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Big L.



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 13:16    Titel:

Obwohl ich keinen Hund habe, und auch keinen Hund möchte (Katzen rocks!), möchte ich dennoch erwähnen, das ich einen Hund nicht vegetarisch ernähren würde... Der Hund ist nunmal ein Fleischfresser und eine rein pflanzliche Ernährung halte ich dementsprechend nicht für sinnvoll.

Daher - meine Einstellung zu solchen Themen ist: Wenn man selbst entscheidet, Vegetarier zu sein oder zu werden, hab ich kein Problem mit! Aber bei der Haltung von Haustieren hat man auch Verantwortung übernommen und dementsprechen - finde ich - auch die Pflicht, ein Tier Artgerecht zu ernähren!

Oder hat schon jemand gehört, das jemand seinen Meerschweinen Currywurst und Pommes Rot/Weiß serviert, weil der Halter glaubt, Obst und Gemüse sei überflüssig? Wink
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Löwenzahn=)



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 15:38    Titel:

Also bei Katzen ist es auch gesundhetlichen Gründen nicht möglich vegetarisch zu ernähren. Bei Hunden ist es glaube ich ok, bin aber nicht ganz sicher.

Ich bin ja auch Vegetarier (wäre so gerne Veganer, aber da stehen meine Eltern und das Gemüse Embarassed im weg). Ich habe auch eine Katze und würde nie im Leben auf die Idee kommen sie vegetarisch zu ernähren.
1. Bei Katzen sehr ungesund
2. Ich bin Vegetarier, weil Tiere für mich genauso Lebewesen sind wie Menschen (mal gaaanz einfach erklärt). Ich habe eben Mitleid mit ihnen. Wären alle Menschen V. fände ich das natürlich super und es wäre theoretisch möglich. Aber wenn alle Tiere V. wären ginge das nicht das Fleischessen hat ja seinen Sinn. Aber das Fleischess-verhalten vom Mensch ist ja total unnatürlich. Fleischfresser töten Tiere ja nur um zu überleben, während ein Mensch genügend andere Alternativen hat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Mensch das mit dem Fleisch total verbockt und sich aus der Natur am besten raushalten sollte. Meine Katze hat sicher kein Mitleid mit dem Huhn, das sie isst und es ist nunmal nicht möglich Tiere V zu ernähren, sonst käme es ja zur totalen Überbevölkerung (also bei wildtieren).

Da kommt natürlich die Frage auf wie ich meiner Katze verzeihen kann dass sie tötet Wink
Ich "erklärs" mir immer so: Ohne den Kreislauf vom fressen und gefressen werden würde die Natur nicht funktionieren. Jedes Tie und jede Pflanze hat ihre Aufgabe. Klar die Natur ist grausam, aber wäre sie nicht grausam gäbs sie nicht. Meine Katze ist eben Teil der Natur.

Man könnte ja jetzt sagen klra, der Mensch ist auch Teil der Natur. Finde ich aber nicht, der Mensch ist so natürlich wie ein Auto (übertrieben gesagt Wink ). Ein natürlicher Mensch würde in Hinsicht aufs Essen fast ausschließlich vegan leben. Eier und Milch gäbs nicht, da man ja keine Tiere gefangen hält, das ist nicht Teil der Natur. Ab und zu würde der Mensch dann jagen, wenn es knapp wird mit den Pflanzen (im Winter vielleicht?). Aber er würde sich sicher nicht die Arbeit machen jede Woche ein Reh zu jagen und das ganz ohne Gewehr;)
Jeden Tag Fleisch zu essen ist also nicht natürlich.
Ich habe mir vor ein paar Wochen mal Gedanken darüber gemacht welche Gefühle es bei Tieren nicht gibt und bin da nur auf eins gekommen: Mitleid mit potenziellem Futter (also kleineren, schwächeren Tieren). Ein Löwe hat bestimmt kein Mitleid mit dem Zebra das er gleich fressen wird. Der Mensch ist da anders. Nur ich glaube wir verdrängen das viel zu sehr.
Warum haben wir Mitleid mit Traßenhunden in Spanien, einem fremden verletzten Tier oder einem kleinen Welpen der zitternd n der Kälte steht, aber nicht mit den Millionen Tieren die jährlich sterben nur um gegessen zu werden?

