Beiträge von Marie-Luise

    Es freut mich, dass es den Jungs schon wieder so gut geht! Dann wünsche ich ihnen, dass es weiter so glatt geht!


    Zur Sicherheit würde ich anfangs täglich und danach noch alle zwei bis drei Tage den Bereich der Operation kontrollieren. Zur Sicherheit fühle ich neben einem Blick darauf auch vorsichtig, ob etwas geschwollen oder heiß ist. Ich will Dir keine Angst vor Abzessen machen, aber lieber öfters unnötig schauen, als ein Problem spät zu entdecken. Nach einigen Berichten hier traten ja sogar noch nach rund 6-8 Monaten Abzesse auf, aber zumindest in den ersten zwei bis drei Monaten würde ich mehr als einmal wöchentlich nachschauen.

    Herzlich Willkommen hier im Forum!


    Die Abnahme finde ich bedenklich, gerade bei dem ohnehin schon sehr leichten Tier. Das sind fast 20% des Körpergewichtes!


    • Kannst Du sagen, in welchem Zeitraum die Abnahme erfolgte?
    • Wie wirken die Tiere in ihrem Verhalten?
    • Fressen sie weniger?
    • Wie gut kannst Du sie draußen beobachten?


    Es könnte ja vielleicht auch heftige Unruhe durch den Tod der anderen Tiere aufgekommen sein. Sind beide kurz hintereinander gestorben - was ja einen Grund haben müsste. Könnte es etwas ansteckendes gewesen sein, das den anderen jetzt auch zu schaffen macht?


    Ich würde spätestens morgen zu einem guten Tierarzt gehen und sie dann in das Haus holen, genau beobachten usw. Natürlich brauchen sie dort auch ausreichend Platz und passende Einrichtung sowie natürlich Futter, mit dem sie wieder zunehmen. Päppelbrei würde ich erst geben, wenn es wirklich nötig ist. Aber das löst ja nicht das Problem, das zu der Abnahme geführt hat.

    Guten Tag, Steffi und herzlich Willkommen!


    Das ist ja eine traurige Geschichte, die Du beschreibst!


    Ich kann erst mal nur Bruchstücke an Antworten geben:


    Unser Tierarzt hat nach der Kastration vorbeugend Borgal gegeben. Es wurde von allen fünf Tieren anscheinend gut vertragen, soweit man das beobachten kann. Ob es geholfen hat, kann ich natürlich nicht sagen, da es wie gesagt vorbeugend war. Ob das sinnvoll ist, darüber gibt es ja auch verschiedene Ansichten. Ich habe in diesem Falle dem Tierarzt vertraut.


    Zur Ernährung: Du hast wahrscheinlich nicht alles aufgelistet, was sie an Futter bekommen? Gras, Wildkräuter und verschiedenes Gemüse gehören ja u.a. auch noch dazu. Gerade mit Kräutern kann man die Tiere schon unterstützen. Aber ich will hier keine offenen Türen einrennen, sondern erst auf Deine Antwort warten.

    Um es vielleicht noch klarer und zusammenfassend zu beschreiben:


    Lefax, Sab Simplex, Dimeticon Albrecht, Klosterfrau Magen-Darm-Entspannung u.ä. enthalten als Wirkstoff Simeticon bzw. das sehr ähnliche Dimeticon, einen Entschäumer. Sie machen nur Sinn, wenn das Tier Blähungen hat, da sie keinerlei Heilwirkung haben, sondern nur die Blasen bei Blähungen verändern, damit die Gase besser abgehen. Ich bevorzuge Sachen ohne Zucker oder unnötige Zusatzstoffe und verwende daher Klosterfrau Magen-Darm-Entspannung. Da sind sogar noch ein paar ätherische Öle für die Verdauung drin. Man kann da 1 Kapsel ausdrücken, mit einer 1ml-Spritze aufziehen und mit Wasser auffüllen. Das gibt man dann z.B. alle 3-4 Stunden, bei heftigen Blähungen auch öfters. Sollten es doch keine Blähungen sein, schadet es auch nichts (von den Zusatzstoffen ggf. abgesehen), nur hat es dann keinerlei positive Wirkung.


    Colosan oder Rodicare Akut haben als Wirkstoffe hauptsächlich verschiedene Pfanzenextrakte und Öle. Sie fördern die Verdauung und haben eine Heilwirkung, neben der mechanischen Wirkung des Öls. Wobei gutes Öl in Maßen ja auch wegen der Fettsäuren nützlich ist, wenn die Tiere keine Ölsaaten fressen.

