Beiträge von SusanneC

    lass ihnen Zeit. Die Kleine hat sich eben erschreckt und ist erst mal vorsichtig. Ich würde beim TÜV übrigens immer mit den zahmeren kandidaten anfangen, die dann so eine Ausstrahlung von "war gar nicht so schlimm" verbreiten.


    einmal erlernte Zutraulichkeit verlieren sie normalerweise nicht so leicht wieder, das ist meistens nur die erste Panik.

    Die wenigen Studien zu dem Thema zeigen zahlen von bis zu 90%, das finde ich aber sehr hoch gegriffen.


    Meine vermutung ist ja, dass Meerschweinchen generell extrem zu Zysten neigen, und ein sexuell aktiver Kastrat da einen guten Schutz bietet. Ein eher fauler Kastrat bringt aber nichts, da kann man auch Pech haben. Und manches ältere Weibchen lässt sich auch einfach nicht mehr besteigen, will das nicht mehr, da kann auch der beste Kastrat nicht helfen.


    Allerdings bei drei Weibchen, von denen zwei noch so jung sind, würde ich dir abraten es "ausschleichen" zu wollen. das dauert ja noch ewig. Da besser warten, bis die alte Dame geht, und dann die beiden jungen zusammen abgeben.

    Geh lieber zum Tierarzt. Oft hat man schon so einen leisen Verdacht, denkt dann aber "ach, der aufwand, und dann ist ja doch nichts" und ein paar Tage später geht es dem Tier dann richtig schlecht.


    Zähne untersuchen, ggf. Röntgenbild vom Kiefer, das ist sicher sinnvoll.

    Da kann man auch bei Notstationen nur dann sicher sein, dass sie keine trächtigen Weibchen vermitteln, wenn jedes Weibchen mindestens 6, besser die vollen 10 Wochen bleibt, bevor es vermittelt wird. Vielen NS ist das aber einfach auch zu lange, bzw. zu Kostenintensiv, weil ja auch bei sparsamer Rechnung da einiges an Futterkosten aufläuft.


    Ich halte einen latenten Dauerbefall für wesentlich wahrscheinlicher, als sich in einer Tierklinik Grabmilben zu holen. Da müsste ja ein befallenes Schweinchen unmittelbar vor Deinem auf dem Tisch gesessen sein, da müsste sich eine Milbe gelöst haben (auch hier Weibchen kurz vom Eier legen), genug zeit gehabt haben auf Dein Schweinchen zu laufen (und alleine schon durch die sehr geringe Größe dauert das ne ganze Weile), es wäre notwendig, dass beim Tierarzt keiner zwischen den verschiedenen Tieren den Tisch abgewischt hat (und normalerweile liegen auf den Tischen dann immer Haare, Einstreuteile, Heuhälmchen etc. was meeris üblicherweise eben so verlieren, da wischt man doch drüber). Und dieses eine Milbchen müsste dann auch noch erfolgreich Eier gelegt haben, wogegen das Immunsystem sich nicht wehren konnte.


    alleine schon weil beim Tierarzt immer der Tisch von Streuresten befreit wird und es ewig dauert, damit eine Grabmilbe 5cm weit laufen und ein meerschweinchenfüßchen hoch klettern kann klingt das für mich doch weiter hergeholt.

    Es können auch milben erst 3 Jahre nach dem letzten Neuzugang auftauchen. Also ich halte es schon für sehr wahrscheinlich, dass die eben trotzdem latent bei den meisten Beständen vorhanden sind, und würde eben nicht jeden neuzugang gleich mal mit Spot-on behandeln, erst recht nicht wenn man nicht 100% sicher sein kann, ob man nicht doch mal ein tragendes Weibchen erwischt. Und diese Gewissheit hat man nie.

    Möchtest Du jetzt etewa auch die Theorie unterstützen, dass ausgerechnet Grabmilben, die auf Meerschweinchen spezilisiert sind, durch Heu und Einstreu kommen sollen? das ist doch Käse. Trotzdem gibt es immer wieder mal Milbenbefall und jahrelang dazwischen nichts. wo sollen die denn dann herkommen, wenn sie eben nicht doch latent in geringer menge vorhanden sind?

    Ich kaufe viele tierische Produkte direkt beim Bauern und schaue genau. Wenn das noch Hühner sind, die im Dreck scharren dürfen, und bei denen es reicht wenn sie 3-4 Eier pro Woche legen, dann finde ich Eier vertretbar. Ja, um die großen Brütereien kommt man leider kaum rum, aber ab da geht es den Hühnern gut. Und dieses ganze Konzept des Eierlegens läuft ja eher in die Richtung, dass vielleicht aus einem drittel der Eier wirklich Küken schlüpfen, bei optimalen Bedingungen. und von denen überlebt dann vielleicht nochmal ein drittel die ersten paar Lebenswochen.


    auch beim Fleisch schaue ich mal in den Stall - keine Anbindehaltung, große Boxen, Stroh, damit ist schon viel Geholfen. Ich kenne leider keinen Milchbauern,d er die Kälber bei ihren Müttern lässt, aber immerhin einen, der die Kälber sobald sie kräftig genug sind zu einer Gruppe halbwüchsiger Kühe stellt, damit die nicht ganz alleine sind.

    Vor allem warum Fisch aber kein Wild? Das ist dann wirklich oft ganz frei draußen im Wald gewesen, ohne Zäune, höchstens mit ein wenig Heu im Winter, damit nicht gar so viele verhungern, und die Jagd ist sogar wichtig um die Population zu regulieren.


    Ich finde es etwas übertrieben nicht mal Nudeln essen zu wollen, wenn in der selben Fabrik nur auch Eiernudeln produziert wurden.

    dann lass Dir Dein geld zurück geben und kauf woanders welches, aber Du kannst kein feuchtes heu verfüttern. das schimmelt innerhalb von Tagen.

    Wenn es darum geht, ob man sich sehr freuen würde über nachwuchs hibble ich schon, aber ich bin realistisch genug um zu wissen, dass es nicht passieren wird. zumindest nicht, solange ich meinem Mann treu bin. Sogar bei künstlicher Befruchtung hätten wir mit unserer Vorgeschichte eine Chance von unter 15% am Ende wirklich ein lebendes Kind zu bekommen - und das hätte immer noch ein deutlich erhöhtes Missbildungsrisiko. Das heißt aber nicht, dass ich nicht immerhin einige Familien kenne und möglichst viel Kontakt zu Kindern habe. Ich habe nur keine eigenen.

    Willkommen!


    Süße Schweinchen sind das. ich mag ja rote Augen besonders gerne. Du findest bestimmt noch passende Schweinchen, und dann musst Du eben eine etwas geräumigere Studentenbude suchen, wo sie auch Platz haben.