Ich würde die Züchterin fragen, was sie bei ihr gefuttert haben um dann ggf. neues Futter nur in kleinen Mengen zunächst und dann langsam gesteigert zu geben. Wenn sie daran gewöhnt sind oder von Dir daran gewöhnt werden und sie kein Trockenfutter bekommen, würde ich auch Kohl geben. Spitzkohl ist hier sehr beliebt, Wirsing vor allem die äußeren Blätter, Grünkohl war teilweise der Renner und Kohlrabiblätter und Blumenkohlblätter sammele ich immer ein, wenn sie noch in den Körben liegen, aber schon abgetrennt wurden. Wenn die schon etwas welk sind erholen sie sich frisch angeschnitten und ca. 1 Stunde im Wasser schwimmend wieder gut. Ich mache den Aufwand nicht des Geldes wegen, sondern weil es das ja nicht zu kaufen gibt.
Der Hauptanteil des Gemüses ist bei uns Blättriges, weil das dem natürlichen Futter noch am ähnlichsten ist. Spinat, Ruccola, Karottengrün u.ä. sind auch beliebt. Bei vielen haben unsere Tiere anfangs Zeit gebraucht. Dill habe sie z.B. erst nach eineinhalb Jahren angenommen.
Sobald draußen wieder genug wächst gibt es dort das beste Futter: Gräser und Wildkräuter (dazu gibt es Listen). Das sollte man aber selbst im Kühlschrank nicht viel mehr als einen Tag aufheben. Auch da gilt: langsam anfüttern.