Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass ich immer beides vom Tierarzt aus, geben sollte. Zuerst habe ich Uro gegeben und dann, als ein Stein diagnostiziert worden ist, die UTI´Tabletten.
Dieses Tier hatte Gries und einen großen Stein.
Mit den UTI Tabletten, ist der Stein in mehrere Teile zerbrochen, die dann ausgeschieden werden konnten.
Das waren meine Erfahrungen damit.
Geschüttelt und massiert habe ich auch noch nie ein Blasenschwein. Ich habe nur geschrieben, dass es diese Methode gibt.
Und die Sache mit den Bittersalaten habe ich halt selbst bei meinen Tieren getestet. Daher kann ich definitiv sagen, dass es etwas bewirkt hat. Der Gries war im Schall deutlich weniger und auch die Griesausscheidungen waren weniger. Sie haben immer noch Griesflecken hinterlassen, aber längst nicht mehr mit dieser Deutlichkeit.
In meiner 4er Gruppe war ein Blasensteinschwein und 3 Griessschweinchen 2 davon mit Blasenentzündung. Das fand ich auffällig, dass eine ganze Gruppe betroffen war. Und ich habe sehr viele Bittersalate verfüttert. Es gab Heu, ab und zu Trockenkräuter. Kein Karottengrün, keine Kohlrabiblätter.
Mein Gedanke war: es kann doch nicht sein, dass alle zu viel Gries in der Blase haben.
Also habe ich experimentiert. Und erst als ich die Bittersalate auf ein Blatt pro Tier am Tag reduziert habe, wurde es besser.
Wir sagen immer, unsere Schweinchen sind domestiziert, aber ich glaube immer noch, dass wir das ideale Futter noch nicht wirklich gefunden haben. Ich vertrete die Meinung, dass sie zu den Exoten zählen sollten. So oft, wie sie Blasenprobleme haben, kann doch was nicht stimmen. Eine ganze Spezies ist betroffen. Und kaum einer, der seine Gruppe gut im Auge hat, hat eine Gruppe ohne ein Blasenschwein. Diese Symptomatik kommt immer wieder auf...
Das ist doch keine Erfindung der Natur, finde ich. Da steckt mehr dahinter.