Beiträge von Kleine Braunelle

    Warst du mit ihm jetzt bei Frau Dr. Ewringmann?

    Evtl liegt auch alles am Herz... ich hoffe die Medikamente schlagen gut an!


    Du hast geschrieben, dass er Körnchen bekommt. Was sind das genau für Körnchen? Ist das Trockenfutter oder sind das Saaten. Wenn sie sehr fest sind, würde ich sie tatsächlich weglassen, bei der Zahndiagnose.

    Wenn du sie gibst, damit er an Gewicht zunimmt, dann gib ihm eher Haferflocken, die sind nicht so hart.
    Und wenn du als Einstreu Pellets benutzt, die bitte nur als Unterstreu nehmen. Sie hinterlassen an den Meerschweinchenfüßen Druckstellen und die können sich schnell zu Ballenabszessen verändern.

    Da ist es super, wenn du sie nur als Unterstreu nimmst, also so wie du es beschrieben hast.
    Wenn dein kleiner Kerl nicht so viel läuft, wie sehen seine Fußsohlen aus? Sind sie rot?

    Als bei uns der "erste Nosferatu" aufgetaucht ist, habe ich einen Zettel ins Treppenhaus gehängt, wo man eintragen kann, wenn man einen gefunden hat, um herauszufinden, wo sie sich am liebsten aufhalten.

    Doch es hatte sich kein Muster feststellen lassen.

    Bis auf das Nest im Rollladenkasten hatten wir nur männliche Tiere, bis jetzt, gesichtet.

    Davon 9 im Haus (3 Parteien), mittelgroß bis ausgewachsen, 1 im Schuppen.... rannte aus dem Schuppen als wir die Tür geöffnet haben... Ich habe geschluckt weil dort unsere Campingsachen lagern......und eine an der Garagenaußenwand.

    Die ersten Sichtungen habe ich noch gemeldet und es dann sein gelassen. Diese Krabbler sind hier angekommen und werden, denke ich auch bleiben.

    Gebissen hat mich von den allen keine.

    Wir hatten ein Nest im Rollladenkasten. Und eines morgens war die Decke im Bad voller winziger Spiderlinge, dieser Art.

    Ich muss gestehen, ich habe sie alle mit dem Staubsauger abgesaugt.
    Mein Bruder hat anschließend ein biologisches Kontaktgift gekauft, was wir um das Fenster herum auf Fensterbank + Seitenteile gesprüht haben.
    Wir wollten keine Invasion.
    Einzelne Exemplare setze ich auch nach draußen, da ich drinnen auch nicht haben möchte.

    Ich denke nicht, dass die Spinne den Meerschweinchen gefährlich werden kann.
    Und "los" wirst du sie nur werden, wenn sie keine Versteckmöglichkeiten mehr hat... :(

    Sie sind mittlerweile weit verbreitet und fühlen sich wohl.
    Ich kann leider auf deinem Foto nicht erkennen, ob es sich um ein männliches oder Weibliches Tier handelt. Die Männlichen haben einen kleineren Körper und vorne am Kopf solche Greifzangen, mit denen sie sich am Weibchen für den Geschlechtsakt festhalten. Diese Greifzangen sind deutlich zu sehen. Solltet ihr daher ein Männchen haben, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht geringer, dass sie sich vermehren. :/

    Dann den Kamerad auftreiben und ab ins Grüne.

    So lange wie nötig.
    Da die Blasengeschichte immer wieder kommt, würde ich schauen, sie dauerhaft in den Griff zu bekommen.
    Ich würde mal mindestens 5 -10 Tage andenken.

    Du siehst ja dein Tier täglich.

    Dann anfangen, sie quasi ausschleichen zu lassen. Bekommen die Tiere hochdossiert Schmerzmittel, sollte man sie eh nicht von heute auf morgen sofort absetzen. Dh: ich würde mal 5 Tage hochdossiert andenken und dann anfangen zu reduzieren, aber auch nur, wenn es keine Symptome mehr gibt: kein Blut im Urin und keine geschwollene Vulva.

    Sind die Symptome abgeklungen, dann noch 2-3 Tage hochdossiert geben, anschließend ausschleichen lassen.

    So würde ich es machen.

    Und du schaust ja eh hin, ob die Symptome wieder kommen.

    Parallel würde ich die Ernährung dauerhaft umstellen.

    Ziel ist ja, dass es nicht wieder kommt und das würde ich zumindest versuchen zu erreichen. Wenn das Tier zu Blasensteinen und co neigt, braucht es eine besondere Fütterung, genau wie ein Diabetesschweinchen.

    Und die Blasenfütterung ist jetzt nicht so schlimm, dass nicht alle aus der Gruppe mitgehen können.


    Gutes Gelingen und hoffentlich hat sich jetzt kein neuer Stein gebildet.
    Berichte gerne weiter!

    Werschweinchen Danke. Ich werde es auch sicherlich nicht blind nachmachen ;-)

    Ich werde das tun, was vernünftige Tierhalter tun und morgen in der Tierarztpraxis anrufen (die haben Samstag Vormittag auf). Aber es hilft tatsächlich zur Einordnung.
    Und da es keine Moderatoren in diesem Forum gibt und die Admins durch Abwesenheit glänzen…


    Wie lange, können denn so Schmerzepisoden dauern?

    Die Schmerzen sollten so schnell wie möglich weg sein. Am Besten noch am selbigen Tag, der ersten Schmerzmedikamentengabe.
    Dann ist die Entzündung sehr wahrscheinlich noch da. Der Schmerz sollte aber betäubt sein.

