Ich verwende Betaisodona Salbe bei kleinen Wunden.
Die kenne ich vom Namen her. Sie ist aber meines Wissens nicht blutstillend - oder doch?
Ich verwende Betaisodona Salbe bei kleinen Wunden.
Die kenne ich vom Namen her. Sie ist aber meines Wissens nicht blutstillend - oder doch?
Viele schwören auf ein Stück Kernseife. Einfach die Kralle reinstecken.
Ich hatte das auch gelesen. Bei einer Hundekralle kann ich mir das gut vorstellen. Aber die Krallen eines Meerschweinchen - oder zumindest von manchen Tieren - erscheinen mir zarter als die Kernseife. Das Prinzip ist ja, dass man die Kralle hineindrückt und damit durch die Kernseife ein Pfropfen gebildet wird. Bei einer zarten Schweinchekralle, die noch dazu ohnehin wehtut, würde ich das nicht über mich bringen.
Hat damit jemand bei Schweinchen schon gut Erfahrungen gemacht?
Bisher hört sich das Verhalten für mich durchaus erfolgversprechend an. Es kann sich aber noch in alle Richtungen entwickeln.
Wie alt sind denn die Tiere genau? Ich frage deshalb, weil dass beeinflusst, wie es weitergehen könnte, u.a. da die Schweinchen bis ca. 1,5 Jahren phasenweise versuchen, einen guten Platz in der Rangordnung zu erobern.
Ich sehe wie die andere auch ein Problem in 3 Männchen. Zusätzlich finde ich aber den Platz zu knapp. Wenn der Frühkastrat wirklich ein Cuy ist, wird er sehr groß werden. Entsprechend braucht er auch mehr Platz. Aber selbst wenn er nur ein Cuy-Mischling sein sollte, wird er voraussichtlich doppelt so groß wie traditionelle Meerschweinchen.
Daher fände ich auch das Gewicht und damit die Größe der anderen interessant.
Falls der Cuy erst ein paar Monate alt sein sollte, wird er sich unter Umständen deshalb noch nicht gegen die beiden anderen durchsetzen können. Mit zunehmender Körpergröße könnte es allerdings sein, dass er die Führung übernimmt. Wenn Du Glück hast, geht das friedlich ab, das kann aber auch zum Zerbrechen der Gruppe führen. Zudem wird der Erzieher dann seine Rolle nicht wahrnehmen können.
Welche Vorgeschichte hat der "Erzieher", d.h. in welchen Gruppen hat er bisher gelebt? Nur weil er älter ist, muss er ja nicht gut sozialisiert sein.
Wenn man etwas zu tief schneidet, kommen ein paar Tropfen Blut und dann hört es wieder auf. Natürlich tut das dem Schweinchen weh und man sollte es möglichst vermeiden. Mir ist es aber auch schon passiert. Neulich habe ich mir blutstillende Watte in der Apotheke gekauft - für den Fall der Fälle, auch wegen einer Vergesellschaftung. Gebraucht habe ich es seither zum Glück noch nicht.
Sollten es mehr als einige Tropfen sein und nicht aufhören nach einigen Minuten, würde ich es mit blutstillender Watte versuchen und im schlimmsten Falle zum Tierarzt fahren. Aber dann müsst man m.E. schon sehr tief geschnitten haben.
Ob ein Tumor gut- oder bösartig ist, kann man meines Wissens nur mit einer Gewebeprobe oder nach der OP durch Einsenden des Tumors feststellen.
Soweit ich weiß ist Leonardo etwa viereinhalb Jahre alt. Das ist noch kein Alter um natürlicherweise zu sterben. Ich würde also eine OP in Betracht ziehen, falls es überhaupt ein Tumor sein sollte. Kann es nicht sein, dass es noch einmal mit der Kastration oder den anschließenden OPs zusammenhängt?
