IM Heu kann praktisch nichts überleben, weil es Heu ist. Um aus getrocknetem Gras Heu zu machen muss man ja erst einen wochenlang andauernden Fermentationsprozess abwarten, bei dem das Heu sehr sehr heiß wird - unter 80 Grad Celsius ist da kaum was zu machen, noch höhere Temperaturen versuchen die Bauern zu vermeiden weil es sonst sogar zur Selbstentzündung kommen kann. Also am Heuboden in den ersten 8 Wochen ist es wie im Backofen, da überlebt nichts und auch Getier hält sich lieber fern.
Mal davon abgesehen: Wenn Mäuse in der Nähe vom Hühnerfutter leben können, warum sollten sie dann ausgerechnet im Heu schlafen, wo es keine Nahrung gibt, aber einen ewig weiten und gefährlichen Weg bis zur Nahrung (Hühnerfutter)? Sogar Katzen nutzen den Heuboden nur, wenn das Heu nicht mehr heiß ist.
Also über heu ist es denkbar unwahrscheinlich sich was zu holen weil da meistens nicht viel lebt.
Gras ist eine andere Sache, wenn man eine Wiese erwischt wo jeden Tag 50 Leute ihren Hund Gassi führen ist das Risiko mal einen Bandwurm zu erwischen schon wirklich hoch. und wenn die Wiese von einer Mäusefamilie bewohnt wird, dann nimmt man auch alles mit, was die so im darm haben. Und Katzen die diese Mäuse fressen haben öfter Kokzidien und Giardien. Aber eben nur im frischen Gras, nicht im wochenlang fermentierten Heu.