Der Mensch solte sich am Besten gar nicht in die Natur einmischen. Die kommt ganz gut ohne ihn zurecht, der Mensch macht alles kaputt. Und sehr viel was wir als gute Tat sehen ist eigentlch nur etwas das wir wieder ausbügeln. Der Mensch schafft es nicht sich in den Kreisluf der Natur zu integrieren, er will ihn beherrschen. Deshalb sollte er es lieber ganz lassen da er
1. Viel zu viel Schaden anrichtet (z.B. Massentierhaltung)
2. finde ich persönlich, dass der Mensch ein Gefühl entwickelt hat, das es eig. verhindern sollte Tiere zu töten: Mitleid. Ein Mensch ist ein Wesen das fühlt und denkt, nur tut er das leider selten Sad

Puh ganz schön lang geworden, ich hoffe ihr versteht was ich meine Embarassed

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Destiny



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 16:48    Titel:

Sind sicherlich alles richtige Gedanken, Löwenzahn...

Ich habe Katzen bei meiner Frage mal bewusst außen vorgelassen, weil man sie eben nicht vegetarisch ernähren KANN.

Aber würdest du persönlich einen Hund, so du einen hättest, vegetarisch ernähren, weil es geht, obwohl er naturgemäß Fleischfresser ist?

Ich hoffe, du verstehst, worauf ich hinauswill...es geht mir nicht darum, ob man fleischfressenden Tieren im Gegensatz zum Menschen das Töten "verzeihen" kann...

Mich interessiert, wie Vegetarier zur Fütterung fleischfressender Tiere stehen angesichts der Tatsache, dass handelsübliches Hunde- und Katzenfutter genauso ein Produkt der Massentierhaltung ist wie das Fleisch im Supermarkt...

Kleine Frage am Rande, warum steht dir das Gemüse im Weg, Veganer zu sein?

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Gwynbleidd



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 18:13    Titel:

Ich möchte zum Thema vegatarisch ernährte Hunde/Katzen eigentlich nur so viel sagen, dass man diese Tiere das eigentlich nicht zumuten kann.
Sie sind Carnivore, ihr Verdauungssystem ist darauf eingestellt und auch ihr Verhalten (Jagd) spiegelt sich darin wieder.

Ich weiß für mich, dass ich keine Hunde oder Katzen halten könnte, da ich eben wahrscheinlich wieder auf das Fleisch oder dem "Abfall" aus der Massentierhaltung zurückgreifen müsste und das mache ich in keinem Fall.
Ich versuche dieses ganze System soweit zu umgehen wie nur irgend möglich und werde daher auch kein Tier halten, was darauf angewiesen ist, was natürlich nur einer von mehreren Gründen ist.
Meerscheinchen, Degus und was es noch so gibt, die meine Ernährungsweise von vornerein teilen, sind mir daher symphatischer.

Hätte ich einen Hund oder eine Katze gehabt, als ich Vegetarier geworden bin, so hätte ich die Verantwortung bis zum Schluss getragen, also auch weiterhin gefüttert wie immer und danach hätte ich dann einen Schlussstrich gezogen.

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Mäusle



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 18:24    Titel:

@Gwynbleidd: tolles Posting, toller Standpunkt dazu Smile find ich gut wie du so drüber denkst!

Löwenzahn=) hat Folgendes geschrieben:

Man könnte ja jetzt sagen klra, der Mensch ist auch Teil der Natur. Finde ich aber nicht, der Mensch ist so natürlich wie ein Auto (übertrieben gesagt Wink ). Ein natürlicher Mensch würde in Hinsicht aufs Essen fast ausschließlich vegan leben. Eier und Milch gäbs nicht, da man ja keine Tiere gefangen hält, das ist nicht Teil der Natur. Ab und zu würde der Mensch dann jagen, wenn es knapp wird mit den Pflanzen (im Winter vielleicht?). Aber er würde sich sicher nicht die Arbeit machen jede Woche ein Reh zu jagen und das ganz ohne Gewehr;)
Jeden Tag Fleisch zu essen ist also nicht natürlich.