    Damit es in den vielen Überlegungen nicht untergeht, wie ich es noch einmal aufgreifen: Ich würde auf jeden Fall Rodicare Akut (kenne ich nicht, sieht aber gut aus) oder Colosan geben. Colosan hat einen recht extremen Geschmack, daher habe ich unseren Tiere auf 1 kg Körpergewicht 0,3 ml auf eine 1 ml-Spritze aufgezogen und den Rest mit Apfelsaft aufgefüllt. Das haben sie dann bereitwillig bis gerne genommen. Das könntest Du z.B. 5-7 Tage lang geben.


    Falls sie es nicht braucht, schadet es nicht, ansonsten kann es einer neuen Verstopfung oder Aufgasung vorbeugen.

    Mir schwebt perspektivisch ein begehbarer Stall vor.

    Falls Du das gleiche damit meinst, wie ich: Das hat große Vorteile, aber auch Nachteile.


    Unser Gehege hat insgesamt 18qm und rund 2,70 cm Dachhöhe. Man kann daher bequem darin sitzen und sogar einen großen Sonnenschirm aufspannen. Ich habe im Sommer - und nur dann sind unsere Tiere draußen - teilweise Stunden darin verbracht. Entsprechend eng kann dann natürlich auch der Kontakt zu den Schweinchen sein.


    Als Nachteile möchte ich aber u.a. nennen:


    Bei Regen, vorallem in Verbindung mit Wind, wird alles nass, trotz Dach. Das Dach ist einfach zu hoch, um auszureichend gegen den Regen oder gar Schnee zu schützen. Natürlich braucht man weder für Menschen noch für Meerschweinchen diese Höhe. Wir hatten es für andere Zwecke so gebaut. Je nach Größe der Zweibeiner würden z.B. 200 cm reichen. Trotzdem müsste man dann die Seiten zum Teil auch geschlossen machen gegen den Niederschlag.


    Man braucht sehr viel Material und es macht viel Arbeit, so etwas aufzubauen.


    Das Gras würde bei uns selbst bei zwei Tieren auch nicht überdauern bei 24-Stunden-Nutzung im Sommer und erst recht nicht bei Ganzjahreshaltung. Bei unserer beschriebenen Nutzung geht es gerade noch. Und unserer Jungs lieben das Gras, gerade wenn es am Anfang noch richtig hoch ist.


    Natürlich kann man ein Gehege auch kleiner machen und sich trotzdem noch mit einem Buch o.ä. hineinsetzen. Ich gebe einfach nur einige eigene Erfahrungen wieder.

    Ich glaube, bei Innenhaltung kann man mit kreativen Ideen mitunter auch gute Lösungen finden, wo der Platz beschränkt ist. Ich habe vor kurzem mein Zimmer umgeräumt und außer einem kleinen Schrank alles auf "Stelzen" (Kalksandstein) gestellt und ein neues Bett gekauft, dass so hoch ist, dass die Schweinchen darunter alleine 2qm Fläche gewonnen haben. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen mal dazu etwas in meine Beitrag einstellen.


    Ich muss allerdings dazusagen, dass ich einen sehr tiefen Schlaf habe. Und wenn ich etwas von ihnen höre, finde ich es meistens schön und nicht störend. Nicht jeder könnte mit Schweinchen im Zimmer gut schlafen.

    Ich glaube, es macht durchaus Sinn, wegen der Kälte, und Luftzirkulation, die Hütte etwas erhöht zu stellen. Ich dachte einfach an ein paar Zentimeter. Dadurch würde ein Luftpolster entstehen, ohne dass man eine lange Rampe braucht oder die Schweinchen darunter gehen können. Bei gesunden Tieren würde man dann keine Rampe brauchen, bei kranken vielleicht eine ganz kurze.


    Aber zur Wirkung auf die Temperatur und Feuchtigkeit in der Hütte, müsste sicherlich ein guter Handwerker mehr sagen können als ich.


    Ich hatte lange in einem milden Lage gewohnt. Dort wurde es auf dem Balkon extrem heiß bei Sonnenschein. Ich hatte welche in verschiedene Himmelsrichtungen (von Nordost bis Südwest). Alle wären absolut unbrauchbar für Meerschweinchen im Sommer gewesen. Sie waren auf 3 Seiten offen (vorne auch nur ein offenes Geländer). Dadurch kam zwar mehr Sonne rein, aber die Luftzirkulation war auch optimal. Ich schreibe das nicht, weil ich Deinen Balkon besser kenne, als Du ;-) , sondern nur weil Meerschweinchen viel hitzeempfindlicher sind als wir. Bei 30 Grad Außentemperatur kann es auf einem geschützten Balkon locker 40 Grad, auf einem wie meinen damals mit Sicherheit 50 Grad werden. Beides würden die Schweinchen vermutlich nicht mal ein paar Stunden überleben. Und Du könntest sie dann ja nicht immer in den Keller tun oder dort tagelang halten.

    Vielen Dank. Ich werde über ein abgesperrtes Aussengehege nachdenken und auch mit meinen Eltern sprechen.

