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| melmeeri Anmeldedatum: 01.02.2010 Beiträge: 1 |
Hallo, icvh hab mal eine Frage Sind Skinnymeerschweinchen / Nacktmeerschweinchen nun eigentlich Qualzucht oder nicht ? Wenn man das Tierschutzgesetz liest müssten es ja eine Qualzucht sein - oder ? Grund der Frage ist das ich gehört habe das bei Köllezoo in Weiterstadt eine Mitarbeiterin diese züchtet und verkauft; demnach scheint es ja keine Qualzucht zu sein - oder ? Ich möchte gern mal am Wochenende hinfahren und fragen wer das ist und ob sie derzeit Jungtiere hat. da ich aus Mainz bin ist das zwar ein Stück weg aber mich interessiert es halt ! Aber ich hab halt auch bereits so viel über Qualzucht und Skinnys gelesen das ich nicht sicher bin ob das erlaubt ist. Hat jemand erfahren ? Melanie |
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| Mr. AdSense Werbeanzeige Anmeldedatum: 01.08.2005 Beiträge: 2911 Remscheid |
_________________ Meerschweinchen Buchempfehlung: Artgerechte Haltung, ein Grundrecht auch für Meerschweinchen | Rezension |
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| HaustierWerkstatt Anmeldedatum: 11.10.2009 Beiträge: 670 Wohnort: bei Wien |
Es ist erlaubt und die Geister scheiden sich. Aber für mich ist es eindeutig eine Qualzucht die ich nicht unterstützen würde. |
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| Fortresca Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 3999 |
Eine Nacktrasse ist ja nicht gleich Qualzucht. Laut Tierschutz gesetz ist nur die Nacktrasse eine Qualzucht, bei der die Tiere auch keine Tasthaare mehr haben. Skinnys haben Tasthaare, Baldwins haben keine. Von daher sind Skinnys erlaubt, Baldwins nicht. Soviel zur rechtlichen Seite. Was man selbst draus macht, muss jeder wissen. Ich bin gegen beides, aber das ist meine ganz persönliche Meinung. |
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| Aurelia Anmeldedatum: 24.02.2009 Beiträge: 787 |
Skinnys sind eine sog. Defektzucht, bei der ein genetischer Defekt gezielt als Zuchtergebnis gewünscht ist. Wir haben 3 Notskinnys bei uns und würden nie zu einem Züchter gehen und uns gezielt diese Tiere holen. Meine Erfahrungen sind: Skinnys suchen Wärme. Sie sind sehr aktiv und nutzen jede Möglichkeit um ihre Körpertemperatur hoch zu halten. (Deswegen gelten sie auch als besonders "zahm" und "verschmust", weil sie die Körperwärme des Menschen als angenehm empfinden) Direkt Hautkontakt empfinden unsere Skinnys als unangenehm (streicheln usw). Auch neigen sie vermehrt zu Verletzungen. Durch Kratzer, Zwicker, Aufreiten des Bockes usw. Unsere befellten Hausgenossen haben damit keine bzw. viel viel weniger Probleme. Sie sind wesentlich unempfindlicher und "anspruchsloser" (im Verhältnis zu Skinnys - ansonsten finde ich schon, dass Meerschweinchen ziemlich anspruchsvoll sind, wenn man sie artgerecht halten will) Ich würde insgesamt diese Zuchtform ablehnen - auch wenn es sich bei unseren 3en um absolut liebenswürdige Tiere handelt und wir ihnen ein sicheres Zuhause gegeben haben. Sie existieren, sie waren in Not, also haben sie ein schönes Zuhause verdient - auch wenn ihre Rasse für mich ein "noGo" ist. |
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| **Nessi** Anmeldedatum: 31.12.2009 Beiträge: 161 Wohnort: Niedersachsen |
Ich find diese Zucht auch nicht toll. Wenn ich mir eins angucke erinneren sie mich an Ratten. _________________ ![]() ![]() ![]() ![]() |
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| Clair Anmeldedatum: 21.01.2010 Beiträge: 34 |
Ich finde das total furchtbar! Meeris gehören mit Haare genauso wie ein langer Schwanz zu einem Hund gehört und nicht Kopiert. Das ist doch gegen die Natur klar kann mal ein Meeri mit Defekt vielleicht so geboren werden aber das darf nicht als Zucht enden . Ich finde es schrecklich ! und als nächstes bekommen die armen noch einen Pulli !! nein geht gar nicht! voll sünde echt. _________________ " Jeder Weg ist in Wahrheit zwei Wege! Hin und zurück! Der Weg zurück ist immer der wichtigere!" Othello ein Schaf aus Glennkill |
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| Fortresca Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 3999 |