da muss ich jetzt doch mal einhaken. Der mensch hat seit jeher (auch Naturvölker) auf Eier, Milch und Fleisch zurück gegriffen. Erst irgendwann vor einigen Wochen hab ich ne super interessante Doku über nen Eingeborenenstamm in ... puh ich müsst lügen, weiß nicht mehr wo, gesehen. Die haben Vogeleier gesammelt, Fleisch gemacht (Fisch, oder Jagd) und hatten sogar Milch von so ner Art Ziegen. Ich hab schon genügend Bücher zu dem Thema Ureinwohner gelesen, gibt ja in vielen Ländern noch so Stämme, die fast komplett abgeschieden sind. Der "Naturmensch" ernährt sich meist also nicht vegetarisch oder gar vegan.

Ich glaube unser Problem ist ein reines zivilisationsproblem. Wir sind so weit weg vom natürlichen, dass wir nicht mehr wissen was das ist. Wie du sagst, wir sind so natürlich wie ein Auto... wir gehen in den Supermarkt, unser Essen kaufen, das schon zigmal verarbeitet und verändert wurde, wir haben keine ahnung wie man jagd usw.
Ich verstehe jeden, der sich für vegetarische/vegane Ernährung entscheidet schon aus dem PUnkt raus, weil man einfach so langsam innerlich gegen diese ganze Ausbeutung protestiert. Ich kann solche gedanken nachvollziehen, weil wir eben incht mehr natürlich leben.

Ich bewundere solche Naturvölker. Obwohl sie Jäger und Sammler sind, haben sie genug Respekt vor der Natur. Würden wir so leben, hätten auch wir sicher kein Problem mit Fleischkonsum.

Jeder versucht eben irgendwie auf seine Art damit umzugehen. Und auch das was wir da tun, vegetarisch / vegan essen ist, behaupte ich, bei weitem nicht natürlich Wink wir wissen einfach nicht mehr, wie´s natürlich "richtig" wäre.

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Löwenzahn=)



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 20:44    Titel:

@ Destiny
ne ein Hund auch nicht aus den selben Gründen wie auch bei der Katze.
Ich hasse Gemüse Embarassed Versuche aber immer ein bisschen zu essen, bis ich ausziehe und endlich vegan leben kannn schmeckt es mir hoffentlich Laughing

@ Mäusle
Würden sie jetzt Eier aus den Nestern klauen wäre es natürlich, aber Tiere zu halten und dann die Milch trinken/ Eier essen/ Fleisch essen ist doch nicht natürlich. Ich denke nicht, dass ich damit klar käme ein Tier zu töten "nur" weil ich so lebe. Da wäre mein Mitleid und mein Gewissen im Weg

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Zuletzt bearbeitet von Löwenzahn=) am 16.01.2012 20:56, insgesamt einmal bearbeitet
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Löwenzahn=)



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 20:55    Titel:

Mäusle hat Folgendes geschrieben:

Jeder versucht eben irgendwie auf seine Art damit umzugehen. Und auch das was wir da tun, vegetarisch / vegan essen ist, behaupte ich, bei weitem nicht natürlich Wink wir wissen einfach nicht mehr, wie´s natürlich "richtig" wäre.


Immer noch natürlicher wie jeden Tag Fleisch zu essen. Wenn man "früher" redet als die Menschen noch Jäger und Sammler waren hat man ja oft die Steinzeit, Neandertaler ect im Kopf. Die haben aber fast ausschließlich vegan gelebt, nur in schweren Zeiten, wenn es nicht genug gab (ich meine das war so einmal im Monat) sind sie auf die Jagd gegangen, aus "Not". Also wäre es immer noch natürlciher vegan zu leben wie fast jeden Tag Fleisch zu essen. Das wäre natürlich. Aber ein Mensch denkt eben doch manchmal anders, in diesem Fall "positiv". Wir haben Mitleid mit anderen Menschen und auch Tieren. In der Natur töten und verletzten sich Tiere der gleichen Art oft gegenseitig, wir Menschen machen das zwar auch, aber die meißten wohl eher nicht. Wir häten ein schlechtes Gewissen. Langsam kommt dieses Gewissen auch bei Tieren durch und ich vermute in Zukunft wird sich die Situation eher verbessern.
Da hat der Mensch doch auch mal was gutes;)
Früher hatten die Meschen viel weniger Probleme sich gegenseitig umzubringen, dann kamen langsam Tierschutzgesetzte und irgendwann wird das Tier als vollwertiges Lebewesen, wie der Mensch gesehen. Bin ich mir fast sicher, auch wenn ich da wohl nicht mehr leben werde...

