Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Weiterhin täglich reinigen, einschmieren, rein schieben. Falls es über Wochen gar nicht besser wird, kann der Tierarzt einen Faden durch die Vorhaut ziehen, damit der Penis drin bleiben muss, nach 2 Wochen kann der Faden raus und der Penis bleibt dann zuverlässig drinnen. Zum Schmieren finde ich Bepanthen besser.

    Die Rangfolge ist auch wesentlich einfacher gefunden, wenn einer wesentlich größer, stärker, schwerer, intelligenter ist als die anderen. Der bekommt dann eben den Job als Rudelführer, weil er eben am besten geeignet ist. Bei Brüdern sind oft die Ähnlichkeiten so groß, dass es eben nicht so eindeutig festgestellt werden kann, wer jetzt besser passt. Und das auch noch bei gleichzeitiger Rappelphase ist nicht so günstig.

    Hallo!


    Google einfach mal nach Kuschelsachen, da findest Du jede Menge Fotos und kannst selber was nähen, wenn Du es nicht Importieren kannst. Da ist es dann auch schön warm drinnen.

    Hallo!


    Es ist noch so weit im Rahmen, dass es reicht, wenn Du reichlich Gemüse gibst, gerne auch viel Wurzel- und Knollengemüse.


    7g hin oder her ist eher Wiegeungenauigkeit, da hat er das eine mal kurz vorher was gefressen und beim anderen mal vorher noch gepieselt. Da brauchst Du Dir noch keine Sorgen machen. Hauptsache die grobe Tendenz beim Gewicht geht nach oben.


    auch die Rammelei ist normales Teenagerverhalten für unkastrierte Jungböcke mit hormonellem Druck.

    Zitat von kathrin.edelmann


    Ich habe meinen TA letzten gefragt ob kassieren hilft bei Vergesellschaftungsproblemen und er meinte das sei Schwachsinn.


    Wie viele eigene Bockgruppen hat Dein Tierarzt schon selber gehalten und mehrere Wochen vor und nach Kastrationen eingehend beobachtet?


    Ich weiß, dass es durchaus umstritten ist, und die Kastration wirkt auch keine Wunder. Also Böcke die sich aus tiefster Seele hassen werden dadurch keine besten Freunde. Aber insbesondere hormonelle probleme die durch einen extrem hohen Testosteronspiegel entstehen werden schon deutlich gemildert. Die Böcke nehmen oft auch ein wenig zu, werden "dick und gemütlich" und lassen sich wesentlich leichter mit Futter ablenken, während unkastrierte Böcke oft bei Streitigkeiten durch gar nichts abzulenken sind.


    Gerade wenn die Probleme nicht tief im Charakter verankert sind besteht also durchaus hoffnung - und selbst wenn sie sich auch 10 Wochen nach der kastra nicht besser verstehen, kann man sie dann immerhin mit Weibchen zusammen halten, dann eben in getrennten Gruppen. Allemal besser als jahrelange Einzelhaltung, denn wenn eine Bockgruppe erst mal gescheitert ist klappt es oft mit dem nächsten Bock als Stallgenossen auch nicht wesentlich besser.

    Das erzeugt einen Zustand, den Biologen und Verhaltensforscher "erlernte Hilflosigkeit" nennen. Die Tiere finden sich damit ab, dass sie jeden Tag Todesängste durchstehen müssen und hören auf, sich dagegen zu wehren. Den gleichen Effekt hat man, wenn man einen Hund dauerhaft auf einer Metallplatte hält, die dem Hund elektroschocks verpasst - anfangs versucht der Hund an den Rand zu gehen, er bellt, er randaliert - und irgendwann gibt es einfach auf und legt sich hin, obwohl es weiterhin genauso weh tut wie am Anfang. Das ist jetzt genau die Art von Zustand, die man einem geliebten Tier eigentlich nicht antun will.


    Diese ganze Sache mit einfangen, festhalten, keine Möglichkeit abzuhauen sorgt einfach nur safür, dass alle Instinkte dem Tier sagen, dass es gerade von einem gefährlichen Raubtier eingefangen wurde. Es hat ernsthaft Panik. Dadurch dass man es dauernd macht hrt es nur einfach auf, sich zu wehren und ergibt sich in sein Schicksal.


    Bitte mach das nur einmal pro Woche mit wiegen, Gesundheitskontrolle, Penis reinigen bei Bedarf, Krallen kürzen. Aber nicht unnötig öfter.


    Ich nehme immer nur ein Tier mit zum Tierarzt weil alleine schon der Stress der Fahrt auch Streit auslösen kann in der engen Transportbox. Wenn es nicht sein muss erspare ich das den Tieren lieber.

    Hallo!


