Ich glaube, sie haben bei Euch jetzt optimale Bedingungen miteinander zurechtzukommen (von einer nicht möglichen gut sozialisierten Gruppe Erwachsener einmal abgesehen). Es ist sicherlich eine Hilfe, dass sie die beiden Gehege und den Dauerauslauf haben. Super!
Auch finde ich es positiv, dass es tendenziell zwei Zweiergruppen gibt und nicht einer sich absondert.
Bei uns wurde ja das hormonell gesteuerte Verhalten nach der Kastration deutlich weniger. Aber das dauerte 3-4 Wochen und wurde sogar kurzzeitig schlechter. Ich würde mich da also noch auf rund 2 Monate mit zeitweilig mehr Spannungen einstellen. Es kann auch passieren, dass es Peanut oder Gizmo irgendwann zuviel wird und sie heftiger reagieren. Das muss ja nicht schlimm sein, im Gegenteil.
Das mit dem Kastrationstermin hört sich gut an. Ich würde zur Nachsorge fragen, ob Du in den ersten Tagen Streu verwenden darfst. Ich halte es für sinnvoll in der ersten Woche oder so mindestens einmal täglich die Wunden zu kontrollieren. Ich habe daraufgeschaut und vorsichtig gefühlt, ob etwas warm oder geschwollen ist. Das habe ich später mit mehr Abstand rund 3 Monate lang gemacht, da leider Abzesse auch verzögert sichtbar werden können.
Etwa die Hälfte der Fäden haben die Schweinchen selbst gezogen, was unproblematisch war. Auch sonst gab es bei uns keinerlei Probleme. Da wir auf Empfehlung des Tierarztes ein Antibiotikum geben sollten, habe ich während diese 5 Tage Colosan und danach Sobamin und Apfelpektin gegeben. Bei Darmbakterien wie Bene Bac o.ä. habe ich meine Zweifel. Zumindest würde ich kein Mittel auf der Basis von Zucker nehmen, da dieser mit Sicherheit kontraproduktiv ist.
Berichte bitte auf jeden Fall weiter! Alles Gute für das Zusammenleben und die OP!