Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind
wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie den ganzen Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen inne hält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf
und die Augen werden ganz groß!

Auf einmal rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein Freund sich treffen, nimmst Du ihn
in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder.
Und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens
und ihr werdet nie wieder getrennt sein…

Original von Paul C. Dahm, übersetzt von Christel Wysocki

In Erinnerung an Guinea, Casanova, Sternchen, Moon, Sun, Milka, Scarlett, Hexe, Sokrates, Phoebe, Cassiopeia, Aimée, Allessandria, Penelope & Elvis – ihr bleibt immer in unseren Herzen.

Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht.
Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille,
bin ich der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.

Anonymes Zitat aus dem Buch „Gespräche mit Tieren“, Penelope Smith

 

Titelbild: Eric Rolph

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