Beiträge von Josey

    Susi-Mausis Zustand:
    Hat sich im Moment gut gebessert. Die Blähung ist nicht mehr so stark, sie wird wieder munterer. Ich bin weiter auf Alarmstellung, da es noch immer jederzeit wieder schlimmer werden kann.
    Dank dem, was ich jetzt in den 3 Foren gelesen habe, in denen ich um Ratschläge bat, denke ich jetzt auch, dass es von dem Medicocktail kam. Wenn der so langsam rausgespült ist, könnte es vielleicht doch wieder besser werden.
    MCP gebe ich nicht mehr. Eine Dosis heute morgen, das reicht, das Risiko gehe ich nicht ein.
    Aber Colosan ist doch weiterhin okay, oder?


    Sarah N.:
    Danke, ich sehs mir durch!


    Mäusle
    Nein, leider habe ich die nicht da.
    Novalgin. Muss schaun, ob ich das habe, danke für den Tipp.
    Wegen Wärme: Die brauchte sie leider wegen dem Kreislauf. Wenn ich sicher sien kann, dass der wieder stabil ist, nehme ich die Matte raus. Das ist jetzt leider ein Balanceakt. Aber danke für den Hinweiß, das wusste ich noch gar nicht!


    LG,
    Josey~

    Hallo!
    Ich komme direkt zum Punkt, denn so langsam brauchen wir Hilfe.


    Es geht um unsere 7 Jahre alte Meeridame Susi-Mausi.



    Susi-Mausi wurde am 15.01. bei Dr. H. wegen Schorfstellen vorgestellt, wirkte sonst kerngesund und putzmunter. Diagnose: Milbenbefall. Behandlung mit Ivomec (subkutan) und Baytrill 2,5% (subkutan) wegen der Infektionsgefahr der Wunden.
    Bekam dann 1 mal täglich 7ml oral. Wunden wurden mit Betaisodona abgetupft. ProPreBac 1ml zur Stärkung des Darms oral gereicht.


    Widerholung der Ivomecspritze bei Dr. H. am 20.01., zuhause weiter Baytrill und ProPreBac gereicht, bis zum 25.01., dann nur noch ProPreBac.


    26.01. Abschlussuntersuchung vormittags. Susi-Mausi ging es soweit aus ärztlicher Sicht blendend, eine letzte Ivomacspritze.
    Anmerkung an die Tierärztin: Schlappheit, könnte vom AB kommen.


    Abends plötzlich schlapper, erschwerte Atmung, Blähung.
    Erste Hilfe mit SabSimplex, alle 10 Minuten 1ml. Blähung geht etwas zurück. Köttel kommen, sind unförmig. Sie frisst weiterhin selbstständig.
    Ein einzelner Nieser, als sie wieder im Käfig ist. Dann leichte „fietschende“ Atemgeräusche. Klang für uns nach Nase, wollten uns darauf aber nicht verlassen.


    27.01. morgens fahren wir rasch zu Dr. H., die Blähung ist in vollem Umfang wieder da. Erzählen vom letzten Abend, der Schlappheit und dass uns auffiel, dass sie viel trinkt. Haben Angst, dass sie einen Herzinfarkt, oder etwas mit der Niere hat. Blähung kam so überplötzlich und geht nicht langfristig weg.
    Kreislauf ist bereits runter, 38,1°C, zittert, hat im Vergleich zum 15.01. 70g abgenommen. Bekommt angewärmte Ringer Lactat Lösung, 0,1 Voren Suspension, 0,4 Vetalgin. Bekommt oral CC, Sab Simplex, Catosal und Amynin.
    Bleibt zur Beobachtung dort, da Kreislauf und Blähung Achterbahn fahren.


    17Uhr Abholung. Geht ihr erst einigermaßen, dann, noch während wir dort im Behandlungsraum auf die Ärztin warten, wieder zunehmend schlechter. Sollen sie am nächsten Morgen noch mal vorstellen.
    Wollen heimfahren, rufen bei Dr. R. in der Klinik an, bitten um Zweitmeinung und eventuell Blutuntersuchung, um Niere sicher ausschließen zu können.
    Kommen gerade noch in die Sprechstunde.
    Niere ausgeschlossen, immer noch keine sichere Erklärung für wiederkehrende Blähung.


