Beiträge von SusanneC

    Es tut mir sehr leid.


    in diesem Garten kannst Du nur dann wieder Kleintiere halten, wenn das Gehege wirklich zuverlässig sicher ist, das wird nicht billig und auch nicht schnell gebaut. Dass die bisherige Haltung fahrlässig warm, ist Dir jetzt ja bewusst, leider zu spät.


    Du brauchst ein Gehege, das so stabil im Boden verankert ist, dass man es auch mit Kraft nicht bewegen kann. Alle Türchen und Klappen müssen mit einem Schloss abgesichert werden, und auch das muss so fest sein, dass man es auch mit Kraft nicht aufreißen kann. Die Gitter müssen auch entsprechend sicher verankert sein, mal eben nur alle 15cm ne Tackerklammer reicht da nicht.


    Es wird wirklich nicht billig, und trotzdem werden die Raubtiere es immer wieder versuchen und die Tiere dabei in Angst und Schrecken versetzen. Da wäre eine Innenhaltung wesentlich sinnvoller, wo ganz sicher keine Raubtiere ans Gehege kommen.


    Es kann so ziemlich alles gewesen sein, nachdem das Loch recht klein war tippe ich eher auf Marder oder Iltis, der dann entsprechend oft gekommen ist, bis er jedes Opfer raus geschleppt hatte. War ja stundenlang ungestört. Im April dürfte der ja auch schon Nachwuchs haben, der auch Futter braucht, und die "halten" ja auch ein paar Tage so weit frisch, dass ein Raubtier das auch Aas fressen kann, sie noch verträgt.


    Und ja, es ist wahrscheinlich, dass Deine katzen schon Begegnungen hatten, und es ist pures Glück, dass da noch keine verletzt wurde. Die sollten auch besser eine Katzenklappe mit Chipsteuerung bekommen, damit sie zuverlässig flüchten können, wenn es notwenig wird. Bei einem Kampf Katze gegen Marder ist niemals klar, wer gewinnt.

    Frag doch nach. Wenn Du keine vögel drin halten willst, braucht der Draht etwa nicht Zinkrückstandsfrei sein, weil Zink bei weniger knabberfreudigen Säugetieren kan Problem darstellt, bei Sittichen und Papageien aber oft zu Todesfällen führt. Ich nehme an, einen anderen Draht zu verwenden sollte kein so großes Problem sein.


    So ein großes Projekt würde ich immer mit Aufmaß (also das vorher jemand kommt und bei Dir nachmisst und man gemeinsam eventuelle Fragen bespricht) und einen individuellem Angebot machen.

    Du kannst ja sicherheitshalber bis Samstag schon mal so viele Köttel wie möglich sammeln, in einem geschlossenen luftdichten behälter im Kühlschrank aufbewahren, sowas wie ein sauberes Marmeladenglas. Dann kann der Tierarzt gleich gucken und Du erfährst noch Samstag ob Giardien oder Kokzidien drin waren.

    Hallo!


    Na das war von Anfang an keine allzu gute Idee.


    Deine drei sind von Anfang an zusammen, also hatten sie ab Babyalter auch keine erwachsenen Meerschweinchen um sich, von denen sie sich Verhalten hätten ausschauen können - solche wichtigen Verhaltensweisen wie "Konflikte lösen ohne Blutvergießen". Sie haben sich nur deswegen miteinander vertragen, weil ihnen gar nichts anderes übrig geblieben ist, als sich irgendwie zu arrangieren.


    Jetzt ist ein Baby dazu gekommen, das für sie erst mal nach Weibchen riecht (wobei ich da gerade bei den am Po gelecke lieber nochmal kritisch nachschauen würde ob es WIRKLICH ein Bock ist) und das wollen jetzt eben alle für sich beanpruchen. Wundert es sich, dass sich drei junge Männer die Köppe einschlagen, wenn da eines dazu kommt, das nach Mädel riecht?


    Und das noch auf nicht optimalen Platzverhältnissen.


    Mich wundert eher, dass die Verletzungen bisher nicht so wild waren, gespaltene Ohren bluten zwar echt schlimm, sind aber grundsätzlich nicht tödlich. Das ist gut, sie versuchen also, sich nicht gegenseitig umzubringen.


    Ich würde alle erst mal kastrieren lassen, damit sie von den Hormonen her deutlich runter fahren, für wesentlich mehr Platz sorgen, und es dann 6 Wochen nach der Kastration nochmal versuchen. Bis dahin riecht das Baby auch nicht mehr so sehr nach Weibchen, sofern es nicht doch wirklich eines ist.

    Hallo!


    Am besten nicht eingreifen, auf keinen Fall trennen, das macht es nur schlimmer.


    Was hilft: verstecke immer mit mehreren Ausgängen (ideal über Eck). Einrichtung von der Wand weg rutschen, so dass die Schweinchen vorne und hinten dran vorbei laufen können. Sichtstrecken möglichst kurz halten, dazwischen lieber noch ein Haus quer stellen oder einen großen Heuberg hin legen - die Tiere die ganz links sitzen sollten nur bis maximal zur Mitte des Geheges gucken können, aber nicht das ganze Gehege überblicken können.


