Beiträge von Marie-Luise

    Seit November heißt also rund 10 Wochen. Das finde ich für die Schwächere schon sehr lang. Ich würde daher höchstens noch Ultraschall machen lassen und den Urin mit einem Teststreifen testen, ob etwas von Entzündung oder Blut zu finden ist.


    Wenn das alles ausgeschlossen ist, würde ich sie entweder wenn möglich in eine geeignete Großgruppe abgeben oder die Lösung mit dem Trenngitter versuchen.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du aktuell nur die zwei Weibchen und würdest dann einen Kastraten dazuholen? Dann würde ich schon versuchen. möglichst ein friedliches aber durchsetzungsfähiges Tier zu finden. Auch die Körpergröße spielt zumindest mit eine Rolle, um sich durchsetzen zu können. Da hättest Du eher Chancen, dass es jemals noch eine Gruppe werden kann. Wahrscheinlich würde es aber zumindest Monate dauern, bis sie sich an die anderen Tiere so gewöhnt hätte, dass sie friedlicher ist.

    Ich würde von Klosterfrau Magen Darm Entspannung kaufen. Das kostet, je nachdem wo Du es kaufst zwischen rund 3,50 und 6 Euro. Ich hatte hierzu ja Dir schon einen Link gegeben: https://www.meerschweinchen-ra…?postID=915296#post915296 Diese Mittel hat im Gegensatz zu Sab Simplex auch keine künstlichen Zusatzstoffe.


    Bene Bac hilft nicht gegen Aufgasung, sondern soll dem Darm nützliche Darmbakterien zuführen. Oft enthalten diese Präparate jedoch viel Zucker, was auf jeden Fall für einen angeschlagenen Darm schädlich ist. Daher würde ich immer die Zutaten vorab nachschauen.

    Ich würde auch die zweijährige mehrfarbige wollen, wenn ihr die 2,5 Jährige aus verständlichem Grund nicht wollt.


    Ein viermonatiges Mädel ist einfach zu jung als einziges Tier für einen ruhigen Kastraten von 2,5 Jahren. Eine Haltung von nur zwei Tieren bietet den Schweinchen ohnehin weniger Anregung und Abwechslung als eine größere Gruppe. Aber dann sollten die Tiere zumindest möglichst gut zusammen passen. Da sollte m.E. schon das Wohl der Tiere stärker wiegen als die Wünsche der Menschen.

    Herzlich Willkomen, Verena!


    Mein erster Gedanke ist: Das unterlegene Tier sollte nicht weiter leiden, wenn es keine Aussicht auf baldige Besserung gibt. Wie lange sind die beiden denn schon zusammen?


    Das Gehege finde ich zu klein. Ich weiß, dass niemand die Oberhoheit darüber hat zu sagen, was die Mindestmaße für ein Gehege sind. Viele hier sehen diese bei 2qm, mit mindestens 2m an einer Kante, damit sich Rennstrecke und Abstand ergibt. Ich finde auch 2qm knapp, aber immerhin noch ein Drittel größer als Deines. Diese Mindestmaße können m.E. auch nur für harmonische Tiere angesetzt werden. Bei schwierigen Tieren wäre mehr Platz eine Hilfe, aber nicht unbedingt die Lösung.


    Wie ist denn festgestellt worden, dass sie keine Zysten hat?


    Ich meine auch schon davon gelesen zu haben, dass Weibchen durch Gebärmutterentzündung o.ä. aggressiver werden können. Und Du schreibst ja sogar von einer Behandlung wegen Ausfluss.


    Ich würde daher ggf. erst einmal den körperllchen Aspekt genauer abklären lassen. Wenn feststehen sollte, dass sie körperlich gesund ist, würde ich es vermutlich auch mit der Abtrennung per Gitter versuchen. Es gibt ja Tiere, die dabei aggressiver werden und bei anderen funktioniert es - notfalls als Dauerlösung. Das würde natürlich auch bedeuten, dass Du zwei ausreichend große Gehege brauchst.

    Ich persönlich habe nicht so viel Ahnung von Außenhaltung...aber ich würde den Schweinchen mehr Gras lassen!

    Das wäre natürlich schön. Leider ist es aber bei dieser Gehegegröße aussichtlichlos, Gras darin zu haben. Das wird schnell so stark abgefressen, dass es eingeht. Ich schätze nach meinen eigenen Erfahrungen, dass man grob geschätzt pro Schwein mindestens 20qm brauchen würde, hier also 140qm, damit das Gras bei ganzjähriger Außenhaltung eine Chance hat. Soetwas ist natürlich immer auch von der Pflege, dem Standort und dem Boden abhängig, aber die grobe Richtung dürfte stimmen.

    Herzlich Willkommen im Forum!


    Das ist ja vorbildlich, dass Du Dir vorab diese Gedanken machst!


    Zur Einstreu kann Dir sicherlich jemand, der große Flächen einstreut eher was sagen als ich, die ich überwiegend Stoff verwende.


    Da Du Deine Planung beschreibst, will ich aber auch folgende Punkte kurz eingehen:

    • Bei 16x16mm können meines Wissen Mäuse in das Gehege eindringen. Wir haben daher 10 oder 12mm Volierendraht gewählt.
    • Ich bin mir nicht sicher, ob das Foliengewächshaus als Rahmen wirklich geeignet ist, da diese oft gebogen sind und Draht weniger elastisch ist als Folie. Wir haben starke Kanthölzer (80x80mm) in Einschlaghülsen gesteckt und eine Holzkonstruktion daran angebaut.
    • Bei PVC im Gartenhaus muss man vermutlich vorsichtig sein, dass darunter kein Schimmel entsteht, falls der Boden von unten feucht werden kann.

