Beiträge von SusanneC

    Muss echt schlimm sein... wenn mein Kater einen epileptischen Anfall hat schläft er danach meistens 16 Stunden am Stück durch und wird nicht mal wach, wenn es Futter gibt - das will was heißen.


    Nur als Mensch kann man eben nicht immer alles stehen und liegen lassen und einfach schlafen.


    Versuchst Du was zu tun gegen das Vergessen wie etwa ein Tagebuch?

    Hallo!


    Auf einen Rutsch ist viel weniger Stress. Ich würde Weibchen nehmen, nach Möglichkeit welche, die Gruppenleben schon kennen, die fügen sich oft leichter ein als welche, die ewig schon zu zweit leben.

    Am besten baust Du dann in beide Ställe Thermometer ein. Außerdem wenn es kalt wird in jeden Stall SnuggleSafes rein legen, das sind Wärmekissen die man in der Mikrowelle warm macht. Sollte es im Stall trotzdem nachts Minusgrade geben und einer darf nicht mit den anderen zusammen schlafen muss einer ins Haus. Ein Schweinchen reicht einfach nicht, um einen Stall auf Plusgrade zu bringen.

    Hallo!


    Da müsste es dir auffallen, wenn sie ernsthaft Streit hätten, wenn es nur einmal war und sonst nicht ist es nicht so wild.


    Mehr Weibchen können helfen, aber die können die Situation auch verschlimmern, da gibt es leider keine Garantie. Und es ist jetzt halt auch schon recht kalt, das macht es schwieriger - falls bei der VG was schief geht und einer dann nicht im warmen Stall schlafen darf wird es im Winter bei Frost halt schon gefährlich.

    AdmiralT, weißt Du denn wo Schirnding ist? Ich schon, im Fichtelgebirge, und für nächste Woche ist Nachtfrost vorhergesagt. Ich mag die Gegend total gerne für den Urlaub, aber ich weiß auch, wie kalt die Winter da sind und wie früh die kommen. Wenn man hofft da noch ein paar angenehme Tage in den Herbstferien zu verbringen ist man absolut auf dem Holzweg, hab ich schon mal probiert. An Allerheiligen hatte es kuschelige Minus 8Grad.


    Das Fichtelgebirge ist eine der kältesten Ecken Deutschlands mit viel Schnee. Da ist Frost im Oktober wirklich nicht ungewöhnlich, da sollte man unbeheizte Außenhaltung ganz allgemein sehr kritisch hinterfragen. Gerade weil es sehr feuchtkalt ist.


    Da sind schon jetzt keine Temperaturen mehr, bei denen ein Schweinchen außerhalb der Schutzhütte schlafen sollte. Auch wenn es in Deiner Gegend noch wärmer ist.

    Wie oft und wie lange bist Du denn bei ihnen? Auch mal wenn es kein Futter gibt und nicht gemistet wird mal eine Stunde?


    Sonst kommst Du eben nur wenn sie sowieso abgelenkt sind.


    Achtung, in Außenhaltung geht es nicht zwei getrennte Gruppen zu je zwei Schweinchen zu halten, die müssen mindestens 4 Stück pro Gruppe sein. Das geht nur mit Heizung oder in einem Stall, in dem es garantiert keine Minusgrade haben kann.

    Ein Stück aus der Käfigwanne raus schneiden kann man ganz einfach mit einer Säge. Dann noch den Übergang mot grobem Sandpapier glätten, das ist auch für ein Kind zu schaffen. Klar ist dann ein Loch in der Käfigwanne aber gerade für ein öälteres Schweinchen MUSS das sein.

    Hallo!


    Ich denke Du hast recht bei den Geschlechtern. Wenn die Tierklinik grundsätzlich Frühkastrationen macht und der Kleine gesund ist spricht nichts dagegen. Nächste Woche dürfte ein guter Zeitpunkt sein, er sollte zwischen 200 und 300g wiegen. Von erfolgreichen Deckakten vor 300g habe ich bisher nicht gehört, also ein bisschen Polster hast Du noch.


    Bei Blacky schwöre ich zu 100% dass es ein Weibchen ist, das sieht man überdeutlich, also da brauchst Du keine Sorgen zu haben. Bei Brownie sieht man es schlechter, aber das heißt ja nur dass ein Tierarzt vor der Narkose nochmal gucken sollte, aber da würde ich mit dem Foto zu 90% sicher sein dass er ein Junge ist.

    Hallo!


    Wie groß ist denn die Schutzhütte? Kannst Du zur Not den Auslauf beheizen oder so zu machen, dass da drin sicher noch mehrere Wochen Plusgrade herrschen?


    Das war jetzt einfach echt eine blöde Jahreszeit für eine VG in Außenhaltung. Manche Schweinchen sind vorsichtig und brauchen einige Zeit für die annäherung, andere dürfen nicht mehr zu den anderen, und gerade Böcke sind da wirklich schwierig.


    Wenn Du das Gehege nicht heizen kannst und die Schützhütte zu eng ist, um sie über nacht drin einzusperren (das meint ein richtiges Gartenhaus mit mindestens 2m² Bodenfläche), dann hast Du nur zwei Möglichkeiten: Alle rein holen für den Winter oder den ausgeschlossenen Franz Reinholen und ihm neue Gesellschaft suchen, der kann dann auch erst wieder ab Mai raus - wenn überhaupt.


    Als neue Gesellschaft würde ich dann ein Weibchen bevorzugen, das geht dann natürlich nicht in einer Bockgruppe, die würden sich zerstreiten und nur noch versuchen bei ihr Aufzureiten. Aber offenbar kann der kastrat ja nicht gut mit anderen Böcken/Kastraten, daher würde ich das eher vermeiden.


