Herzlich Willkommen auch von meiner Seite!
Das Bild scheint beschädigt zu sein. Selbst wenn ich es herunterlade, kann ich es nicht anzeigen lassen. Es wäre gut, wenn Du das Bild noch einmal so hochladen und einbinden könntest, dass wir das Gehege sehen können.
Ich finde es immer schade, wenn ein Kastrat selbst noch ein Kleinkind ist, wenn man die Gruppe zusammensetzt. Er soll ja die Führung übernehmen, Sicherheit bieten und auch schlichtend wirken. In diese Aufgaben kann er noch hineinwachsen, aber ein erwachsenes Tier müsste sich eine solche Rolle nicht erst erarbeiten. Und die Weibchen bzw. das erwachsene Weibchen müsste nicht die männchliche Rolle zunächst übernehmen und dann abgeben.
Es gibt durchaus einige Gruppen, in denen die Männchen nie die Führung übernehmen und unter einem der Weibchen stehen. Dazu ist zu bedenken, dass die Tiere eben oft unnatürliche Gruppenzusammensetzung haben, schon beim Züchter o.ä. Zudem haben Untersuchungen an der Uni Münster ergeben, dass Weibchen männlicher werden in ihrem Verhalten, wenn die Mutter während der Trächtigkeit Stress hatte. Genau dieser Umstand dürfte aber leider sehr oft zu treffen.
Ich schreibe diese Überlegung, weil es vielleicht die anfänglichen Schwierigkeiten von Yoda erklärt und die Unsicherheit und die Verschiebungen in der Gruppe.
Die Tiere sind ja, bis auf das eine Weibchen, jetzt immer noch erst jugendlich. Es wird also noch weiterhin einige Veränderungen vermutlich geben. Da die Zusammensetzung jetzt nicht mehr zu ändern ist, könnt Ihr nur versuchen, kleine Hilfestellungen zu geben. Dazu wäre eines das Gehege bzw. die Einrichtung, was man vielleicht noch optimieren könnte.
Wie sieht denn der Auslauf aus und wie könnten sie den betreten?
Junge Tiere sollten lebhaft sein. Woher weißt Du, dass sie sich wenig bewegen, wenn Du nicht anwesend bist?