Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    hilfreich ist erst mal:


    - kein Käfig, sondern ein großes von oben offenes Gehege. Da scheppert kein Gitter und es wackelt auch nicht gleich der ganze Boden, wenn man ran muss. sondern Du kannst ganz entspannt von oben Heu nachfüllen und Gurke reichen, ohne die Tiere zu erschrecken


    - viel zeit mit den Tieren verbringen, idealerweise stehen sie gleich im direkten Wohnraum wo man sich viel aufhält. Nicht anstarren, sondern ganz normal neben ihnen leben, so lernen sie, dass es Normal ist dass menschen um sie herum sind.


    - nicht oft raus nehmen, aber einmal pro Woche muss sein - kurzer gesundheitscheck, auf die Waage setzen und kontrollieren dass sie nicht plötzlich abnehmen, das fell dicht ist, geschlechtsteile und popo sauber, schneidezähne gerade aufeinander, bei Bedarf Krallen kürzen oder bei Langhaartieren die langen fransen am Hintern weg schneiden. dann wieder zurück setzen, was leckeres geben. So ist das nicht ganz ungewohnt, es bleibt zwar unangenehm für die Schweinchen, aber sie geraten nicht mehr total in panik.


    - ggf. einen kastrierten Bock dazu holen, der schon positive Erfahrungen mitMenschen hat und denen grundsätzlich mehr vertraut, von dem können sie sich viel Verhalten abgucken und er vermittelt ihnen sicherheit. ist sowieso die natürlichste Art der haltung, in einer Kleingruppe mit Kastratem.

    mein Mann hat heute morgen auf dem heimweg von der nachtschicht ne herzförmige torte besorgt, die wird angeschnitten wenn er wach wird.


    Ich habe so ne Tolle Orthese öfter um, ich habe Probleme mit dem Handgelenk und komme ohne Trackball statt maus und Orthese in der Arbeit nicht klar.

    Nur weil man mal zu weit die Kralle abschneidet haben die schweinchen keine anfälle und jammern auch nicht ewig, sondern das blutet ca. 2-5 Minuten und dann ist die Welt wieder in Ordnung.


    Dagegen finde ich es sehr bedenklich nur alle halbe jahr Krallen zu schneiden, das ist doch sicher schon früher fällig? Und warum die Zähne, die sollten sie bei einer vernünftigen Ernährung selber abnutzen? Meine beiden ältesten werden dieses Jahr Neun und hatten noch nie Zahnprobleme, ebenso wie alle anderen meiner Schweinchen, das betraf immer nur Notfälle die erst kurz da waren, weil eben die Ernährung die Zahnabnutzung bestimmt.

    Hallo!


    Zahnspitzen können schon entstanden sein, weil er seit der Kastration zu wenig gefressen hat. Wenn zu wenig gekaut wird geht das verdammt schnell. Und Eiter - naja, das kann Dir auch passieren dass heute die haut noch wunderbar ist und morgen hast Du nen fetten Pickel in der Größe vom Mount Everest am Kinn. Das kann innerhalb von Stunden entstehen.


    Ich hoffe echt, dass er sich bald erholt!

    Eine Fleischlose Ernährung bei Diabetes ist eher was für Leute, die sich wirklich gut auskennen, wie sie dabei trotzdem satt werden.


    Diabetes hat den fiesen Nebeneffekt, dass das Sättigungsgefühl weitgehend verloren geht und schnell heftiger Heißhunger kommt, sobald die Blutzuckerwerte niedriger werden - das ist ein körperliches Warnzeichen, dass der Blutzucker unter den normalen Mittelwert fällt, das ist nicht so einfach zu ignorieren, und auch nicht besonders klug weil man dabei auch Unterzuckerungen übersehen kann.


    Fleisch ist da einfach die beste Möglichkeit, trotzdem länger satt zu bleiben. Man darf sich ja nicht an Kohlehydraten satt essen, es sind eben nur 2-3 kleine Kartoffeln oder zwei kleine scheiben brot erlaubt, und solche mengen an Gemüse um wirklich langfristig für die nächsten 6-8 Stunden satt zu bleiben sind schwer verdaulich, wenn man das nicht gewöhnt ist.


    Hülsenfrüchte enthalten leider auch viele Kohlehydrate und sind daher auch nur in sparsamen Mengen erlaubt. Also Erbsen zum Kotelett dazu sind erlaubt, Erbsensuppe hat aber schon wieder einiges an Kohlehydraten, die natürlich mitberechnet werden müssen. Das ist aber etwas tricky, wenn man Insulin spritzen muss, weil nicht jeder Mensch Kohlehydrate aus Hülsenfrüchten gleichermaßen schnell und effektiv verdaut - beim einen wirken die voll und ganz, beim anderen kommt nur die Hälfte an und der kann so trotzdem in eine unterzuckerung rutschen, das sollte man vorher mit kleinen Portionen testen und engmaschig messen.


