Wenn Saaten nicht gehen kann man auch nen kleinen Tropfen Leinöl aufs Gemüse gießen, dann müssen sie es fressen.
Beiträge von SusanneC
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1. zu schlecht sozialisierten älteren Böcken würde ich keinen dritten dazu holen, sondern beide kastrieren lassen - jetzt - dann kann zu einem verwitweten Einzeltier eine beliebige Anzahl Weibchen ziehen. Mit einer neuen Bockgruppe klappt es bei schlecht sozialisierten Böcken leider nicht oft. Und daher auch keinen dritten Bock, die schlechte Sozialisation spricht einfach dagegen.
2. Bei Deiner Gruppe brauchst Du einfach nur Geduld und solltest aufhören, dich einzumischen. Die machen das schon. Der Kastrat muss alle Damen besteigen, weil er hinter seinem Penis in der Perinealtasche eine Duftdrüse hat. Damit markiert er alle seine Damen als seine "Ehefrauen" damit jedes andere Schweinchen das sich ihnen von hinten nähert gleich riecht, dass die Dame schon jemandem gehört. Weibchen sind aber nicht unbedingt begeistert, wenn ein Wildfremder Kerl sie gleich am ersten Tag besteigen will, die wollen den gerne erst einige Tage kennen lernen und zieren sich deswegen - auch mal mit einem Tritt oder Biss. Das ist von beiden Seiten völlig verständlich und normales Verhalten. Untereinander dürfen die Damen auch mal rumzicken, bis jede ihr schönes Häuschen hat, nicht alle sind gleich schön, und da gibt es halt Streit. Wenn Du in eine WG einziehst, dann willst Du ja auch nen bequemen Sessel und nicht nur nen doofen Klappstuhl. Das dauert eben, bis man sowas unterienander ausgemacht hat.
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Sie müssen eben die Rangordnung neu fest legen. Es geht beim brommseln nicht nur um Sex sondern vor allem auch um das verdeutlichen des eigenen Ranges.
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Zitat von Mäusle
das gleiche gilt umgekehrt auch! im Prinzip vertrau ich lieber meinem Gefühl und meinen eigenen Beurteilungen, als so krassen Pro/Kontra Argumenten. Kann aber nicht verhehlen, dass ich der Industrie (vor allem Pharma) gegenüber immer skeptischer werde und mich auch hier täglich frage, wieviele Studien wohl für gewünschte Ergebnisse "beeinflusst" sind, und Gegenstudien einfach mal eben verschwinden damit kein schlechtes Licht auf etwas fällt
wie du sagst - vertrau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast. Gilt für beide Seiten!mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
Da hast Du leider völlig recht, es gilt für beide Seiten. Trotzdem wäre ich froh gewesen, wenn mein Mann als Kind gegen Mumps geimpft worden wäre und ich jetzt selber nen Stall voller Kinder hätte. Und das nicht mal wegen Bedenken sondern weil sie es einfach vergessen haben, mit Kind Nummer 6 überhaupt ab und zu mal zum Kinderarzt zu gehen.
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Am besten ist es wirklich gleichzeitig, so haben sie die gleichen Vorraussetzungen. Wenn einer vond er OP noch ein wenig geschwächt ist hätte ja sonst sein Bruder die Chance, die Chefrolle an sich zu reißen. Das ist ja auch meistens das große Problem bei Brüdern, dass sie ähnlich groß und ähnlich stark sind, und da einfach keiner von beiden deutlich besser als Chef geeignet ist, sondern beide in etwa gleich gut sind. Da können sie sich einfach nicht einigen, weil eben jeder der Boss sein will.
Nach der Kastration sind dann nur einfach die Hormone ein wenig niedriger, sie sind nicht gar so aggressiv, schneller mit Futter abzulenken, nehmen oft etwas zu und werden dicker und gelassener. Da kämpfen sie dann nicht mehr so verbissen um die Chef-Rolle.
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Mit einem Kastraten und Mädels sollte es keine Probleme geben. Er wird hinter den Mädels her sein, bis er alle mal besteigen konnte und mit der Duftdrüse hinter dem Penis als seine "Ehefrau" markieren konnte. Das werden die Mädels anfangs nicht toll finden, und sich ein bisschen zieren, weg laufen, vielleicht auch austreten oder ihn anpinkeln, das ist aber normal. Nach einigen Tagen beruhigt es sich dann von ganz alleine.
Viel Futter wirkt ablenkend und beruhigt, am besten alle Stunde ne kleine Portion Gemüse und Heu nachlegen. So sind die Schweinchen vor allem mit fressen und Verdauungsschläfchen beschäftigt und vergessen darüber ein wenig, sich gegenseitig zu stressen.
