Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Wenn der Kleine frühkastriert wird und sehr viel Platz da ist, dann besteht zumindest Hoffnung.


    Oft klappt es einige Monate sogar sehr gut, wenn der Jungbock dann auch vom Kopf her erwachsen wird muss sich zeigen, ob es dauerhaft klappt. Das hängt ganz maßgeblich von den Charakteren und deren Sozialisierung ab - wenn Du nur Zooladenschweinchen hast, die alle von der Mutter getrennt wurden sobald sie alleine überleben, stehen die Chancen deutlich schlechter. Wenn wenigstens eines dabei ist, das sein erstes Lebensjahr in einer Gruppe mit anderen erwachsenen Schweinchen verbracht hat, sieht es besser aus.


    Ideal bast Du gleich so, dass Du notfalls das Gehege eben teilen kannst.

    Hallo!


    Die beiden brauchen wirklich dringend einen Erzieher, auch wenn es jetzt erst al eng ist und Du für ein paar Monate ein Notfall-Gehege bauen musst. Bis Ende Mai können sie so oder so nicht im Gitterkäfig bleiben, das ist ja auch kein Leben. nachdem die Milben jetzt behandelt werden sind die auch nicht mehr ansteckend.


    Sie haben ihre Mutter ja schon verloren und müssen wirklich zwingend die eigene Sprache erlernen. Sie jetzt ohne erwachsene meerschweinchen zu halten in einem Gitterkäfig bis es endlich warm genug ist, das keine Kälteeinbrüche mehr zu erwarten sind, das ist ja jetzt auch nicht das schöne Leben, das sie nach dem miesen Start verdient haben.

    Ja, da fehlt einfach ein Erwachsener der die ganzen Jungspuinde erziehen kann, 3-5 Monate, das ist Pubertät pur, und die beiden Pubertätsschweinchen sollen jetzt auch noch Babys erziehen. Das kann doch nur schief gehen. Die beiden Pubertäter würde ich auch dringend kastrieren lassen. Vor allem Bob.

    Es gibt aber auch viele Züchter, die plötzlich alles zum "Nottier" machen. Sie verkaufen selber Zuchttiere, die Halter bringen sie irgendwann zurück weil sie die Haltung aufgeben, schwupps, pappt das Ettikett "Nottier" drauf. Das hat doch mit einem echten Notfall nichts zu tun. Das ist nur zu der Verantwortung stehen, die man nun mal übernommen hat.


    Und warum sollte man ausgerechnet Notfälle zur Rasseausstellung bringen? Gerade die die am meisten Trauma mitgemacht haben? Ne, für mich ist das vor allem eine bequeme Möglichkeit in kurzer Zeit viele Tiere zu verkaufen. Und das ohne sich die Mühe machen zu müssen, die Käufer intensiver kennen zu lernen oder zu beraten.

    Vielleicht bildet Hamburg einfach eine rühmliche Ausnahme. Ich war auf Ausstellungen in Bayern, sowohl im Norden als auch nahe München. Es waren wesentlich mehr Tiere, eher im dreistelligen Bereich wenn ich schätzen soll, extrem viele Besucher zwischen sehr dicht gedrängten Käfigen ohne Verstecke, es war schon so eng, dass man sich an anderen Besuchern vorbei drängeln musste. Klar gab es auch Zubehör zu kaufen, aber leider auch Gitterkäfige, die dann gleich zusammen mit neuen Meerschweinchen von Familien mit Kindern eingeladen wurden - als typische Kinderzimmertiere für Kinder im Vor- und Grundschulalter.


    Und genau das will man doch eigentlich nicht. Familien sollten sie eben als echte Familienmitglieder sehen, für die man vorher ein Gehege baut, sich Gruppen eben nicht nach optischen gesichtspunkten zusammen stellt, sondern som dass es vom Charakter her passt, als lange gepante Anschaffung bei der klar ist, wer welche Aufgaben übernimmt, und auch klar ist, dass Kosten entstehen, Arbeit gemacht werden muss, und eben nicht die Kinder sich drum kümmern, die kaum in der Lage sind ihre alten Schulbrote weg zu werfen, bevor Schimmel drauf wächst.