    Außerdem viel und oft Futter geben, das lenkt ab. Dann wird oft erst mal gefressen, danach sind sie satt und machen ein Schläfchen, und bis sie wieder wach sind, ist das neue Schweinchen schon wieder ein ganzes Stück weniger fremd.

    Gib fürs erste viel Karotten, Fenchel und Apfel in kleinen Stücken die schon ein wenig braun werden - an der Luft bildet sich Pektin, das reguliert die Verdauung auf schonende Weise und verhindert Durchfall. Da kann recht wenig sein mit der Futterumstellung. mit Salat, Gras und Gurke würde ich eher länger warten, das ist meistens am ehesten Problematisch. Davor kannst Du noch Sellerie, Pastinake, Petersilienwurzel etc. anfüttern.


    Wie lange waren sie denn im Tierheim? Kannst Du mit den Leuten da reden und nachfragen wegen Kotuntersuchung und dem was sie an Gemüse kennen? Meistens sind Tierheime ja auch Spenden angewiesen, da kann es sein, dass das Gemüse einfach immer schnell weg gefressen war, sie aber trotzdem durchaus was gewohnt sind.


    Und eine Kotprobe gehört auch für viele Tierheime zur Standartprozedur - Du weißt schon, Hunde und Katzen werden IMMER gegen Flöhe behandelt und Entwurmt, und Kotproben kann man auch mit wenig Aufwand selber untersuchen, wenn man ein Mikroskop hat.

    Hallo!


    So eine Zusammenführung ist immer spannend, ich bin da auch beim 100. mal immer noch total nervös. Klingt ja alles ganz gut.


    Keine Sorge, der Kleine kann noch nicht "scharf schießen" der trainiert nur schon mal erwachsene Verhaltensweisen. Und nächste Woche war ja schon sein Entbömmeltermin.


    wenn es rund geht, gib reichlich Futter, das lenkt ab.

    Hallo!


    Ich würde sie vergesellschaften, aber dabei besser mehrere Tage zu Hause sein und etwa dreifache Futtermenge einkaufen.


    Bei Schweinchen aus Animal Hoarding muss man davon ausgehen, dass sie nicht besonders gut ernährt wurden und sich durch kämpfen mussten, um genug Futter ab zu bekommen. Daher sind sie schnell beruhigt, wenn immer reichlich Futter da ist. Allerdings haben sie oft auch eine Neigung, zu viel zu fressen und eher sehr moppelig zu werden. Lieber Speck für schlechte Zeiten anfuttern. :wink:


    Ggf. würde ich sie vorher auf Parasiten untersuchen lassen, vor allem eine Kotprobe über drei Tage sammeln, sofern das nicht schon im Tierheim passiert ist.

    Hallo!


    Ich habe einige getestet und war nie so richtig glücklich. Dann hatte ich einen Hund und eine Katze zum kastrieren und dachte, ich rufe mal einige an und frage nach Preisen. Bei manchen Praxen wurde ich dann gleich doof angemacht warum ich meinen Rüden kastrieren lassen will (dabei war das eine durchaus durchdachte Entscheidung, keine spontane Idee), die fielen dann gleich raus. Noch dazu habe ich mich bei anderen Tierhaltern umgehört, Leute mit Hund kann man eigentlich immer fragen, zu welchem Tierarzt die gehen.


    Bei "meiner" Praxis ist mir dann gleich positiv aufgefallen, dass im Wartezimmer Fotos von Haltern hingen bzw. Tieren, denen da geholfen wurde - inkl. Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, oft mit ein paar Zeilen zum Dank. Also habe ich nach den Kastrationen auch die ersten Meeris mitgenommen, und fand es von anfang an super, dass ich mich auch mit Kleintieren sehr ernst genommen gefühlt habe.


    Auch einfach hin schauen, wie ein Tierarzt ein Tier anfasst, greift er es vorsichtig, um ihm nicht weh zu tun, traut er sich hin zu greifen oder hat der Tierarzt selber Angst, von einem Hamster gebissen zu werden, fragt er nach und nimmt er einen ernst mit den Sorgen die man sich um seine Tiere macht. Mir ist auch wichtig, dass ich etwa bei einem Tier das eingeschläfert werden muss ein paar Minuten Zeit habe, mich zu verabschieden, und nicht alles schnell gehen muss - und so das Tier auch erst in Narkose gelegt wird, bevor es eine Spritze ins Herz bekommt, die ggf. weh tut.


    So wirklich viel Wissen braucht ein Tierarzt bei mir mittlerweile nicht mehr, weil ich selber schon in den meisten Fällen weiß, was los ist. Aber ich will mich ernst genommen fühlen.

    Ich mache es mir einfach und habe beides, verschiedene Raufen und Heuberge. Die Raufe wie oben habe ich auch, die habe ich nur raus genommen, solange meine Babys klein waren - die haben sich da rein gequetscht, und ich hatte dann schon die Befürchtung, dass sie irgendwann zu groß dafür sein würden. Also ist die Raufe einige Monate raus gekommen, und dann wieder rein als sie groß genug waren.