@ Gwynnbleid
Ginge es nach mir bekäme meine Katze nur Fleisch von einem Bauer, der seine Tiere "ordentlich" hält. Meinen Eltern ist das zu teuer Rolling Eyes

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Mäusle



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 20:58    Titel:

wer sagt dir dass das nicht natürlich ist? woher nimmst du das recht zu urteilen, ob dein Weg der "richtige, natürliche" ist? das kann KEINER von uns sagen, wie es wirklich wäre. Unser Empfinden ist durch unsere Lebensweise viel zu durcheinander!

die Menschen tun das seit Urzeiten, sich Tiere als Haustiere zu halten, andere als "Nutztiere". Die Definition von Haus- und Nutztier ist überall anders, aber im Prinzip ist es auf der ganzen Welt so. Natürlich ist nur nicht, so wie wir in den westlichen Ländern, die Tiere auszubeuten. Und das ist für mich der Punkt über den man EIGENTLICH nachdenken sollte, nicht über die Tatsache des Milch- und Eierkonsums.

Dein Gewissen (und auch meins) wird von dem ganzen Leid beeinflusst, das aber wir hausgemacht haben. Wäre es "natürlich" .... der Löwe reißt andere Tiere, um zu leben. Er würde nie aus jagdlust ein Tier töten. Genauso könnte es bei Menschen auch sein. Nur das nehmen was man braucht, nicht so eine Verschwendung, wie sie bei uns heutzutage üblich ist. Wer weiß wie dein Gewissen wäre, wenn du diese "Zivilisationsprobleme" nicht kennen würdest Wink

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Löwenzahn=)



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 21:20    Titel:

Mäusle hat Folgendes geschrieben:
wer sagt dir dass das nicht natürlich ist? woher nimmst du das recht zu urteilen, ob dein Weg der "richtige, natürliche" ist? das kann KEINER von uns sagen, wie es wirklich wäre. Unser Empfinden ist durch unsere Lebensweise viel zu durcheinander!

die Menschen tun das seit Urzeiten, sich Tiere als Haustiere zu halten, andere als "Nutztiere". Die Definition von Haus- und Nutztier ist überall anders, aber im Prinzip ist es auf der ganzen Welt so. Natürlich ist nur nicht, so wie wir in den westlichen Ländern, die Tiere auszubeuten. Und das ist für mich der Punkt über den man EIGENTLICH nachdenken sollte, nicht über die Tatsache des Milch- und Eierkonsums.

Dein Gewissen (und auch meins) wird von dem ganzen Leid beeinflusst, das aber wir hausgemacht haben. Wäre es "natürlich" .... der Löwe reißt andere Tiere, um zu leben. Er würde nie aus jagdlust ein Tier töten. Genauso könnte es bei Menschen auch sein. Nur das nehmen was man braucht, nicht so eine Verschwendung, wie sie bei uns heutzutage üblich ist. Wer weiß wie dein Gewissen wäre, wenn du diese "Zivilisationsprobleme" nicht kennen würdest Wink


Naja es ist wohl wissentschaftlich bewießen (jedenfalls hatten wir das mal in der Schule), dass Steinzeitmenschen ca einmal in der Woche Fleisch gegessen haben. Also 0,25 mal in der Woche. Was ist jetzt näher an 0,25? 0 (Vegetarier) oder 4 (ich glaub du hast mal erwähnt du isst 4 mal in der Woche Fleisch?). Also ist es schon natürlicher nie Fleisch zu esen wie 4 mal in der Woche.
Und wie gesagt früher haben die Menschen viel weniger Mitleid empfunden, ich glaube das mussten wir erst mit der Zeit lernen. Und ich glaube igendwann empfindet der Großteil der Menschen so viel Mitleid, dass er keine Tiere mehr tötet.

