Beiträge von Marie-Luise

    Ich würde auch danach gehen, wie unangenehm den Schweinchen die eine oder andere Sache ist. Wenn ich z.B. mal Bepanthen-Salbe an den Händen habe, springen unsere Schweinchen entsetzt zurück, wenn sie daran schnuppern. Bei alle Mitteln würde ich daher auch auf den Geruch achten und da das Schweinchen möglichst entscheiden lassen. Sie soll sich ja auch selbst danach noch lecken können und ihren Blinddarmkot von dort abnehmen. Wenn sie durch die Reinigung aus ihrer Sicht ekelhaft riechen würde, wäre das eine zusätzliche Belastung und könnte auch zu übermäßigem Lecken führen.


    Ich sage damit nicht: dieses oder jenes Mittel ist schlecht, sondern will nur auch auf den Geruchssinn der Schweinchen hinweisen, der ja deutlich besser ist als unserer und sicherlich auch vom Empfinden von schön und eklig her sich unterscheidet.


    Letty, es tut mir nicht nur für Lotta, sondern auch für Dich leid, dass es immer noch dieses Problem gibt!

    Herzlich Willkommen, Flynn,


    es freut mich, dass ein weiteres Mitglied hier eine Böckchengruppe hält. Da hast Du Dir allerdings auch etwas unter Umständen sehr herausforderndes vorgenommen.


    Weißt Du, ob die 4 schon vor dem Tierschutzauftenthalt zusammengelebt haben, vielleicht sogar schon seit die drei Jungen von der Mutter weggekommen sind?


    Wer hat die leichten Bisswunden und wo?


    Bisswunden können sich entzünden, daher würde ich auf frische Wunden ein paar Tage Octenisept Gel dünn auftragen.


    Gerade da Du die Tiere außen viel weniger siehst, als wenn sie z.B. im Wohnzimmer leben, würde ich in den nächsten Tagen täglich alle auf Bisswunden untersuchen. Dazu muss man auch das Fell abtasten oder zurückstreichen. Auch ein Wiegen am Anfang alle paar Tage wäre sinnvoll, um zu sehen, ob einer stark abnimmt wegen der Gruppensituation.


    Nach der Region der Bisswunden habe ich gefragt, weil man daraus mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit schließen kann, ob es einen Kampf gab oder ein Unterlegener gebissen wurde. Bei einem Kampf mit offenen Ausgang, entstehen die Bisswunden eher am Kopf oder Hals. Wenn ein Tier dagegen mehrere Bisswunden am Rücken oder Po hat, ist es der Unterlegene, der wiederholt gebissen wurde. Gerade das fände ich sehr kritisch.


    Durch den Umzug und das Alter der Jungen ist es normal, dass sie die Rangordnung neu klären wollen. Man muss aber als Mensch aufpassen, dass es im Rahmen bleibt. Schließlich ist das Zusammenleben von Böckchen nicht die natürliche Lebensform und muss gelernt werden bzw. vom Charakter her passen. 5qm sind nicht schlecht, aber lassen natürlich keine Möglichkeit dauerhaft zu weichen. Es hat also nichts mit natürlichen Prozessen zu tun, wenn sie sich blutig beißen, sondern ist eine Folge der Haltung in Gefangenschaft.


    Ich habe selbst nur Böckchen und finde Bockgruppen eine gute und wichtige Chance, den Männchen auch einen Platz zum Leben zu bieten, da sie ja durch Haremsgruppen zum großen Teil übrigbleiben. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man der Entwicklung nicht uneingeschränkt ihren Lauf lassen darf - was Du ja auch nicht tun willst.


    Wenn ich überhaupt den Mut hätte, eine neue Bockgruppe in Außenhaltung zu halten, dann würde ich eine Überwachungskamera installieren. Dann könntest Du zumindest immer mal einen Blick, z.B. auf dem Handy darauf werfen, ob es nicht eskaliert.

    Es gibt 2 Typen von Bambus: der eine wächst schnell und breitet sich durch Wurzelausläufer aus. Den würde ich nur in einem großen Kübel o.ä. pflanzen. Die Wurzelsperren müssen so tief sein, dass es schon aufwendig und auch teuer wird. Aber es gibt eben auch den anderen Typ, der sich nur über eine langsame Verbreiterung des Horstes ausbreitet und keine Wurzelausläufer bildet. Zu horstbildenden Arten gehören zumindest alle aus der Gattung "Fargesia". Wenn Du Pflanzen mit der botanischen Bezeichnung kaufst, musst Du also nur darauf achten, dass sie "Fargesia" als ersten Namensbestandteil haben.