    Das hatte kurzefrage gestern hier geschrieben. Warum sagst Du Wutzenmami2 dann, ""kurzeFrage" hat mehrfach betont, dass er keinerlei Absicht hat, die Haltungsbedingungen zu verändern?


    Ich finde es immer nützlicher - nicht zuletzt im Interesse der Tiere - Gespräche offen und einladend zu führen, als dem anderen Böses zu unterstellen und ihn "abzuurteilen". Das hat ein Mensch, der in der Kommunikation Fehler gemacht, aber sich auch viel Zeit genommen und sogar Bilder eingestellt hat, nicht verdient.

    Guten Morgen und herzlich Willkommen, Meeriegirl2.0,


    es ist sehr gut, dass Du Dir vorher ausführliche Gedanken zur Haltung machst!


    Ein erster Gedanke von mir: Wenn Du ein Katzennetz anbringen würdest über die ganze Breite des Balkons, dann wäre das vermutlich optisch genauso störend wie ein Volierendraht über rund 3-4 Meter. Und punktverschweißten Volierendraht mit rund 12 mm Abstand sollte es schon sein. Ich sitze öfters in einem damit ausgestatteten Gehege. Man sieht den Draht zwar, aber ich finde ihn nicht so störend.


    Kennst Du diese Seiten zur Außenhaltung von https://meerschweinchencafe.de/uber/gehege/ und https://meerschweinchenwiese.de/haltung/aussenhaltung (incl. Unterseiten)? Vielleicht gibt es da auch noch gute Anregungen für Dich, auch für das Schlafhaus.


    Wenn sie ein warmes Schlafhaus haben - und da hängt es natürlich auch von dem Klima ab, das ihr lokal habt, dann würde ich überlegen, den Auslauf lieber größer und regengeschützt zu machen und den Vorraum kleiner. Den Regenschutz finde ich insgesamt wichtig. Je nach Lage könnten sie ja sonst immer wieder nasses Einstreu haben. Das wäre für die Tiere nicht gut und für Dich kaum sauber zu halten.


    Ich würde das Schlafhaus auch nicht so hoch stellen, denn erstens werden sie sich dann darunter setzen und dort wird es kalt sein im Winter, zweitens können oder wollen nicht alle Tiere Rampen benutzen und drittens wäre es dadurch so hoch, dass die Oberkante des Schlafhauses nicht mehr weit unter der Oberkante der Mauer wäre. Oder hatte ich es falsch verstanden, dass das nur 60 cm sind?


    Zu Bedenken ist aus meiner Sicht auch, dass es in der warmen Jahreszeit auf vielen Balkonen sehr heiß werden kann. Wie sieht es da bei Euch aus?


    Vielleicht habe ich manches angesprochen, dass Euch klar ist, aber das weiß ich ja leider nicht. Ich hoffe, es ist nicht zuviel.

    Herzlich Willkommen hier im Forum, Annika,


    auch wenn der Anlass traurig ist. Aber es gibt ja anscheinend Anzeichen von Besserung.

    und bekommt seit dem jeden Tag 5 mg Melosus.

    Hast Du Dich da verschrieben? Soweit ich weiß, entspricht Melosus Metacam und da gibt man doch viel geringere Dosen.


    Ich finde es gut, dass sie jetzt im Haus ist (hätte ich sofort gemacht) und ich würde ihr auch dort zusätzliche Wärme anbieten, so dass sie selbst wählen kann, ob sie das will oder nicht.


    Vermutlich wird sie ja noch eine ganze Zeit brauchen, bis sie wieder gesund ist, falls es wieder gut wird. Daher würde ich überlegen, diesen Winter alle drei in das Haus zu holen. Wenn sie genügend Platz haben und das kranke Tier nicht bedrängt wird, wäre das sicherlich für sie besser. Wenn sie erst einmal einige Wochen im warmen Haus war, kann sie ja den ganzen Winter über nicht mehr zu den anderen.


    Der Link von Wassn hört sich interessant an. Falls es dazu noch kein Medikament geben oder das nicht geeignet sein sollte, wären aus meiner Sicht Arnika D6 oder Traumeel einen Versuch wert.


    Gute Besserung und bitte berichte weiter!

    Wassn Ich kümmere mich intensiv um Wildvögel und Igel und habe daher neben allem Schönen leider schon einiges Schlimme gesehen; und es geht mir jedesmal sehr nahe.


    Falls Deine Vermutungen richtig sein sollten, wären wir völlig beieinander!


    kurzefrage weiß besser als wir alle, wie die Situation tatsächlich ist. Daher ist mein Bitte an Dich, kurzefrage , aus unseren Beiträgen das darauf passende herauszulesen und im Sinne der Schweinchen anzuwenden.