Beiträge von Marie-Luise

    Ich kann wie gesagt nicht sagen, ob die Zweige anderen Schweinchen helfen werden, bei uns meine ich das aber zu beobachten.


    Sie bekommen zu fünft täglich zusammen z.B. ca. 2,5m Ahorn mit nur kleinen Verzweigungen oder 2 breite Haselzweige von je 1m und oft noch etwas Weide, Birke, Rose, Apfel o.a. Das sind also schon ziemliche Mengen bei uns. Ich sage auch nicht, dass jedes Schwein das braucht. Vielleicht haben wir ja mutierte Holzwürmer?

    Ich tue mir schwer damit, einen guten Rat zu geben, da ich zu wenig über die Bedingungen am geplanten Standort weiß.


    Wenn es im Sommer kaum Sonnenschein dort gibt, könnte es mit dem Plexiglas als Dach funktionieren, sofern es entsprechend verstärkt ist. Du hast ja recht, wenn Du überlegst, wie man es von oben vor Feuchtigkeit schützen kann. Dafür reicht ja ein Gitter nicht aus.


    Ich will Dir aber wirklich keine falschen Empfehlungen geben. Ich habe schon in einer Gegend gewohnt, da war es im Sommer viele Wochen arg warm und es ging kaum ein Lüftchen. Hier im Norden ist es dagegen meistens relativ kühl und selten stickig.

    Sobamin - Apfelpektin - Kur war bis gestern genau 4 Wochen. Weiß nicht ob ich da mal eine Pause machen soll, oder es besser ist es weiterzugeben? Und auch ob ich das Nystatin lieber wieder absetze, da der Kot dadurch ja noch weicher wird irgendwie

    Wenn Du keine Nachteile feststellst, würde ich das Sobamin noch bis zu einigen Wochen weitergeben, das Pektin eher nicht, da manche vermuten, dass Pektin auch nützliche Stoffe binden kann.


    Nystatin dagegen ist ja ein Gift gegen Pilze. Das würde ich wenn überhaupt nur so lange geben, wie es nötig ist. Als eine der möglichen Nebenwirkungen davon wird ausdrücklich Durchfall genannt.


    Zu den Zweigen: Ich weiß nicht, ob unsere Schweinchen einfach ein besonderes Bedürftnis danach haben oder "nicht normal sind". Sie stürzen sich alle fünf auf Zweige, auch wenn diese noch keine Blätter haben. Ich gebe sie aber auch täglich frisch. Entweder schneide ich sie frisch ab oder ich hebe sie in Wasser stehend im Garten für ein paar Tage auf und hole sie täglich von dort.


    Ich hatte noch nie Probleme durch Blätter, Knospen oder Zweige. Du kannst es ja im Zweifelsfalle langsam probieren.

    Über Rodicare Hairball habe ich https://www.tiershop.de/Kleint…rm/RodiCare-Hairball.html gelesen, dass man es nicht länger als 3-5 Tage geben soll, dass es sonst zu Durchfall führen kann. Damit wäre ich also vorsichtig.


    Ich sammele Gras und Wildkräuter in Parks, am Wegrand u.ä., nur nicht direkt an der Straße oder dem Feld. Falls Du das nicht findest, könntest Du als Blättriges vom Gemüse geben. Das nutze ich, wenn draußen nichts zu finden ist. Allerdings verstehe ich, dass Du kein Risiko durch eine Futterumstellung eingehen willst. Garantieren kann man bei nichts die Wirkung.


    Hast Du es mal mit weiteren frischen Kräutern probiert? Oregano soll z.B. gut für die Verdauung sein. Frischen Koriander hole ich vom türkischen Laden, zusammen mit Dill und Petersilie.


    Die Beschaffenheit der Böhnchen hört sich gut an!

    Bitte schreibe am besten genauer die Maße und wo das Gehege stehen würde (Sonne, Schatten, Baumschatten, Klima bei Euch).


    Plexiglas oben dürfte viel zu warm werden bei Sonnenschein, zumindest wenn das Gehege nicht sehr hoch wäre. Denke an Gewächshäuser oder Frühbeete, die ja gerade dieses Aufheizen nutzen.


    Je nachdem wie dick es wäre, hätte ich auch bedenken, wenn z.B. eine Katze daraufspringt, dass es nicht hält.

    Schade, dass es bisher nichts geholfen hat! Ich nehme an, Du hast Sobamin + Pektin für einige Wochen gegeben?


    Zwei unserer Jungs hatten, vermutlich durch massive Mangelernährung beim Vorbesitzer lange Zeit riechenden Kot, wenn er auch gut geformt war. Sie haben schon immer gerne Teile von Zweigen gefuttert, aber seit ein paar Monaten sind sie wie versessen darauf. Sie schälen sorgfältig die Rinde ab oder fressen die Zweigspitzen. Blätter gibt es es ja noch kaum, aber Knospen mittlerweile schon. Die werden dann auch gefuttert.


