Beiträge von Marie-Luise

    Das hört sich schön an, wie Du es beschreibst!


    Wenn es meine Tiere wären, würde ich wahrscheinlich warten, bis die Kleinen erwachsen sind (also rund 1 Jahr) und auch der Kastrat seinen Platz gefunden hat. Dann würde ich vielleicht noch zwei junge Weibchen dazunehmen von einer Notstation o.ä. Gut wäre es natürlich, wenn Du noch die Grundfläche erweitern könntest vorher.


    Eine gemischte Altersstruktur soll oft von Vorteil sein und die neuen Kleinen würden dann vielleicht Deine bis dahin ruhiger gewordenen Tiere auch wieder zum Herumspringen anregen.


    Aber letztlich musst Du entscheiden, ob Du den zusätzlichen Aufwand und die Mehrkosten haben willst oder der Verlockung weiterer Schweinchen widerstehen kannst.

    Ich hab nochmal nachgemessen und überlegt und würde mit Songmics-Platten mind. auf 200*100cm kommen, wenn nicht sogar mehr. Zumal könnte ich auf einer Breite, bei Bedarf, noch eine zweite Etage errichten.

    Das hört sich schon mal gut an! Jedes Stück Platz, dass Du dazugeben kannst, bringt mehr Lauffläche, Möglichkeiten für Abwechslung und Platz um sich mal aus dem Weg zu gehen. Wenn Du eine Etage machen willst, wie wäre es mit der ganzen Breite und mindestens 50cm, besser 60cm Tiefe? Du könntest bei 200x100cm Grundfläche z.B. zwei "Tische" von je 100x50cm mit 20-25cm Höhe nebeneinander stellen und hättest deutlich mehr Fläche, als bei einer Etage nur an einem Ende. Allerdings musst Du mit den Maßen aufpassen, dass Du noch daruntergreifen kannst, entweder von außerhalb des Geheges oder bei mehr Gehegetiefe, indem Du hineinsteigst. Diese Tische könnten natürlich nicht aus Gitterelemente gebaut werden (die Abbildungen von Songmics gehören verboten), sondern am besten aus einfachen Holzplatten mit je 4 Beinen. Ein Rand vorne müsste bei der Höhe normalerweise nicht sein.


    Das sind einfach noch ein paar Überlegungen von meiner Seite. Aber die Etage kann ja auch final geplant werden, wenn das Gehege steht.

    Dieser Tierarzt ist absolut unfähig oder gewissenlos gewesen - oder beides! Es ist nicht normal, dass ein Meerschweinchen den Mund offenhält und bei Blähungen (Aufgasung) muss schnell gehandelt werden, ebenso bei dem Ausfluss aus der Nase.


    Gegen die Blähungen, wenn er sie denn wirklich haben sollte, kannst Du von Klosterfrau Magen-Darm-Entspannung kaufen. Das gibt es in Deutschland m.W. in jeder Drogerie oder Apotheke und es kostet nur ein paar Euro. Selbst wenn Du es jetzt nicht brauchen solltest, wäre es gut, das im Haus zu haben, falls es mal Probleme gibt. Hier hatte ich mehr dazu geschrieben: https://www.meerschweinchen-ra…?postID=915296#post915296

    Vermutlich meinst Du so etwas: https://de.wikipedia.org/wiki/…A4chshausmottenschildlaus


    Dann ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, dass sie sich einige Zeit im Gehege, auf dem Gemüse halten können. Den Schweinchen selbst können sie sicherlich nicht schaden, da sie ja von Gemüse leben und nicht von Säugetieren. Bei großen Fliegen, die Eier auf Tieren ablegen, wäre das etwas ganz anderes.


    Und selbst ein Schweinchen versehentlich ein paar von den o.g. Viecher gefressen haben sollte, hätten die zwischen den Zähnen oder im Magen bestimmt keine Chance.

    Wart Ihr schon beim Tierarzt?


    Vermutlich hat eine heftige Aufgasung und daran sind schon so manche Meerschweinchen gestorben. In jedem Falle sind es fürchterliche Schmerzen.