    Die Raufen helfen eben schon, sauberes Heu drin zu haben, und es ist ja auch ein wenig Beschäftigung da das Heu raus zu zupfen.

    Gott sei dank nur eine Bindehautantzündung.


    Augen sind halt etwas spezieller, da kennt sich nicht jeder Tierarzt so gut aus. Und es ist eben sehr individuell wie sehr das das Allgemeinbefinden beeinträchtigt.


    Allerdings finde ich den ersten Tierarzt schon komisch, denn bei einer Allergie hat man ja auch nichts anderes als eine Bindehautentzündung, nur eben ausgelöst durch Pollen. Bei falschem Essen reagieren die Augen übrigens gar nicht, das merkt man eher an Kratzen im Hals, Atemnot oder Hautreaktionen wie Neurodermitis oder Nesselsucht.

    Hallo!


    Wenn es dauerhaft wärmer ist (also so in einem Monat oder sechs Wochen) kann er in einen Teich, wo schon Goldfische leben - und bitte mit Erlaubnis des Besitzers.


    Ein Glas oder überhaupt ein rundes Gefäß ist eine reine Quälerei für Fische, die können sich da gar nicht orientieren. Bitte rede mit der Schwiegermutter, dass das aufhört. Ihr könnt ihr ja helfen ein 30-Liter-Nano-Aquarium mit einem Kampffisch drin einzurichten, das ist die einzige Möglichkeit einen einzelnen Fisch auf so wenig Platz zu halten. Im Moment wäre das Becken vom hamster auf jeden Fall schon mal besser als eine runde Schüssel.


    Goldfische sind Schwarmfische, also minimum 8-12 Stück pro Schwarm, und sollten pro Fisch 100Liter Wasservolumen haben, das wäre also mehr als Badewannengröße an Aquarium. Wenn man sie nicht mit so einem entsetzlichen Glas quält werden die gut und gerne 20-30cm lang und leben auch Jahrzehnte. Bei guter Haltung in einem Teich kann dein Junior "seinen" Goldfisch also noch besuchen, wenn er seine erste Freundin hat.


    Nur mal für einen kleinen Eindruck, was die Schwiegermutter den Tieren jedes Jahr antut.

    Wenn man keine so dicken Platten nimmt ist das furnierte sogar billiger. Und das zersplittert dann auch nicht, wenn man es mit Winkeln befestigt, wenn man bei dünnerem Massivholz so nahe am Rand schraubt können sich leicht Risse bilden. Man braucht ja nur dann wenn man eine bodenplatte benutzt die stärker, die Wände müssen ja nichts tragen und können auch dünner sein.

    Hallo!


    Ich weiß nicht in wie weit ihr die Wetterberichte verfolgt habt, aber ab dem Wochenende soll es nochmal richtig kalt werden mit Schnee, Eis und allem.


    Daher bitte sichert zügig eure Gehege nochmal richtig ab, und falls eure Schweinchen den Winter drinnen verbracht haben, holt sie lieber ganz rein. Es wird ein deutlicher Temperatursturz von 20 Grad auf einmal, das ist auch für Tiere die Außenhaltung gewohnt sind ein hartes Stück.


    Denkt daher auch an besonders energiereiches Futter und intensive Überwachung des Gewichts.

    Hallo!


    Wenn jeder Bock kastriert ist und seine eigenen Weibchen hat gibt es keine Probleme - es gibt sogar Fälle, wo das in einem gemeinsamen (sehr großen) Gehege funktioniert. Sicher klappt es mit zwei Gehegen, auch wenn die Abtrennung nicht 100% sicher ist, meistens bleiben die Schweinchen bei ihrem gewählten Partner und überwinden auch keine 20cm Wand, die eigentlich kein Hindernis darstellt.


    Nur wenn unkastrierte Böcke direkt in Riechweite duftende Damen haben, das kann schon zu großem Stress führen. Ist ja klar, dass sie da dann unbedingt hin wollen und es auch mal mit ernsthaft halsbrecherischen Aktionen versuchen, zu den Damen zu kommen - sogar ein Sprung einen Meter in die Tiefe kann da vorkommen und Wände mit 40cm Höhe können erklommen werden. Noch dazu stressen sie sich gegenseitig, um den Konkurrenten los zu werden.


    Daher gilt auch bei der Haltung von Vater und Sohn: Zeitig kastrieren lassen und dann zu den Damen, sobald nichts mehr passieren kann. Die ersten Monate klappt es mit dem gemeinsamen Gehege, wenn der Kleine dann anfängt ernsthafteres Interesse an der Damenwelt zu entwickeln muss man beobachten, welche Dame welchem Herren den Vorzug gibt und die Gruppen entsprechend aufteilen. Die gemeinsamen Monate solltest Du ihnen aber gönnen, das ist sehr gut für die Entwicklung des Kleinen. In freier Natur würde es ähnlich laufen, die Jungmännchen dürfen immer in der Gruppe bleiben bis sie anfangen die Damen anzuflirten. Dann werden sie verjagt und vielleicht möchte das eine oder andere Weibchen den sexy Jungbock begleiten.