Beiträge von michaela174

    Es gibt ein Update! Sorry, erst jetzt, aber wir sind zeitlich im Moment sehr eng gesteckt :(


    Erstmal danke für alle Antworten!


    So, mittlerweile wurden noch einige Untersuchungen durchgeführt, da das Gewicht weiter runter ging. Aus Zeitgründen schreib ich es in Stichworten:


    - ein nochmaliges Röntgenbild des Bauchraumes am Mi brachte keinerlei neue Erkenntnisse


    - Nieren- und Leberwerte sind normal (ich hab die genauen Werte hier nicht, aber Ärztin sagte, die seien unbedenklich und daran würde das garantiert nicht liegen)


    - Gestern morgen kam der Schilddrüsenwert, der ist auffällig. Hab auch hier den genauen Wert nicht, aber Ärztin sagte, der T4 Wert ist sehr niedrig. Sie bekommt jetzt entsprechende Schilddrüsentabletten



    Zustand des Tieres:


    - Das Tier bekommt keinerlei Schmerzmittel mehr und zeigt auch keine Schmerzen


    - Sie ist munter und frisst alles, man könnte schon sagen sie frisst wie verrückt


    - sie hat keinen Durchfall mehr und zeigt auch aktuell keinerlei kolikartige Symptome


    - Gewicht schwank stark:

    * Sonntagabend 630 Gramm
    * Dienstagmorgen 560 Gramm
    * Dienstagabend 595 Gramm (direkt nach Fressen)
    * Mittwochmittag 510 Gramm


    Seit Donnerstag sind die Schilddrüsentabletten angesetzt


    * Donnerstagmittag 550 Gramm
    *Donnerstagabend 555 Gramm
    *Freitagmittag 550 Gramm



    Vermutungen der Ärzte:


    - entweder schwere Störung der Schilddrüsenfunktion (könnte auch durch einen Tumor bedingt sein)


    oder


    - irgendein tumoröses Geschehen in dem kleinen Körper. Der Tumor wird vermutlich weder im Bauch noch in der Lunge sitzen, sondern irgendwo, wo er mit den gewöhnlichen bildgebenden Verfahren nicht festgestellt werden kann. (Kopf? --> hat aber keinerlei neurologische Symptome...; evtl. Knochen- oder Blutkrebs?)


    Ein CT des Kopfes lehnen wir ebenso ab wie eine Eröffnung des Bauchraumes, da gibt es auch keine Diskussion drüber. Sehen Ärzte aber genauso. Wenn es Krebs ist, wird eine Heilung eh nicht mehr möglich sein.


    Meinung der Ärzte: Das Tier wird irgendwas haben, ist vermutlich schwer krank. Das Tier leidet aber aktuell definitiv nicht, zeigt ja überhaupt keine Schmerzen, frisst, rennt rum. Ärzte sagen aber auch, irgendwas ist da, das Tier ist zudem uralt und die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Versterbens ist schon hoch - und da man nicht weiß, was sie denn hat, kann mir auch niemand sagen, wie denn der Tod daherkommen würde.

    Was tun?! Einschläfern oder einfach abwarten?


    * Fürs Einschläfern spricht für mich, dass das Tier defnitiv krank ist und man ihm durch eine Spritze einen vielleicht qualvollen Tod ersparen kann
    * Zudem sind wir viel unterwegs, beide berufstätig, ich kann eine engmaschige Überwachung des Tieres einfach überhaupt nicht leisten und fürchte mich natürlich deswegen davor, dass sie vielleicht in einem unbeobachteten Moment elendig zugrunde geht (aufplatzender Tumor oder sowas?)


    * Gegens Einschläfern spricht für mich, dass das Tier aktuell defintiv Lebensqualität hat


    Rational bin ich eher fürs Einschläfern, weil ich denke, die Situation kann bei einer schweren Erkrankung und dem Gewicht jederzeit kippen, aber emotional....


    Was würdet ihr machen?

    Meinem alten Weibchen gehts ja aktuell nicht so gut, siehe anderer Thread weiter unten. Ursache nach wie vor leider völlig unklar. Tumorgeschehen in Lunge/Blase/Bauchraum wurde ausgeschlossen, Zähne sind okay, wenn sie frisst, frisst sie auch alles.


    Es wirkt mir, als hätte sie öfters kurze Phasen von kolikartigen Schmerzen, aber woher die kommen... man weiß es nicht.


    Jetzt ist mir aufgefallen, dass der Urin, den sie ohne Schmerzzeichen in normaler Menge lässt, sehr gelb ist. Fast safrangelb. Habe ich so noch nie bei einem Meerie gesehen, hab Urin immer als durchsichtig bis höchstens leicht zitronengelb gesehen, aber noch nie so dunkel.


    Hab jetzt auch zuhause 2x mit einem Urin-Teststäbchen getestet: Kein Blut, keine Leukos, kein Nitrit... kein Parameter hat sich verändert.


