Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Kastrationen helfen schon, weil dadurch der Hormondruck geringer ist. Außerdem viel viel Platz.


    Weibchen würden nur fpür richtigen Streit sorgen, da müsstest Du sie trennen und jedem getrennt Weibchen dazu gesellen.

    Hallo!


    Die Betonung liegt auf "fließen" beim Blut. Also schon richtig viel, richtig schlimm, nicht nur ein Kratzer mit ein paar Tropfen Blut. Da bist Du weit von entfernt, da musste ja nicht mal was genäht werden.


    Du hast da einfach zwei Teenager-Mädels, die jetzt eben so richtig schön in der Pubertät sind und nen Zickenkrieg aufführen. Die Oma ist zu alt und nicht geeignet um groß einzugreifen, und dadurch dass sie den Auslauf auch nich ständig zur Verfügung haben wird das ganze noch zusätzlich angeheizt.


    Ein Kastrat ist meistens der Chef in der Gruppe, und ein guter Chef weiß einfach, wenn er eingreifen muss. der lässt auch nicht zu, dass sich seine Azubis übertrieben anzicken, sondern geht zur Not eben auch mal zwschischen und beruhigt die Mädels.


    Was da los ist bei Dir ist echt nur typischer Teenie-Zickenkrieg mit Haare ziehen und rumschubsen, wenn es extrem wird. Ja, da kann es auch mal Kratzer und Blaue Flecke geben, aber eben keine Schwerverletzten. Da muss man nicht trennen. Aber ein erfahrener Kastrat der schon mal eigene Weibchen hatte und ein wenig älter ist kann da eben viel Frieden rein bringen. Wenn die Mädels rumzicken kommt der dann, geht dazwischen, brommselt und danach ist Ruhe.

    Die Pellets sind einfach nur Billigfutter. direkt von den mastkaninchen übernommen. Wenn man eine Anzahl an Tieren hat, bei denen man sich das Gemüse bequem liesten kann, ist Gemüse wirklich immer vorzuziehen, einzige Ausnahme sind sehr frische Nottiere, die eben noch an Trockenfutter vom Vorbesitzer gewöhnt sind.


    Das ist billig hergestellter Mist, der billig verkauft wird. Lurzerne, Getreide und das Vitamin C wird auch noch als Konservierungsstoff eingesetzt.


    Ja, die alten Tiere sollten ein bisschen gewicht zulegen, aber bitte echt lieber über Knollengemüse und ein paar Erbsenflocken, das ist wesentlich schonender.


    Solltest Du wirklich sorgen haben wegen Vitaminen: es gibt Vitamin C als Pulver in der Apotheke. Du bekommst genug für eine mittlere Kleinstadt für 2-3 Euro. Davon eine wirklich ganz minimale Menge auf eine Scheibe Gurke und direkt jedem Schweinchen geben, einmal pro Woche. Aber echt sparsam, eine Messerspitze ist schon die Tagesdosis für einen ausgewachsenen Menschen. Sonst übersäuert der Urin zu stark. Leicht ansäuern ist ok, aber echt nicht zu viel.


    Aber wie gesagt, Gibt es ab und zu Brokkoli, Fenchel, Paprika und dazu noch eine gute Basis aus Karotten kann bei der Fütterung echt nicht viel schief gehen.

    Äh wenn sie im Haus wohnen, was soll sie dann der Winter interessieren? Fürs Vitamin C bekommen sie Gemüse - und sogar 150g Karotten haben genug davon für ein Meerschweinchen. Und das sind wahrhaft keine Vitaminbomben. Dafür braucht man kein künstliches.

    Hallo!


    Solange sie auch so ein gutes Gewicht halten lieber nicht. Besser mehr Wurzelgemüse geben. Wenn sie arg abnehmen mpüssen sie sowieso ins Haus, da hilft Trockenfutter dann auch nicht.


    Gerade mit solchen pellets erhöhst Du das Rsisiko von Blasensteinen ganz enorm, das wäre auch nicht der richtige Weg.