    Ich hatte auch viel versucht herauszufinden über Fruktan (Zucker). Fakt scheint zu sein, dass der Fruktangehalt sehr stark von der Grasart und noch dazu der Züchtung abhängt. Am höchsten ist er anscheinend in Weidelgras, das extra auf hohen Zuckergehalt gezüchtet wurde. Leider bestehen viele Rasenmischungen überwiegend aus Weidelgras.


    Ich kann mir daher vorstellen, wenn jemand von solchem Gras, dass immer schlechter ist als andere Grasarten oder nicht so hochgezüchtetes Weidelgras, viel füttert und das auch noch im Winter, dass aus der Kombination Probleme kommen können. Das könnte auch ein Grund sein, warum manchen Leute problemlos Gras im Winter füttern und es bei anderen zu Aufgasungen führt.

    Herzlich Willkommen im Forum,


    auch wenn der Anlass leider so traurig ist.


    Nach dem was Du beschreibst, würde ich sie heute einschläfern lassen.


    In der Natur gibt es ja viele Grausamkeiten, aber oft stirbt ein krankes Tier da schnell, weil es gefressen wird oder zumindest verhungert oder verdürstet. Vor allem die beiden letzten Todesarten sind sicherlich nicht schön, aber es geht immer noch schneller, als wenn wir Tiere mit viel Sorgfalt am Leben erhalten. Wir können sicherlich manche Aspekte des Leidens abmildern, aber so wie Du es beschreibst, muss es hart für Dein Tier sein. Und wenn es nur noch schlechter werden kann, ist es aus meiner Sicht der letzte Liebesdienst, sie schnell einschläfern zu lassen. Idealerweise würde das ein Tierarzt bei Euch im Haus machen, so dass sie da einschlafen kann, wo sie zu Hause ist und die Fahrt zum Tierarzt und die Zeit dort ihr erspart bleibt.


    Ich wünsche Dir Kraft und die richtige Entscheidung!

    Ja, sie können sehr schmerzhaft beißen, tun das aber fast nie.


    Nach dem Klappern hat mich noch nie einer gebissen. Wenn ich sie gehalten habe und etwas machen wollte, was sie nicht mögen, hat einer oder haben zwei das eine oder andere mal symbolisch gebissen. Das tut dann nicht weh, ist wirklich nur eine Berührung mit den Zähnen und soll zeigen, dass ich aufhören soll. Mehr kam dann aber bisher trotzdem nicht, auch wenn ich weitermachte. Unsere Tiere wissen also sehr wohl das Beißen zu beherrschen bzw. zu dosieren.

    Ich hatte ihnen letztes Jahr den ganzen Winter hindurch Gras und Kräuter gegeben. Dieses Jahr ist es kälter und aktuell verschneit, aber letzte Woche hatten sie frisches Grünzeug von draußen. Beides haben sie problemlos vertragen und waren natürlich begeistert.


    Es gibt die Ansicht, dass Gras mehr Zucker enthält, wenn die Pflanzen zwar Sonne bekommen und darum Photosynthese machen, aber wegen der niedrigen Temperaturen nicht oder kaum wachsen können und daher den Zucker einlagern. Ob das stimmt, weiß ich nicht.


    Ich halte es bisher so, dass ich alles von draußen gebe, was nicht matschig oder gelb aussieht. Mit anderen Worten: Wenn Du gutaussehendes Gras oder passende Wildkräuter findest, kannst Du sie geben. Man findet ohnehin weniger und ich würde natürlich nach der Pause bei Dir langsam wieder anfangen.

    Besser ist es sicherlich für die Schweinchen, auf künstlichen Duft oder sogar natürliche ätherische Öle zu verzichten, es sei denn ich wüsste genau, was bei bei natürlichen Ölen verwenden kann. Wie Du richtig schreibst, haben sie einen vielen besseren Geruchssinn als wir und er hat auch eine viele größere Bedeutung für bei der Orientierung und Kommunikation. Daher würde ich sie nicht unnötig "nutzlosen" oder für ihr empfinden vielleicht sogar unangenehmen Gerüchen aussetzen.

    Manchmal klappern Schweinchen mit den Zähnen, wenn sie auf Futter warten. Kann es das hier bedeuten?


    Meistens ist es aber ein Drohen, weil sie Angst davor haben, hochgenommen zu werden. Ich zeige unseren Tieren normalerweise durch eine Geste vorher an, dass ich sie hochnehmen will, damit sie nicht überrumpelt werden. Dann kommt schon des öfteren ein Zähneklappern als Antwort. Gerne würde ich ihren Wunsch respektieren, nur das geht ja nicht, wenn es einen guten Grund zum Hochnehmen gibt.


    Unsere ersten beiden Schweinchen nach dem Wiedereinstieg haben zwar nach ca. 2 Wochen Futter aus der Hand genommen, aber waren danach noch monatelang sehr schreckhaft bei jeder Handbewegung in ihrer Nähe. Sie brauchten einfach lange Zeit.

    Ich nehme an, er hat nicht in der Nacht besonders viel Trockenfutter gefressen o.ä.,so dass er einfach satt ist?


    Ich würde ihm ansonsten etwas hinhalten, was er sonst immer gerne frisst. Wenn er das nicht nimmt, würde ich zum Tierarzt fahren.


    Wichtig wäre dann ein mit Meerschweinchen erfahrener Tierarzt. Hast Du da einen?