    Wesentlich mehr Gemüse so 200g pro nase und Tag, und hört mit der Anfummelei auf, dann dürfte es mit dem Fell schon besser werden. Dieser Stress jeden Tag ist absolut nicht gut. Wenn die Schweinchen auf den eigenen Füßen im Gehege stehen und weg gehen können, dann ist es zu verantworten sie zu kraulen, aber nicht gegen ihren Willen. Erst recht nicht mit akuten Hautproblemen, das tut weh! Noch dazu könnt ihr euch dabei auch mit Pilz anstecken und habt dann ca. 3-4 Monate auch Spaß mit der Haut.

    Hallo!


    Es steckt mit sicherheit eine Krankheit dahinter, ihr habt sie nur noch nicht gefunden.


    Was mir spontan einfällt:


    Urin untersuchen lassen
    Röntgenbilder von Thorso, Knien und vor allem Kiefer
    Blutbild, insbesondere Schilddrüsenhormone


    Fieber wurde bestimmt schon gemessen und GRÜNDLICH abgetastet?


    Ich fürchte einfach, die Diagnostik war noch nicht ausfühlich genug und der Tierarzt hat wenig Ahnung, sonst würde er kein Trockenfutter empfehlen. Das kann ihn noch viel kränker machen als er sowieso schon ist.

    Die gar so kleinen dünnen Schweinchen sterben aber auch wesentlich leichter an Krankheiten, daher sollte man sich schon drum bemühen, die Haltung und Fütterung so zu optimieren, dass sie vielleicht doch noch ein wenig zunehmen können.


    in Außenhaltung sollte kein Schweinchen unter 900g den Winter draußen verbringen, und da ist Zeitung drunter sogar vorteilhaft. Isoliert eben. Aber die ganz dünnen Schweinchen gehören definitiv ins Haus, nicht nach draußen.

    Das Verhalten ändert sich schon nach der Kastration, weil der Hormondruck wesentlich geringer ist. Oft nehmen die Böcke auch ein paar Gramm zu und werden ein bisschen "dick und gemütlich". Sie sind wesentlich leichter mit Futter abzulenken wenn sie sich zoffen, weil eben die Beste position in der Rangfolge nicht mehr den Stellenwert hat wie bei unkastrierten Böcken.


    Keine Frage, nur weil sie kastriert sind, werden nicht die allerbesten Freunde draus. Aber sie werden ruhiger und weniger gehetzt, weniger frustriert durch fehlende Gelegenheit zum Sex. Die Rangordnung ist weiterhin wichtig, aber nicht mehr das allerwichtigte.


    Wenn die Böcke von Anfang an Feinde sind ändert die Kastra wenig, wenn sie aber halbwegs klar kommen, dann kann die Kastra es deutlich verbessern.

    Hallo!


    Lass sie auf Eierstockzysten und Schilddrüsenüberfunktion testen. Ein Kastrat würde der Gruppe auch sehr gut tun.


    Und immer so viel Füttern, dass bis zum nächsten Morgen noch Gemüse übrig ist.

    WOMIT wurde denn behandelt, wie hieß das Mittel?


    Wie groß ist der Käfig in Zentimetern, und sind es Böcke oder Weibchen?


    Was ist "gutes Futter" Trockenkram aus dem Zooladen oder Heu und viel Gemüse?


    Nicht böse sein, aber was in Zooläden so gesagt wird was gut und geeignet wäre ist oft alles andere als artgerecht.

    Hallo!


    Wenn Du die Maus nahe am Haus aussetzt, dann kommt sie sowieso in windeseile wieder rein - und sicher hat sie noch 20 Freunde die im Haus wohnen bleiben. Die habt ihr nur bisher einfach nicht gesehen.


    Wenn Du sie Kilometerweit weg bringst, wird sie dagegen mit sicherheit sterben, da Mäuse in engen Familiensippen leben und fremde Artgenossen tot beißen. Alleine kann sie nicht überleben.


    Wenn man die Mäuse nicht im Haus haben will bleibt einem nur die Möglichkeit, sie zu töten, auf die eine oder andere art - schnell mit einer Schlagfalle, oder langsam durch aussetzen weit weg.


    Willdmäuse in Käfigen halten ist anspruchsvoll, selbst wenn es nur Mixe sind (es passiert gelegentlich dass ein Wildmausbock einige Farbmausweibchen bei Privathaltern beglückt, durchs Gitter durch)Sie brauchen extrem viel Platz und für jede Form des rein greifens sind Lederhandschuhe empfehelnswert, selbst wenn man nur den alten Wassernapf gegen einen frischen austauschen will. Am besten arbeitet man dabei mit mehreren abteilen, so dass man die Mäuse im einen Abteil einsperren kann, während man das andere reinigt. Problematisch ist, dass Du dann ja adulte Mäuse beiderlei Geschlechts hättest, die alle 4 Wochen 10-12 Nachkommen je Weibchen erzeugen. Gerade wenn sie ausreichend gefüttert werden geht das schnell. Kastrationen sind natürlich möglich, aber die Mäuse überhaupt so lange festzuhalten dass man sie narkotisieren kann ist ein Problem. Bei Hybriden ind Privathalterhand macht man das normalerweise solange sie noch sehr jung und noch nicht so bissig sind.