Beiträge von Doldak

    Kurzes Update von mir: In der App ist in den letzten Tagen richtig viel dazugekommen.

    Das größte neue Feature: Fotos bei Gesundheitschecks 📸

    Wenn ihr ein Feld als „auffällig“ markiert (z. B. Augen, Zähne, Fell, Kot/Urin), könnt ihr direkt Fotos aufnehmen oder aus der Galerie hinzufügen – auch mehrere pro Bereich. Die Fotos werden automatisch komprimiert und sind später übersichtlich im Check einsehbar. Gerade für Verlauf, Vergleich oder den Tierarzt super praktisch.

    Außerdem neu bzw. verbessert:

    • Eigenes Check-Feld „Kot / Urin“ (inkl. Verlauf & KI-Auswertung)
    • Check-Erinnerungen mit Benachrichtigungen (optional auch per E-Mail)
    • Tierarztbesuche erfassen (Grund, Diagnose, Medikamente, optional Kosten)
    • Deutlich bessere Benachrichtigungen & Changelog-Anzeige (auch per Mail)
    • Längere Login-Session auf dem Handy – man bleibt einfach angemeldet
    • DSGVO-Datenexport, Datenschutzhinweise & saubere E-Mail-Verwaltung
    • Viele kleinere Bugfixes & UI-Verbesserungen

    Alles weiterhin kostenlos, weiterhin Beta, und ich freue mich wirklich über jedes Feedback – egal ob Lob, Kritik oder Feature-Wünsche.

    Falls ihr es euch anschauen wollt: https://meeri.app 🐹❤️

    Danke an alle, die schon testen!

    Hallo zusammen!

    Ich habe ewig nach einer einfachen App gesucht, mit der man die Gesundheit seiner Meeris vernünftig im Blick behalten kann – Gewicht tracken, Checks dokumentieren, Auffälligkeiten festhalten. Leider habe ich nirgends etwas Brauchbares gefunden. Also habe ich es kurzerhand selbst gebaut.


    Was kann meeri.app?

    • Gesundheitschecks dokumentieren (Fell, Augen, Ohren, Krallen, Mund & mehr)
    • Gewicht verfolgen – mit Verlaufsgrafik
    • Medikamente & Behandlungen festhalten
    • Optionale KI-Analyse, die deine Daten zusammenfasst und auf Auffälligkeiten hinweist
    • Funktioniert als App auf dem Handy – einfach über den Browser installieren (kein App Store nötig!)

    Wichtig zu wissen:

    • Komplett kostenlos – von Meerschweinchen-Liebhaber für Meerschweinchen-Liebhaber
    • Die KI-Analyse ist aktuell auf 1× pro Monat begrenzt, da jede Nutzung reale Kosten für mich verursacht. Je nachdem wie es finanziell läuft, werde ich das Kontingent in Zukunft über Spenden oder dezente Werbung erhöhen
    • Die KI ersetzt keinen Tierarztbesuch – sie dient nur als Überblick und Orientierungshilfe

    Das Ganze ist aktuell im Beta-Test und ich suche Leute, die Lust haben es auszuprobieren! Ich bin für jedes Feedback offen – Verbesserungsvorschläge, Wünsche, Bugs, einfach alles. Nur so kann die App besser werden!


    So installierst du meeri.app als App:

    • iPhone/iPad: In Safari öffnen → Teilen-Button → „Zum Home-Bildschirm"
    • Android: In Chrome öffnen → Menü (⋮) → „Zum Startbildschirm hinzufügen"

    👉 https://meeri.app


    Einfach registrieren, Meeris anlegen und loslegen. Freue mich auf euch! ❤️🐹

    Hallo zusammen,

    wir nutzen aktuell Waldbodenstreu im großen Indoor-Gehege (Fläche groß genug, um eine ordentliche Höhe zu realisieren) und haben uns für WachtelGlück Waldboden entschieden:

    👉 Zum Produkt


    Ist-Stand: ca. 10–12 cm Einstreuhöhe , weitere Aufstockung geplant. Die Streu riecht angenehm erdig, ist staubarm und unsere Schweinchen fühlen sich pudelwohl.

    Jetzt aber der Knackpunkt – zwei völlig unterschiedliche Empfehlungen:


    QuelleEmpfehlung
    meerschweinchenwiese.deUnterste Schicht („Matratze“) in Ruhe lassen, nur oben punktuell nasse Stellen raus und regelmäßig nachfüllen.
    Hersteller WachtelGlückEmpfiehlt ausdrücklich, KEINE dauerhafte „Matratze“ zu belassen. Nasse Urinstellen konsequent entfernen, weil Ammoniak die Füßchen reizen kann (Pododermatitis-Risiko).


