Beiträge von Marie-Luise

    Herzlich Willkommen auch von meiner Seite!


    Das Bild scheint beschädigt zu sein. Selbst wenn ich es herunterlade, kann ich es nicht anzeigen lassen. Es wäre gut, wenn Du das Bild noch einmal so hochladen und einbinden könntest, dass wir das Gehege sehen können.


    Ich finde es immer schade, wenn ein Kastrat selbst noch ein Kleinkind ist, wenn man die Gruppe zusammensetzt. Er soll ja die Führung übernehmen, Sicherheit bieten und auch schlichtend wirken. In diese Aufgaben kann er noch hineinwachsen, aber ein erwachsenes Tier müsste sich eine solche Rolle nicht erst erarbeiten. Und die Weibchen bzw. das erwachsene Weibchen müsste nicht die männchliche Rolle zunächst übernehmen und dann abgeben.


    Es gibt durchaus einige Gruppen, in denen die Männchen nie die Führung übernehmen und unter einem der Weibchen stehen. Dazu ist zu bedenken, dass die Tiere eben oft unnatürliche Gruppenzusammensetzung haben, schon beim Züchter o.ä. Zudem haben Untersuchungen an der Uni Münster ergeben, dass Weibchen männlicher werden in ihrem Verhalten, wenn die Mutter während der Trächtigkeit Stress hatte. Genau dieser Umstand dürfte aber leider sehr oft zu treffen.


    Ich schreibe diese Überlegung, weil es vielleicht die anfänglichen Schwierigkeiten von Yoda erklärt und die Unsicherheit und die Verschiebungen in der Gruppe.


    Die Tiere sind ja, bis auf das eine Weibchen, jetzt immer noch erst jugendlich. Es wird also noch weiterhin einige Veränderungen vermutlich geben. Da die Zusammensetzung jetzt nicht mehr zu ändern ist, könnt Ihr nur versuchen, kleine Hilfestellungen zu geben. Dazu wäre eines das Gehege bzw. die Einrichtung, was man vielleicht noch optimieren könnte.


    Wie sieht denn der Auslauf aus und wie könnten sie den betreten?


    Junge Tiere sollten lebhaft sein. Woher weißt Du, dass sie sich wenig bewegen, wenn Du nicht anwesend bist?

    Da fällt mir gerade noch ein: Ein Tier an einem gesonderten Termin vor der Kastration zum Tierarzt zu bringen, hilft m.E. nur dem Tierarzt, belastet das Tier dagegen unnötig.


    Am OP Termin kann der Tierarzt als erstes das Tier untersuchen, ob es gesund und damit für die OP geeignet ist. Sollte das - was bei so jungen Tieren nur selten vorkommen dürfte - nicht der Fall sein, wird eben nicht kastriert. Wenn alles in Ordnung ist, hat das Tier mit einem Termin alles überstanden.


    Bitte fasse das nicht als Vorwurf an Dich auf. Ich schreibe es nur, weil ja die beiden Kleinen noch nicht untersucht worden sind vermutlich und es dann auch ggf. einen vermeidbaren Arztbesuch geben könnte.

    Und ich werde nichts was ich schon gekauft habe, wegwerfen, oder nicht verwenden.

    Du hattest geschrieben, dass Du sie bestellt hast. Dann wäre es ja noch möglich zu stornieren oder sie zurückzugeben.


    Aber das musst Du natürlich selbst entscheiden. Solange Du noch einen ausreichenden Auslauf dauerhaft anbaust, spricht ja nichts dagegen, außer dass eine solche Kombination teurer und vermutlich umständlicher ist, als nur mit Songmics zu arbeiten.

    Wenn man bei Arthrose nur Schmerzmittel gibt, ändert man nichts am eigentlichen Problem, dem reduzierten bzw. beschädigten Knorpel. Schmerzmittel, die entzündungshemmend sind, können bei Arthritis (nicht bei Arthrose) vermutlich auch in Bezug auf die Entzündung positiv wirken und wenn die Muskeln nicht mehr vor Schmerzen verkrampfen oder Schonhaltungen vermieden werden, ist das auch von Vorteil. Aber das Problem des geschädigten Knorpels bleibt bestehen bzw. wird immer größer.