    Dauern die Schmerzen länger als ein Tag an, ist die Dosis wahrscheinlich zu niedrig, oder der Zustand des Tieres zu schlecht.
    Dann kommt es auf die Aufteilung der Schmerzmittel drauf an.

    Novalgin kann man alle 6-8 Stunden geben, will man den Pegel aufrecherhalten.
    Metacam kann man alle 12 Stunden geben, wenn man verhindern will, dass auch hier der Pegel zu weit absinkt.

    Ich habe das mit der Dossierung geschrieben, weil ich es durchaus auch kenne, dass man in Foren, Medikamentendossierungen nicht öffentlich postet....


    Du hast hier deine, auf dein Schwein abgestimmte Dossierung geschrieben.

    Mein Tier, hat eine wiederum andere Dossierung bekommen, insgesamt sogar noch höher als dein Tier. Nur auf mehrere Male verteilt.

    Und diese wurde auch von meiner Tierärztin empfohlen.

    Es spielt das Gewicht des jeweiligen Tieres eine Rolle, der akute Zustand usw....

    Hmm.. ich finde es schwierig, hier öffentlich Medikamentengaben zu posten.....
    Novalgin würde ich tatsächlich nicht so viel auf einmal geben, dafür öfter... Und Metacam auch anders dossieren+2x auf den Tag verteilt.


    Du kannst ja auch ohne Bittersalate Blättriges Füttern.

    Hier gab es im Winter Eisbergsalat und Romanasalat, Spitzkohl, Gurke und anderes.

    Eisbergsalat besteht zum Großteil aus Wasser. Ist doch super. Er wird ausgespült und sie müssen wieder essen, was auch den Zahnabrieb fördert, da sie nicht so schnell abgefüllt sind.
    Hier hatte nie einer Vitaminmangel mit dieser Fütterung.

    Dazu gab es Karotten in Streifen, manchmal ein kleines Stück Apfel, Blattsellerie, ab und zu Tomate usw.

    Klingt für mich gut. Und ich würde tatsächlich mit Cranberrysaft arbeiten.
    Er war zuerst eklig, doch das Schweinchen hat ihn dann gut getrunken.
    Vitamin C ist bei Steinen auch gut, da es mit Säure gegen den Kalk geht.

    Und wenn die Veranlagung zu Blasenproblemen besteht, warum nicht dauerhaft Calzumarm füttern? Solange sie Heu bekommen, bekommen sie auch genug Calzium.
    Wichtig ist, dass sie diese dauerhaften oder immer wieder kommenden Blasenprobleme los wird. Dann kommt der Rest.

    Was du gut füttern kannst, ist jetzt leider noch nicht da, ist Goldrute. Wahrscheinlich wirst du bei dem Schweinchen dauerhaft auf die Blase achten müssen.

    Wenn es einmal läuft, bzw. die Entzündung eine Weile weg ist und nicht wieder kommt, bist du auf dem richtigen Weg.

    Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass ich immer beides vom Tierarzt aus, geben sollte. Zuerst habe ich Uro gegeben und dann, als ein Stein diagnostiziert worden ist, die UTI´Tabletten.

    Dieses Tier hatte Gries und einen großen Stein.
    Mit den UTI Tabletten, ist der Stein in mehrere Teile zerbrochen, die dann ausgeschieden werden konnten.
    Das waren meine Erfahrungen damit.

    Geschüttelt und massiert habe ich auch noch nie ein Blasenschwein. Ich habe nur geschrieben, dass es diese Methode gibt.

    Und die Sache mit den Bittersalaten habe ich halt selbst bei meinen Tieren getestet. Daher kann ich definitiv sagen, dass es etwas bewirkt hat. Der Gries war im Schall deutlich weniger und auch die Griesausscheidungen waren weniger. Sie haben immer noch Griesflecken hinterlassen, aber längst nicht mehr mit dieser Deutlichkeit.

    In meiner 4er Gruppe war ein Blasensteinschwein und 3 Griessschweinchen 2 davon mit Blasenentzündung. Das fand ich auffällig, dass eine ganze Gruppe betroffen war. Und ich habe sehr viele Bittersalate verfüttert. Es gab Heu, ab und zu Trockenkräuter. Kein Karottengrün, keine Kohlrabiblätter.
    Mein Gedanke war: es kann doch nicht sein, dass alle zu viel Gries in der Blase haben.
    Also habe ich experimentiert. Und erst als ich die Bittersalate auf ein Blatt pro Tier am Tag reduziert habe, wurde es besser.
    Wir sagen immer, unsere Schweinchen sind domestiziert, aber ich glaube immer noch, dass wir das ideale Futter noch nicht wirklich gefunden haben. Ich vertrete die Meinung, dass sie zu den Exoten zählen sollten. So oft, wie sie Blasenprobleme haben, kann doch was nicht stimmen. Eine ganze Spezies ist betroffen. Und kaum einer, der seine Gruppe gut im Auge hat, hat eine Gruppe ohne ein Blasenschwein. Diese Symptomatik kommt immer wieder auf...

    Das ist doch keine Erfindung der Natur, finde ich. Da steckt mehr dahinter.

    Bei Blut im Urin:

    UTI KN Tabletten, Metacam, 2x täglich 3 ml Cranberrysaft 1/3 Saft, 2/3 Wasser geben, Rodicare Uro.
    Und ja, sicher gehen, dass es nicht wieder ein Stein ist.

    Manchmal sind Grieskristalle sehr scharfkantig, so dass sie die Blase immer wieder reizen und sie sich dann entzündet.