    Behandeln die Nacht über zuhause mit Sab Simplex, geben CC, stellen Wärmedecke zur Verfügung. Susi-Mausi nutzt diese ausgiebig. Immernoch frisst sie slebstständig, hat nur leichte Schmerzen (knispern), wirkt aber sonst recht munter, versucht sich zu putzen, flirtet weiter mit ihrem kastrierten, männlichen Partner.
    Sie schläft nur etwas mehr als sonst, wirkt eben ein wenig erschöpft, aber entspannt.
    Blähung wird gegen 0Uhr erst besser, geht fast weg, ist dann aber bei Kontrolle um 2Uhr wieder vermehrt. Um 4:30Uhr Uhr wieder in vollem Umfang da. Ziehe die Zeiträume auf 60min zusammen. Blähung wird wieder etwas besser. Susi-Mausi schläft viel, ruht sich sonst aus, erholt sich vom Kreislauf her.


    Susi-Mausi wird morgens um 8 wieder zu Dr. R. gefahren, bleibt dort den Tag über.
    Kot wurde nun auch auf Hefepilze untersucht- nichts.
    Erfahren, dass die Dosis Baytril zu hoch war (dachten uns das schon, Kaninchen bekommen 0,4ml pro Kg, diskutierten darüber auch mit Dr. H., dieser meinte, bei Meeris dosiere man so).


    Abends kommt sie zu uns zurück. Bekommt nun weiterhin SabSimplex, 1ml alle 2 Stunden, dazu dann immer 10ml CC. Sie frisst noch immer, Blähungen sind noch da. Dr. R. gab uns noch MCP (darf sie nur 2 Tage!) und Colosan für sie mit.
    Noch immer liegt sie auf der Wärmematte, sie wirkt müde, aber entspannt. Kreislauf gerade stabil, Ernährungsszustand okay. Kein Wassermangel. Atmung nicht mehr allzu erschwert.
    Aber jederzeit kanns wieder schlimmer werden, weil keiner die Blähung weggekriegt.


    Einzige Vermutung: Baytril hat Darmflora zerstört. Gebe deswegen weiter ProPreBac. Ich habe aber Angst, es überzudosieren, weil dann durch den Zucker Hefen auftreten können.



    Fragen:
    - Hat das schonmal jemand erlebt? Ratschläge? Vorschläge?
    - Könnte man Hefen im Kot übersehen haben? Darf ich Nystatin auf Verdacht geben? Könnte das schaden?


    Hoffe auf rasche Antworten, die Kleine hält schon lange durch. Blähungen sind nicht ohne.



    LG,
    Josey~

    Von der Nacht vom 30.07. auf 31.07. ging es Herkules trotz Medikamente immer schlechter.
    Am nächsten Morgen (wie gesagt, der Nottierarzt, Dr. Birnbaum ereiferte sich nicht gerade großer Hilfestellung) sind wir dann direkt zu unserem TA. Die ließen uns und Herki da noch ewig sitzen, obwohl ich bei der Anmeldung betonte, wie schlecht es dem Kleinen ging (die Ärztin selbst konnte nichts dafür, das ist auf dem Mist der Sprechstundenhilfe gewachsen, die uns nicht sonderlich leiden und deshalb einfach nicht sofort Bescheid gesagt hat).


    Noch während der Warterei im Wartezimmer ging Herkis Atem immer flacher, schwacher und er wurde zusehends schwächer. Bei jedem Atemzug ein leises Quieken und Knacken.
    Wir sind also nochmal zur Anmeldung- die wussten ja eigentlich um Herkis Zustand, dann wurden wir nach weiteren, endlos langen, verheulten 5-10 Minuten endlich herein gerufen.
    Die TÄ hörte Herki ab und tatsächlich war sein Zustand nun bedeutend schlechter als noch am Vortag.
    Sie betonte nochmals, dass sie eine Lungenentzündung für absolut ausgeschlossen halte, da weder Fieber vorhanden war, noch gab es irgendwelche Anzeichen für einen Infekt.
    Es war wirklich ein Lungentumor, wir- und Herki- hatten schlichtweg Pech gehabt.


    Schließlich wurde Herkules am 31.07.2009 gegen 10 Uhr eingeschläfert. Noch während der Narkose hörte er auf zu atmen. Da verabreichte die Tierärztin ihm dann die letzte Spritze, zu Sicherheit.


    Herkules war unser Lieblingsmeerschweinchen- absolut zutraulich und er vertraute uns blind, kroch immer wieder zu uns, blickte uns hilfesuchend und unverständlich an, ließ sich von uns aber auch immer alles mit sich machen- Untersuchungen, Abtasten... Herkules wurde 2 Jahre alt.


    Wir sind jetzt ziemlich fertig, dennoch wollte ich euch über den Fortgang mit Herkules nicht im Dunkeln tappen lassen.


    Vielen Dank noch einmal für eure Hilfe. Ihr habt uns in den schweren Stunden sehr geholfen und immer ein offenes Ohr für uns gehabt.
    Alles Gute euch und euren Schweinchen!


