Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Bitte holt sie nach drinnen und baut da ein großes Gehege, bitte kein kleiner Käfig, erst recht nicht für unkastrierte Böcke - so 2x1 Meter wäre sinnvoll an Gehege.


    Die Haltung draußen im Winter wenn sie nur zu zweit sind ist hochgradig gefährlich, da können sie leicht erfrieren, wenn es mal richtig kalt wird.


    Und das mit einem gehege, das nicht mal einer Katze stand hält - was ist denn dann, wenn ein hungriger Marder kommt? Ihr müsst da wirklich was ändern, Geld in die Hand nehmen und sehr viel Arbeit investieren um was gescheites zu bauen. Und bis das fertig ist, sollten die Schweinchen unbedingt im Haus leben. Erst ab Mai können sie dann wieder raus, also habt ihr etwas Zeit zum Bauen.


    Bitte informiert euch, Es gibt so viele Seiten über Meerschweinchenhaltung, da habt ihr wirklich noch viel zu lernen. So wie jetzt kann es auf keinen Fall bleiben.

    Geb einfach so 1-3 Sonnenblumenkerne und einen halben Teelöffel Leinsaat pro Woche. Wenn das Schweinchen das nicht mag, dann kannst Du auch einen winzigen Tropfen Sonnenblumenöl auf Salat machen und einmal pro Woche geben, aber echt sparsam mit dem öl sein.


    Dann fallen die Schuppen von alleine aus und man sieht sie bald nicht mehr.


    Den Tierarzt solltest Du wirklich wechseln. Meerschweinchen baden ist sowieso schon gefährlicher Unsinn weil sie sich leicht verkühlen, aber dann auch noch Kamille bei trockener Haut ist ja noch dümmer. Das macht ja die Haut noch trockener und macht es nur schlimmer. Sorry, aber so doof kann man doch gar nicht sein.

    Sie popcornen viel bei Aufregung. Je älter sie werden, desto cooler bleiben sie, wenn sich was ändert, alles schon mal gesehen. Die jungen Schweinchen finden halt noch alles total aufregend - sowohl posotiv als auch negativ - und machen dieser Aufregung durch die Übersprunghandlung popcornen Luft.

    Babys sollten so aktiv sein, nur die Würfe vorher waren dermaßen schlecht entwickelt, dass sie eben in wirklich großer Gefahr waren, da war es besser, dass sie nicht auch noch Energie für Bewegung verschwendet haben.


    Sie sind ja immer noch nicht wirklich groß und schwer, wahrscheinlich wird Mollys Wurf einige ältere Halbgeschwister bald überholen von der Entwicklung her.

    Herzlichen Glückwunsch!


    Endlich ein Wurf mit soliden Geburtsgewichten da sind die Chancen deutlich besser, dass alle durch kommen. Theoretisch müsstest Du die Geschlechter auch schon erkennen können, weil da ein bisschen mehr "Speck" drunter ist. Da sieht man es besser. und echt süße Nasen.

    Die Geschichte mit dem "einen Schuss" halte ich für ein Gerücht. Das ist eine recht vereinfachte Vorstellung und klappt so ja auch nicht bei menschlichen Männern nach einer Vasektomie - wäre doch supi denen zu sagen, sie sollen sich sicherheitshalber 5x einen wedeln und alles ist gut. Stattdessen schickt man sie mehrmals zum Spermiogramm um wirklich sicher zu gehen.


    Noch dazu sind schwangere Weibchen nicht "heiß" und lassen normalerweise auch niemanden ran, erst recht nicht in der Endphase der Trächtigkeit, wenn das Wehen auslösen könnte. Dafür haben sie sehr zuverlässig in den ersten 24 Stunden nach einer Geburt einen Eisprung.

    Hallo!


    Wenn sie nicht so arg reagiert wenn Du das Bein untersuchst ist es wahrscheinlich nur eine Verstauchung und in ein paar Tagen von alleine besser geworden. Da ist schonen sowieso das richtige. Gerade wenn etwas weh tut nach einer Verletzung bitte keine Schmerzmittel geben, sonst laufen die Tiere gleich wieder "normal" und überlasten damit das verletzte Bein.

    Gute Besserung!


    Bei den allermeisten Erzieherinnen wird es mit der Zeit besser mit den Krankheiten, die ersten paar Jahre erwischt es sie noch 3-4 mal im Jahr, und nach 5 Jahren dann nur noch einmal. Und ein- oder zweimal im Jahr sind auch ganz normale Büromenschen erkältet.


    Wegen dem Sushi: sicher, dass es keine Fischvergiftung ist?

    Hallo!


    Für Deine Mädels würde wahrscheinlich Nummer 2 besser passen. Nummer 1 würde besser in eine etwas größere Gruppe mit mehr etwas älteren Schweinchen passen. Die muss man halt erst finden, bei Dir wäre halt die Frage, wie viel Sozialverhalten er noch mitbekommt, wenn Du eben sonst auch eher junge Weibchen hast.

    Hallo!


    Leider ist Dein Fall relativ typisch.


    Zwei Babys die ohne erwachsenes Vorbild aufgewachsen sind, unkastrierte Böcke, und jetzt schlägt die Pubertät eben voll zu. Bedank Dich beim Züchter für die schlechte Beratung, so eine Kombination zu verkaufen hat von Anfang an wenig Aussichten auf Erfolg.


