen
Vor der OP / Narkose:
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das Meerschweinchen sollte in einem guten Allgemeinzustand sein
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zusätzliche Gabe von Vitamin C (oral oder subkutan durch den Tierarzt) kann den Abbau des Narkosemittels beschleunigen
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Stressvermeidung
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bis direkt vor der Narkose Heu anbieten
Nach der OP / Narkose:
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für ausreichend Wärme sorgen (Wärmekissen, Wärmflasche etc.), da das Meerschweinchen sonst schnell unterkühlt
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auf Kot- und Harnabsetz achten
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ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten durch eine Infusion
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sofort wieder Heu anbieten
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erneute Vitamin C Gabe zum Abbau des Narkosemittels
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Haltung auf Handtüchern um eine Infektion zu vermeiden, wenn eine Wunde vorhanden ist
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tägliche Kontrolle der Wunde auf Verhärtungen, Abzessbildung und Infektionen
Narkosearten:
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Injektionsnarkose: hierbei wird das Narkosemittel unter die Haut gespritzt. Nach der OP wird ein Aufwachmittel gespritzt
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Inhalations- / Gasnarkose: das Meerschweinchen wird hierbei durch Gas betäubt, schonendere Narkosemethode
Meerschweinchen dürfen niemals nüchtern vor einer OP sein. Ihre Verdauung kann dadurch schwer geschädigt werden, da sie einen Stopfdarm haben.

Naht nach einer Tumor OP

Naht nach einer Abszess-OP, zum Ablaufen des Wundwasser wurde eine Drainage in die Wunde gelegt und mit zwei Klammern befestigt.

Entlastungsnaht nach einer Kastration eines Weibchens auf Grund einer Gebärmutter-entzündung

Um die Bauchwunde nach der Kastration zu schützen, musste Conny einige Zeit mit einem "Body" herumlaufen. Sie biss sich die naht wieder auf.
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