    Wenn sie viel Rinde und andere Zweigteile essen, riechen die Böhnchen gar nicht mehr.


    Ich gebe das als Beobachtung weiter und hatte auch schon von anderen gelesen, dass Zweige gut sind für den Darm bzw. die Darmflora.

    Mcp ist bei massiver verstopfung schon richtig

    Wenn es sein muss kurzzeitig, mag es nützlich sein. Aber das Mittel darf nach z.B. Dr. Ewringmann nicht länger als 3-4 Tage gegeben werden, da es sonst nach dem Absetzen zu einer Darmatonie kommen kann. Das ist ein Verlust der Spannung der Darmmuskulatur (die haben Schweinchen auch, nur schwächer als wir Menschen).

    Ich würde als Versuch Colosan anstelle von Rodicare Akut geben, beide zusammen nicht, weil sie ähnlich sind. Und die Dosierung von 0,3ml / kg Körpergewicht kenne ich auch. Wenn es nichts akutes ist, gebe ich das einmal täglich. Bei Aufgasung kann man es auch z.B. alle 4 Stunden geben. Da Colosan einen sehr intensiven Geschmack hat, hassen viel Schweinchen es. Ich ziehe daher die 0,3 oder 0,4ml auf eine 1ml-Spritze auf und fülle mit ungesüßtem Apfelsaft auf. (Ja, es ist Zucker natürlicherweise im Apfelsaft enthalten. Aber das sind dann pro Spritze rund 0,06g Zucker und daher m.E. viel harmloser als der Stress bei der Eingabe eines verhassten Mittels.)


    Colosan ist nicht nur eine Mischung von Ölen im Sinne von Speiseölen. Die ätherischen Öle darin sind ein entscheidender Teil des Mittel.


    Wenn Du es häufiger gibst, würde ich ein Mittel mit Simeticon ohne Zucker und künstliche Zusatzstoffe wählen. Das ist z.B. Magen Darm Entspannung von Klosterfrau. Da kann man den Inhalt einer Kapsel auf eine 1ml-Spritze aufziehen und mit Wasser verdünnt eine oder die halbe Portion jeweils geben.


    Bitte folge nicht dem Rat zur Heudiät! Das kann dem armen Tier den Rest geben. Man entzieht dem Körper damit Flüssigkeit. Das mag bei Durchfall zunächst positiv erscheinen, hat aber auch da nichts mit Heilung zu tun. Bei Verstopfung finde ich die Empfehlung ganz unverständlich.


    Ich würde mehr Grünfutter geben, also blättriges Gemüse im Winter und, solagnge es draußen zu finden ist, möglichst viel Gras und Wildkräuter. Natürlich musst Du langsam damit anfangen, falls sie das nicht kennen.

    Meine Meinung zu dem Thema ist hier vielen schon bekannt. Da Du das Thema neu eröffnet hast, will ich dennoch dazu Stellung nehmen:

    1. Was ist der Vorteil für ein Schweinchen, fast keine Haare zu haben?
    2. Was ist der Nachteil für ein Schweinchen, fast keine Haare zu haben?

    Wenn man diese Fragen ehrlich beantwortet, wird aus meine Sicht das Thema klar.


    Und ja, auch Langhaarrassen sehe ich kritisch, genauso wie kurze, runde Köpfe u.ä.

    Ja das Thema Schutz vor Raubtieren ist so eine Sache. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau wie man das machen soll.

    Also das erste 2qm Gehege steht erhöht und ist somit vor Viechern die sich ins Gehege buddeln wollen geschützt.

    Da Du selbst schreibst, dass Du nicht sicher bist, wie Du es machen sollst, will ich noch mal nachhaken:


    Wieso ist ein erhöhtes Gehege geschützt? Hat es unten einen Platte o.ä.? Ansonsten ist Höhe für einen Fuchs kein Problem. Der springt locker über 1 Meter und viel höher.


    Kennst Du bei Meerschweinchenwiese die Seiten zu Außenhaltung und auch die speziell zu https://meerschweinchenwiese.d…icherheit-fuchssicherheit?


    Wir haben den Volierendraht nur 20-30cm in den Boden eingegraben. Da würde ich kein Schweinchen über Nacht lassen wollen. Man sollte aus meiner Sicht auch den Boden zumachen, durch Draht, der mit dem Draht am Rand eng verbunden ist oder durch Platten oder eine andere feste Fläche. Diese haben natürlich den massiven Nachteil, dass man zumindest im Winter dick einstreuen muss, da es sonst zu kalt ist. Dann muss man aber verhindern, dass Regen oder Schnee auf die Einstreu fallen. Da ist ein nach unten (vom eingegrabenen Draht abgesehen) offener Boden einfacher, weil Feuchtigkeit versickern kann.

