Beiträge von Marie-Luise

    Für mich hört sich das nicht vertrauenswürdig an. Bei zwei von drei Tieren sichtbares Blut, finde ich sehr sonderbar. Und wenn der Stumpf bluten würde, wäre das ein Fehler des Tierarztes aus meiner Sicht. Innen wir eine Naht gesetzt und die muss halten. Da kommt ja auch kein Tier dran.


    Die äußeren Wunden werden von manchen Tierärzten nicht genäht. Aber vermutlich wurde das bei Deinen erwachsenen Tieren schon gemacht, weil dort ja die Wunden doch relativ groß sind wegen der Größe der Hoden. Siehst Du Fäden?


    Bei uns wurde in den Tagen nach der OP etwa die Hälfte der Fäden gezogen. Auf jeder Seite gab es einen Faden. Es gab keine Probleme durch das vorzeitige Entfernen der Fäden. Ich habe anfangs zweimal täglich nach den Wunden geschaut und gefühlt, ob nichts warm oder geschwollen ist. Ingesamt habe ich 2-3 Monate die OP-Stellen kontrolliert, dann eben nur noch alle 1-3 Tage. Das empfehle ich Dir auch. Denn falls einer einen Abzess bekommen sollte, wäre es wichtig schnell zum Tierarzt zu gehen.


    Bekommen sie Schmerzmittel?


    Fressen sie wieder normal?

    Wenn Tiere gesund aussehen, sich normal verhalten und als Jungtiere deutlich zunehmen, dann würde ich sie nicht zum Tierarzt bringen. Ich traue mir dann zu, das zu beurteilen. Je nach Deiner Erfahrung mit Tieren würde ich ggf. den Termin absagen.


    Popcornen ist oft ein Ausdruck von Freude, manchmal auch von negativer Anspannung. Kratzen kann einige Tage auch durch Stress vermehrt auftreten, aber es können natürlich auch Parasiten im Spiel sein. Das würdest Du aber merken, wenn Du die Tiere mindestens einmal in der Woche untersuchst.


    Ein erwachsenes Männchen zu finden, sollte nicht schwierig sein. Leider bleiben ja Männchen übrig, weil oft 1 Männchen mit mehreren Weibchen gehalten wird, was der natürlich Haltung am nächsten ist. Falls Deine Mädels unter 1 Jahr sind, würde ich keinesfalls ein Jungtier nehmen, sondern einen Kastraten von rund 1,5 bis 2,5 Jahren suchen, der in einer Gruppe gelebt hat. Da in Notstationen viele Tiere auf eine zweite oder dritte Chance warten, würde ich immer dort oder in einem Tierheim nachfragen. In einer guten Notstation sollte man Dir die beste Empfehlung geben können. Aber bei zwei Baby-Weibchen ist die Anforderung an das Männchen auch nicht sehr hoch, weil die sich in der Regel gleich mögen werden.

    Wenn er es nicht richtig genommen hat, kannst Du es auch ruhig einmal zusätzlich geben. Wenn ich Deine Frage richtig verstanden habe.


    Du musst nur schauen, dass es "Apfelsaft" heißt und nicht Apfelnektar oder Apfelfruchtsaftgetränk o.ä. Fruchtsaft muss zu 100% aus Frucht bestehen. Am besten ist natürlich Direktsaft, der ist nicht rückverdünnt, aber das ist bei der kleinen Menge sicherlich egal - eher für Menschen relevant, da wir ggf. mehr davon trinken.

    Wenn ich es richtig verstehe, hatte sie laut Tierarzt Milben in den Ohren und im Fell und trotz Stronghold und Kokosöl sind wohl in den Ohren als auch im Fell wieder oder immer noch welche da. Wie gesagt, die in den Ohren könnten auch nicht durch das Kokosöl im Fell bekämpft werden meines Wissen. Aber auch das Stronghold scheint ja nicht gewirkt zu haben oder es kam nach deren Beseitigung zu einem erneuten Ausbruch von zwei Arten von Milben.