    Lange Zeit wurde behauptet, dass Knorpel nicht neu gebildet werden kann. Dagegen sprechen mittlerweile Studien und Erfahrungsberichte. Wenn es also möglich ist, Knorpel - zumindest in beschränktem Umfang - wieder aufzubauen und den weiteren Verschleiß zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen, dann macht es aus meiner Sicht auf jeden Fall viel Sinn, über geeignete Mittel dafür nachzudenken.


    Ich hätte bei der Zusammensetzung von Artrin Bedenken, dass manchen Bestandteile dem Magen schaden könnten o.ä. Da wäre es dann für mich wichtig, Erfahrungen von anderen Haltern zu hören. Andreas hat anscheinend nur Positives mit Artrin beobachtet und keiner sonst hatte hier berichtet, dass es seinem Schweinchen geschadet hätte. Daher würde ich es probieren, wenn es mein Schwein wäre.

    Wie willst Du denn bei 30cm Höhe 120cm weit reichen?


    Du müsstest die Etage dann jedesmal abheben und neben das Gehege stellen. Das wäre m.E. sehr unbequem, da Du ja zumindest einmal täglich altes Futter und verschmutze Stellen herausnehmen musst.


    Wenn Du den Boden unbedingt verwenden willst, würde ich ihn mittig durchsägen und so verwenden:

    • 120x60 + 80x60 direkt daneben
      Damit hättest Du 2m Laufstrecke.

    oder

    • 120x60 + 120x60 im rechten Winkel zueinander
      Damit hättest 2,4m Laufstrecke über Eck. Es wäre also hinten 180cm lang und zusätzlich nach vorne 60cm überstehend. Da Du dann noch hinten 20cm frei hättest und vorne ebenso, könntest Du dort die Rampen ansetzen.


    Bei der zweiten Bauweise, wäre die Reinigung in der Ecke natürlich schwieriger, aber Du würdest den Platz und das bisherige Brett komplett nutzen.


    Neben dem Vorteil bei der Reinigung, hätten die Schweinchen auch mehr von längeren Strecken als von einem Quadrat. Unter diesem wäre es zudem ziemlich dunkel und Du würdest die Schweinchen u.U. kaum mehr zu Gesicht bekommen.

    Deine Empfehlungen (heute und am Donnerstag), schweinchenmama, hören sich sehr gut an!


    Ich finde Deinen Bericht nicht besorgniserregend, Feejo. Selbst wenn das Jagen über Tage hinweg immer wieder auftreten sollte, finde ich das unbedenklich, solange nicht wiederholt gebissen wird. Du beschreibst ja selbst, dass es klare Gründe für diese Unruhe gab (Abwesenheit und Angst der Großen und "Überheblichkeit" der Kleinen). Jagen ist ja eine harmlose Methode, den anderen zu unterwerfen. So wie Du Peanut beschrieben hast, kann man hoffen, dass er es nicht länger macht, als es nötig ist.


    Allerdings würde ich dringend versuchen, alle vier am gleichen Tag kastrieren zu lassen! Wenn die Kleinen jetzt schon die Schwäche der Großen ausgenutzt haben, könnte das im schlimmsten Falle komplett kippen oder zumindest unnötig viel Stress geben. Dafür gäbe es ja dann zwei bis vier Anlässe: Einmal kämen die Großen angeschlagener als diesesmal zurück und die Kleinen würden es vielleicht noch mehr ausnutzen. Das andere Mal wären die Kleinen angeschlagen und die Großen hoffentlich schon wieder fit und dann vielleicht zu grob zu den Kleinen. Und dann wären da noch die beiden getrennten Termine für das Ziehen der Fäden, falls sie fänden an der äußeren Naht verwendet. In den ersten Tagen musst Du evtl. noch Schmerzmittel und ein Antibiotikum geben und auf jeden Fall täglich nach den OP-Wunden sehen. Das dafür nötige Herausfangen würde dann auch an unterschiedlichen Tagen erforderlich.


    Ich würde die 4 Tiere daher keinesfalls zu verschiedenen Terminen kastrieren lassen. Du hast ja keinen Zeitdruck damit. Lieber würde ich z.B. zwei Wochen später einen Termin für alle haben. Das muss bei der Tierärztin möglich sein, sonst könnte sie ja nie größere Operationen machen, die viel Zeit kosten. Notstationen bringen auch oft mehrere Tiere auf einmal zum Kastrieren. Ich hatte wie schon erwähnt einmal für 3 Böckchen für den nächsten Tag einen Termin bekommen bei einem guten Tierarzt.