    Es stimmt, dass vegetarische Ernährung möglich ist und die Werte auch verbessern kann, aber eben nur für geübte Diabetiker die ihren Körper sehr gut kennen und ihre Strategien haben, um trotzdem satt zu sein.


    viele kleine Mahlzeiten haben das Problem, dass damit der Blutzucker eben auch dauernd oben bleibt. Es dauert nach einer Mahlzeit oft 3 Stunden, bis der Blutzucker wieder auf dem normalen Nüchternwert ankommt. Wenn man also 5 Mahlzeiten isst, und jedes mal danach 3 Stunden überhöhte Werte hat, dann hat man wirklich den kompletten Tag durch überhöhte Werte. besser ist es, wenn man wenige Mahlzeiten isst, danach zwar auch 3 Stunden zu hohe Werte hat, aber dann eben auch mal ein paar Stunden mit normalen Nüchternwerten, bevor die nächste Mahlzeit kommt. Das ist schwierig wegen dem heißhunger und dem mangelnden Sättigungsgefühl, aber trotzdem hat man damit im Durchschnitt bessere Werte als mit vielen mahlzeiten.

    Das meine ich doch: Nudeln, Kartoffeln, Reis und Brot nur als Beilage, dazu immer viel Gemüse, viel Eiweiß und eine moderate menge Fett. die Butter auf dem Marmeladenbrötchen macht die Marmelade dabei auch nicht besser. obst oder Säfte nur als Bestandteil einer Mahlzeit, und dann auch so begreifen: der O-Saft wird nicht zum Müsli dazu getrunken, sondern ersetzt 2 Löffel Haferflocken. Auf den einen Würfelzucker im Kaffee/Tee kommt es dagegen weniger an.


    Man muss sich ein wenig die typischen Brotmahlzeiten abgewöhnen, weil die eben die Zuckerwerte arg hochtreiben. also belegte Brote nur mit salat oder Rohkost oder Suppe dazu. Höchstens als Frühstück, wenn man danach auch Energie verbraucht, also etwa Sport macht oder körperlich arbeitet. Wer aber mit dem Auto ins Büro fährt und danach Stundenlang sitzt sollte doch eher sparsam frühstücken.


    Und es gibt es paar fiese Fallen mit denen niemand rechnet - etwa chinesisches Essen hat oft erschreckend viele versteckte Kohlehydrate in den Saucen, oder Fladenbrot beim Döner enthält massig Zucker, da sollte man wenn es Döner sein muss lieber nen Dönerteller mit Reis nehmen (und davon nur die Hälfte essen), auch Müsli enthält verdammt viele Kohlehydrate.


    Möglichst nur drei große Mahlzeiten, nicht über den tag verteilt oft essen. Süßigkeiten sind durchaus auch mal drin, wenn man dafür an anderer Stelle spart - also wenn es Abends nen großen Salat mit Putenbrust gibt und nur wenig Brot dazu, dann darf man danach auch ein Dessert essen. Und darf auch mal Schokolade als Dessert essen.


    ob Vollkorn oder nicht entscheidet der Mix. Mit viel Salat dazu hat man auch so ne Menge ballaststoffe aufgenommen, da muss es nicht Vollkorn sein. Als Brot zu mittag mit nur ein paar Stückchen Rohkost ist Vollkorn aber wichtig. Vollkornnudeln finde ich persönlich ja unerträglich, da bin ich dann doch eher für weniger mit viel gemüse, und dafür normale.

    Mäusle, so ein Teller Pasta ohne viel anderes, wo man eben vor allem Nudeln isst um satt zu werden, treibt den Blutzucker immer in die Höhe, weil man da eben nicht nur 2-3 Löffel Nudeln isst. ich habe 10 Jahre selber Diabetes, und bin damit aufgewachsen, mein Vater ist kurz nach meiner Geburt erkrankt, meine Großmütter beiderseits, sogar mein urgroßvater war Diabetiker, lange vor meiner zeit. ich stamme aus einer richtigen Diabetiker-Familie.

    Der Wert war ja nur ein kleines bisschen zu hoch, das klingt gar nicht so schlimm. Ich dachte jetzt eher an 180mg/dl bei "zu hoch". Ja, versuch ruhig einen Termin zu bekommen, dann geht es schneller mit der Einstellung.