    Dennoch ist das doch irgendwie seltsam, oder?
    Mein Buch gibt mir keinerlei Hinweise - habt ihr vielleicht eine Ahnung, was das sein könnte?

    Habe heute nochmal angerufen, Kokzidien negativ, Giardien auch, hat mir noch einiges genannt, die haben auch doch direkt vor Ort nach Hefesporen gesucht, aber nichts gefunden.


    Wir werden aber jetzt doch nochmal eine große Kotprobe von allen Tieren, gesammelt über mehrere Tage, einreichen.



    Es bleibt weiter seltsam.


    Sie kann alles fressen, wenn sie will, aber offenbar will sie in vielen Momenten nicht richtig. Gerade sitzt sie neben mir und frisst ordentlich getrockneten Löwenzahn mit Ringelblumen. Das ist offenbar lecker und es wird gefuttert, was das zeug hält. Sie kann fressen, das ist es nicht.


    Sie frisst im Gehege aber einfach zu wenig.


    Und sie nimmt immer so schnell ab. Gestern Abend nach Päppeln 725 Gramm, 7 1/2 Stunden später heute Morgen 685 Gramm. Das ist für 7 Stunden eine schnelle Gewichtsabnahme, oder?


    Hab heute Nachmittag nochmal gut beobachtet, und 99% der Zeit wirkt das Tier völlig normal, sie rennt rum, frisst auch Heu, wirkt überhaupt nicht apathisch oder sonstwas. Ich weiß, dass Meeries gerne Schmerzen verstecken, aber sie bekommt ja Schmerzmittel, frisst trotzdem nicht ausreichend und ich hab schon Tiere gesehen, denen es schlecht ging - kann ich hier so alles nicht feststellen und das macht es auch so schwierig :( Offensichtliches Leiden würde eine Entscheidung einfacher machen...


    Da ich sie immer am Heu sehe und sie das definitiv auch frisst und ich sie ja auch päppele usw., verstehe ich nicht, warum sie dennoch immer wieder so schnell mit dem Gewicht runtergeht...

    Das werde ich mal versuchen...


    Ansonsten ist die Lage hier weiter unverändert; Sie frisst etwas, aber ich denke nicht, dass das ausreichend ist.


    Köttel weiter eher klein, eher weich, mit so einem Zipfelchen dran.


    Ich habe eben nochmal Urin auffangen können und habe nochmal selbst einen Teststreifen reingehalten. Es hat nichts angeschlagen, also kein Blut im Urin, keine Leukos, auch kein Nitrit Nachweis.


    Urinstatus in der Klinik war ja auch befundlos, da hat sich zumindest nichts verändert.


    Aber was mir jetzt aufgefallen war: Der Urin war richtig gelb - das hab ich so noch bei keinem Schweinchen gesehen.


    Gelb, so in etwa wie das Gelb hier im Forum unter dem Schriftfeld FAQ, Suchen usw. Menge normal, Geruch unauffällig. Google hilft mir nicht weiter. Kann das ein Hinweis auf irgendwas sein?

    Die Situation ist unbefriedigend.


    Wenn ich sie rausnehme und eine Fenchelstange oder ein Apfelstück hinlege, frisst sie das. Sie kann definitiv auch harte Dinge fressen, das erscheint mir nicht da Problem.


    Aber wenn sie sagen wir mal 20 Gramm frisst, nimmt sie die leider auch schnell wieder ab.


    Ich würde gerne verstehen, wie sich dieses Abmagern begründet.


    Ein Tumor, okay. Aber ein Tumor im Kopf, der so rapide wächst, dass das Tier so abmagert, müsste doch schmerzhaft sein, zu neurologischen Ausfällen führen usw. Das seh ich aber alles überhaupt nicht!


    Ich sehe sie auch dauernd am Heu fressen. Das Tier ist weder apathisch noich appetitlos, insofern halte ich eine Einschläferung für nicht richtig im Moment.


    Aber was, wenn die Kotprobe komplett negativ ist, auch auf Hefen?


    Vielleicht noch Blutwerte nehmen lassen, um irgendein Organversagen zu testen?

    Hallo,


    ich hatte den Anruf der Klinik leider nicht selbst entgegengenommen und deswegen weiß ich im Moment (noch) nicht, auf was sie alles getestet haben.


    Ich werde am Montag früh anrufen und das in Erfahrung bringen.


    Ich bin mir aber sehr sicher, dass Kokzidien bei denen zum Standard gehören. Das hatten wir nämlich mal und das ist auch dort festgestellt worden. Aber wie gesagt, ich werde das Mo gleich in Erfahrung bringen und ggf. nochmal eine Kotprobe hinbringen, wenn mir das zu unsicher ist und Sachen fehlen.


    Ansonsten denke ich nach wie vor, dass es am ehesten eine Magen-Darm-Trakt-Geschichte unklarer Genese ist. Aber gerade das finde ich so schwierig: Hat sie Darmprobleme, einen vergrößerten Magen und das ist die Ursache von allem? Oder war zuerst etwas anderes, daraufhin hat sie weniger gefressen, ist daraufhin aufgegast usw..? Was kam zuerst und warum?