    👉 Unsere Fragen:

    1. Wer von euch hat Waldboden länger im Einsatz?

      • Lasst ihr eine feste Unterschicht liegen oder tauscht ihr alles regelmäßig aus?

      • Wie oft lockert ihr die Oberfläche auf?

    2. Ist der WachtelGlück-Waldboden dieselbe Qualität/Zusammensetzung wie der, den meerschweinchenwiese.de empfiehlt, oder reden wir hier von zwei verschiedenen Produkten?

    Wir wollen’s natürlich so machen, dass die Schweinchen gesund bleiben – daher sind eure Erfahrungen Gold wert. Danke schon jetzt! 🙏🐹

    📸 Fotos vom Gehege:


    P.S.: Die Löcher mit den Schraubverschlüssen, die man auf den Bildern sehen wird – dort kommen kapazitive Bodenfeuchtigkeitssensoren rein. Wir wollen das Ganze auch technisch ein bisschen überwachen. 😄P.S.: Die Löcher mit den Schraubverschlüssen, die man auf den Bildern sehen wird – dort kommen kapazitive Bodenfeuchtigkeitssensoren rein. Wir wollen das Ganze auch technisch ein bisschen überwachen. 😄

    Hier ist eine Skizze, die nur den Unterbau zeigt. Darauf sollen 22 mm dicke OSB3-Platten montiert werden. Meint ihr, das hält?

    Das verwendete Holz ist gehobeltes Konstruktionsvollholz (4000 x 100 x 60 mm). Die Balken an der Wand werden mit Fischer Betonschrauben Ultracut FBS II (Ø 12 x 110 mm, Sechskantkopf) befestigt. Die Querstreben werden mit Balkenschuhen und Winkeln fixiert.

    Die Beine sind regulierbare Tischbeine (Ø 60 x 710 mm, 4er-Set aus Stahl, Höhe verstellbar von 710–730 mm, schwarz). Laut Herstellerangabe trägt jedes Bein bis zu 50 kg, aber die Hauptlast müsste doch von der Wand getragen werden, oder? Was denkt ihr? Laut meinen Berechnungen wird die Erde knapp 240 kg wiegen.


    Beine: Regulierbare Tischbeine Ø60x710mm, 4er Set aus Stahl, regulierbare Höhe 710-730mm, schwarz

    Ich kenne Epoxidharz vom Kanu (BJ 80) ausbessern. Das klappt gut. Leg besser ne Folie drunter, um den Boden zu schützen. Meine bessere Hälfte hat eine Mega sauerei veranstaltet. Du hast Dir auch eine ziemlich große Fläche vorgenommen.
    Na man kann es ja schön ausgießen und Du brauchst es nicht so dick. Mit Rollen kann man es schön verteilen.

    und ich depp suche die ganze zeit bei Google nach dem Epoxidharz von der Marke Kanu bezeichnung BJ80 ..... und check erst eine ganze zeit später was du eigentlich meintest :D danke dir für diesen Crashkurs im "ich sollte besser lesen" hahahaha

    Das müsste gehen. Wir haben damals die Platten einzeln draußen gestrichen, mehrmals, bis eine quasi glatte Fläche entstanden ist. Zusammengebaut hätte das Gehege nicht durch die Tür gepasst. Wenn man es draußen zusammenbauen kann, kann man gleich das Harz auch in die Spalten pinseln.

    Ich baue das Gehege direkt im Wohnzimmer zusammen, also an dem Ort, wo es später stehen wird. So kann ich es direkt vor Ort versiegeln und gleichzeitig eine durchgehende ‚Wanne‘ schaffen, ohne später noch nachträglich alles abdichten zu müssen. Wegen des Geruchs in den ersten Tagen mache ich mir keine Sorgen: Ich kann den Raum schließen, die Doppeltür zum Garten öffnen und für gute Belüftung sorgen – zur Not mit einem großen Ventilator, damit alles schneller ausdünstet.

    Klingt toll. Ich kann es mir noch nicht so ganz vorstellen. Es kommt ja nur Urin drauf und nicht auch mal ne Ladung Regen.
    wo kann ich mehr dazu lesen ?

    ja nicht direkt, es muss eine gewisse "feuchte" besitzen also nicht staubig sein. falls du Facebook hast verlinke ich dich mal auf einen Post einer Meerschweinchen gruppe wo ich dies gelesen habe und seitdem tag und nacht alles nachgeschaut habe im netz: Facebook Link dort siehst du auch ein Video, wie es aussieht

    wieso nehmt ihr keine Siebdruckplatten? Statt OSB zu versiegeln? Frage rein aus Interesse.


