Beiträge von Marie-Luise

    Einige Fragen habe ich vorab:

    • Ist Queenie kastriert?
    • Und wieso schreibst Du von "brünstig"?
      Das werden nur Weibchen. (Das ist nicht rechthaberisch gemeint, sondern nur um ganz sicher zu gehen, dass Du nur 3 Jungs hast und keine Weibchen.)
    • Wie verhält sich Dante gegenüber Queenie?
    • Seit wann ist Queenie dabei und wie lang war es danach noch zwischen Dante und Nero friedlich?
    • Kannst Du Dir einen Anlass für das veränderte Verhalten von Dante vorstellen?
      Es könnte z.B. ein Umzug, der fehlende Auslauf im Garten, ein neues Gehege o.ä. sein
    • Ist Dante mal aggressiver und mal weniger aggressiv, ist eine Entwicklung zum Guten oder Schlechten zu erkennen?
    • Wie ist das Gehege eingerichtet?
      Am besten wäre es, wenn Du Bilder davon einstellen würdest, wenn Du magst.
    • Bist Du sicher, dass es keine Bisswunden gab?
      Wenn Haare ausgerissen werden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch zumindest oberflächlich gebissen wurde. Das würde man nur sehen, wenn man das Fell gegen den Strich untersuchen würde.
    • Wirken alle drei gesund (keine Gewichtsverluste, kein übermäßiges Kratzen, normal aktiv usw.)?

    Antworten auf diese Fragen würden helfen, Dir einen besseren Rat geben zu können.


    Oft funktionieren Dreiergruppen bei Böckchen (ob kastriert oder nicht) nicht dauerhaft. Aber es gibt auch solche, wo das durchaus immer harmonisch bleibt. Leider muss man sagen, dass Bockgruppen mit mehr als 2 Tieren oft scheitern, wenn die Tiere nicht das Leben in einer gemischten Gruppe oder Bockgruppe lange gelernt haben. Ich will Dich damit nicht entmutigen, aber Du wirst das vermutlich schon öfters gehört haben.

    Herzlich Willkommen hier im Forum,


    warum sollte Dich jemand beschimpfen? Ich kann sehr gut nachempfinden, wie es Dir gehen mag. Ich halte auch Böckchen und als es bei denen viel Streit gab, ging mir das sehr nahe.


    Das will ich erst einmal vorab schreiben und werde dann auf Details eingehen.

    Ich mache es bisher umgekehrt: Ich verwende gerne feuchtes Grünzeug und benetze es ansonsten mit etwas Wasser, damit die Schweinchen mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Außerdem bleibt es frischer im Kühlschrank, wenn es leicht angefeuchtet ist. Im Wasser stehen soll es natürlich nicht.


    Bisher haben das unsere Jungs problemlos vertragen. Hat denn bei Euch ein Schweinchen mal nachweislich durch die Feuchtigkeit auf dem Grünzeug Probleme bekommen?

    Am ehesten könnte Dir natürlich ein Admin helfen. Aber vielleicht ergibt sich auch ein Ansatz, wenn Du zu einem Thema gehst, in dem ein Beitrag von Dir in den letzten Tagen geschrieben wurde. Da müsstest Du dann sehen wie der jetzt angezeigt wird, also mit welchem Benutzer.


    Ich würde auf jeden Fall erst einmal versuchen, das "alte" Konto wiederzubekommen, sonst fehlt ja der Zusammenhang, wenn jemand etwas nachschauen will.

    Stehen die Schneidezähne wirklich schief oder ist der Kiefer oben und unten zueinander verschoben?


    Vielleicht ist sie ja stark verkrampft und das äußert sich so?


    Das ist jetzt nur eine Idee, kann auch völlig falsch sein, aber das Bild hat mich auf diese Überlegung gebracht.

    Nach dem was ich bisher darüber gefunden habe, hat der Magen eines Meerschweinchens rund 20-30ml Fassungsvermögen (https://colosan-saluvet.de/inf…en-ratte-meerschweinchen/). Wenn ein Schweinchen auf einmal z.B. 50ml Brei bekommt, müsste dieser ohne ausreichende Zeit im Magen sofort in den Dünndarm (oder Blinddarm) gelangen, damit der Magen nicht zerreißt. Das kann aber nicht der Sinn sein, da ja der Magen die Nahrung für die Weiterverarbeitung in den Darmabschnitten aufbereiten soll. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Druck auf die dünne Magenwand dadurch sehr hoch wird.


