Beiträge von Kleine Braunelle

    Dass die Häuschen mit Styropor isoliert sind ist hilfreich, reicht leider nicht aus.
    Deswegen sagt man, mindestens 4 Tiere in Außenhaltung die dann ein und die selbe Schutzhütte mit ihren Körpern aufwärmen können.


    Sind es weniger als 4 Tiere in der Hütte, haben die Körper alleine nicht genug Energie, dann brauchen sie technische Unterstützung.

    Evtl müsstet ihr sie im Winter reinholen und dann im Frühjahr, bei entsprechenden höheren Nachttemperaturen wieder raussetzen.


    Generell finde ich eine reine Böckchenhaltung in reiner Außenhaltung ein Risikoprojekt......


    So sehr, wie die 4 zerstritten sind, denke ich nicht, dass sie sich nach einer Kastra wieder verstehen werden.
    Ich würde jetzt an eurer Stelle auch auf keinen Fall noch mehr Böckchen holen.....

    Ich würde ihn auch separat sitzen lassen.
    Deine Gruppe ist ein zartes Gerüst: 2 Jungs mit 6 Damen. Die Gruppe würde ich wegen ihm nicht riskieren. Du weißt nie, wie deine Jungs auf einen Konkurrenten reagieren.
    Er ist auch erst zu dir gekommen und muss daher Umgebungswechsel usw. verkraften.

    Hinzu kommt, dass er "Gäste" mit einschleppen kann...

    Ich würde ihn tierärztlich durchhacken lassen, incl Kotuntersuchung. Eine Kastration ist jetzt ein Routineeingriff, sollte sich aber nach der OP herausstellen, dass der z.B. starken Darmparasitenbefall hat, müsste er auch noch dahin behandelt werden, was nicht wenig ist, jeh nach Befall.

    Gibt ihm ein paar Tage und beobachte ihn gut.

    Frißt er?

    Setzt er Kot ab?

    Hält er "sein Gewicht" (wobei eine Abnahme vor der Kastra nicht schlecht wäre, nur nicht auf diesem Weg...)

    Dann kann er auch seine Frist so im Separee absitzen.
    Das müssen viele Böckchen so machen.

    Zum Gewicht: Die OP ist leichter zu verkraften, wenn er nicht so viel Speck auf den Rippen hat. Das Narkosemittel wird dann langsamer abgebaut und auch die Hoden können mit Fett ummantelt sein, so dass eine größere OP Wunde entsteht. Evtl. wäre nach der OP AB keine schlechte Idee. Auf jeden Fall sollte er ein Schmerzmittel bekommen. Leider ist dies keine Selbstverständlichkeit bei Tierärzten, nach einer Böckchenkastra auch Schmerzmittel zu geben.

    Behalte ihn gut im Auge!

    Ich musste mal nach einer Kastra ein übergewichtiges Böckchen fast 24 h lang eng beobachten und auch päppeln, weil er nicht in die Gänge gekommen ist. Erst dann konnte er wieder fressen und aufstehen....

    Das Narkosemittel hatte sich in seinem Fett "abgelagert".

    Hi,


    leider gibt es bei Bockgruppen keine Garantie, dass sie für immer funktionieren...

    Daher vorweg: Es kann gut sein, dass ihr in dieser Hinsicht eine Entscheidung treffen müsst. Evtl kann man da schon nichts mehr machen.

    Dass Meerschweinchen "kuscheln" ist eher ungewöhnlich. Sie sind nicht wie Kaninchen, die gerne auch mal dicht beieinander liegen.
    Es ist nicht gut, dass sich die Jungs blutig beißen. Ist euer Gehege auch Fliegensicher, also ist der Draht so eng, dass keine Fliegen zu den Schweinchen kommen? Gerade bei den schül- warmen Temperaturen, besteht die Gefahr, dass Fliegen ihre Eier in die Wunden ablegen. Daher bitte Vorsicht.
    Sind die Jungs kastriert?
    Falls nicht, stehen alle im vollen "Saft".... Und nein, Böckchen werden im 2. Lebensjahr nicht ruhiger... Sie können bis ins hohe Alter eine Gruppe führen und andere dominieren....


    Kein Schwein, sollte in einer Gruppe leben müssen, wo es regelmäßig gebissen und verletzt wird....

    Hast du mal ein Foto vom Gehege?

    Wichtig ist für den Winter: ist euer Schutzhaus im Winter frostsicher? Normalerweise benötigt es ab 4 Schweinchen, um ein Schutzhaus im Winter mit ihrem Körper auf Temperatur zu halten, so dass innen keine Minusgrade herrschen.
    Sollte dies nicht bei euch der Fall sein, könnte es wirklich zu Komplikationen im Winter kommen, wenn dann einer aus dem Schutzhaus ausgeschlossen wird.....

    Hi bitte geht mit dem Tier zum Tierarzt und lasst unbedingt ein Röntgenbild machen!
    Lass dich bitte nicht abspeisen!


    Es könnte sich hierbei auch um einen Abszess handeln, der durch eine Ohrenentzündung entstanden ist und sich durch den Kopf gearbeitet hat und nun an der Schädeldecke austritt....

    Daher muss unbedingt geklärt werden, woher dieser Abszess stammt und ob er auch innerlich ist. Normalerweise muss man Abszesse 1-2x täglich spülen und auch säubern. Das Tier benötigt dringend Antibiotika und Schmerzmittel.....

    Und sollte der Abszess von innen kommen, kann man nichts mehr für das Schweinchen tun.


    Diese Stelle ist sehr ungewöhnlich für den Biss eines Meerschweinchens, ich gehe daher von einer anderen Ursache aus.