Bei solchen Heuraufen, hätte ich Bedenken, dass sich ein Schweinchen, das dort hineinspringt, wehtut. Ich hatte neulich zwei Heuraufen aus Holz gekauft, die oben verschlossen sind. Wenn ich aber sehe, wie sie mit den Schnäuzchen zwischen den Stäben versuchen Futter herauszuziehen, tun sie mir einfach leid. Es ist auch eine unnatürliche Haltung, die sie dabei haben. Dann nehme ich es lieber wieder in Kauf, dass ich bei zwei bis dreimal täglichem Nachlegen von Heu, eine kleine Menge entfernen muss, weil sie feucht geworden ist. Wenn ich dann noch sehe, wie sie glücklich und entspannt futtern und danach auf dem Heu einschlafen, dann lohnt sich das aus meiner Sicht.
Ach nein, der arme Leonardo! Ich wünsche ihm die richtige Behandlung und weiterhin ein schönes Leben mit seinen Mädels!
Ich würde auch diese Woche noch zum Tierarzt gehen. Die Corona-Geschichte wird ja auch in eins oder zwei Wochen nicht vorbei sein und über die Feiertage brauchst Du erst Recht keine Verschlechterung.
Was Letty schreibt bzgl. Erzieher, hilft bei Haremsgruppen sehr oft. Bei 3 Jungs ist es, wie Wassn auch schon anspricht, viel fraglicher.
Ich kann mich an keinen Bericht erinnern, wo ein nachträglich dazugesetzter "Erzieher" mit einer Gruppe von Jungs Erfolg gehabt hätte. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn hier jemand von positiven Erfahrungen in dieser Hinsicht berichten würde.
Mit anderen Worten: Die drei können sich bald zerstreiten, aber mit einem Vierten würde es dann wahrscheinlich auch nicht verhindert. Falls Du es, was ja auch vom Platz und möglichen Zeit- und Finanzaufwand abhängt, mit einem vierten Männchen versuchen wolltest, würde ich das nur in enger Abstimmung mit einer guten Notstation machen. Dort könnte man Dir am ehesten ein geeignetes Tier empfehlen und es, falls es trotzdem schief gehen sollte, auch wieder zurücknehmen.
Aktuell sind sie generell eher "gemütlich unterwegs", aber wenn da noch ein Kastrat im Spiel ist käme da sicher noch mal eine andere Dynamik ins Gehege und die soll ja keinen Stress/Platzmangel verursachen.
Wenn es noch eine Chance gibt, zu vergrößern, ohne dass Ihr als Menschen darunter leidet, würde ich die Idee noch nicht aufgeben. Meerschweinchen müssen sich auch ausreichend bewegen um gesund zu bleiben. Dabei geht es um die Verdauung u.a., aber auch das seelische Wohlbefinden. Sie sind eigentlich neugierige, aktive Tiere, wenn sie genug Anregung und Möglichkeiten haben. Auch für Dich wäre es schöner, drei aktivere Tiere zu beobachten, als zwei, die vielleicht zu ruhig sind.
Bei allem Vorbehalt, weil ich kein Arzt bin und es auf Fotos natürlich auch schwerer zu sagen ist: Ich vermute auch, dass es Pilz ist bzw. zusätzlich Pilz aufgetreten ist. Falls er überhaupt Milben hat oder hatte, kann sich auf der geschädigten Haut und durch den gleichen Stress, der ggf. die Milben begünstigt hat, Pilz breit machen.
Ich würde nach dem "Ausfragen" des bisherigen Tierarztes zeitnah zu einem geeigneten Tierarzt gehen und ihm mitteilen, was bisher gemacht wurde.
Zugleich finde ich es wichtig, zu prüfen, ob er nicht doch sehr unter der Kombination in der Gruppe leidet. Beobachtest Du sie oft genug, um sagen zu können, dass er nicht oft Stress hat, unter Angst lebt usw.?
Zudem würde ich, falls Du es nicht schon tust, regelmäßig wiegen. Normalerweise reicht einmal in der Woche, aber jetzt würde ich ihn täglich oder zumindest jeden zweiten Tag wiegen und die geschädigten Stellen anschauen. Falls er Pilz haben sollte, wirst Du ihn ohnehin voraussichtlich täglich behandeln müssen.