    Wenn ich da nicht etwas wichtiges übersehe, verstehe ich, warum viel kleinere Mengen pro Päppelmahlzeit überall dort empfohlen werden, wo ich bisher dazu nachgelesen habe (Beispiel bei diebrain: http://www.diebrain.de/Iext-papp.html)

    Ich hatte nicht angenommen, dass Du ihn schlecht ernährst. ;-) Die Überlegung war nur, ob es noch eine Auswirkung von der früheren Ernährung sein könnte, in Kombination mit der Milbenbehandlung, der neuen Umgebung, der neuen Gruppe und dem damit verbundenen Stress.


    Wenn er gut zugenommen hat, munter wirkt, die Verdauung in Ordnung ist, er sich nicht viel kratzt usw. würde ich ihn erst einmal in Ruhe lassen. Aber natürlich siehst Du das Schüttere und nicht wir. Wenn es schlimmer würde, würde ich natürlich zum Tierarzt gehen.


    Eine Frage hattest Du noch nicht beantwortet: Abgefressen können die Haare nicht sein? Dann wären sie ja kürzer, aber noch vorhanden.

    Wenn ich mehrere Tiere in einer Wohnung halte, ist es mir wichtig, dass sie sich vertragen, nicht nur gehindert sind, sich umzubringen.


    Ihr seid ja in der glücklichen Lage, noch planen und vorab entscheiden zu können. Da würde ich nur einen Hund nehmen, bei dem gute Aussichten bestehen, dass er den Schweinchen nie etwas tun wird. Das ist durchaus möglich und ich bin überzeugt, dass von einem friedlichen Hund weniger Gefahr für Schweinchen ausgeht, als von einem durchschnittlichen Kind, das sie z.B. fallen lassen kann oder mal die Geduld verliert o.ä.


    Zu unserem letzten Schweinchen meiner Kindheit kam ein junger Hund dazu. Der war noch dazu ein Jagdhund. Dennoch war er, vermutlich durch das Zusammenleben mit mehreren anderen Tieren in der Wohnung hundertprozentig friedlich zu dem Schweinchen und anderen Tieren.


    Ich würde daher bei der Wahl des Hundes die Weichen stellen und ihn dann natürlich anfangs sehr sorgsam beobachten und anleiten, dass er versteht, dass die Schweinchen nicht zum Spielen oder Fressen da sind. Eine Garantie, dass es gut geht gibt es dabei letztlich nicht, aber man kann das Risiko auf ein Minimum reduzieren und das finde ich vertretbar, wenn man sich mit Hunden auskenennt und nicht auf einen Hund verzichten will.


    Die Alternative, das Gehege z.B. auf Randhöhe 100cm zu bringen, wäre wegen des Beobachtens sicherlich eher noch angenehmer als ein Bodengehege. Wir hatten anfangs hier einen Eigenbau mit ca. 70cm Höhe der Bodenplatte. Da kann man auf der Couch sitzend die Schweinchen richtig Auge in Auge beobachten. Das Problem sehe ich allerdings darin, dass nach meiner Erfahrung mehr als 100cm Tiefe für einen nicht extrem großen Menschen nicht mehr bedienbar ist.


    Die Schweinchen in ein gesondertes Zimmer zu tun, fände ich für die Tiere und für Euch schade. Dann hättet Ihr ja vermutlich viel weniger Kontakt und der bringt ja auch für die Schweinchen Anregung und Abwechslung.

    Ich habe gerade nachgeschaut: Der Kleine ist jetzt erst seit einem Monat bei Dir und hat schon die Milbenbehandlung hinter sich. Daher würde ich nicht auf Verdacht jetzt auch noch gegen Pilz behandeln. Ich würde entweder abwarten, wie es sich weiterentwickelt oder ihn zu einem anderen Tierarzt bringen, um festzustellen, was das Problem ist.


    Kann es sein, dass das Fell abgefressen wird von ihm oder theoretisch einem anderen?


    Vielleicht hat er ja auch noch einen Mangel durch schlechte Ernährung oder ist es dafür zu konzentriert auf eine oder wenige Stellen?

    Auch wenn das Thema hier der Überschrift nach ein anderes ist: die Figur finde ich nicht im Bereich des individuellen Typ-Unterschiedes. Ich meine das nicht böse oder abwertend, aber aus meiner Sicht ist ein Schweinchen mit diesen Rundungen entweder krank oder zu dick (oder trächtig, aber das ist ja ausgeschlossen).


    800-1000g hört sich nicht so viel an, aber wir haben hier zwei Jungs, die mit 900-1000g deutlich zu schwer wären, weil sie einfach sehr klein sind.


    Falls Du das anderswo schon geschrieben hast, entschuldige bitte, ansonsten: Was fütterst Du und wieviel in etwa?


    Und sind die anderen Schweinchen alle deutlich schlanker?