    Wobei ich hier noch mal in zwei Büchern von Tierärzten und auch im Internet nachgelesen habe: In den Büchern steht nichts von Milben in den Ohren und im Internet habe ich nur einen Hinweis gefunden, dass diese bei Meerschweinchen in Innenhaltung unwahrscheinlich sind und es sich eher um ein Mittel- oder Innenohrentzündung handeln dürfte in solchen Fällen. Wie sicher ist es denn, dass im Ohr überhaupt Milben die Ursache sind? Wie wurde das diagnostiziert?


    Vielleicht weiß hier jemand anders mehr dazu als ich und meldet sich dann hoffentlich noch.


    Ich würde vor einer erneuten Behandlung erst einmal versuchen genaueres über die diagnostizierten Milben in Erfahrung zu bringen.


    Zu Schwefelblüte hatte ich in einem anderen Forum, dass sich auch viel mit alternativen Heilmethoden befasst, leider auch nichts brauchbares gefunden.

    Ach, was mir auch noch aufgefallen ist er riecht unangenehm aus dem Mäulchen.

    Das würde vermutlich zu Eiter in der Lunge, also einer Lungenentzündung passen.


    Ich kenne mich damit nicht aus, aber ich verstehe nicht, dass der Tierarzt nicht zwischen Eiter und Wasser in Lunge unterscheiden. Bei Eiter würde ein entwässern doch nichts nutzen, vielleicht sogar schaden. Bei Wasser wiederum wäre ein AB vermutlich sinnlos, sondern müsste entwässert und die Ursache, ggf. ein Herzproblem angegangen werden.

    Ich stimme den anderen zu und möchte nur noch ergänzen: 2qm auf einer Ebene (und ggf. eine zusätzliche 2. Ebene) ist das Minimum auch für zwei Tiere. Andernfalls können sie sich nicht genug bewegen und langweilen sich zu sehr. Ich persönlich finde 2qm sehr knapp, aber ob dann 2 oder 3 Tiere darin leben, macht es nicht knapper. Es geht ja um die Bewegung und die haben sie zu dritt mehr.


    Vermutlich sind Deine Tiere jetzt noch klein. Dann sieht ein handelsüblicher Käfig sogar recht geräumig aus. Aber das wäre auf jeden Fall viel zu wenig auf Dauer.

    Es freut mich, dass der Neue gut aufgenommen wurde und Deinen Mädels anscheinend gut tut.


    Wenn sie jetzt bei 16 Grad leben im Kellervorraum, wie kann das eine ähnliche Temperatur sein wie vorher draußen?


    Ich frage einfach deswegen nach, weil es draußen ja maximal ein paar Grad über Null gewesen sein müsste in den letzten Wochen. Wenn sie jetzt einige Tage bei 16 Grad sitzen, könnten sie dann nicht einfach wieder nach draußen in z.B. 3 Grad umziehen.


    Anders herum gefragt: Bist Du sicher, dass das kein großer Temperaturunterschied wäre zwischen 16 Grad und der Außentemperatur in ein paar Tagen?

    Es ist leider schwer zu sagen, was in Deiner Gruppe das beste wäre. Es gibt ja Gruppen bzw. Situationen, in denen ein krankes Tier von den anderen verjagt und bedrängt wirde und andere, in denen sich die Gesunden sehr lieb um das kranke Tier kümmern.


    Wenn sie lieb zu ihr sind, wäre es gut, wenn sie bei den anderen sein könnte. Ich würde daher morgen schauen wie sie wirkt. Wenn sie einigermaßen munter wirkt, würde ich erst einmal mit einem Gitter getrennt neben die anderen setzen. Wenn sie freundlich reagieren, würde ich ein besonders liebes Schweinchen zu ihr setzen oder das Gitter wegnehmen.


    Alternativ kannst Du sie gleich wieder zu den anderen setzen und schauen, was passiert, aber das kann dann eben mehr Stress bedeuten.

    Durch da Advocate ist das Schweinchen 3-4 Wochen giftig. Alle Parasiten, die in dieser Zeit schlüpfen, werden dadurch umgebracht. Nach 3-4 Wochen kann man es auffrischen, so dass der Neue insgesamt 6-8 Wochen giftig und damit ausreichend tötlich für seine Parasiten sein sollte. Die anderen würde ich daher nicht vorbeugend behandeln, aber das musst Du letztlich selbst entscheiden.