Von wem ist denn das Foto? Von mir stammt es auf jeden Fall nicht.
Beiträge von Marie-Luise
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Ich verstehe, warum Ihr Vorschläge für den Umbau macht. Wenn das allerdings ein Regal ist - was ich vermute - gibt es m.E. keine sinnvolle Umbaumöglichkeit, die zu einem für Meerschweinchen geeigneten Gehege führen würde. Selbst mit 2 Regalen nebeneinander würden die 37cm Tiefe es immer noch ungeeignet machen, von der Frage der Luftzirkulation mal abgesehen.
Man kann schöne und für Meerschweinchen gut geeignete Gehege am Boden für unter 100 Euro herrichten. Dafür gibt es viele gute Beispiele hier im Forum und z.B. als Zusammenstellung von https://meerschweinchenwiese.d…haltung/innengehege-fotos.
Ich hoffe wirklich, Saskia, Du bist jetzt nicht völlig frustiert. Aber es ist gut, dass Du noch vor dem Einzug der Schweinchen hier nachgefragt hast - wenn auch mit einem anderen Fokus.
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Schläfst Du sonst in dem Raum, in dem die Schweinchen jetzt leben?
Wenn ja, würde ich dort gleich wieder einziehen. Allerdings brauchst Du dann einen tiefen Schlaf und die Fähigkeit schnell wieder einzuschlafen. Schweinchen sind ja auch nachts immer wieder aktiv.
Ich weiß, wovon ich rede und brauche keinen Wecker, wenn es hell wird.

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Kannst Du den Test auch bei den anderen machen? Wenn Du jetzt schon weißt, dass Monte Matschkot hat, wäre es die Frage, ob es die anderen auch haben oder noch ein anderer.
Gibst Du ihnen Zweige? Hier wird seit 2-3 Monaten noch mehr als sonst davon gefressen. Gestern habe ich z.B. einen jungen Ahorn von rund 3m Höhe den fünf Schweinchen hingelegt. Er hatte nur wenige kurze, dünne Zweige, aber die Rinde war innerhalb von weniger als einem Tag komplett abgeschält. Sehr beliebt sind aktuelle auch Birken-, Hasel-, Rosen- (ohne Dornen) und Apfelzweige. Von diesen fressen sie alle dünnen Teile komplett. Von Kiefer knabbern sie laufend kleine Mengen der Nadeln. Die Böhnchen sind durch die viele Zweige sehr trocken und riechen nicht mehr. Das war wir nämlich bei zwei Tieren lange der Fall, ein auffallender Geruch.
Natürlich haben die Zweige noch keine Blätter. Das stört unsere Jungs aber nicht. Sie kommen alle gelaufen wenn es täglich frische Zweige gibt und gehen dann auch immer wieder daran.Die Bestandteile der Zweige füttern die "guten" Bakterien und sind für die (unerwünschten) Hefen unbrauchbar. Das gleiche gilt für Apfelpektin. Mit Sobamin würde ich es auch probieren. Leider gibt es aber bei alle dem keine Garantie, dass etwas wirkt, weil ja nicht klar ist, woher es kommt.
Bamubs wäre auch gut und natürlich möglichst bald Wiese.
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Von Eierstockzysten bei einem 3-4 Monate alten Weibchen habe ich noch nicht gehört. Ich vermute daher eher, dass sie sich durch ihre Vorgeschichte, einschließlich ggf. Stress der Mutter während der Trächtigkeit, männlich verhält.
Zur Vergesellschaftung: Es gibt kein garantiert optimales Vorgehen. Ich würde folgendes tun:
- Du solltst den Auslauf mit mind. 3qm dafür nutzen (oder etwas anderes mit mindestens soviel Platz und sie wenigstens 1-2 Wochen darin lassen. Dort sollten viele Unterstände stehen, Tücher senkrecht, also als Raumteiler hängen, zusätzlich auch gut möglich über Unterständen. Es dürfen keine Sackgassen entstehen.
- Während dessen könntest Du eine Dauerlösung mit mindestens dieser Größe, notfalls 2,5qm herrichten.
- Ich würde zuerst Dein Männchen in den Auslauf setzen, falls er dort nicht ohnehin lebt aktuell.
- Nach etwas 20-30 Minuten, wenn er sich orientiert hat, würde ich überall Futter verteilen und gleich auch das neue Weibchen dazusetzen.
- Je nachdem wie schnell es bei den beiden harmonisch ist, würde ich das junge Weibchen nach einigen Stunden oder auch erst nach 1-2 Tagen auch dazusetzen.
Alternativ könntest Du den Auslauf zunächst mit einem Gitter teilen und auf einer Seite das neue Weibchen hineinsetzen und nach kurzem Dein junges Weibchen zu ihr dazusetzen. Dabei gelten die o.g. Prinzipien genauso, außer, dass Du dann wahrscheinlich weniger Platz hättest. Unter 2qm dürften es aber nicht sein. Dein Männchen könnte sich auf der anderen Seite des Gitters erst einmal an die beiden Mädel gewöhnen.
Das könnte ihm helfen, nicht überwältigt zu sein. Es könnte aber auch sein, dass sie entweder unbedingt zueinander wollen oder sich am Gitter aggressiv verhalten. Im ersten Falle würde ich das Gitter entfernen, im zweiten es mit Pappe zumachen, so dass sie einander nicht mehr sehen oder berühren können.
Sollten sich die beiden Weibchen gut vertragen und er entspannt sein auf der anderen Seite und sie Kontakt miteinander aufnehmen, dann würdest Du das Gitter entfernen, nach ein paar Tagen. Vorher könntest Du z.B. das Futter auf beiden Seiten des Gittters auslegen, damit sie sich näher kommen - je nachdem wie sie sich verhalten.