Grabmilben kann man nur an den Folgen sehen oder ein sogenanntes Hautgeschabsel machen. Das ist aber sehr schmerzhaft und kann trotzdem zu einem falschen Ergebnis führen, wenn man in der Probe keine Milbe erwischt hat. Alle anderen Milben oder ihre Eier sind zumindest mit einer Lupe zu sehen. Pilz kann der Tierarzt auch durch eine Untersuchung feststellen - nicht nur durch daraufschauen. Hier findest Du übersichtliche Informationen zu Parasiten, wobei ich damit nicht sage, dass ich bei der Behandlung alles so machen würde: http://www.diebrain.de/Iext-milben.html
Vielen Dank, dass Du Dich wieder gemeldet hast, sogar mit Bildern! Ich freue mich immer, wenn ich den Ausgang einer "Geschichte" lesen kann. Ich gehe davon aus, dass sie sich gut vertragen? Wenn Du magst, kann Du ja noch etwas beschreiben, wie sich der Zuwachs in der Gruppe ausgewirkt hat.
Ich finde die Idee auch gut, einen Kastraten dazuzunehmen, aus den von Dir, Gartenschweinchen , genannten Gründen. Aber ...
Kannst Du an dem Platz noch etwas ändern? Du kommst auf 1,68 qm. Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber ich persönlich finde ja schon die 2 qm dauerhaft knapp, aber darunter sollte es dann für 3 Tiere (und eigentlich genauso für 2) nicht liegen aus meiner Sicht.
Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit an einer Seite, vorne oder über Eck etwas anzubauen?
Er hat einen ziemlich dicken Grind an der Stelle im Nacken wo er die Spritzen bekommt aber der Arzt meinte das sei nicht schlimm.
Bitte beobachte das genau, dass er da nicht unentdeckt einen Abzess hat bzw. bekommt. Grind sollte es von einer Spritze nicht geben. Ich fürchte, da ist schon etwas im Argen. Ist der dort schmerzempfindlich? Ist es darum gerötet oder warm?
Kratzt er sich eigentlich viel?
Ich habe schon mehrmals gelesen, dass Stronghold nicht immer wirkt. Von Advocate habe ich das noch nicht gelesen, was aber natürlich nicht heißt, dass es solche Erfahrungen nicht auch geben könnte. Meines Wissen ist aber das entscheidende der Wirkstoff und nicht die Art der Anwendung - also Spritze oder Auftropfen. Dem Tier zuliebe würde ich daher 2x Spot-On wählen und keinesfalls Spritzen, noch dazu ggf. alle 7 oder 10 Tage. Das zweite Auftropfen habe ich dann selbst gemacht, so dass die Tiere nur einmal zum Tierarzt mussten.
Das mit dem Abbinden des Beines hört sich nicht gut an. Vielleicht haben sie ihn beim Fixieren für die OP überstreckt, gezerrt oder was auch immer. Da Du, wenn ich es richtig verstehe, ohnehin nicht mehr bei diesen Tierarzt bist, kann man es dennoch m.E. jetzt "zu den Akten legen".
Ich empfehle beim Tierarzt immer genau nachzufragen, was er machen will und warum und das auch aufzuschreiben. Im aktuellen Falle würde ich bei der Praxis anrufen und fragen, was er bisher bekommen hat, welche Milben es sind und wie die Milben diagnostiziert wurden. Wenn Du da eine Auskunft hast und diese hier mitteilen und Bilder einstellen willst, können wir Dir vielleicht noch mehr schreiben.
Falsch wäre es m.E. einfach weiterzumachen, da die Milben schnell sterben durch das Gift. Die Wiederholungen sind nur nötig, um die nachschlüpfenden Viecher auch noch zu töten, da die Gifte nicht gegen die Eier wirken. Daher sollte man natürlich auch nicht einfach ersatzlos jetzt abbrechen und sondern möglichst schnell die richtige Behandlung und dazu erst mal die richtige Diagnose finden.
Wenn Du Rodicare Akut gibst, ist das vermutlich ähnlich wie Colosan. Ich kenne es nicht, aber die Zusammensetzung sieht für mich auch gut aus.
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