    Hallo!



    Die Temperatur finden die Schweine sicher sehr angenehm, nicht so warm, das mögen sie.


    Wichtig ist aber eine Tageslichtklampe aus dem Reptilienbedarf (z.B. Bright Sun Djungle), die jeden Tag 10 Stunden brennen sollte und einmal im Jahr erneuert werden muss, weil die UV-Werte dann nachlassen.


    Solange die Tiere nicht vergessen werden und püber die absolute Basis Versorgung hinaus auch jemand beobachtet ob sie sich normal verhalten und mindestens 3 mal am Tag jemand nach ihnen sieht ist alles ok.

    Hallo!


    Welche Milbenart ist es denn genau? Am häufigsten sind Grabmilben, da muss man am Gehege gar nichts machen, weil die praktisch nur IN der Haut der Schweinchen leben, aber nicht die Schweinchen verlassen. Die holt man sich oft gleich beim Kauf, meistens sind die vorher schon da, nur wird das Immunsystem der Tiere gut damit fertig, bis irgendwas auftritt, was es schwächt.


    In Deinem Fall ist es klar - der Durchfall schwächt, und Durchfall wird schnell lebensbedrohlich, daher bitte nimm den sehr sehr ernst. wenn die Medikamente da nicht gleich anschlagen, dann bitte gleich wieder zum Tierarzt gehen.


    Die Milben würden mich jetzt nicht so sehr beunruhigen - die muss man natürlich behandeln, vor allem weil sie extrem unangenehm sind. Aber bis sie gefährlich werden dauert es ziemlich lange, also solange es nur kleine kahle Stellen sind braucht man keine Panik bekommen.


    Nur eines muss Dir eben klar sein: von alleine verschwindet sowas nicht, und gerade wenn Parasitenbefall vorliegt, wird der mit der Zeit schlimmer, weil die sich ja immer weiter vermehren. Auch andere Krankheiten werden nicht besser, wenn man abwartet kann aus einem harmlosen Schnupfen in wenigen Tagen eine gefährliche Lungenentzündung werden. Da wird die Behandlung langwieriger, wesentlich teurer, und es kann keiner versprechen, ob das Tier überhaupt überlebt. Daher bitte in Zukunft immer gleich zum Tierarzt gehen.

    Hallo!


    Wenn es gar nicht klappt mit den beiden, dann lass sie kastrieren und bau ein Doppelstöckiges Gehege - aber getrennte Etagen. Und jede Etage bekommt einer der beiden Jungs mit einem Weibchen zusammen- Dafür musst Du ab der Kastration nochmal 6 Wochen warten, damit sie zuverlässig nicht mehr fruchtbar sind.


    So wie jetzt kann es definitiv nicht bleiben, das ist ja kein Leben für sie. Also entweder, Du sorgst schnell für ein großes Gehege, lässt beide kastrieren und wartest bis die Hormone abklingen sechs Wochen, und dann hälst Du den Streit durch. Das kann ein paar Wochen dauern, und es wird sicher auch ein paar kleine Bisswunden geben, mach Dir da nichts vor. Oder Du entschließt dich sie dauerhaft zu trennen und holst dann sechs Wochen nach der Kastration jeweils ein Weibchen.


    Um die Kastration kommst Du auch auf jeden Fall nicht drum herum.


    Wie groß kann das Gehege denn im günstigsten Fall werden?

    Hallo!


    Eine Hütte für jeden bringt nichts. da reicht die Körperwärme einfach nicht um genug Wärme entstehen zu lassen. Zu dritt in eine Hütte werden drei unkastrierte Böcke aber auch nicht gehen. Ein Frostwächter ist die einzige Möglichkeit, außerdem ein Snuggle Safe in jede Hütte, frisch um 22 Uhr oder später aufgeheizt in der Mikrowelle, das er auch bis Morgens warm hält.



    Besser wäre es aber, sie wieder im Haus einzuquartieren, damit es wirklich sicher nicht zu kalt wird.


