Regenbogenbrücke

Rosis letzter Weg

Eure Meerschweinchen, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind

  • Hino ist ja auch als "Platzfüller" für Manni eingezogen nach etwa 4 Wochen nach seinem Tod. Zu Beginn hatte ich es positiv gesehen: Manni macht einem bedürftigen Tier Platz bei uns. Wegen ihm können wir einem anderen Tier helfen. Wir haben Hino gleich mitgenommen nachdem wir ihn gesehen haben und zuerst war ich glücklich darüber aber irgendwann ist mir aufgefallen dass ich keine richtige Verbindung zu ihm hatte. Erst nach mehreren Monaten habe ich ihn wirklich geliebt. Das war für mich sehr komisch weil ich die andere Schweine sofort in mein Herz geschlossen hatte. Aber dass die anderen das gleiche schreiben macht klar, wie schwer diese Situation sein kann.


    Ich würde dir empfehlen es positiv zu sehen. Jedes Schwein dass das Glück hat von dir aufgenommen zu werden ist ein Schwein weniger ohne Zuhause oder in mieser Haltung. Und wenn deine Schweine nicht trauern sehe ich auch keinen Grund sofort ein neues Tier zu holen. Lass dir Zeit, schau dir die verfügbaren Schweine deiner Lieblingszüchter und Tierheime an und evtl. kommt bald das richtige Schwein vorbei.

  • Hattest du nicht eine Zuchtrentnerin in Aussicht? Mit 2 Jungtieren wäre die Gruppe zwar verjüngt und du hättest vermutlich keine Vergesellschaftungsprobleme. Ich weiss aber nicht, ob du 5 halten willst.

    ja, das stimmt. Leila habe ich immer noch auf dem schirm ,aber die ist vermutlich das zweite mal trächtig in der zucht und ein einzug ist frühestens in 3 oder 4 monaten möglich. leila ist außerdem auch shcon wieder 2 jahre alt. sie ist nur knapp jünger als Foxi. ich denke aktuell eher an ein meeri was etwa ein jahr alt ist.


    tatsächlich scheint sich etwas zu ergeben womit ich sehr gut leben kann und was auch meinen tierschutzgedanken mitträgt. ich stehe in kontakt mit einer notstation, die gerade shcon 2 trächtige weibchen haben und ein vermutlich trächtiges drittes bekommen werden am wochenende. es geht die überlegung dahin, dass das 3. tier (im hinblick auf alle sicherheit wie tierarzt und quaratäne, kotprobe) in meine gruppe zieht. Damit ist die notstation entlastet und das weibchen braucht nach ihrem wurf nie mehr babys bekommen. die babys werden frühkastriert und artgerecht vermittelt. das wäre die idee, und würde auch gut zu rosi passen, die ja auch trächtig zu mir kam

  • Liebe Letty,

    so schön geschrieben. Rosi hatte ein schönes Leben bei dir. Ersetzen kann man sie nicht .Wir hatten auch eine Rosi, die bei unserer Züchterin ausgesetzt wurde. Leider ist Rosi auch nach fünf Monaten bei uns bereits über die Regenbogenbrücke gegangen. Es fiel mir dann auch sehr schwer die "Neue" ins Herz zu schließen. Das braucht einfach seine Zeit. Aber irgendwie stehlen sie sich alle in unsere Herzen, früher oder später.

    Deinen Gedanken diesem evtl. trächtig Schweinchen ein Zuhause zu geben, finde ich wunderbar. Egal welches Schweinchen kommt, es wird es gut haben bei dir.

    LG