Ganz abgesehen davon, dass Kupieren vom Menschen gemacht wird und die Skinnys eine Mutation sind, auf die der Mensch keinen einfluss haut, außer sie nicht weiter zu vermehren, ist hier mal wieder die Rechtslage der große Unterschied: Kupieren ist in Deutschland verboten. Nur im ausland geborene und kupierte Hunde dürfen imporiert werden, es darf kein in Deutschland geborener Hund fürs Kupieren ins Ausland gebacht werden etc. Bei den Skinnys ist halt so zu sagen eine Gesetzeslücke genutzt worden (s.o.). |
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| schweinsnase77 Anmeldedatum: 17.07.2009 Beiträge: 3585 |
Ich finde schon das sie eine Qualzucht sind. Einfach weil sie als Tiere mit ner relativ geringen Größe zum einen auf fell als Isolator angewiesen sind (jedes Luften ist für die Tiere ja mit Sicherheit schon extrem unangenehm), dazu kommt das die "normale" Raumtemperaur eher zu niedrig sein durfte. Zum anderen ist das Fell gerade bei Tieren ja auch ein Schutz gegen verletzungen. Ich denke gerade bei Skinnies sind Asthaurfen und Co doch ein Garant für Verletzungen.... _________________ Mit freundlichen Grunzern Annette Boygroup: Finnley, Snoopy gemischte Gruppe: Cappuccino, Swampy, Funky, Tartufo, Adventureland, Buffy, Dina, Princessa, Queenie, Isabella, Paulina, Penny, Rosetta, Amber, Trixie, Babe, Luna und Shadow Hoppelfraktion: Hoppel, Keks, Enni, Hermine |
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| Mäusle Anmeldedatum: 14.10.2009 Beiträge: 7078 Wohnort: im Herzen Mittelfrankens |
Laut Tierschutzgesetz sind sie es (wie schon erwähnt wurde) nicht. In meinen Augen ja. Das fast nicht vorhandene Fell schützt kein bisschen vor Verletzungen durch Streitereien, auch haben die Tiere mehr Probleme mit der Körpertemperatur. ursprünglich sind solche Tiere eine Laune der Natur, die dann einfach weiter gezüchtet wurde. Dementsprechend sind Skinnys auch anfälliger für Krankheiten etc. Wie gesagt, ich finds unmöglich. Meine persönliche Meinung! |
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| Gwynbleidd Anmeldedatum: 09.10.2009 Beiträge: 1119 Wohnort: Potsdam |
Da stellt sich bei mir wieder die Frage. Ist ein sinnloses Vermehren mit Inzucht und allem Drum und dran nicht genau so ekelhaft wie das gezielte Züchten von Gendefekten. Ich meine Züchter kümmern sich zwar darum, dass die Verwandtschaftsverhältnisse geklärt sind, aber das gezielte Herauszüchten von bestimmten Merkmalen hat bei Tieren auch ein hohes Risiko. Guckt euch mal Hunde an. Unser Nachbar hatte mal ein Riesenschnauzer. Ein wirklich netter Hund. Und was hatte der nach 3 Jahren. Eine Wirbelsäulenversteifung oder so etwas und er musste eingeschläfert werden. Der TA meinte eine typische Krankheit bei dieser Rasse. Oder guckt euch Möpse an, die halb ersticken auf Grund ihrer absichtlich herausgezuüchteten Schädelform. Bei Hasen wird der Kopf wohl auch immer weiter rundgezüchtet so dass Zahnfehlstellungen immer weiter Zunehmen. Bei manchen Züchtungen werden Merkmale herausgezüchtet, die das Tier ab Geburt benachteiligen und bei manchen treten Gendefekte auf, die meiner Meinung nach mit dem immer selben Kreuzen der selben Merkmale vonstatten gehen. Schließlich ist nicht auf Chrosom A nur Merkmal A, sondern ein Gen spielt mit vielen anderen zusammen und was sagt uns nicht, dass gerade das besonders lange Haar und das besonders Kurze nach vielen Generationen einmal einen unwiderruflichen Gendefekt mitsich brint. Das heißt bekommt man ein Rosettenmeerschweichen bekommt es zu fast 100% früh Krebs. Ich finde man sollte das Züchten von Merkmalen einstellen und Züchter sollten lediglich darauf achten, das keine Verwandten verpaart werden und nur "geeignete" Tiere (nicht zu jung, zu alt etc.) Das ist meine Meinung, denn ich würde nie Freund(e) fürs Leben holen, weil er/sie eine bestimmte Rasse angehört. Würde ich Züchten, wäre ich mit jedem Indivduum glücklich, dass das Licht der Welt erblickt. Zumal ich es als langweillig ansehen, wenn sich alle Schweinchen z.B. in der Anzahl ihrer Rosetten etc. ähneln. Das wildes Vermehren nicht gut ist, das sollte natürlich klar sein. |
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| Fortresca Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 3999 |
Das ist bei Meeris auch so. Allerdings muss man unterschieden, was gezüchtet wird und was auf dem Richtertisch gut ankommt.