    Ich würde mit Hilfe des Tierarztes erst versuchen die Aufgasung, falls es eine ist, zu mindern. Wenn er seit ein paar Tagen aufgegast ist und jetzt noch Brei aufgezwungen bekommt, wird das u.U. noch schmerzhafter und gefährlicher. Ggf. muss er auch eine Spritze mit Flüssigkeit beim Tierarzt bekommen. Wenn er seit ein paar Tagen nichts mehr frisst, fehlt ihm Flüssigkeit. Dann versagt der Kreislauf, wenn nicht schnell etwas getan wird.


    Wie der Tierarzt schon meinte, 1 abgebrochener Schneidezahn ist kein Grund, nicht mehr zu fressen. Vermutlich hat er noch ein anderes Problem oder eben schon etwas länger die Aufgasung. Es eilt wirklich hier!

    Ich weiß nicht, wie bei Euch zur Zeit das Wetter ist. Bei uns ist es schon länger meistens so um Null Grad herum. Stell Dir vor die Tiere haben Angst, weil sie zu wenig Kontakt und Anregungen oder evtl. auch Stress durch Katzen o.ä. haben und sitzen deswegen meistens im Haus. Wenn sie dann mal rausgehen ist es dort richtig kalt und viel unternehmen können sie nicht. Dann ist es scheinbar das beste wieder im Haus zu verschwinden.


    Bitte verstehe es nicht als Vorwurf. Viele von uns haben aus Unwissenheit mit schlechten Haltungsbedingungen angefangen. In diesem Sinne will ich offen sein:


    Deine Tiere müssten jetzt herumspringen und ihre Kindheit und Jugend genießen. Statt dessen sitzen sie evtl. frierend, zumindest aber ängstlich und gelangweilt im Haus und versauern. Ich würde mir dringend überlegen, wie ich ihnen einen schönes Leben ermöglichen kann. Dazu gehört mindestens mehr Platz und ein erwachsenes Weibchen aus Außenhaltung mit guten Sozialverhalten.


    Wenn Du schreibst, es ginge nicht, sie nach innen zu nehmen bis zur warmen Jahreszeit, was willst Du denn machen, wenn einer krank wird? Dann musst Du ggf. beide nach innen holen bis zum Frühjahr. Und irgendwann wird das vermutlich passieren, dass einer mal ernstlich erkrankt in der kalten Jahreszeit.

    Wenn Du Deinen Jungs eine Freude machen willst, würde ich wie Andreas schreibt 3 Elemente in der Tiefe nehmen, den Eigenbau durch weitere Songmicselemente ersetzen und möglichst noch nach unten (auf dem Foto) verlängern.


    Aktuell sieht es so aus, als könnten sie in dem Eigenbau praktisch gar nicht rennen und im anderen Teil auf 1qm ist das auch keine ausreichende Strecke. Deine Jungs müssen friedliche Tiere sein, wenn sie sich da nicht in die Wolle bekommen. Bei unseren Jungs wäre es schon wegen der geringen Tiefe schiefgegangen.


    Die Rampe, die in den Eigenbau führt, wirkt sehr steil. Das wäre dann nicht angenehm für Schweinchen und würde ihnen, wenn sie älter, sind u.U. Probleme machen. Aber wie gesagt, eine zusammenhängende Fläche (und mehr Größe) wäre ohnehin viel besser. Das würde vermutlich kaum Kosten, nur etwas Arbeit verursachen und wäre am Ende vermutlich sogar leichter zu reinigen.


    Ein weiteres Männchen würde ich nicht nehmen, ein Weibchen ohnehin nicht. Mit zwei weiteren Männchen würde es wahrscheinlich auch scheitern. Es kann gut gehen und bei mindestens 4 qm durchgängiger Fläche wäre es dann eine Bereicherung für Deine Jungs. Wenn es scheitert kann es jedoch auch passieren, dass Du nicht nur die zwei Neuen zurückgeben musst, sondern dass sich Deine Jungs nicht mehr vertragen. Abgesehen davon kann es auch zu ernstlichen Verletzungen kommen, was allerdings eher selten ist, wenn man rechtzeitig eingreift.

    Die Etage ist 2qm groß. Wenn sie eine durchgehende Fläche bildet, ist sie so groß wie wir es bei zwei oder drei Schweinchen in Haremsgruppen als Mindestgröße angeben. Von daher und aufgrund der geringen Höhe und zwei anscheinend guten Zugängen würde ich sie schon mitrechnen. Sie nutzen sie ja jetzt auch. Wenn in z.B. 4 Jahren einer nicht mehr so gut hochkommt, dann muss das die anderen ja noch nicht betreffen. Von daher könnte man sicherlich mit guten Gewissen noch ein passendes Weibchen dazusetzen.