    Am besten sparst Du insgesamt bei den Kohlehydraten. Ob nun Vollkornnudeln oder normale ist relativ Wurst, wenn es ne große Portion ist, dann sind das zu viele Kohlehydrate, also sowas wie pasta ist erst mal gestrichen.


    Sinnvoll sind viel gemüse und auch Fleisch zu den Mahlzeiten, das hält besser satt, wenn man nicht so viele Kohlehydrate darf. Zuckerhaltige Getränke und Säfte würde ich auch einsparen, mal ehrlich, was bringt einem ein Glas dünne Apfelschorle, wenn man dafür eine ganze Kartoffel weniger zum Abendessen "darf"?


    Fett verlangsamt die Aufnahme von Kohlehydraten, aber verhindert sie nicht, ebenso Vollkorn. Also der Blutzucker hat dann nicht schnell nach dem Essen eine extreme Spitze, sondern steigt langsamer an, während die Bauchspeicheldrüse zeit gewinnt um genug Insulin zu produzieren. Allerdings, wenn auch die nüchternwerte vor dem Essen deutlich erhöht sind, musst Du wahrscheinlich sowieso spritzen. Das ist aber nicht schlimm, die Nadeln sind so dünn, dass man sie gar nicht spürt.


    Übrigens muss man in frankreich auf den meisten Autobahnen gebühen zahen, die hauen auch in die Reisekasse rein, mach Dich da mal schlau vorher. Außerdem gilt ein etwas rabiater fahrstil als normal, und von den Pariser Außenbezirken bis in die Nähe vom Eiffelturm dürft ihr alleine schon mal 1,5-2 Stunden rechnen.

    Hallo!


    Keine Sorge, das wird von alleine besser. Du hast einfach ein Mädel auf dem Höhepunkt der Pubertät und jetzt ein Baby dazu, da ist die Dame sowieso unleidlich und schlecht gelaunt, und da kommt jetzt so ein freches Jungtier und macht ihr alles streitig.


    Betrachte es mal mit ihren Augen: da zieht jemand ganz neu in die WG ein, und sitzt schon auf ihrem Platz am Sofa, und bedient sich aus ihrem Kühlschrank.


    Oft hilft es auch, ein paar neutrale Einrichtungsgegenstände anzubieten, die noch niemandem gehören, möglichst mehrere gleichwertige, und ganz ganz viel und oft füttern, damit kein Futterneid kommt. Ruhig alle Stunde ein wenig Gemüse und Heu nachlegen, dann wird gefuttert, und danach ein Schläfchen gehalten, weil man ja so voll gefressen ist.


    Und nach 4 Wochen zusammen in einer WG gehört auch die "Neue" richtig mit dazu, es dauert halt ein wenig.

    Hallo!


    Das beste wäre, eines der verstorbenen Tiere untersuchen zu lassen, wenn es noch nicht begraben ist. Da kann man am besten die Ursache erkennen. Kostet aber natürlich auch geld.


    Was Du zur Vorsorge machen solltest:
    - einmal pro Woche alle Tiere genau anschauen und auf die Waage setzen. Oft sieht man am Gewicht schon sehr frühzeitig, wenn etwas nicht passt, von außen sieht man ja 50 gramm mehr oder weniger gar nicht, trotzdem ist das ein Warnsignal. Manche Tiere lassen sich eben Krankheiten nicht so schnell anmerken.


    - Eine Kotprobe über mindestens dreiTage sammeln, so viel wie Du nur finden kannst, und die auf parasiten untersuchen lassen


    Kämpfen lohnt sich eigentlich meistens, bzw. eben abhängig von der Krankheit und wie schnell man sie erkannt hat. gerade durch das Wiegen bekommt man vieles schon sehr frühzeitig mit, und da hat man natürlich noch echt gute Chancen, solange es eben nur eine heftige erkältung und keine Lungenentzündung ist, oder nur ein paar Tausend Milben, aber noch keine Millionen.


    Jahreszeitlich ist der Winter in Außenhaltung deswegen schwierig, weil die Tiere wenn sie krank sind da noch wesentlich schneller abnehmen als bei angenehmen Temperaturen. Deswegen ist es auch wichtig, nur Schweinchen über 900, besser 1000g überhaupt im Winter draußen zu halten, die dünneren gehören ins Haus oder brauchen eine heizung im Stall.

    Hallo!