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Bitte gib unbedingt wieder mindestens 200g Gemüse pro Nase und Tag. Von solchen Diäten ist wirjlich gar nichts zu halten, weil dadurch die Versorgung mit Nährstoffen viel zu knapp wird und der Darm zu sehr belastet wird.
Für mich sieht das vor allem nach trockener Haut aus, daher würde ich jeden Tag 2-3 geschälte Sonnenblumenkerne und 3 Erbsenflocken pro Woche geben, damit die Versorgung mit essentiellen Fettsäuren und Eiweiß optimiert ist.
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Letzten Endes werden es die Leute sein, die nicht impfen, die eine Impfpflicht notwendig machen. Natürlich kriegen die Leute den Krippenplatz, wenn das Kind von Alter und Geschlecht und gewünschten Buchungszeiten in die Gruppe passt, ob es geimpft wird oder nicht hat uns da gesetzeswegen einfach nicht zu interessieren. Wir müssen uns zwar Impfpässe zeigen lassen, aber was drin steht dürfen wir gar nicht beurteilen.
Ich hätte viel mehr Angst vor richtigen Masern und deren Folgen, als mich wegen der Impf-Masern aufzuregen. Und da gibt es so einige andere Krankheiten, die man nicht unbedingt mitmachen will. Ich fürchte, viele Infos die die Impfgegner so aufführen haben etwa genauso viel Substanz wie die Peta-Studie für Vegane Ernährung bei Katzen, frei nach dem Motto "vertraue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast".
Das kommt bei mir so rüber wie meine netten Nachbarn, die die Asylbewerber hier im Ort verdächtigen, 2 KM weit her zu laufen um hinter unserem Haus ein Fahrrad zu klauen. Dabei sind in der Asylbeweberunterkunft vor allem Familien mit Kindern untergebracht, und ich würde den Fahrraddieb eher bei den Nahe gelegenen Schulen vermuten.
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Hallo!
Hast Du denn schon eine Kastraten oder wäre er der erste?
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Ich würde eine Impfpflicht auch nicht so gut finden, weil die eben auch Kinder trifft, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden sollten. Trotzdem würde ich es sehr schlimm finden, wenn durch ein ungeimpftes Kind das Baby einer anderen Familie Schäden erleiden würde.
Und der Migrationshintergrund ist mir da egal, jeder der in Risikogebeite reist sollte sich impfen lassen. Nur reisen eben selten Leute mit Kleinkindern einfach so in Risikogebiete.
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Gern geschehen.
Eine Kastration ist auch keine große Sache, die OP selber dauert kaum 10 Minuten, das schlimmste ist die Narkose - am besten Du machst einen Termein für früh morgens aus, dann haben sie viel Zeit um sich in der Tierarztpraxis auszuschlafen. Auf einer Wärmematte mit Leuten die sie fachgerecht überwachen ist das einfach besser. Sonst besser eine Narkose wählen, aus der man sie aufwecken kann mit Gegenmitteln, die ist ein wenig teurer.
Erst wieder abholen wenn sie wach sind, wieder ein wenig Heu und Gemüse geknabbert haben und die ersten Köttel gekommen sind, dann ist alles bestens. Zu Hause dann ein paar Tage auf Tücher setzen, damit kein Streu in die Wunde kommt, und sie haben es schon wieder vergessen bevor auch nur die Fäden gezogen sind.
Es dauert dann so 4-8 Wochen bis sich die Hormone richtig einpendeln, aber dann sollte es deutlich besser sein.
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Hallo!
@ Katrina: einen Skoda Fabia Kombi haben wir auch, 2004 als Vorführwagen gekauft, und jetzt um die 260.000km runter. Und der fährt immer noch, wir hatten bisher auch noch nicht allzu viele Reparaturen, vor allem halt Verschleißteile, aber die Kosten halten sich echt in grenzen. Außerdem super sparsamer Diesel-Verbrauch.
@ Mäusle: sind die Impf-Masern genauso schlimm wie die "richtigen" oder fallen da wenigstens die Komplikationen weg?
Zur Impfung: Ich hatte heute in der Arbeit aber auch so nen Fall wo Eltern gefragt haben, ob sie ihr Kind auch ungeimpft anmelden dürfen. Und das bei Eltern mit Migrationshintergrund, die dann wahrscheinlich auch mal ihre Familie in er Heimat besuchen oder Besuch von denen bekommen, also mit ungleich höherem Risiko, selber was einzuschleppen. Das ist natürlich dann für alle anderen Kinder in der Kita ein höheres Risiko, und erst recht für die kleinen Geschwisterkinder, die beim Abholen dabei sind. Die Eltern haben eben nicht immer jemanden, der auf den Säugling aufpasst, während sie ihr größeres Kind abholen, und da wäre es jetzt echt problematisch, wenn ein anderes Kind die Masern einschleppt. Leider ist es rechtlich gar nicht so einfach, den Eltern da was vorzuschreiben.