    Falls er geschlechtsreif ist, kann er schneller decken als man reagieren kann - zumal, falls ich es richtig verstanden habe, wenn man erst 7 Jahre alt ist und aufpassen soll. Ich würde wegen der paar Tage das Risiko nicht eingehen. Außerdem kann das für alle Tiere auch viel Stress bedeuten, wenn sie vorübergehend zusammenkommen und dann wieder getrennt werden.


    Falls er dabei nicht total unruhig wird und unbedingt zu den Mädels will, würde ich ihn wie gesagt für die nächsten Tage durchgängig direkt neben den Weibchen, möglichst nur mit einem Gitter getrennt einquartieren. Große Böckchen können allerdings locker 40-50cm und mehr springen, wenn sie zu Weibchen wollen. So ein kleiner Kerl schafft vielleicht nicht ganz so viel, aber ich würde sie sicher abtrennen.


    Sollte er nur am Gitter nagen und zu den Weibchen wollen, müsste er wenigstens ein paar Meter von ihnen entfernt untergebracht werden.

    Gut, dass Du Dir vorab darüber Gedanken machst! Ein gute Außenhaltung ist anspruchsvoll.


    2qm finde ich auch für den Anfang in Außenhaltung zu knapp. Dort haben die Tiere ja viel weniger von den Menschen als im Haus. Sie müssen sich also miteinander und durch das Gehege genug anregen. Zudem stelle ich es mir schwierig vor, sicher anzubauen. Hast Du Dich mit dem Thema Schutz vor Mardern und Füchsen (und Katzen) beschäftigt?

    @ Löwenzahn, wir sprechen hier von zwei Problemstellen: die im Mäulchen und die Haut am Hals, die gereizt bis entzündet ist.


    Wie gesagt, ich bin nicht sicher, dass an der zweiten Stelle https://www.bbraun.de/de/produ…rontosan-wound-spray.html helfen würde. Aber es wäre ein Versuch wert, wenn Du die Region ohnehin abwischst, das ein paar mal damit zu versuchen. Ich habe es auch schon auf Wattestäbchen o.ä. getan, damit ich das Tier z.B. nicht im Gesicht ansprühen muss.


    Wenn es gerötet und geschwollen ist, kommt das vermutlich nicht von der Feuchtigkeit, sondern von Kratzen oder Bakterien. Zumindest gegen letztgenanntes würde das Spray helfen können, gegen Juckreiz, der zum Kratzen führt auch.


    Alternativ, wenn Du meinst, dass es kein Problem von Bakterien ist, könntest Du Olivenöl, Rotöl (Johanniskrautöl) o.ä. nehmen.


    Wenn Du etwas findest, was ihr gut hilft, wäre es schön, wenn Du kurz darüber berichten würdest.

    Es wäre schön, wenn es noch eine Frühkastration werden würde. Aber selbst wenn es heute, am Donnerstag, noch gereicht hätte, heißt das nicht, dass es auch am Dienstag noch rechtzeitig ist. Wenn er wirklich schon fünf, bis dahin sechs Wochen alt ist, ist es leider zu befürchten, dass er eines oder beide Weibchen decken wird bis dahin. Das wäre für so junge Tiere nicht gut.


    Oder sitzt er zur Zeit nicht bei den Weibchen?


    Wieviel wiegt er denn?


    Falls er 250g oder mehr wiegen sollte, würde ich ihn bis Dienstag durch ein Gitter von den Weibchen trennen, auch wenn das keineswegs schön ist für die Tiere. Aber ein oder zwei trächtige viel zu junge Weibchen wären schlimmer.

    Ich passe auch auf, dass möglichst nichts direkt in Augenhöhe absteht, also entweder nach unten oder nach oben zeigt. Aber man muss bedenken, dass bei der Züchterin mehr zusammenkam als nur die Zweige: Sie waren unter Heu verborgen und die Gruppe scheint dort recht lebhaft und groß zu sein und wuselt durch das Heu. Ich vermute, dass die Tiere daher gar nicht gemerkt haben, dass dort Zweige waren.


    Ich habe noch nie vorher von jemandem gelesen, dass sich Schweinchen an Zweigen verletzt haben. Natürlich heißt das nicht, dass es noch nie passiert ist. Aber es sagt ja doch schon einiges, das man mehrmals im Jahr von Tieren liest, die sich Heu in ein Auge gerammt haben, aber nie von Unfällen mit Zweigen - außer dieser tragischen Zweige-Heu-Kombination.