    LG,
    Josey~

    Heinemanns: Danke für die Infos!


    Ricky: Er hat ständig frische Kleinigkeiten (etwas Salat, kleines Stück Möhre, heute morgen etwas Apfel) dort liegen, etwas Heu auch, aber bisher geht er nicht dran. Wir bieten ihm an, keine Sorge...


    schweinsnase77: Würde es auch bei einer Lungenentzündung schneller schlagen?
    Tja, das ist nun die Frage...
    Man müsste das Wasser aus der Lunge holen und das Herz entlasten. Vielleicht mit Herztabletten?


    Tja, das wäre auch eine Möglichkeit. Aber dann können wir ja wirklich nichts tun...


    Entfernbar nicht. Aber wir hoffen auf das Beste.
    Danke.

    Wir werden morgen defintitiv neben dem AB auch auf ein Schmerzmittel bestehen. Danke, wirklich.
    Herki gehts unverändert, er hat wieder ein paar wenige Gramm mehr auf der Waage.


    Heinemanns: Danke.
    Herz wurde nur per Röntgenbild gecheckt, sein Puls ist sehr schnell, ich bin mir aber nicht sicher, ob schneller, als normal, ich vergleiche nachher mal mit den Damen.

    Michaela: Gut, machen wir.


    Ich füttere mal so, mal so, ich komme leider icht perfekt regelmäßig dazu und gebe auch jedes Mal nur 2ml. Ist das zu wenig? Deswegen gebe ich zwischendurch auch mal schon nach 30 minuten, aber wenn 2h reichen, ist das auch gut.


    Nein, kein Schmerzmittel. Er hat keine Schmerzen, beim Abtasten (auch zuhause) gab er niemals regelmäßige Schmerzlaute von sich, er hat mal hier und mal da gequietscht und zeigt keine Schmerzen an.

    Ricky: Er bekommt noch kein AB, das werden wir morgen erst erfragen, bisher hat kein TA welches gegeben. Bisher nur Entwässerungsmedis. Er frisst nicht selbst, schluckt aber artig das, was ich ihm ins Mündchen spritze.
    Außerdem guckt er dann auch und sieht sich um, ist also noch nicht ganz apathisch, sondern nur erschöpft.


    Das mit deinem Meeri tut uns leid. :(


    Edit: Wir füttern nachts alle 1,5 Stunden und am Tag alle 30, bis 60 Minuten.

    Habe eben in den Kliniken in Leipzig angerufen (Notfallnummer von der Kleintierabteilung: 0341 9738781). Sie meint, wenn das Herz vergrößert ist die Lunge unter Wasser steht, und das Narkoserisiko bei Meeris sowieso so hoch ist, wird kein Tierarzt da operieren. Das Tier wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr aufwachen.


    Wir warten noch ab und reden morgen mit der TÄ, ob man noch einen Tag abwarten kann.


    Wenn Wasser in der Lunge wäre, würde es dann nicht rasseln?
    Nach einigem Nachforschen, sind wir zu dem (hoffnungsvollem...) Entschluss gekommen, es sei vielleicht 'nur' eine Lungenentzündung, die ihm so zu schaffen macht (so wie schon auf der Vorseite erwähnt...)? Das große Herz ist vielleicht etwas anderes? Kann das denn sein?
    Sollten wir versuchen ihn mit Antibiotika zu behandeln und noch eine Weile weiter Zwangsernähren?
    Wir werden es morgen auf jeden Fall die TÄ fragen, wollten hier aber vielleicht noch einige Meinungen abholen...


    Danke für eure Hilfe! :'(

    Bisher haben die Medis glaube ich, nicht viel geholen. Er ist munterer und hat nach wie vor Lebenswillen, wobei er irgendwie trotzdem sehr erschöpft wirkt. Im Käfig selber liegt er nur rum, draußen läuft er ein paar Schritte und guckt.
    Wann müsste das Entwässerungsmedi denn anschlagen?
    Wisst ihr, ob man so einen Tumor operieren kann?
    Uns ist lieber, er stirbt bei der OP, bei der man versucht sein Leben zu retten, als dass wir ihm die Spritze geben lassen müssen.