    WJH für KitakostenEinen Antrag auf wirtschaftliche jugendhilfe stellen lohnt sich eigentlich immer. Der Antrag ist natürlich viel Papierkram, aber selbst wenn das Jugendamt dann nur 50 Euro im Monat fördert, sind das trotzdem 600 euro im Jahr. Und es bekommen da auch einige Familien etwas, von denen man nicht annehmen würde, dass es ihnen so schlecht geht, man kann da ja auch einige Kosten noch angeben die sich auswirken. Und wenn Du studierst, Dein Partner auch keine zeit hat, dann muss natürlich auch ein Ganztagesplatz übernommen werden. Du studierst ja Vollzeit, da solltest Du auch Nachmittags nicht das Kind betreuen müssen, sondern zeit zum Lernen haben. das brauchst Du wirklich nicht begründen, es ist doch unsinnig, von einer Studentin zu erwarten, dass die Ihr Kind dann vorm TV parkt, damit sie überhaupt mal die Nase in ein Buch stecken kann. Bei uns zahlen die Problemlos für Studenten auch Ganztagesplätze, dabei sind die in Nürnberg echt teuer (ca 400-450 Euro für Krippenkinder, 250 im Kiga)


    Kita: Bei uns ist jetzt eben die Betreuung über mittag verpflichtend, weil es den Kindern wirklich besser bekommt, manchmal muss man einfach die Kinder auch vor der sparsamkeit ihrer Eltern schützen. Wenn da eines morgens um 7 gebracht wird, ohne gefrühstückt zu haben, und für das Vormittags-Vesper auch nur irgendeinen Kram dabei hat, der schon hart an der Grenze zur Süßigkeit liegt, dann können die eben echt nicht noch warten bis sie zu Hause sind mit dem Essen. Klar schmieren die Erzieherinnen den Kindern dann trotzdem noch ein Brot, auch wenn es "eigentlich" nicht von den kosten her vorgesehen ist, aber da geht das Wohl der Kinder einfach auch vor. Und die krippenkinder da dann unbedingt wach halten, auch wenn sie fast schon beim Essen einschlafen geht auch nicht. Und wenn dann Eltern auch noch 10 Minuten zu spät holen und damit alle anderen Kinder am Einschlafen hindern, weil da eben nochmal Unruhe und Stimmen im Nebenraum sind, dann ist das auch nicht toll.


    die Sache mit dem mithelfen in der Kita ist einfach eine Kostenfrage. Entweder, die Kita ist ein wenig teurer und bietet einen rundum-Service, oder sie ist billiger und die Eltern müssen selber putzen und Rasen mähen. das ist einfach eine Geschmackssache was einem da lieber ist. Ich würde auch nicht für 30 Kinder Essen kochen müssen, und auch nicht mein Kind diesem Essen aussetzen wollen, da besteht ja doch große Gefahr, dass es 4x pro Woche Nudeln und Soße gibt, oder irgendeine andere Mama doch mal Eier verwendet, die schon ein wenig arg alt waren.


    Urlaub: Ich habe als Kind immer in Südfrankreich urlaub gemacht, das waren 1200km mit Wohnwagen hinten dran. Wir haben das meistens mit zwei Übernachtungen gemacht, das war dann angenehmer. Wenn mal geplant war in einem Rutsch durch zu fahren, waren wir Kinder schon wirklich knatschig und auch meine Eltern haben dann erst mal die ersten zwei Tage gebraucht, um sich von der Tour wieder zu erholen. erst danach hatte dann wieder jemand Lust auf Ausflüge. Bei den Fahrten mit Station haben wir uns dagegen immer schon gefreut, weil wir da eben nachmittags noch was anschauen konnten, in der einen Stadt waren etwa in jedem Brunnen der Stadt Goldfische zu bestaunen, in der anderen hatte der Campingplatz ein besonders rasantes Karussel auf dem ich etliche Male gekotzt habe, aber ich musste da natürlich unbedingt drauf. Ich hab mich da oft das halbe jahr schon drauf gefreut.


    @ Liane: Schwangerschaftsdiabetes ist doof, wahrscheinlich wirst Du Insulin spritzen müssen und deinen Blutzucker messen. Wäre vielleicht ganz gut, damit zu einem Diabetologen zu gehen, der kennt sich doch ein Stück besser aus als der Gyn. Aber seh es mal so: es ist nur ein paar Monate so nervig, danach hast Du wahrscheinlich lange Ruhe - allerdings haben Frauen die in der Schwangerschaft Diabetes hatten sehr oft später auch wieder welchen, also da ein wenig drauf achten, damit Du im zweifelsfall die warnzeichen früh erkennst.