Hallo anuschka,
sicher sind nicht immer homöopathische Mittel angebracht. Das ist ganz klar. Ich halte es bei meinen Tieren wie bei mir: wenn es geht, behandle ich homöopathisch, da dies wesentlich schonender für den Körper ist und die Langzeiterfolge oft sehr gut sind. Geht es nicht (wie bei schwerwiegenden Infekten) greife ich auf die Schulmedizin zurück.
Natürlich war ich mit Cassiopeia bei meiner Tierärztin und habe sie abhorchen und untersuchen lassen. Das ist für mich selbstverständlich. Meine Tierärztin kennt mittlerweile meine Einstellung (und hat einige Mittel nun auch in ihrer Praxis) und fragte mich, ob ich es erstmal homöopathisch versuche. Ich bejahte dies. Wird es innerhalb von 24 Stunden nicht besser, würde ich natürlich wieder zum Tierarzt gehen.
Homöopathie ist nicht, wie viele denken, etwas, mit dem man nichts falsch machen kann. Das habe ich am eigenen Körper schon erfahren. Es gibt Erstverschlimmerungen, der heftig sind.
Ich bin völlig überzeugt von der Wirksamkeit der Mittel. Geht es jedoch nicht anders, wäre ich die Letzte, die nicht auf die Schulmedizin zurückgreift. Denn ich will ja, dass mein Tier gesund wird.
Gerade mit Atemgeräuschen / Lungenentzündungen etc. habe ich sehr gute Erfahrungen mit Homöopahtie gemacht. Viel bessere als mit Antibiotika. Und zudem noch schonender. Aber ich beobachte das kranke Meerschweinchen natürlich genau und gehe gegebenenfalls nochmals zum Tierarzt.
Homöopathische Behandlungen müssen sowieso immer mit dem behandelnden Tierarzt abgesprochen werden.
Cassiopeia geht es zum Glück gut, sie hatte nicht aufgehört zu fressen. Ich höre zur Zeit auch keine Atemgeräusche.
Liebe Grüße
Nadine