    Die 1ml-Spritzen sind einfach die angenehmsten, weil sie gut mit dem gesamten Durchmessen in das kleine Maul passen. Da Schweinchen ja zwei getrennte Abschnitte im Maul haben, vorne die Schneidezähne, hinten die übrigen Zähne, dazwischen ein "Wulst", schiebt man die Spritze seitlich hinter den Schneidezähnen vorbei oder zwischen den Schneidezähnen hindurch in den hinteren Maulbereich. Und dafür ist eine Spritze mit geringem Durchmesser am angenehmsten. Mit einer größeren Spritze geht es aber auch.


    Die 2ml-Spritzen haben hier auch noch Unterteilungen innerhalb eines ml-Bereiches. Das sollte schon passen, zumal es hier nicht so genau darauf ankommt. Bei einem Antibiotikum oder Herzmittel o.ä. wäre die genaue Dosierung wichtiger.

    Das Futter hört sich gut an. Wenn möglich könntest Du noch mehr Blättriges geben. Im Winter bieten sich da u.a. an: Möhrengrün, Kohlrabiblätter, Blumenkohlblätter, Spritzkohl, Grünkohl, Küchenkräuter (in Maßen), Brombeerblätter und Weizengras. Falls Du es nicht ohnehin schon gibst, könntest Du es zusätzlich mit frischen Zweigen probieren. Selbst im Winter bieten die Rinde und die feinen Teile der Zweige, die bei uns gefressen werden, wichtige sekundäre Pflanzenstoffe und Nahrung für die "guten" Darmbakterieren. Bei uns sind die Böhnchen dadurch zur Zeit fast schon bröselig.


    Ob das einen Unterschied für die Verklumpung macht, weiß ich nicht. Es sind nur Überlegungen, die neben dem häufigen Ausräumen helfen könnten.


    Leben sie auf Einstreu oder Stoff?


    Unsere Jungs lebten anfangs auf Einstreu, dann nur auf Stoff und aktuell versuche ich es mit einem Teilbereich mit Einstreu, um die Arbeit für mich zu reduzieren. Beim Wechseln auf den Stoff viel mir auf, dass die Perinealtasche sauberer wurde. Gerade Böckchen ziehen ja oft das Hinterteil über den Boden und stülpen dabei die Tasche um, um den Duftstoff als Markierung auf den Boden zu reiben. Wenn sie dabei auf Einstreu treffen, sammeln sie unter Umständen mehr ein, als sie abgeben. Bei Stoff ist es umgekehrt: sie wischen die Tasche aus.


    Das funktioniert natürlich nur so, wenn die Tasche nicht zu tief oder "ausgeleiert" ist, aber es ist vielleicht auch noch ein sinnvoller Aspekt hier.

    Simeticon oder Dimeticon selbst heilt nicht, sondern hilft nur dass Gasblasen leichter aufgelöst werden oder abgehen. Mit anderen Worten: Wenn ein Tier keine Aufgasung hat, nutzt es überhaupt nichts. Andererseits ist es nicht immer leicht festzustellen ohne Röntgen, ob ein Tier aufgegast ist. Zudem soll Simeticon nicht vom Körper aufgenommen werden und unschädlich sein. Daher kann man es lieber unnötig geben als nichts zu tun, wenn das Tier aufgegast ist.


    Entsprechend kann man auch nicht sagen wie oft das Mittel gegeben werden muss und wie lange. Ich würde es einfach mal probieren, morgens und abends für 3 Tage. Wenn sich dann gar nichts verändert, könnte es zu wenig sein oder wahrscheinlicher keine Aufgasung (mehr) bestehen.


    Das Mittel von Klosterfrau enthält übrigens noch ätherische Öle, die hilfreich sein können. Das sollte in jedem Falle einen positiven Effekt haben, falls die Menge überhaupt reicht. Noch besser wäre das dort auch erwähnte Colosan, aber das ist halt leider relativ teuer, weil es eine große Menge ist, die für viele, viele Anwendungen reicht.

    Lymphknoten können wie schon geschrieben wurde wegen verschiedener Ursachen anschwellen, beispielsweise auch wegen Entzüngungen.


    Normal finde ich das jedenfalls nicht und ich würde auch nicht einfach abwarten, sondern nochmals zum Tierarzt gehen. Als eine eigene Maßnahme könntest Du den Urin testen. Dazu gibt es eine ausführliche Beschreibung: https://das-meerschweinchen-forum.de/index.php?topic=1303 Das ersetzt keinen Tierarztbesuch, kann aber helfen, ihn auf die richtige Spur zu setzen. Auf die meisten Tierärzte alleine kann man sich nicht verlassen.