    Gerade durch den übergroßen Rahmen war es eben laut und kein Mensch hatte die Zeit in Ruhe Beratungsgespräche zu führen. Wie will man auch für 50 oder 100 Verkaufstiere an einem Tag ausführlich beraten? Da bleiben ja nur wenige Minuten pro Tier.

    Wann war denn die Untersuchung auf Zysten? Wurde nur getastet oder auch Ultraschall gemacht? Zysten können ja innerhalb von 1-2 Wochen entstehen, das sind ja normalerweise Eizellen, die sich beim Eisprung nicht richtig lösen, sondern am Eierstock hängen bleiben und dann anfangen, ein hormonelles Eigenleben zu führen. Nachdem meerschweinchenweibchen alle 18 Tage einen Eisprung haben gibt es auch reichlich möglichkeiten, dass sich neue Zysten bilden.

    Ich glaube nicht, dass sie so schnell ein ganzes Baby komplett ohne jede Spur gefressen hat, so klein sind die ja nun nicht. Ich denke eher, dass es wirklich nur ein kleines leichtes Einzelkind war, weil die Mama selber noch eher klein und leicht ist.

    Hallo!


    Ich bin auch kein Freund von Ausstellungen. Oft gehen die sogar über 2 Tage, das heißt, die Züchter muten ihren Tieren eine Übernachtung in Transportboxen oder Showkäfigen zu, was echt so gar nicht geht.


    Krankheiten können sich extrem leicht verbreiten wenn hunderte Leute ihre Finger in Käfige stecken, die Tiere sind gestresst, manche können kaum noch gucken weil sie so intensiv angeleuchtet werden, es ist furchtbar laut, und natürlich wird verkauft.


    Oft ist es nicht mal möglich, mit "seinem" Züchter zu reden, sondern der Verkauf läuft anonym ab, man sagt irgendwo die Käfignummer, gibt das Geld da ab, irgendjemand packt einem das Tier ein und gibt einem nen Stammbaum. Die Züchter sind derweil mit Kaffeeverkauf, Richten etc. beschäftigt, aber haben keine Gelegenheit die Käufer kennen zu lernen. Deswegen kaufe ich aber ehrlich gesagt nicht beim Züchter, wenn schon Züchtertier, dann will ich auch einen Eindruck von der Haltung haben und was über das Tier erfahren.


    Futter und Wasser ist vorhanden, sauber ist es auch, ja. Aber ob nur nervenstarke Tiere mitgenommen haben bezweifle ich sehr stark, sondern meistens sind das klare taktische Gesichtspunkte - es werden die Zuchttiere mitgenommen, bei denen der Züchter Hoffnungen auf gute Noten hat. Glaubt wirklich jemand, dass die ein nervenstarkes Tier mit Knickohren mitnehmen, und das sensible mit den Aussichten auf den 1. Platz daheim lassen?


    Man könnte das doch auch auf einem Tag verkürzen, damit man eben Morgens hin fährt, abends wieder heim und die Tiere wenigstens daheim schlafen können. Und wenn man den Preisrichtern das zahlen würde könnten die ja auch in kleinem Rahmen für Züchter in einer Region richten, ohne gleich ne Ausstellung dran zu hängen mit Verkauf. Muss man denn unbedingt da verkaufen, kann man nicht auch einfach Visitenkarten verteilen und Reservierungen machen, dann aber die Tiere lieber entspannt und in Ruhe ne Woche später abholen? Bei Hunden und Katzen geht das doch auch, dass man nicht gleich Tiere kaufen kann, sondern nur Kontakte knüpft. Und da ist es auch kein Problem, eben ein paar Wochen oder Monate später nochmal 200km weit hin zu fahren, um den neuen Welpen abzuholen.


    Warum kann man die Käfige nicht so bauen, dass keiner seine Finger rein steckt, und einen realistischen Eintrittspreis verlangen, damit nicht zig Kinder drin rum rennen, sondern nur die Leute, die wirklich ernsthaft an Meerschweinchen interessiert sind? Das muss doch kein billiger Sonntagsausflug sein, die echten Meerschweinchenfreunde würden auch 15 Euro Eintritt zahlen.