Da würd ich gern mal ne Quelle zu sehen, hab ich noch nie gehört. zur Definition von "Züchten" gehört aber auch die Selektion auf vom Menschen gewählte Merkmale hin. Das passt mir nicht ganz mit deiner Ansicht zusammen, oder? |
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| Mäusle Anmeldedatum: 14.10.2009 Beiträge: 7078 Wohnort: im Herzen Mittelfrankens |
@Gwynbleidd: das mit den Rosetten finde ich schon sehr heftige Aussage, weil Krebs sehr viele andere Ursachen hat. Genauso wie wir Menschen sind auch die Tiere den ganzen Umweltfaktoren, Elektrosmog, Pestiziden usw usw usw ausgesetzt. Dass die Züchtung keine Rolle spielt, möcht ich jetzt nicht sagen, aber sicher nicht den Hauptfaktor, das ist Unsinn! Ich hab schon einige Rosettenschweine selber gehabt, bei Bekannten erlebt, keins von denen ist an Krebs gestorben. Und in der Form hab ich das noch nie gehört, ein Beleg deiner Aussage wäre schon toll. Eine gewisse Inzucht ist vertretbar, ist bei den Tieren nicht 100% so wie beim Menschen. Linienzucht nennt man das dann wohl eher. das ist aber ein völlig anderes Thema und dazu gehören gute Zuchtkenntnisse, die wohl weder du noch ich haben |
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| Gwynbleidd Anmeldedatum: 09.10.2009 Beiträge: 1119 Wohnort: Potsdam |
Das mit dem Krebs ist jetzt nicht so. Ich meinte da eher, dass bestimmte Eigenschaften die phänotypsich ausgebildte werden mit bestimmten genetsichen Krankheiten einher gehen könnten. Das ist ja das Komlizierte in der Genetik. Vielleicht kennst du das Beispiel der Eintagsfliege Ddrosophila, die sehr gerne von Genetikern zu Versuchszwecken verwendet wird. Dort hat man damals zum ersten mal gesehen, dass es gekoppelt Gene gibt. Ändert man also ein Gen, ändern sich viele phänotopische Eigenschaften. Ich meinte jetzt die Richtung, das wenn nur Tiere gekreut werden die das selbe Ausshen haben, das Risiko steigt das sich eine Genkrankheit die mit dem Merkmal zusammenhängt sich manifestieren könnte. Wie eben mit den Riesenschnauzer von unseren Nachbarn, wo der TA sagte, dass diese Knochenkrankheit bei dieser Rasse oft vorkommt. Wegen des "Züchtens". Heute ist Züchten das Selektien von Merkmalen. Ich meinte ein neues "Züchten". Habe mich vieleicht falsch ausgedrückt. Das ich kein kompletten Quatsch rede. Hier mal ein Link, wo es um die Hundeproblematik geht http://web4dog.de/hunde/artikel/text/52/ @Mäusle Wie ich schon sagte, das mit dem Krebs war nur ein vielleicht zu hartes Beispiel, womit ich nur meine Überlegung untermauern wollte. Das es jetzt so ist, weiß ich. Ich wollte nur mal eine Überlegung wiedergeben, die sich mir gestellt hab und möchte auch nichts pauschalisieren. Ich hab nur immer Angst, das der Schönheitssinn der Menschen den Tieren nicht eher schadet als nützt. Die Komplexizät des Themas versteht eh bestimmt nur ein Genetiker, wenn überhaupt. Wirklich gute Züchter lassen sich bestimmt auch ein Genbild der Tiere geben. Wie gesagt, ich wollte nur mal den Gedanken anwerfen und niemanden der es nicht verdient angreifen. Zuletzt bearbeitet von Gwynbleidd am 07.02.2010 20:03, insgesamt einmal bearbeitet |
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| Yestoertchen Anmeldedatum: 18.10.2009 Beiträge: 1364 Wohnort: Erfurt |
Seh ich genauso. Mir persönlich war Rasse, Farbe etc. völlig egal, als ich mir meine kleinen Fellhintern angeschafft habe. Trotzdem verstehe ich dass Züchter auf eine bestimmte Farbe, Rasse etc. hinzüchten, solange eben die Gesundheit des Tieres im Vordergrund steht. Ein bisschen profitieren wir Laien ja auch von der (professionellen) Zucht, denn es geht ja auch um Charaktermerkmale, die gezüchtet werden (hab ich zumindest mal gehört LG |
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| Fortresca Anmeldedatum: 15.01.2010 Beiträge: 3999 |
Kenne das Problem sowohl von Hunden als von Katzen. Allerdings finde ich, dass das Aussehen der Meeris noch nicht so weit variiert wie bei diesen Arten. Dass ein Chiuaua und ein Irischer Wolfshund beide Hunde sind... kaum zu glauben. Ähnlich mit Perserkatzen und Siamkatzen. Das finde ich bei Meeris doch sehr viel deutlicher. Das bisschen runder Kopf, Hängeohren und Breitschultrigkeit. Ich wüsste jetzt auch von keiner rassespezifischen Krankheit, außer der Polidaktylie bei Cuys, die ich da aber nicht negativ zu beurteilen finde. Kenne nur rassetypische Fehler nach Stndard, die bene oft auftreten. Und bitte versteh mich hier keiner falsch, ich will die Skinnys nicht verteiden, nur auch eine andere Seite aufzeigen. |
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