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Hallo!
Die Züchterin hat Dich angelogen. Böcke sind nicht friedlicher, und Deine Beiden gehören DRINGEND KASTRIERT. Beide.
Sie sind als Babys gekommen, konnten nicht von erwachsenen Tieren ein vernünftiges Sozialverhalten erlernen, und jetzt im Zuge der Pubertät geht es rund. Wenn sie schnell kastriert werden, dann legt es sich auch wieder, wenn die Hormone abgebaut werden. Wenn Du aber wartest, bis sie sich gegenseitig ernsthaft hassen, dann wird es nichts mehr mit den Beiden. Dann müsstest Du dauerhaft trennen.
Noch dazu kommt das Problem mit dem Kaninchen, das ja auch unter der Situation leidet, da wird die Kastration auch deutlich helfen.
Je länger Du mit der kastration wartest, um so ernster werden die Probleme, und gerade bei Kaninchen kann es auch sein, dass die sich gegen das Besteigen ernsthaft wehren - etwa in den Penis rein beißen, wenn das Schweinchen von vorne besteigt. Scheußliche Verletzungen, blutet wie Sau. Daher würde ich Kaninchen und Meerschweinchen bis 4 Wochen nach der Kastration trennen, die meeris untereinander sind nicht gar so beißfreudig.
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Guck doch einfach nur mal in Quoka oder Alles. da gibt es zig Meerschweinchen, und zwar jedes Wochenende wieder. Viele Babys, viele ältere die wegen "Allergie" abgegeben werden. Auch die Tierheime in Nürnberg und Feucht sind oft gut bestückt, ebenso wie Tierschutzvereine die öfter Kleintiere haben wie Tierhilfe Franken, Tierschutzverein Lauf und so weiter und so fort einmal rund um Nürnberg rum. Auch die Kleintierhilfe München mischt viel in Nürnberg mit und ist auf Kleintiere spezialisiert.
Dazu kommen natürlich einige Züchter, unzählige Leute die immer noch nicht kapiert haben, dass Männchen+Weibchen=Babys ergibt, nette Zooläden und natürlich die unsägliche Alexandra K. , die unmengen "zu-verschenken-Anzeigen" durchforstet, da Tiere holt und dann gegen Schutzgebühr weiter verkauft - das ist billiger als die Zucht die sie vorher hatte, und weiterhin grausig.
Nürnberg ist echt eine ganz schwierige Gegend, und ihr habt es zwar gut gemeint, aber warum habt ihr nicht ans Tierheim verwiesen? Wenn euch nächste Woche jemand ein Pony anschleppt, stellst Du das denn dann in Deinen Vorgarten? Ziemlich genau das habt ihr nämlich gemacht. Eine Tierart genommen, von der ihr keine Ahnung habt und wo euch artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten fehlen.
Bitte redet im Verein drüber, wie ihr in Zukunft mit solchen Fällen umgehen wollt. Habt ihr überhaupt jemanden mit Sachkundenachweis als "Tierheimähnliche Einrichtung"? Einen Quarantäneraum und einen Tierarzt, dem ihr die Tiere vor der Vermittlung vorstellt und der euch Kotproben auf Parasiten untersucht?
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Käfighaltung ist immer schlecht. Da gibt es einfach nichts dran zu rütteln. Es gibt keinen annähernd ausreichenden Käfig zu kaufen. Noch dazu sind Meerschweinchen so kurz nach einem Umzug immer verschreckt, erst recht wenn ihre Gruppe getrennt wurde, und werden so schnell keinen Auslauf annehmen. Das ist normal für Fluchttiere.
Das kommt bei Leuten die sich mit Meerschweinchen auskennen so rüber wie ein Tierheimzwinger für einen Hund, der nicht mal raus kommt. Das ist auch keine Lösung für kurzfristig, erst recht nicht in einer Region, wo die Schweinchen mit hoher Wahrscheinlichkeit mehrere Monate bei euch sitzen werden. Ich wohne ja in der Nähe und habe das selber schon versucht - mit besseren Fotos und jüngeren Tieren.
Noch dazu als Tierschutzverein, der mit Meerschweinchen gar nichts am Hut hat und einem Abgabegrund wie einer Heuallergie, der völlig an den haaren herbeigezogen ist. Ich war schon lange bevor ich meerschweinchen hatte hochgradig auf Gäserpollen allergisch. Trotzdem mümmeln acht Schweinchen in meinem Wohnzimmer einen ganzen Ballen Heu im Monat weg.