    Die Pflanzen die ich bisher davon gesehen haben, haben allerdings sehr dünne Halme, so dass sie sicherlich einfach bis zum Grund abgefressen werden könnten. Daher würde ich die Pflanzen insbesondere in den ersten Jahren unten mit einem Schutz umgeben. Dann spenden sie immer noch Schatten, sehen schön aus und können nach einiger Zeit auch mit Maßen "abgeerntet" werden.


    Wenn Du nach Giersch in einer Gärtnerei fragst, wirst Du wahrscheinlich für verrückt erklärt. Giersch gilt als einer der Schrecken der Gärtner, weil er so haltbar und vermehrungsfreudig ist. Aber schau Dir mal Bilder im Netz dazu an. Er ist sehr gesund - und übrigens auch als Salatbestandteil für Menschen verwertbar. Bei uns gehört er zum Standard-Futter, wann immer ich ihn finden kann, am Wegrand, im Garten u.ä.

    Ich hatte es fast befürchtet! Es ist der Wirkstoff Enrofloxacin und der wird fast immer als erstes und oft auch als einziger Versuch gegeben. Leider wirkt es des öfteren nicht bzw. nicht mehr.


    Gerade wenn mehrere Tiere ähnliche Symptome haben, sollte man dafür eine Lösung versuchen. Bisolvon ist ja z.B. nur ein Schleimlöser, aber es heilt nicht. Wenn die Tiere nicht von alleine wieder gesund werden, was bisher ja anscheinend nicht passiert ist, dann muss die Ursache behandelt werden.


    Bitte verstehe das nicht als Vorwurf an Dich! Du hast ja schon 3 Ärzte "probiert". Trotzdem brauchen die Schweinchen Hilfe. Magst Du die ersten 2 oder 3 Stellen Deiner Postleitzahl oder Deine Region schreiben? Vielleicht kann Dir hier jemand einen geeigneten Tierarzt empfehlen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es ihnen deutlich besser schmeckt, weil es besser ist. Aber wenn Du magst, könntest Du ja auch nachfragen. Sie schreiben "Mit der Saat beginnt der Kreislauf der Heuproduktion. Dafür verwenden wir nur spezielle Mischungen mit hohem Kräuteranteil - der sorgt am Ende auch für den frischen Duft." Falls sie tatsächlich die Wiesen jedes Jahr neu einsäen sollten, müssten sie wissen wie hoch der Anteil von Weidelgras ist.


    Aber vielleicht ist das dort auch nur missverständlich beschrieben.

    Gut, dass er nicht alleine ist! Aber vielleicht will er trotzdem Deine Aufmerksamkeit oder Nähe? Daher wäre neben dem Versuch mit dem Tuch über der Einstreu ein anderer Versuch, ihm das Futter im Gehege zu geben und dabei zu bleiben, also möglichst viel so zu machen wie wenn er es auf dem Tisch bekommt.

    Was für Heu ist es denn? Was steht also zur Herkunft oder den Zutaten auf der Verpackung?


    Und wie lange haben sie jetzt schon das neue Heu?


    Vielleicht ist es ja nur die erste Begeisterung und legt sich wieder. Deshalb frage ich danach.

    Herzlich willkommen im Forum!


    Welches Antibiotikum hat er denn bekommen?


    Sollte es zweimal Enrofloxacin (z.B. Baytril) gewesen sein, würde ich schon noch erwägen, ein anderes Antibiotikum zu versuchen. Da gibt es eines, das bei solchen Problemen schon gut geholfen hat. Da ich keine eigenen Erfahrungen damit habe, würde ich es bei Interesse per PN schreiben und Du könntest den Tierarzt darauf ansprechen. Aber erst einmal ist ja die Frage offen, welche oder welches Mittel gegeben wurde, am besten auch wie lange.

    Das tut mir sehr leid für Shorty und für Dich!


    Man wird jetzt wahrscheinlich nicht mehr herausfinden, was am Schluss das eigentliche Problem war. Die Arthrose kann m.E. solche Auswirkungen nicht haben. Ich vermute daher eher, dass der Tumor gestreut hat oder auf die Wirbelsäule gedrückt hat o.ä. Natürlich könnte er auch ein ganz anderes Problem gehabt haben wie einen Blasenstein, aber den hätte ja der Tierarzt sehen müssen.