    Selber testen geht übrigens nicht, weil Menschen unterhalb von 10 Grad schon in ernster Lebensgefahr sind, wenn sie keine entsprechende Kleidung oder einen Schlafsack haben. Da halten Meerschweinchen schon vergleichsweise viel aus, aber wenn sie eben mit ihrer Körperwärme viel Raum wärmen sollen, der einen großen Eingang hat, wie es eben bei so einer kleinen Schutzhütte für ein Schweinchen der Fall wäre, dann geht das einfach nicht. Du kannst ja auch nicht mit Deiner Körperwärme ein Gästeklo aufwärmen, wenn das Fenster offen steht. Einfach zu viel Luft, die man mit aufwärmen müsste, und ständig kommt Kälte rein. Wenn es dagegen 6 Menschen in einem Zimmer mit 5m² sind können sie es leicht erwärmen, auch wenn ein Fenster in der Größe des Klofensters dabei offen ist.

    Hallo!


    Erst mal ist es wirklich schlimm, dass sie einzeln leben! Sind es Weibchen oder Männchen? Wie viel Platz haben sie? Was machst Du, damit sie wieder zusammen sein können?


    Zum Futter:


    - mehr Heu als sie fressen können, darf NIEMALS ausgehen und sollte auch nicht knapp werden


    - gar kein Trockenfutter, das schadet nur. Das kommt aus der Haltung von Schlachtkaninchen die schnell fett genug für den Kochtopf werden sollen. Für Tiere die möglichst gesund uralt werden sollen ist Trockenfutter das Falsche. Maximal 1-2 Pellets einmal pro Woche als Leckerchen. Nicht mehr.


    - mindestens 150-200g frisches Gemüse pro nase und Tag, dabei eine gute Auswahl verschiedener Sorten. Z.B. Karotten, Paprika, Sellerie, Fenchel, Gurke, Salat, Brokkolie...
    Um das Schätzen zu können: eine mittelgroße Karotte, 1/2 Fenchelknolle, 1 Stange Sellerie, 2cm von der Gurke, 2 Blätter Salat. Das wäre eine nette Tagesration für ein Schweinchen.


    - Gras so lange man gutes finden kann - nicht vom Hundeklo, nicht neben großen Straßen, möglichst von einer Artenreichen Wiese, die kein typischer Hunde-Auslauf ist. Kein Rasen, sondern richtige Wiese. Auch hier unbegrenzte Mengen.

    Es tut mir sehr leid.


    Ich verarbeite den Tod von Tieren ähnlich wie den von lieben Menschen, die sterben - ich rede mit verständnisvollen Menschen über den Verstorbenen, erzähle wie sein Leben war, wo es schön und wo es traurig war, und zünde eine Kerze an wenn ich Abends dran denke.


    Ich weiß, es ist einfacher jemanden zu finden der einem zuhört, wenn der eigene Vater gestorben ist und nicht das Meerschweinchen. Trotzdem ist es hilfreich zu reden und sich zu erinnern. Und der Tod eines Familienmitglieds hat doch nochmal eine andere Dimension.

    Für einen Wurf von vier Babys sehr gut. Achte drauf, dass alle trinken können, wenn sie die ersten 1-2 Tage leicht abnehmen ist es ok, ab dann sollten sie zunehmen.

    In der Anfangsphase von Kokzidienbefall ist oft nur der Geruch zu bemerken. Es kann aber schnell schlimmer werden, wenn ein Schweinchen auch nur leicht angeschlagen ist - Matschige Köttel, Durchfall, Aufgasungen, plötzlicher Tod von einem Tier, das noch gar nicht alt war und gar nicht krank gewirkt hat.


    Manchmal merken die Halter auch gar nichts, sondern haben nur unerklärliche Todesfälle, und erst wenn sie ein verstorbenes Tier beim Tierarzt untersuchen lassen findet der die Spuren der Kokzidien in den inneren Organen. Auch wenn die Halter absolut sicher sind, dass es nicht mal weiche Köttel gab und sie auch keine Aufgasungen bemerkt haben.