    Andererseits stimme ich Dir zu, dass Dein Gehege jetzt schon "zu klein" sein kann. Aber daran würde sich mit fünf Tieren nichts verschlechtern, sofern die Gruppe harmonisch ist. Und da hören sich Deine Angaben etwas unsicher an für mich.


    Du hast vor etwa zwei Monaten die Mutter mit ihrem Baby zu zwei der ursprünglich drei Jungtiere gesetzt. Wie läuft es denn untereinander in der Gruppe? Wer hat das sagen? Denn in eine noch nicht harmonische Gruppe würde ich kein weiteres Tier setzen, zumal wenn drei Deiner vier Tiere ja noch sehr jung und damit im Umbruch und sehr aktiv sind.


    Mitunter hilft auch ein neues Tier, eine Gruppe harmonischer zu machen, aber das ist schon ein deutliches Risiko, wenn man seine Tiere noch nicht so gut kennt und das potentielle weitere Tier auch niemand relativ sicher einschätzen kann. Sicher sagen, ob eine Gruppenerweiterung zum Guten gereicht, kann man es ohnehin nie.

    Das hört sich gut an! Selbstverständlich wollen wir erfahren, wie es weitergeht! :-)


    Ich würde bei der Auswahl eines Kastraten keine großen Kompromisse machen. Wenn er z.B. lange alleine gelebt hat oder viel zu jung oder sehr schüchtern gegenüber anderen Schweinchen ist, o.a. würde ich ihn nicht nehmen. Es gibt so viele erwachsene Männchen, die ein gutes Zuhause suchen, dass Ihr sicherlich mit etwas Suchen ein gut geeignetes Tier finden könnt. Neben dem Tierheim gibt es ja vermutlich auch noch Notstationen in Eurer Nähe.


    Mit anderen Worten, wenn im Tierheim der passende Junge wartet, der dort nicht zusammen mit seinem oder seinen Weibchen sitzt, ist das wunderbar. Ansonsten würde ich mich weiter umschauen.

    Ich finde es sehr lieb, dass ihr bei ihr geblieben seid und jetzt auch gleich an den armen Bub denkt!


    Auch von der Tierärztin hört sich das sehr positiv an.


    Ich wünsche Euch, dass Ihr schnell die richtige Partnerin für ihn findet. Je nach Platz könnten es ja, wenn Ihr mögt, sogar zwei werden?


    Wie alt ist der Junge denn?

    Ich möchte noch etwas Persönliches schreiben, damit Du nicht denkst, wir meinen die großen Schlaumeier zu sein, die andere belehren wollen:


    Als wir unsere beiden Jungs mit 10 Monaten übernahmen, kam mir der Käfig mit 120x60cm recht groß vor. Ich hatte noch die Behausung der Meerschweinchen aus meiner Kindheit im Kopf und da war das leider schon eine Verbesserung. :( Dann bauten wir einen Eigenbau mit 200x100cm. Als er fertig war und die Schweinchen darin begeistern herumliefen, saßen wir davor und haben es mit Sekt gefeiert.


    Mittlerweile leben unsere Tiere schon längst frei im Zimmer und haben damit viel mehr Platz. Das selbstgebaute Gehege wäre mir jetzt viel zu klein für sie.


    Ich schreibe das, weil es bei mir eine Entwicklung war. Man sieht Dinge immer in Relation zu bereits vertrauten oder z.B. auch zu der aktuellen Größe der Schweinchen, wie Du richtig schreibst. Daher kommt es Dir vermutlich überzogen vor, wenn wir wiederholt etwas zu klein finden, weil ja das Thema für Dich noch neuer ist, als für uns.


    Wenn Du erst einmal ein Gehege von z.B. 250x150cm hättest, würdest Du im Nachhinein vermutlich auch von dem aktuellen Gehege oder einem Zwischending denken, dass es zu klein war.

    Ich kann mir noch nicht ganz vorstellen, was Du an Platz hast, bzw. anbauen könntest.


    Dein bisherigen Gehege hat 140x100cm. Ich nehme an, es steht auf dem Boden?


    Wo würde da wieviel angebaut werden können?


    Wie würdest Du den Übergang machen aus dem Gehege in den angebauten Teil?