Auf dem Weg zur Regenbogenbrücke

Einschläfern von Meerschweinchen

in Meerschweinchen Krankheiten

Euthanasie, wie es fachlich korrekt heißt, leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „guter, richtiger, leichter Tod“.

Auch wenn es sich makaber anhört, aber das Einschläfern eines Tieres kann wirklich gut und richtig sein. Und zwar dann, wenn das Tier große Schmerzen leidet, unheilbar krank ist oder schwere Verletzungen hat. Es ist für den Besitzer schwer das Tier gehen zu lassen, trotzdem sollten die Interessen des Tieres im Vordergrund stehen.

Wie funktioniert die Einschläferung bei Meerschweinchen?

Bei einer Euthanasie wird das Meerschweinchen zuerst tief narkotisiert, so dass es friedlich einschlafen kann. Der Besitzer sollte es dabei auf dem Arm halten, es beruhigen und ihm Nähe geben. So kann man sich auch sehr gut von seinem Liebling verabschieden. Ich habe es bei meinen Meerschweinchen immer so gemacht. Ich finde, das ist man seinem Tier (egal welches) schuldig. Ist das Tier tief in Narkose, wird ihm ein Tötungsmittel gespritzt, das zu einem Herz- und Atemstillstand führt. Dieses wird in Herz, Lunge oder Bauchraum gespritzt. Das Meerschweinchen bleibt so lange unter Beobachtung bis keine Lebenszeichen mehr vorhanden sind.

Wohin mit dem verstorbenen Tier?

Das verstorbene Meerschweinchen kann man beim Tierarzt lassen. Von dort kommt es in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt. Da das Meerschweinchen aber nicht unter das Tierkörperbeseitigungsgesetz fällt, kann man es auch mit nach Hause nehmen und es dort im heimischen Garten bestatten. Ich persönlich finde, dass jedes Meerschweinchen ein Recht auf ein Grab hat. Meine Meerschweinchen habe ich alle begraben.
Eine weitere Möglichkeit ist die Bestattung auf einem Tierfriedhof. Eine Liste mit Tierfriedhöfen findet hier http://www.haustiere.de/german/haustierecke/friedhof.html .

 Die Bestattung der Tiere in Parks, Wäldern oder anderen öffentlichen Orten ist durch die Landesgesetze in der Regel untersagt! 

Ein Meerschweinchen darf nur von einem Tierarzt und nur nach vorheriger Narkose eingeschläfert werden. Zudem muss es zwingend notwendig sein und darf nicht auf Geheiß des Besitzers geschehen, weil er „keine Lust“ mehr auf das Tier hat.

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