Nur weil wir es früher gemacht haben ist es doch nicht natürlich Tiere zu halten, egal ob jetzt als Haus- oder Nutztiere. Ich finde auch eine "glückliche" Henne, die immer schön Eier lebt, dann leider zu alt ist und geschlachtet wird,wird ausgebeutet. Sie hat nämlich nur Nachteile, da sie zu 100% getötet wird.

Nur das zu nehmen was man braucht... Brauchen wir Fleisch? Nein. Es gibt genug planzliche Alternativen. Der Löwe muss töten um zu überleben. Der Mensch töten auch Genuss.
Deinen letzten Satz kann ich dir nicht beantworten, da es leider diese Probleme gibt. Aber da ich Vegetarier bin, da ich Mitleid mit den Tieren habe (und zwar nicht nur weil sie ein schlechtes Leben haben sondern weil sie für mich sterben müssen) denke ich, wäre ich trotzdem Vegetarier.

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angelssend



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BeitragVerfasst am: 16.01.2012 21:48    Titel:

Ähm der Mensch hat auch früher schon Fleisch gegessen nur da eben noch in der richtigen "Menge".

Wenn man sich mal mit Ernährungsexperten unterhält raten die einem auch dazu für eine gesunde und ausgewogene Ernährung 1 mal die Woche Fleisch zu essen.
In so fern hats der Streinzeitmensch ja richtig gemacht, nur der moderne Mensch isst so viel Fleisch weil er jederzeig total easy rankommt.
Würde man wieder dazu zurckkehren nur einmal die Woche Fleisch zu essen hätte man wohl auch das Problem der Maßentierhaltung nicht, weil einfach viel weniger Felisch benötigt würde.

Das Hauptproblem ist also eigentlich nicht das der Mensch Fleisch ist, sondern das er duch die heutige Bequemlichkeit die ein Supermarkt bietet einfach viel zu viel davon ist.
Ist zumindest meine Meinung.

Und wenn der Mensch immer Vegetarier/Veganer hätte sein sollen, hätte er wohl kein "Allesfressergebiss" sondern das eines Pflanzenfessers, solltest du vielleicht mal drüber nachdenken Wink

Und btw wenn es deiner Meinung nach nicht natürlich ist Tiere zu halten, warum hast du dann Haustiere`? Wiedersprichst du da nicht deiner eigenen Ausführung?

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Löwenzahn=)



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BeitragVerfasst am: 17.01.2012 17:13    Titel:

angelssend hat Folgendes geschrieben:
Ähm der Mensch hat auch früher schon Fleisch gegessen nur da eben noch in der richtigen "Menge".

Wenn man sich mal mit Ernährungsexperten unterhält raten die einem auch dazu für eine gesunde und ausgewogene Ernährung 1 mal die Woche Fleisch zu essen.
In so fern hats der Streinzeitmensch ja richtig gemacht, nur der moderne Mensch isst so viel Fleisch weil er jederzeig total easy rankommt.
Würde man wieder dazu zurckkehren nur einmal die Woche Fleisch zu essen hätte man wohl auch das Problem der Maßentierhaltung nicht, weil einfach viel weniger Felisch benötigt würde.

Das Hauptproblem ist also eigentlich nicht das der Mensch Fleisch ist, sondern das er duch die heutige Bequemlichkeit die ein Supermarkt bietet einfach viel zu viel davon ist.
Ist zumindest meine Meinung.

Und wenn der Mensch immer Vegetarier/Veganer hätte sein sollen, hätte er wohl kein "Allesfressergebiss" sondern das eines Pflanzenfessers, solltest du vielleicht mal drüber nachdenken Wink

Und btw wenn es deiner Meinung nach nicht natürlich ist Tiere zu halten, warum hast du dann Haustiere`? Wiedersprichst du da nicht deiner eigenen Ausführung?


Natürlich hat der Mensch früher fleisch gegessen, hab ich doch geschrieben! Nur eben selten.
Wenn man Tiere artgerecht hält ist es zwar nicht natürlich, aber deswegen doch nicht schlecht. Ich habe mal den schönen Vergleich mit einer Ehe gelesen. Man muss etwas geben und bekommt aber auch etwas. Bei den Tieren müssen sie vollkommene Freiheit geben und bekommen Sicherheit und Versorgung wenn sie krank sind. Da sehe ich nichts schlechtes, da sie fast alle natürlichen Verhaltensmuster immer noch leben können.