    Deine Idee mit dem Waldboden im Innenbereichen finde ich interessant. Wo nimmst du den her? Wie wird der Sauber gehalten?

    weil OSB erst mal günstiger in der Anschaffung ist und sich einfacher verlegen lässt. Außerdem entsteht durch den Waldboden eine feuchte Unterschicht, die auf Dauer in jede Art von Holz (egal ob Siebdruck oder nicht) reinziehen würde. Es gibt einfach kein Holz, das jahrelange Feuchtigkeit ohne zusätzliche Versiegelung aushält. Genau deshalb dichte ich die OSB-Platten sorgfältig ab, damit mir die Feuchtigkeit nicht in die Ränder kriecht.


    Zum Waldboden: Ich habe mich dafür entschieden, weil er den Schweinchen ein naturnahes Umfeld bietet und durch die enthaltenen Mikroorganismen hilft, den Kot und Urin besser zu zersetzen. Dabei entsteht eine feuchte Unterschicht, die sich selbst reguliert – ähnlich wie bei einem Waldboden in der Natur. Die oberste Schicht bleibt trocken, solange man täglich feuchte Stellen entfernt und den Boden am besten leicht abharkt oder auflockert, damit er gut belüftet bleibt. So wird verhindert, dass sich Schimmel bildet oder Gerüche entstehen.

    Ein großer Vorteil ist, dass der Boden sehr stabil bleibt. Man muss ihn höchstens einmal im Jahr austauschen – und dann auch nur maximal 10 % der gesamten Fläche. Der Rest bleibt unberührt, damit die vorhandenen Mikroorganismen weiterhin ihre Arbeit machen können.

    Das Ganze ist allerdings nicht günstig: Ich rechne allein für den Boden mit 250–300 €, je nach Menge und Qualität. Aber ich hoffe, dass sich diese Investition langfristig lohnt – für die Schweinchen und auch für eine einfachere Pflege.


    PS: Das tägliche Abharken hat übrigens noch einen positiven Nebeneffekt: Es erinnert ein bisschen an diese Zen-Gärten mit Sand, die man harkt. Man hat dabei einen beruhigenden Blick auf die Schweinchen und tut gleichzeitig etwas für den eigenen Stressabbau

    Hey zusammen,


    ich plane aktuell ein richtig großes Indoor-Gehege (ca. 7 m²) für unsere 9 Meerschweinchen, wo ich 10 cm Waldboden als Einstreu einbringen möchte.

    Mein Vorgehen sieht so aus:

    1. Holzwanne aus OSB-Platten (feuchtigkeitsgeeignet) mit Epoxidharz abdichten, damit keine Feuchtigkeit ins Holz zieht. (Ich habe hier und da gelesen, dass Epoxidharz auf Dauer Feuchtigkeit eventuell nicht so gut verträgt – was meint ihr dazu? Findet ihr Teichfolie besser?)
    2. Den Waldboden schichtweise einfüllen, dabei Kieselgur einstreuen, um Schädlinge möglichst direkt zu bekämpfen.
    3. Über Nacht stehen lassen, damit das Kieselgur wirken kann.
    4. Am nächsten Tag mit stark verdünnter EM-Lösung (Effektive Mikroorganismen) besprühen und leicht durchmischen, damit ich einen guten „Start“ für nützliche Mikroorganismen habe.

    Zusätzlich überlege ich:

    • Kapazitive Feuchtigkeitssensoren an ein paar Stellen im Boden zu verbauen, damit ich die Feuchte wenigstens punktuell messen kann.

    Was mir besonders wichtig ist:

    • Habt ihr Erfahrungen mit EM als „Starthilfe“ fürs Bodenleben?
    • Wie geht ihr mit Schädlingsbefall im Waldboden um bzw. wie vermeidet ihr den direkt von Anfang an?
    • Und was sagt ihr zu den Bedenken, dass Epoxidharz eventuell nicht für den Dauerfeuchte-Kontakt geeignet ist?

    Ich würde mich mega über eure Meinungen und Erfahrungen freuen – ob ihr schon mal so ein Projekt hattet oder generell Tipps habt, worauf ich achten muss.

    Vielen Dank schon mal!

    Für Flöhe ist das zu groß würden sagen. Außerdem sitzen Flöhe auf den Tieren. Milben usw sind auch kleiner und auf den Tieren. Ich glaube das ist Eher irgend ein Käfer. Genauer kann ich den nicht bestimmen.


    Du kannst ein Klebeband so ans Gehege kleben, dass die Krabbelfieher hängen bleiben. Die Meeries sollten nicht dran knabbern.

    danke dir für die Einschätzung! Ja, stimmt, wenn Flöhe oder Milben auf den Tieren wären, hätte ich das wohl gesehen. Ein Käfer klingt da schon realistischer.

    Die Idee mit dem Klebeband ist echt super! So einfach und trotzdem effektiv darauf bin ich gar nicht gekommen. Ich werde das direkt ausprobieren. Ich pass natürlich auf, dass die Schweinchen nicht dran kommen.

    Danke dir für den Tipp! 😊