Beiträge von Plurb

    Genetik war noch nie mein Steckenpferd, dafür kann niemand was ;)


    Wenn die neue Dame eine Liebe ist sollte Molly das gut wegstecken können. Würde die Erfahrungen der neue Dame auch als Positiv für die "Vielleicht-Mama" sehen. Wobei ich es so kennen gelernt habe, das bei unseren 3 Würfen die ganze Gruppe mitgeholfen hatte sich um die Zwerge zu kümmern und später wurden sie auch von allen mit erzogen. Zuerst waren es eher beliebte Kuschel- und Spielpartner weil die Babys die ersten ca. 4 Wochen ein Stück weit Narrenfreiheit hatten.

    Da haben wir es ja richtig gut, aktuell 25 Grad auf dem Balkon. Platzregen hatten wir bisher nicht, darauf könnte ich aber auch verzichten.

    Muss ja derzeit wieder ins Büro fahren, im Home Office kann es gerne öfter am Tag regnen. Die Natur kann es ja auch gebrauchen und ich muss dann nicht zwingend raus ;)


    Die Futtermenge hat sich seit den Skinnys komplett verändert, weil die halt viel doch deutlich mehr fressen. Was sie aber auch direkt in Körperwärme umsetzen. Die Fellträger sind nicht zwar auch verfressen und eigentlich immer kurz vorm Verhungern aber würden alleine weniger Gemüse vernichten.


    Man kann sagen gut ein 1/3 mehr Grünzeug pro Skinny, aber das wusste ich ja schon bevor sie eingezogen sind :)

    Sie muss auch keine weißen Haare haben, das Gen kann auch ohne optisch sichtbare Weißscheckung in den Tieren stecken. Mir wurde von einer langjährigen Schimmelzüchter die Faustregel erklärt: "Wenn in einem Wurf ein Schimmelbaby ist haben alle anderen, egal wie sie aussehen auch das Schimmelgen." Ob ein Schweinchen das Schimmelgen hat kann wirklich zu 100% nur mit einem korrekten Stammbaum erkennen, und man muss diese Genformeln verstehen können. Was mir aber völlig abgeht ...

    Mach dir keinen Kopf, das klingt nach jemanden mit extrem viel Langeweile im Leben.

    Manche sind auch sogenannte Tierrechtler, die massive Steigerung zu Tierschützern. Dürfte ich in den Zeiten kennen lernen als ich Mod war, und die Vet-Ämter finden genau diese Tierrechtler ziemlich nervig.


    Weil sie mit ihren vielen Anzeigen die Mitarbeiter von dem abhalten was wichtiger wäre ...


    Tante Edit: Auf FB würde ich die Person einfach sperren, und den Schriftwechsel im Zweifel melden. Solche Menschen dürfen gerne mal einen Rüffel bekommen ;)

    Leute nehmt es mir bitte nicht übel.

    Aber die Antworten finde ich immer noch zivil, ich kenne Foren, FB Gruppen usw. da ist das hier eher "Werfen mit Wattebällchen" ;)


    andreas:

    Ich würde das Thema einfach ignorieren, werde ich jetzt auch machen. Nicht weil ich irgendein Problem damit habe, nein gar nicht. Sondern weil ich meine Meinung dazu ja schon kund getan habe.

    Mal ein kleiner Bildervergleich ;)

    Auf beiden Fotos sind die gleichen Schweinchen zu sehen, Moira (CH-Teddy) und Tay (Rosette).

    Tay war unser letzter FK bisher, beide Schweinchen geboren 2012. Das zweite Foto sind die beiden in 2019. Kurz drauf ist Moira leider verstorben.


    Aus 300g Wuschelfell mit sehr viel Ohren ist ein wunderschöner Bock mit max. 1300g in seinen besten Zeiten geworden. Keine krummen Beinchen oder andere Dinge die als mögliche Folgen aufgezählt werden.

    MajaMondkind


    Wir hatten seit 2002 mindestens 6 Frühkastraten die bei uns gelebt haben. Keiner, wirklich keiner hatte die negativen Nebeneffekte die man gerne mal als Folge der Frühkastrationen hernimmt. Es sind alles völlig normal große, gesunde Schweinchen gewesen.


    Auch vom Verhalten her kein Unterschied zu einem Spätkastrierten Bock, weil eben bei den Schweinchen auch die Nebenniere die notwendigen Hormone produziert und nicht nur in den Hoden wie bei anderen Tierarten.

    Ich hatte den Beitrag auf FB schon vor einer Weile gelesen und finde ich ihn richtig gut.


    Denn einiges an Tierleid könnte man durch eine Frühkastration bzw. generell einer Kastration vermeiden. Da ist es aber nicht alleine wichtig die Halter dafür zu sensibilisieren sondern auch die Tierärzte. Es gibt heute noch genug TÄ die meinen das Meeris mit drei Monaten geschlechtsreif sind und kastrierten auch z.T. erst wenn die Böcke so zwischen 3-6 Monate alt sind.