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Wenn Du sie Dir am Dienstag anschaust, dann wäre es auch gut sie, falls es passt, gleich mitzunehmen. Dann müssten Deine beiden Schweinchen nicht noch länger alleine sitzen.
Ist es eine Züchterin oder eine Notstation, wo Du hingehst?
Ich frage deshalb, weil ich schon von so manchen sonderbaren Empfehlungen von Züchtern gelesen habe und ich daher vorsichtiger wäre, was sie meinen, was passen würde. Wichtig wäre mir an Deiner Stelle:
Wie hat das neue Weibchen bisher gelebt (Gruppenzusammensetzung und -größe)?
Wie ist sie vom Verhalten und Charakter her (entspannt, scheu, dominant usw.)?
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Ich habe keine Filzröhre. Wahrscheinlich verwechselst Du das mit einem anderen Halter hier?
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Nach Deiner Argumentation, würde es auch keinen Sinn machen, Enrofloxacin zu geben. Das wurde aber jetzt wieder verordnet. Außerdem unterscheidet man ja ausdrücklich zwischen knochengängigen AB und solchen, die es nicht sind. Auch das würde dann keinen Sinn machen, wenn man immer nur einen Teil der Bakterien erwischen würde.
Und gerade das derzeitige Stanardmittel Enrofloxacin sieht mir auch nicht nach sorgfältig ausgewählt aus, sondern eben nach Standardlösung. Ich denke da z.B. an das Schweinchen von MissUnruh, das zwar einen Abzess (und nichts am Knochen) hatte, aber fast gestorben wäre, weil der Tierarzt immer nur Enrofloxacin geben wollte. Mit einem andere AB wurde er gesund.
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Was ist denn Dein Plan?
Wenn Du die Weibchen "tauschen" willst, würde ich es nicht noch einmal versuchen. Genauso würde ich warten, wenn das weitere Weibchen dazukommen soll, bis sie da ist. Jetzt noch mal die beiden alleine zusammenzusetzen, finde ich nicht sinnvoll.
Wann könntest Du denn das Weibchen bekommen?
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Sicher kann Dir kein Tierarzt sagen, was das richtige ist, wenn er kein Antibiogramm machen lässt. Man kann dann Mittel versuchen, die knochengängig sind und vielleicht helfen könnten, aber wissen kann man es nicht vorher.
Bei einem Antibiogramm werden die Erreger aus dem Wundsekret im Labor vermehrt und mit unterschiedlichen Antibiotika behandelt. Dort wo das Bakterienwachstum gestoppt wird, weiß man, welches Mittel in welcher Menge (die ja so niedrig wie möglich sein sollte) wirkt.
Ehe ich ein Schweinchen aufgeben würde, würde ich das versuchen lassen - zumal sein Ende sonst sicherlich kein schönes sein wird.
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So sehr ich gegen solches Futter bin, Dein Freund tut mir leid. Da will er eine Freude machen, kauft sogar noch getreidefrei und dann ist es doch falsch. Ich hoffe, er wird nicht frustriert. Vielleicht kannst ja seinen Blick schärfen auf gemeinsamen Spaziergängen. Da kann man vieles finden, um Schweinchen eine Freude machen und etwas für ihre Gesundheit zu tun.
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Ist da Eiter an der Oberfläche erreichbar? Dann wäre wie schon erwähnt ein Antibiogramm sinnvoll. Ansonsten würde man mehrere Antibiotika versuchen und vielleicht doch nicht das richtige treffen. Dem Darm schaden sie aber alle.
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Du meinst vermutlich die Zähne, die unten im Bild sind. Das sind ihre oberen Zähne; das Bild ist auf dem Kopf. Die unteren (im Bild oben) sieht man nicht in ihrer ganzen Pracht, da ist die Unterlippe drüber.
Oh, ja. Ich hatte auf die wunde Stelle geschaut und die Zähne "zufällig" auch betrachtet, aber nicht darauf geachtet, wo oben und unten ist. Über das untypische Aussehen der oberen und unteren Zähne hatte ich mich etwas gewundert, aber nicht weiter darüber nachgedacht.

Wie dem auch sei: Wenn beim nächsten Betrachten immer noch etwas zwischen den Zähnen hängt, würde ich es entfernen und wenn die Farbe immer so dunkel wäre, fände ich das nicht normal. Oder sieht das normalerweise anders aus?
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Es war noch einiges im Außen Gehege,
,ein zweites Stockwerk ist in Planung, und dir Tücher hab ich extra weggelegt, damit man alles sieht. Wir sind noch am Werkeln und planen, über Ideen würde ich mich aber sehr freuen.Wenn Du magst, stell doch mal ein paar Fotos vom aktuellen Normalzustand ein. Vielleicht kommen dann hier noch ein paar schöne Ideen zusammen.
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Ich kenne das auch so wie Letty und habe hier mal ein
Pflanzliche Nebenerzeugnisse: Nebenprodukte, die bei der Aufbereitung von Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchten etc. anfallen. Dies kann alles sein von Weizenkleie bis hin zu Grannen und Erdnussschalen.
Da auf der Verpackung getreidefrei steht, kann es eben alles andere als Abfall von Weizen, Roggen, Hafer u.ä. sein.
Wenn Du das aussortieren willst, wirst Du maximal 18% übrigbehalten (s. Mengenangaben). Und dann würde ich lieber frischen Löwenzahn, frische Petersilie und andere frische Pflanzen geben.