    So traurig der Tod Deines kleinen Freundes ist, wünsche ich Dir, dass Du bald hauptsächlich dankbare und frohe Erinnerungen an ihn haben wirst. 8 Jahre ist ein Alter, dass leider nur wenige Meerschweinchen erreichen. Das ist vielleicht auch ein Trost für Dich.

    Lebt Dicki denn alleine?


    Wenn ja wäre das gar nicht gut und er würde vielleicht aus Kummer nicht fressen, wenn er alleine ist, sondern nur, wenn Du Dich mit ihm beschäftigst.


    Was macht er denn, wenn Du ihm Futter aus der Hand auf dem Tisch gibst und aus der Hand im Gehege?

    kleinschweinugly Bei Ewringmann "Leitsymptome bei Meerschweinchen, Chinchilla und Degu" stehe 10gm +1mg. Das ist also die Hälfte von dem, was Du schreibst. Hast Du versehentlich die 2 Gaben im Abstand von 4 Wochen zusammengerechnet?

    Eines möchte ich noch ergänzen: In Außenhaltung sollten es normalerweise immer mindestens 4 Tiere sein. Der Grund ist folgender:


    Die Tiere müssen im Winter das Schlafhaus mit ihrer Körperwärme erwärmen. Das geht bei 2 Tieren nicht gut. Zudem halten sie sich durch Bewegung warm. Dazu braucht es aber Anregung. Diese bietet eine Gruppe von 2 Tieren nicht ausreichend. Und selbst von diesen Aspekten abgesehen ist es für 2 Tiere draußen langweilig. Im Wohnzimmer o.ä. haben sie immer wieder Anregung durch die Menschen. Draußen fehlt das zumindest in der kalten Jahresezeit, ist aber selbst bei schönem Wetter in der Regel viel weniger, als im Haus.


    Zur Erklärung, warum ich Bedenken habe wegen der Vergesellschaftung, selbst wenn der Platz ausreichen sollte: Bei den wilden Verwamdten unserer Meerschweinchen lebt immer nur 1 Männchen mit ein paar Weibchen zusammen. Selbst in Gefangenschaft kann man bei Wild-Meerschweinchen nie mehreren Männchen zusammen halten. Unserer Hausmeerschweinchen sind da verträglicher, aber sie müssen lernen wie man mit Männchen friedlich zusammenleben kann. Dieses Lernen braucht viele Monate in einer harmonsichen Gruppe mit mehreren erwachsenen Böckchen. Ohne diese Vorbilder gibt es nur selten den Fall, dass Böckchen in Gruppen von 3 bis ca. 8 Tiere friedlich zusammenleben. In sehr großen Gruppen, von 15 oder 20 Tieren scheint es wieder leichter zu werden, aber ansonsten sind meistens nur Gruppen von 2 Böckchen bzw. Kastraten friedlich. Das sind dann vielleicht auch Notgemeinschaften, können aber durchaus positiv sein.


    Ich wünsche Dir und den 4 Jungs die richtige Entscheidung!

    Wenn er am Bauch nass ist, ist er entweder so krank, dass er nicht mehr aufstehen kann, wenn er pinkeln muss, oder er hat Probleme mit der Blase. Ich würde ihn daher röntgen lassen und ggf. auch Ultraschall machen lassen. Wenn er Blasenstein oder eine Blasenentzündung hat, kann das sehr schmerzhaft sein.

    Was ist jetzt schreibe, beruht nicht auf eigenem Wissen, sondern auf dem, was ich gelesen oder nicht gelesen habe. ALAWI bitte überlege Dir daher, was Du davon übernehmen willst:


    Ich finde die 3 Schmerzmittel schon sehr ungewöhnlich. Tramadol würde ich auch nicht einfach geben. Man weiß noch nicht einmal, ob die Arthrose sein eigentliches Problem ist. Und dann mit solchen Mittel zu schießen, finde ich fragwürdig. Ich habe ein Thema gefunden, von dem die ersten Beiträge für Dich interessant sein dürften zu https://das-meerschweinchen-forum.de/index.php?topic=1845.0.


    Ich würde versuchen, Metacam zu bekommen. Das wird oft gut und lange vertragen. Wegen des Tumors wird Dein armer Shorty wahrscheinlich viel eher Probleme bekommen als wegen Metacam. Das kann man bei Bedarf auch mit Novalgin kombinieren, aber laut der verlinkten Angaben einer sehr erfahrenen Halterin soll Metacam ja bei Arthrose oft besser wirken.


    Bitte berichte weiter. Gute Besserung für Deinen Shorty!