    Wir hatten von Anfang an eine gemischte Gruppe mit immer mindestens einem Kastraten, aber haben auch einige Babys zu einer TÄ bringen können die schon anno 2002 eine Frühkastration allem anderen vorzog. Eben weil die jungen Schweinchen die Narkose besser vertragen, das Gewebe in dem Bereich in so einem jungen Alter auch noch gar nicht wirklich durchblutet ist. Klar für die Ärzte ist eine Gratwanderung weil man die Narkose korrekt dosieren muss und es schlicht Fummelarbeit ist. Die Vorteile der FK überwiegen allerdings in meinen Augen.


    Der Vorgänger von Spock war ein FK, Tay starb mit 7 1/2 Jahren. Er war ein normales Böckchen mit Sexualtrieb und allem was dazu gehört. Er hatte, wie die anderen FK die ich kennen lernen dürfte, auch keine "Nebenwirkungen" davon getragen wie mancher Skeptiker/Gegner sie gerne mal aufzählt.


    Wenn man bei einem Böckchen frühzeitig bereits gesundheitliche Probleme wie z.B. einen Herzfehler feststellt würde kein vernüftiger TA eine Kastration empfehlen und das wären auch für mich die Ausnahmen die man bei diesem Thema ganz klar machen muss.

    Feejo

    Ein Standart gibt halt bestimte Dinge vor, bei allen Tieren die gezüchtet werden hatte irgendwer mal eine gewisse Optik vor Augen. Sehr oft ohne Rücksicht auf die Gesundheit der jeweiligen Tierarten.


    Mir persönlich ist es egal ob es Mix sind oder genau einem bestimmten Standart entsprechen. Wenn ich ein Schweinchen suche muss das einfach klick machen ;) So wie zuletzt bei Abby, sie ist eine Schimmelrosette mit Stichelhaaren. Wie lange sie die behalten wird weiss keiner, ist mir persönlich aber auch egal. Sie ein gesundes, vorwitziges Rosettenkind das mich immer mehr an meine leider schon lange verstorbene Spunky erinnert ..

    Von einigen, wirklich guten, Züchtern habe ich in Gesprächen mitbekommen das die Vorlieben für spezielle Rassen im Lauf der Jahre entstanden sind. Die Ziele sind im Grunde gesunde und kräftige Tiere, in Kombi mit bestimmten Farbschlägen bzw. Fellqualität.


    Das ganze aber immer mit Bedacht, also Tiere bei denen sich z.B. Erbkrankheiten zeigen "aussortieren" aus der aktiven Zucht. Gilt auch für deren Nachkommen, zusätzlich darauf achten das Weibchen nie mehr wie 3 Würfe haben in ihrem Leben. Diese Zuchtrentner können nicht alle Züchter komplett behalten. Auch geben die Züchter die ich näher kennen gelernt habe ihre Babyböcke, bzw. Böcke generell an Liebhaber nur kastriert ab. Es bekommt auch nicht jeder Tiere von den Damen, da wird schon genauer hingeguckt.


    Mixe entsprechen nicht den Standarts der verschiedenen Verbände ;) Auch wenn es Rassen gibt bei denen man über Trägertiere züchtet.


    Wobei ich aber schon Möchtegern- Züchter und Notstationen gesehen habe. Ich finde es immer noch sehr extrem das eine angebliche Notstation so Null Ahnung von der Schimmelzucht hatte, trotz einiger Bedenken haben wir dort eine kleine Inzucht-Schimmel-Rosette geholt. Sie wurde immerhin fast 6 1/2 Jahre alt.


    Meine aktuelle Gruppe besteht nur aus Züchtertieren, einige Weibchen sind Zuchtrentner. Andere waren schlicht zu klein für die Zucht, da wir aber nicht züchten werden fällt das bei uns gar nicht ins Gewicht.

    Klingt nach unseren Tierheimen hier im großen Umkreis, oft viel Ahnung von nix. Haltung nicht so toll, aber von den neuen Haltern Dinge erwarten die sich im realen Leben niemals erfüllen lassen. Und auch an den vernüftigen Züchtern wird kein gutes Haar gelassen X/


    Zu den Schweinchen, weiss man ob das Vollgeschwister sind ? Wenn ja, wäre das Weibchen ein verdeckter Schimmel und bestünde die Chance auf missgebildete Babys. Was ich aber einfach mal nicht hoffe für die werdende Mama ...


    Verdeckte Schimmel tragen keine offensichtliche Weißscheckung im Fell, sind aber genetische Schimmel. Das kann in Würfen immer wieder vorkommen das es Babys in Vollfarbe gibt die Geschwister mit den schönsten Schimmelzeichnungen haben.