    Waren die Tiere in der Urlaubsbetreuung in Außenhaltung?
    Falls sie bei dir in Außenhaltung leben, solltest du das Schweinchen wegen Gefahr durch Madenbefall unbedingt nach drinnen holen.
    Wie ist sein Gewichtsverlauf? Hat es abgenommen?


    Bitte unbedingt morgen zum Tierarzt!

    Weitere Punkte:


    - Die Notstation oder der Verein kann mir Tierarzttips / Gehegetips geben.

    - Es gibt eine Vorkontrolle oder /Nachkontrolle.

    - Es gibt einen Vermittlungsvertrag. Dort darf auch gerne mein Tierarzt abgefragt werden, ist mir wurscht. Dann weiss ich wenigstens, dass man hier auch daran denkt.

    - Es gibt eine anständige und umsetzbare Gehegegröße (ich weiss von wo, da werden 3-4 qm bei 2 Schweinchen verlangt... ) und keine Pfennigfuchserei, keine Abgabe in reine Käfig oder Kaninchenaußenstallhaltung... usw......
    Ich persönlich bin ein absoluter Freund von 2 qm Grundfläche und von "Ebene zählt erst mit, wenn sie 1 qm + ist. Größer geht immer.
    Aber selbst viele gesunde 3-4 jährige oder noch ältere Schweinchen rennen und popcornen gerne, wenn es der Raum zuläßt.

    Man kann selbst gut hinschauen und zuhören, dann bemerkt man einiges.
    Ich persönlich lege bei Tierheimen und auch Notstationen Wert auf: (ich lege dann auch gerne einen Taler mehr hin)


    - Alle Böckchen werden nur kastriert abgegeben, Bockhaltung ab 1 qm pro Tier.
    - keine Abgabe von Babys oder Jungschweinchen ohne vorhandenes Erzieherschwein.
    - keine Abgabe in reine Weibchenhaltung.

    - Die Tiere wurden beim Eingang vom Tierarzt untersucht, inc. Kotprobe. (das machen nicht viele)

    - Die Tiere werden jeder Zeit wieder zurückgenommen.
    - Es gibt bei Neuzugängen eine Quarantänezeit und sie werden nicht gleich in eine Gruppe gesetzt.
    - Frisch vergesellschafteten Tieren, lässt man etwas Zeit und reißt sie nicht gleich wieder auseinander....
    - Die Gehege sind sauber und sicher, kaum Fliegen in den Räumen.
    - Bei Außenhaltung: Sie ist Ratten- und Mäusesicher.

    - Böckchen und Weibchen sind klar getrennt, keine Abgabe von trächtigen Tieren!

    - keine "One - Man- Show". Denn ich weiss was bei einer gut geführten Notstation an Kosten anfallen... Die sind als Privatperson alleine kaum zu stemmen, logistisch und auch finanziell.

    - Artgerechtes Futter, kein Buntfutter, keine Pellets. Die Tiere haben alle Wasser.


    Wahrscheinlich habe ich was vergessen.. aber auf solche Dinge würde ich Wert legen.

    Ansonsten würde ich ein neues Tier erst einmal einem Tierarzt vorstellen + Kotprobe, ehe ich es in meine Gruppe setzen würde. Oder damit rechnen, das es etwas einschleppt und dann eine Sammelkotprobe abgeben...

    Silvia. Und Kleine Braunelle danke, ja. Ich nehmen nur ein Weibchen und einen Kastraten und keine gleichgeschlechtlichen :) (falls sie das anbieten sollten, aber als Tierheim sollten sie es ja eigentlich besser wissen...)

    Davon kann man leider gar nicht ausgehen....
    Bitte schau auch darauf, dass die beiden Tiere nicht gleichaltrig sind, bzw. nicht beide Babies sind....
    Es gibt alles bei Tierheimen, leider auch so etwas.
    Und sollten sie eine Vorkontrolle /Nachkontrolle machen wollen, ist es sogar eher ein gutes Zeichen, finde ich.

    Gute Besserung!

    Kreislauf könnte gut sein.


    Bei starker Arthrose würde ich ihm das Metacam dauerhaft geben + Rodicare Arthrin und evtl sogar Rodicre Hepato für die Leber.
    Das Arthrin reicht nicht aus, um ihn bei starker Arthrose schmerzfrei zu halten.
    Und im Moment schwanken die Temperaturen heftig. Nachts ist recht kühl und tagsüber heiß. Dass spürt er auch in der Innenhaltung.
    Die Medikamente würde ich mit etwas Wasser verdünnen, damit er Flüssigkeit bekommt.
    Sollte er wegen der Hitze schlapp sein, dann braucht er auch Wasser.
    Hat die Tierärztin ihm Elektrolyte gespritzt?

    Tatsächlich würde ich mit den Tieren noch einmal zum Tierarzt gehen.
    Den Tierarzttip von mir stammt von einer Tierärztin, die sich auskennt, sonst hätte ich sie nicht gefragt.
    Das Rodicare - Immun ist gut, aber reicht bei "Härtefällen" nicht unbedingt aus. Man gibt es z.B. bei Vergesellschaftungen, damit kein Hautpilz ausbricht.
    Solltest du wirklich Mykoplasmen in deiner Gruppe haben und aktuell aktiv erkrankte Tiere, braucht es mehr.
    Und Schweinchen mit Mykplasmen müssen nicht gleich sterben. Es ist wirklich gut, wenn man rechtzeitig handelt.


    Metacam ist sehr süß, deswegen mögen es die Schweinchen in der Regel gerne.
    Dr. Google oder Dr. Forum ersetzt keinen kompetenten Tierarzt....