    Das hört sich von der Größe her schon ganz gut an. Wenn es dann noch an einer Stelle steht, wo nicht oft dicht daran vorbeigelaufen wird, ist das viel wert.


    Zur Etage: Wie tief und wie breit wäre die dann?


    Du musst nämlich bedenken, je tiefer sie ist, desto schwerer kannst Du darunter saubermachen. Zumindest muss dann der Abstand zum Boden relativ hoch werden, damit Du vernünftig darunterreichen kannst. Eine höhere Etage bedeutet aber auch längere Rampen und erfordern eine Absperrung vorne, damit keiner versehentlich herunterspringt oder fällt.


    Holzplatten sind ja sehr billig zu haben. Daher würde ich nicht in erster Linie versuchen, die bisherige Platte zu verwenden, sondern optimale Abmessungen und Höhe für die Etage zu haben.

    Ich vermute, dass wir als Menschen da eine falsche Assoziation haben bei den Tieren. Wenn eine Witwe ein paar Tage nach dem Tod ihres Mannes wieder heiraten würde, würden wir bezweifeln, dass sie ihn wirklich geliebt hat, wenn sie das über das Herz bringt. Wenn Du ein neues Schweinchen hinzunehmen würdest, wäre das aber etwas ganz anderes! In erster Linie geht es hier darum, was den verbliebenen Tieren guttun würde, erst in zweiter Linie, wie wir uns dabei fühlen.


    Bitte verstehe mich nicht falsch: Wenn es einfach kostenmäßig zuviel ist, will ich Dir nicht raten, trotzdem ein neues Schweinchen aufzunehmen. Wenn es aber um die persönliche Trauer geht, sollte das Wohl der lebenden Tiere entscheiden.


    Wenn ich es richtig nachgelesen habe, sind die beiden Brüder 6 Monate alt und der "Neue" ist fast 3 Jahre alt. Da müsstest Du natürlich schauen, dass Du ein passende Tier findest. Das kann schon schwierig werden, zumal ja der Neue noch nicht lange da ist und die beiden anderen im Alter sind, Ihre Position erkämpfen zu können. Ich würde mich ggf. von einer guten Notstation beraten lassen und dann erst entscheiden.

    Die Tabletten bestehen hauptsächlich aus Milchzucker. Wenn sie die täglich bekommt, finde ich es schon überlegenswert auf die Infusionslösung als Ersatz zu gehen. Du könntest das ja auch beim Tierarzt ansprechen, was er dazu meint.


    Das Schmerzmittel ist niedriger dosiert, als ich es verschiedenlich gelesen habe, z.B. hier bzgl. sehr starker Schmerzen: https://das-meerschweinchen-fo…ic=1918.msg28037#msg28037 Es ist auch möglich Schmerzmittel zu kombinieren, um die Wirksamkeit zu erhöhen. Ich würde den Tierarzt auf die Dosierung ansprechen. Aus meiner Sicht wäre es besser, wenn sie z.B. noch 1 Jahr glücklich, weil weitgehend schmerzfrei leben würde, als wenn sie länger aber gequält leben würde. Zudem besteht ja auch die schon von Lemmi angesprochene Gefahr, dass sie durch die wenige Bewegung noch weitere Probleme bekommt.


    Hinzukommt vermutlich noch, dass Rückenschmerzen durch die entstehende Verspannung noch schlimmer werden, es also eine Teufelkreis sein könnte.


    Wenn Du das Schmerzmittel in Absprache mit dem Tierarzt deutlich erhöhen würdest und es ihr danach viel besser ginge, wäre es ein Beleg dafür, dass sie die höhere Dosis braucht.

    Stimmt, das hatte ich auch schon mal von einem anderen Tier gelesen.


    Die Frage ist: hilft es oder ist es nur ein verzweifelter Versuch wie Fellfressen, wenn Rohfaser fehlt?


    Zudem schreibst Du selbst, dass sie bei Dir nur bestimmt Böhnchen genommen hat und sie hat es selbst getan. Es wurde ihr nicht als Brei verrührt in den Mund gezwängt. Wenn ein Tier in einer Gruppe lebt und Köttel fressen will, kann es das ja tun. Wenn es das nicht tut, würde ich das nicht einflösen.