Meine Ärztin hat gesagt die vegetarische Ernährung wäre eine der gesündesten überhaupt. Ich glaube du verwechselst da was. Wenn man 300-600 in der Woche isst, ist es nicht schädlich, aber nicht notwendig. Nur sehr wenige Bestandteile vom Fleisch sind gesund z.B. Eisen, aber das ist auch in einigen Gemüsesorten.

Der Mensch hat auch zwei Hände mit denen er andere Menschen umbringen könnte. Trotzdem finde ich, dass er das nicht machen sollte. Der Mensch ist eben nicht natürlich was aber manchmal auch positiv ist.

Früher gabs ziemlich wenig Probleme, wenn sich Menschen gegenseitig umgebracht haben wie sie da mit den Tieren umgegangen sind will ich gar nicht wissen. Mit der Zeit haben die Menschen hmm was ist da das richtige Wort? "Gelernt" vielleicht, dass es falsch ist Menschen zu töten. Irgendwann wurden auch Gesetzte erfunden um Tiere zu schützen. Die Menschen haben "gelernt" dass auch andere Lebewesen Rechte haben. In diesem Punkt bessert sich die Menschheit immer mehr, es gibt immer mehr und strengere Gesettzte um Mensch und Tier zu schützen. Und ich glaube, dass wir irgendwann begreifen, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind und, dass Tiere nicht minderwertiger sind wie wir.
Wir haben ja auch gelernt, dass weiße und schwarze Menschen, Männer und Frauen nicht unterschieden werden dürfen...

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angelssend



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BeitragVerfasst am: 17.01.2012 18:35    Titel:

Löwenzahn=) hat Folgendes geschrieben:


Meine Ärztin hat gesagt die vegetarische Ernährung wäre eine der gesündesten überhaupt. Ich glaube du verwechselst da was. Wenn man 300-600 in der Woche isst, ist es nicht schädlich, aber nicht notwendig. Nur sehr wenige Bestandteile vom Fleisch sind gesund z.B. Eisen, aber das ist auch in einigen Gemüsesorten.


Sie ist mit eine der Gesündesten (heutzutage), ebenso wie eine ausgewogenen Ernährung mit wenig Fleisch Wink
Meine Mum ist gelehrnte Ernährungsberaterin, ich glaub die weiß schon wovon sie redet.

Außerdem musst du auch bedenken das es heutzutage wo man an jedes Obst und Gemüse der Welt rankommt sicherlich kein Problem ist das Eisen auszugleichen (was übrignes nicht das einzige ist was an (hochwertigen) Fleisch gesund ist zb ist da noch Eiweiß, diverse Vitamine zb B12 und auch Omega 3 fettsäuren, wobei der Körper Eiweiß und Eisen aus Fleisch sogar besser verwerten kann als die pflanzichesn Pondons) aber früher war das schwierig wenn man nur das Sasiongemüse was der Acker eben grade hergab hatte. Da war das Fleisch dann soager noch wichtig damit der Körper mit allem nötigen versorgt wurde.

Aber wie gesagt es soll jeder selber entscheiden, ich finde es nur nicht gut wenn man Fleisch nur verteufelt und seine positiven Seiten außer acht lässt.
Aber es sollte eben mit dem Konsum nicht übertrieben werden.

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BeitragVerfasst am: 17.01.2012 20:43    Titel:

angelssend hat Folgendes geschrieben:
Löwenzahn=) hat Folgendes geschrieben:


Meine Ärztin hat gesagt die vegetarische Ernährung wäre eine der gesündesten überhaupt. Ich glaube du verwechselst da was. Wenn man 300-600 in der Woche isst, ist es nicht schädlich, aber nicht notwendig. Nur sehr wenige Bestandteile vom Fleisch sind gesund z.B. Eisen, aber das ist auch in einigen Gemüsesorten.


Sie ist mit eine der Gesündesten (heutzutage), ebenso wie eine ausgewogenen Ernährung mit wenig Fleisch Wink
Meine Mum ist gelehrnte Ernährungsberaterin, ich glaub die weiß schon wovon sie redet.