    Es kann ja schon innerhalb der nächsten Tage wieder Bodenfrost geben und alleine draußen ohne Schutzhütte kann das schnell tödlich enden.


    Bitte bleib auch tagsüber wirklich STUNDENLANG dabei solange die Vergesellscaftung nicht abgeschlossen ist, also etwa die nächsten zwei bis vier Wochen und kontrolliere jede nacht mehrmals, ob alle in der Schutzhütte sind. Es kann auch nach etlichen Tagen die ruhig aussahen noch richtig knallen. Wenn man da nur morgens und abends Futter gibt und kurz guckt kann man das leider nicht erkennen, da sind die Schweinchen ja auch abgelenkt. Und jeden Tag intensiv nach Verletzungen suchen und wiegen dass sie nicht abnehmen bei dem Stress muss auch sein. Achte auch auf "alte" Wunden, wenn sich da in der Nähe ein Knubbel unter der Haut bildet kann das eine Entzündung sein mit großen Eiterhöhlen, also wirklich gründlich tasten, auch am Rücken. Die kleinen Risse in Lippe und Ohr sehen zwar schlimmer aus, aber gefährlich sind eher die Eiternden Wunden im Rücken.


    Böcke sind oft vorsichtig und backen anfangs in einer neuen Gruppe/unbekannten Umgebung erst mal kleine Brötchen, halten sich zurück, suchen keinen Ärger. Wenn sie sich dann aber richtig heimisch fühlen, die Umgebung kennen und sich sicher fühlen geht es dann erst so richtig um die Rangordnung. Und wenn dann die Chefs beschließen, dass einer nicht mehr in die Hütte darf ist das im Sommer ja nicht weiter schlimm, aber jetzt wo es Frost geben kann wird es halt auch richtig gefährlich. Da kann es eben vorkommen, dass es die ersten Stunden oder Tage alles supi aussieht, und dann gibt es aus heiterem Himmel noch den Dritten Weltkrieg im Gehege mit heftigen Verletzungen, Gewichtsabnahme bis es lebensbedrohlich wird, oder eben Erfrierungen weil einer nicht in die Hütte darf.


    Sie einsperren geht aber auch nur, wenn genug Platz da ist, sonst stressen sie sich über Nacht so sehr, dass es durch mangelnde Ausweichmöglichkeiten ernst werden kann bis hin zu schweren Verletzungen oder Herzinfarkten, weil einer unbedingt weg will und gejagt wird, aber nicht raus kann, weil die Tür zu ist.

    Hallo!


    Es sind halt immer noch vier Jungs mitten in der Pubertät. Es hilft wirklich nur geduld, in einem Jahr hat sich das Pubertätschaos endgültig beruhigt und es sieht anders aus.


    So wirklich Glücklich sind Bockgruppen leider recht oft nicht.


    Vielleicht würde es helfen mit ihnen Clickertraining zur Ablenkung zu machen, auf Youtube gibt es eine Menge Anleitungen. Sinnvolle Beschäftigung gegen Langeweile.

    Hallo!


    Das Gehege ist leider arg klein für zwei Böcke. Die brauchen einfach mehr Platz, weil eben viel stärker die Rangordnung eine Rolle spielt - und die wird über verjagen und weglaufen ausgetragen. Ganz wichtig ist, dass sie mindestens 2 Meter zwischen sich bringen können, dann lässt der Gewinner den Verlierer meistens friedlich ziehen und alles ist gut. 1,5 Meter reichen da leider meistens nicht. Ideal wäre, wenn Du das Gehege noch ein Stück verlängern könntest, vielleicht lässt sich das vernünftig umsetzen? Auslauf ist schön, aber dummerweise streiten sie eben oft zu den unmöglichsten Zeiten...


    Um so schlimmer als BEIDE eben nicht so wirklich gut sozialisiert sind, es dauert einfach mindestens ein Jahr in gesellschaft anderer erwachsener Böcke, um ein vernünftiges Sozialverhalten zu erlernen. Sieht schlecht aus bei den Beiden, aber für ein drittes Erwachsenes Böckchen braucht man eben noch mehr Platz, und der Anfang wäre hart mit einem 8monatigen Pubertätsbolzen.


    Unbedingt beide kastrieren, durch dieses beschädigte Sozialverhalten tun sie sich sonst später noch wesentlich schwerer mit anderen Schweinchen - und irgendwann wird wohl oder übel einer zuerst sterben und der andere Gesellschaft brauchen, und bei dem geringen Altersunterschied kann keiner sagen wer zuerst gehen wird. Also mindestens beim Überlebenden ist das irre wichtig, aber auch schon vorher nimmt es der Pubertät ein wenig die Spitze. Gerade wo der große noch mitten drin steckt, wenn es beim Kleinen anfängt, wird das eine schwierige Phase geben.

    Hallo!


    Ich würde Stronghold als Spot on nehmen, für kleine Katzen, und gleich eine Ampulle pro Schweinchen. Damit wirst Du das zeug zuverlässig los.


    Beim Trixie ist der Wirkstoff Niembaumextrakt. Das kann helfen, dass ein Hund sich nur halb so viele Zecken holt wie sonst, aber einen akuten Befall bekämpfen kann man damit nicht. Da sind einfach richtig giftige Sachen sinnvoller.


    Noch dazu lösen diese ätherischen Öle oft allergien aus, sind halt insgesamt weniger giftig, aber für die Parasiten braucht man halt leider schon giftiges Zeug damit die sterben. So hast Du es ihnen nur ein klein wenig ungemütlich gemacht.