    Herkules lebt noch.
    Es ist nicht schlechter geworden, aber auch nicht wirklich besser. Er ist nur etwas kräftiger, da ich ihn zufüttere. Waren heute morgen gleich bei unserem Tierarzt hier, die haben ihn geröngt. Die Lunge ist voll Wasser, das Herz zu groß, das Zwerchfell klemmt die Lunge ein, und bei der Lunge ist eine leberförmige Abzeichnung, ungefähr so groß, wie das Herz jetzt (ein Drittel der Lunge), die TÄ vermutet einen Tumor.
    Sie hat ihn an den Tropf gehangen, ihm was für den Kreislauf gegeben, und noch etwas für Zuhause, heute Abend, dazu ein Mittel, dass die Lunge entwässern soll, das Rasseln kommt eindeutig aus dem Hals, nicht aus der Lunge. Wenn es ihm morgen nicht besser geht, möchte sie ihn gerne erlösen, da diese Art Leben ja auch nichts für ein Tier ist.
    Herki liegt wieder in seinem Quarantänekäfig, wird zugefüttert, bekommt Rotlicht.
    Wir warten, bis jetzt keine Besserung.

    Danke für die Antworten!


    Ich wohne hier in Halle/S.


    Herkules scheint es gerade wieder ein kleines bisschen besser zu gehen. Es ist ein auf und ab. Das wird ne lange Nacht. Ich bestell mir gleich eine Pizza, an den Herd komm ich heute eh nicht mehr...


    Okay, die Namen der Schmerzmittel habe ich mir notiert, danke.

    Soeben habe ich beim Nottierarzt angerufen. Dem Einzigen in der Nähe. Ich erklärte ihm, wie es dem Meeri geht, was der TA gemacht hat und was ich gerade zuhause tue und sagte ihn, ob er sich Herkules bitte nochmal ansehen könne. Er meinte, da Herkules heute schon beim Tierarzt war, kann ich erstmal zuhause nur weitermachen, wie bisher.
    Er klang gewohnt lethargisch und desinteressiert, so ala: 'Kein Bock extra in die Praxis zu fahren'.
    Ich habe nichts anderes von dem Mann erwartet, der einem Vogel Cortison verschreibt.
    Wir werden gleich morgen früh bei unserem Tierarzt vorbeigehen müssen.
    Die nächste Klinik wäre in Leipzig, das sind 2 Stunden Weg, das schafft weder Herki, noch wir, wir haben kein Auto und ich kann dank Rheuma keine langen Strecken laufen. Wir haben auch niemanden hier mit Auto.
    Eine innere Blutung oder eine Darmverschlingung klingen zumindest möglich.
    Hört man bei der Lungenentzündung ein Geräusch in der Lunge?
    Müsste bei einem Abzess nicht ein Zahn eingewachsen sein, oder kann sowas auch so entstehen? Besteht da dann ein Schmerz, wenn ich drangehe?


    Kann es sein, dass er Nierenversagen hat?

    Eben hat er drei Köttel abgesetzt. Sie sahen sehr gut aus, außer die Tatsache, dass zwischen ihnen eine Art Faden gespannt war, der aber aus etwas organischem zu bestehen scheint. Was könnte das sein?


    Er hat keinerlei Blähungen, der Bauch ist weich, der Darm ist richtig gut, außer dass er eben nicht gefüllt war, inzwischen ist das aber besser.
    Eben bekam er nochmal RodiCare und die Kügelchen, die tun ihm gut, ist ja auch Traubenzucker.
    Wäre es eine Idee Zucker unter das Rodi zu mischen? Ich kenne mich da nicht so aus...


    Mehr als das was ich tue, können wir hier eh nicht machen. Sie soll sich ruhig ausruhen, das mit Herkules ist nicht der einzige Schicksalschlag in den letzten 3 Jahren, es gab schon mehrere Tote und andere schlimme Dinge, deswegen geht es ihr insgesammt nicht so gut. Sie soll sich ausruhen... sie hilft mir aber, wenn ich rufe, keine Sorge.


    Eventuell werden wir wohl zum Notfalltierarzt gehen. Dummerweise ist heute Nacht jemand dran, dem wir nicht über den Weg trauen, er hat einen unserer Wellensittiche mit der falschen Behandlung getötet.


    Aber das Kot kam, ist hoffentlich gut...

    kijana: Er jammert, ja, aber nicht, wenn man ihn an bestimmten Stellen berührt. Er jammert mal hier und mal da... Und dann auch einfach so, während er liegt. Vielleicht ist das ein 'Mir gehts so schlecht'?
    Inzwischen ist dank RodiCare der Bauch auch wieder ein wenig gefüllt... bisher kein kotabsatz, keine Besserung. Er atmet flach und ruckartig...


    >Ich finde es so furchtbar, wenn man einfach danebensteht und zuschauen muss und es gibt scheinbar nichts was man noch tun kann...<
    Das stimmt, das ist das Schlimmste daran. Meine Frau dreht am Rad, sie kann da nicht mehr reingehen...