Außerdem musst du auch bedenken das es heutzutage wo man an jedes Obst und Gemüse der Welt rankommt sicherlich kein Problem ist das Eisen auszugleichen (was übrignes nicht das einzige ist was an (hochwertigen) Fleisch gesund ist zb ist da noch Eiweiß, diverse Vitamine zb B12 und auch Omega 3 fettsäuren, wobei der Körper Eiweiß und Eisen aus Fleisch sogar besser verwerten kann als die pflanzichesn Pondons) aber früher war das schwierig wenn man nur das Sasiongemüse was der Acker eben grade hergab hatte. Da war das Fleisch dann soager noch wichtig damit der Körper mit allem nötigen versorgt wurde.

Aber wie gesagt es soll jeder selber entscheiden, ich finde es nur nicht gut wenn man Fleisch nur verteufelt und seine positiven Seiten außer acht lässt.
Aber es sollte eben mit dem Konsum nicht übertrieben werden.


Ja natürlich wenig Fleisch ist nicht schädlich, aber man kann ALLES durch Gemüse ausgleichen. Ein Glück ist es heute möglich an alles Gemüse zu kommen, also kein Problem das Fehlen von Fleisch auszugleichen.

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Mäusle



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BeitragVerfasst am: 17.01.2012 21:31    Titel:

sofern man das möchte.... soviel Freiheit muss jedem einfach gestattet sein.
Und es ist nicht so ohne: Eisen aus pflanzlicher Quelle wird schwerer verwertet. Also einfach mal auf Fleisch zu verzichten, halte ich persönlich für gefährlich. Wenn man wirklich vegetarisch leben will, sollte man sich schon damit auseinandersetzen und sich einen ausgewogenen Plan machen.
Was man ja bei fleischhaltiger Ernährung eig. auch tun sollte Wink

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Gwynbleidd



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BeitragVerfasst am: 18.01.2012 06:51    Titel:

Mäusle hat Folgendes geschrieben:
sofern man das möchte.... soviel Freiheit muss jedem einfach gestattet sein.
Und es ist nicht so ohne: Eisen aus pflanzlicher Quelle wird schwerer verwertet. Also einfach mal auf Fleisch zu verzichten, halte ich persönlich für gefährlich. Wenn man wirklich vegetarisch leben will, sollte man sich schon damit auseinandersetzen und sich einen ausgewogenen Plan machen.
Was man ja bei fleischhaltiger Ernährung eig. auch tun sollte Wink


Das mit der ausgewogenen Ernährung ist ja die Knackstelle.
Guck doch mal unsere häufigsten KRankheiten an, die wir noch so haben und dann denen jedes Jahr sehr sehr viele zu Grunde gehen.
Das sind im sehr großen Anteil Herz- und Kreislauferkrankungen und sehr viele davon sind nicht nur durch mangelnde Bewegung bedingt, sondern genauso durch viel zu fette und zu viele Sachen, insbesondere ein zu hoher Fleischkonsum.
Eisenmangel kann man dermaßen schnell wieder ausgleichen, dass der Punkt des Eisenmangels schon fast kleinlich erscheint, wenn man sich das "Elend" auf der anderen Seite anguckt.
Wie oft gesagt wird, beschäftigen sich Vegetarier oftmals bedeutend mehr mit ihrer Ernährung und haben daher oft super Werte und keine Mängel, zumal es heute wirklich einfach ist, keine Mängel zu bekommen.
Ich meine, ich benutze noch nicht einmal Zusatzpräparate als Vegetarier und habe trotzdem keine Probleme.
Wenn man sich also nur einmal hinsetzen würde und sich klar macht, was man alles in sich reinstopft und zu dem Schluss kommt, dass selten oder auch gar kein Fleisch weitaus besser wäre, dann würde das insgesamt sehr viel bringen, nicht nur für den Einzelnen.

Wir haben demnächst eine Vorlesung zu Thema. Wenn du willst Mäusle, kann ich dir per Mail das Vorlesungs-Skript zukommen lassen. Da stehen viele interessante Sachen drin, wenn natürlich vieles aus Zeitmangel sehr komprimiert.

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