    Die Züchter selber präsentieren ja ihre Tiere auf den Ausstellungen als schnelle Mitnahmeware, deren Anschaffung man nicht planen muss. Da sind Ausstellungen in Schulturnhallen, die Schüler kommen alle zum gucken, und wenn sie genug betteln schleppen die gleich nen Käfig von Hansemanns und zwei Schweinchen raus. Ist das wirklich das, was man will?


    Wo bleibt denn da wie Wertschätzung für die Tiere? Wie will man dafür Sorgen, dass Außenstehende uns ernst nehmen, wenn die Züchter selber die Tiere so präsentieren, als "ist ja bloß ein Meerschweinchen, das man mal eben spontan auf der Ausstellung mitnehmen kann"?


    Ja, auch die Züchter selber sind Teil des Problems. Und genau diese Ausstellungen sind auch Teil des Problems.

    Hallo!


    naja, im großen und Ganzen sagt das Ganze doch nur, dass Du mal Dein Leben und Deine Gefühle "ausmisten" musst, Dich für einen Mann entscheiden und da dann wirklich aktiv werden.


    Wenn es aber Kollegen auf Arbeit sind solltest Du da vielleicht erst eine Veränderung anstreben, es kommt einfach nicht gut mit Kollegen mit denen man eng zusammen arbeitet, weil man da eben doch private Gefühle mit in die Arbeit bringt. Bitte höchstens dann, wenn ihr in unterschiedlichen Abteilungen arbeitet und selten direkten Kontakt habt.

    Hallo!


    Rückenverletzungen heilen meistens von alleine, sind aber hartnäckig. Sogar Bandscheibenvorfälle vergehen wieder, wenn man nur abwartet. Und schon einfache Prellungen können 4-6 Wochen dauern.


    Muss leider sein, dass man den Tieren Zeit gibt. Oft wird es dann ziemlich schnell besser, nachdem sich ewig lange scheinbar gar nicht verbessert - bitte bleib also dran!

    Hallo!


    Für Kaninchen UND Meerschweinchen wäre das Gehege viel zu eng. Kaninchen wollen springen, Haken schlagen, richtig Gas geben, das geht aber nicht bei dem kleinen Gehege - und mit Meerschweinchengerechter Einrichtung erst recht nicht. Damit es erfolgreich in einem Gehege klappt muss das schon eher 10m² groß sein, damit man Bereiche für die meeris und andere für die Ninchen gestalten kann, wo sich jede Tierart wohl fühlt.

    Ich fürchte, es gibt einfach keine wirklich Tiergerechte Lösung. Man erwischt aber praktisch unmöglich alle Mäuse, und die die übrig bleiben ziehen die Würfe dann schon mit groß, also sie lassen sie nicht verhungern. Eigentlich kann man nur nach und nach die Anzahl verringern.


    Trotzdem werden Hausmäuse im Wald nicht überleben, weil sie eben für das Leben als Kulturfolger angepasst sind. Also durch kommen würden sie nur in einem anderen Haus.


    Ich glaube auch nicht dass es überhaupt klappen würde. So doof sind Mäuse einfach nicht, dass einem da 30 Stück in eine Lebendfalle rein spazieren. Das passiert einfach nicht. Auch die Schlagfallen können maximal die gruppengröße reduzieren, aber nicht alle ausrotten. Und sogar mit jagenden Katzen wird man Mäuse nicht ganz los - mein Bruder hat einen sehr fleissigen Mäusefänger, seitdem laufen die Mäuse wenigstens nicht mehr über die Tische und knabbern nicht mehr die Hefte seiner Schüler an, wenn er was zum korrigieren liegen lässt, statt es sofort sicher weg zu packen. Trotzdem sind weiterhin in versteckteren Ecken Mäuseköttel zu finden, das ist eben in historischen Gebäuden einfach so.


    Die Gefahr dass Mäuse jemals komplett aussterben ist sehr gering.