    Wenn Du genug Platz, also ab 2m² hast und das Gehege sehr gut strukturiert ist, dann kann die Situation sich nach der Kastration deutlich entspannen. Die Kastration ist kein Wundermittel, das von Heute auf Morgen hilft, aber im Laufe der nächsten Wochen wird es wahrscheinlich spürbar besser werden. Sollte es nach Ablauf von 6 Wochen ab der Kastration immer noch so arg rappeln zwischen Deinen Beiden, dann kannst Du immer noch einen abgeben - er hat dann auch wesentlich bessere Chancen als jetzt im unkastrierten Zustand. Unkastrierte Böcke will echt kaum jemand haben - jetzt rate mal, warum ;-)

    Würde Dein Tierarzt dann ggf. für die nächsten 8 Jahre die Futterkosten für den Wurf tragen? Eher nicht, oder?


    Das Risiko ist einfach zu hoch, auch wenn die Einzelhaltung doof ist.

    Hallo!


    Das Schweinchen ist ja nicht gerade schlank, da könnte es sein, dass es Knieprobleme hat und die einfach weh tun, und sie deswegen Treppen steigen vermeidet - so wie jeder Mensch mit Arthrose im Knie es auch machen würde. Nur sind Schweinchen halt manchmal ein bisschen doof, und wenn es "bergauf" weniger weh tut gehen sie nach oben, kommen dann aber nicht mehr runter.


    Ich würde einen Tierarzt besonders auf die Knie schauen lassen, besprechen ob Schmerzmittel sinnvoll wären, und sehr ernsthaft nachdenken, ob sich das Gehege "behindertengerechter" gestalten lässt. Ich weiß, Du hast das Etagendings noch nicht lange und auch nicht wirklich viel Platz, aber Knieschmerzen sind halt echt nicht schön.

    Zitat von Maresa


    Ich denke es ist ähnlich (!) wie mit Wohnungskatzen.
    Natürlich leben sie sicherer, aber eben nicht in Freiheit.
    Ich persönlich würde es trotzdem vorziehen meine Schweinchen einzuzäunen. Aber ich kann durchaus verstehen, dass man dies nicht tut, da der Freiraum/Spielraum dadurch immens ist. Ich denke auch dass direkt in einem Garten die Gefahr nicht derart groß ist. Denn auch Mäuse und andere Nager habe ich dort noch nicht von Greifern ergriffen worden gesehen. (Wow ist das noch deutsch?!)


    Ich finde, der Vergleich hinkt gewaltig. Wenn Du jetzt Deine Katzen direkt an einer 4-spurigen Durchgangsstraße laufen lässt kommt er vielleicht eher hin. Ganz sicher aber nicht in einem ruhigen Wohngebiet mit lauter Tempo-30-Zonen und Katzen ab 1 Jahr die nicht mehr verspielt hinter jedem Schmetterling her rennen. Trotzdem - viele Katzen werden irgendwann im Laufe ihres Lebens angefahren. Auch in Wohngebieten.


    Dass viele Menschen keine Beutegreifer kennen liegt eher an den Menschen als an den Tieren. Etwa, weil man sich nur bei schönem Wetter und sowieso nicht übermäßig lange draußen aufhält, und das auch nur zu "Menschentypischen" Zeiten. Wenn man aber mal Morgens um 5 Uhr eine Stunde durch die Gegend läuft oder unter der Woche nach 21 Uhr oder bei Regen, und dabei auch noch die Augen offen hält, ohne Smartphone vor der Nase oder Stöpsel im Ohr, dann begegnem einem deutlich mehr Wildtiere. Die wissen nämlich, wann diese störenden Zweibeiner nicht in ihren Gärten rumsitzen.


    Wenn das Wetter schlecht ist und kaum Leute unterwegs sind, dann sind Raubtiere auch tagsüber unterwegs. Und viele Menschen wissen nicht mal, dass Krähen, Elstern, Ratten und Möwen auch gefährliche Tiere sind.


    Klar gibt es Leute, bei denen die Haltung "oben ohne" klappt, teilweise auch über Jahre. Die Hühnerhalter verlieren ja auch nicht jeden Tag Hühner, die leben ja auch meistens "oben ohne" und sind zwar kein Opfer von Krähen, sondern erst ab Habicht oder Marder aufwärts. Aber wenn dann doch mal ein Raubtier kommt, dann ist das halt nicht ein wirtschaftlicher Schaden von 30 Euro, sondern ein unbezahlbarer emotionaler Verlust.


    Bei mir ist übrigens die nächste Durchgangsstraße weniger als 100 Meter weit weg, und nachdem diese Straße zum Krankenhaus führt, wird da öfter schnell gefahren. Ich habe daher reine Wohnungskatzen. Weil ich ihnen dabei trotzdem nichts "vorenthalten" will habe ich ganz bewusst bei Tierschutzvereinen nach Katzen gesucht, die aus gesundheitlichen Gründen sowieso nicht raus können - gibt es in reichlicher Anzahl, humpelnde und behinderte Katzen sind nicht gerade beliebt. Ich bin sehr froh darüber, dass ich immer weiß, dass sie in Sicherheit sind, während in der Nachbarschaft jedes Jahr irgendeine Freigängerkatze überfahren wird.

    Dann würde ich eher eine Styroporplatte drunter legen, die ich weicher als das Vlies und isoliert ein wenig gegen Kälte vom Fußboden her.


    Ist aber nicht wirklich notwendig, wichtiger ist bei Deckenhaltung eine sinnvolle Unterschicht die Saugfähig sein sollte, etwa Molton, und darauf dann erst die Decken. Sonst sind die nämlich nass weil eben die pfützen dann immer noch auf der Folie stehen.

    Hallo!


    Das passiert leider relativ häufig. Möglicherweise waren es auch Frühgeburten, bevor die Babys vollständig entwickelt waren, und sie konnten deswegen noch nicht laufen. Dann nimmt die Mutter sie auch nicht an.