    Sie frisst weiter, aber ich meine, das ist insgesamt zu wenig, was sie von sich aus zu sich nimmt. Päppeln geht ganz gut, aber ich meine, dass die Köttel auch vom CC so weich sind.


    Sie zeigt kein generelles Scmerzverhalten, aber der Kotabsatz wirkt mir nach wie vor komisch. Da wird gepresst, sie kriegt es nicht richtig raus, der Kot ist eher weich und tropfenförmig mit so einem Zipfel.


    Sie bekommt jeden Tag BBB, aber das scheint es ja auch nicht wirklich zu bringen... Hat noch jemand eine Idee, wie man eine möglicherweise völlig aus dem Takt geratene Darmflora wieder gut aufbaut? Köttel der anderen habe ich ihr auch schon mal gegeben.

    Erste Untersuchungen verliefen ergebnislos, im Kot konnte nichts gefunden werden.


    Jetzt sitzt sie gerade wieder hier und ist am Kot absetzen. Ich bin mir sehr sicher, dass es das ist, wobei sie irgendwas stört. Sitzt angespannt, presst. Bei den anderen Schweinchen kommen die Köttelchen immer so "rausgeschossen" , hier ist es mehr so ein Pressen, sie guckt dabei auch nicht froh.


    Was meint ihr - mal ein Löffel gutes Olivenöl und gucken, was passiert?


    Die Köttelchen sind schon eher klein und wirken auch eher sehr weich...


    Was könnte das denn nur sein? Wenn sie beispielsweise einen Darmtumor hätte oder eine Darmenge, Verschlingung: das hätte man doch bei 2x Kontraströntgen und US sehen müssen?

    So, Kotprobe geht heute noch raus.


    Die Untersuchung auf Hefepilze wird leider bis zu zwei Wochen dauern, da die das auch in ein Fremdlabor einschicken usw.


    Einige andere Erreger werden aber vor Ort direkt getestet.


    Hab ein Tütchen fertig gemacht mit etwa 10 Kötteln, reicht das?


    Es ist schon komisch. Während sie Kot abgesetzt hat (das hat auch eine Weile gedauert), wirkte sie wieder so, als seien da Schmerzen. Wollte auch nix von den Leckerlies, die ich vor ihr aufgebaut hatte. Als dann eine gute Menge an Kötteln raus waren, wirkte sie wieder eigentlich ganz "normal", als sei überhaupt nichts.

    Sie sitzt gerade neben mir und wieder habe ich das Gefühl, dass sie verstärkt und sehr konzentriert presst, um Köttel rauszukriegen.


    Was rauskommt, sieht vielleicht etwas klein aus, aber von Farbe, Form, Geruch her total unauffällig.


    Und am Darm ist ja nix verändert, das wurde ja durch 2x Kontraströntgen und Ultraschall sehr sicher ausgeschlossen.


    Meint ihr, ich solle ihr vielleicht mal einen Löffel Öl geben? Habe hier sehr gutes Olivenöl. Wenn das nicht schaden kann, würde ich das einfach mal machen. Will nur nicht, dass der Magen-Darm-Trakt dadurch eventuell völlig durcheinander kommt?!

    Ratlosigkeit macht sich breit: Magenverstimmung, Parasiten, Tumor... oder einfach das Alter?


    Ich hatte neulich schon einen Thread wegen meines alten Meerschweinchens.


    Nun hatte sich Folgendes ergeben: Da samstags nicht diagnostisch festgestellt worden ist, das Tier aber definitiv verändert wirkte, nicht die Mengen wie vorher fraß und das Gewicht auch runter ging, kam sie Anfang der Woche nochmal in die Tierklinik.


    Wir sind nicht schlauer als vorher, aber dennoch gab es etwas Interessantes, was aber kein Arzt deuten konnte: Man sah schon samstags auf dem Röntgenbild mittelmäßige Gasansammlungen. Das war beim neuen Röntgenbild genauso. Man sah auch einen deutlich vergrößerten Magen. Allerdings keinen Hinweis auf tumoröse Veränderungen oder sonstwas. Nun wurde bei einem anderen Meerschweinchen, was ich dabei hatte, ein Kontrollröntgen wegen einer ganz anderen Sache gemacht – und bei ihr sah der Mengen ebenso dilatiert aus, es war ebenfalls eine leichte Gasansammlung zu sehen – nur ist dieses Tier komplett symptomfrei. Das konnte sich kein Arzt erklären, obwohl sich noch zwei andere Ärzte am nächsten Tag die Bilder ansahen, man war verwundert. Kann das für einen Erreger im Magen-Darm-Trakt sprechen?


    Ansonsten wurde nochmal ein Ultraschall des Bauchraumes vom US-Spezialisten der Klinik gemacht, ergebnislos. Da ist weder freie Flüssigkeit im Bauchraum noch sieht man an irgendeinem Organ Zubildungen, nur eben dieses dilatierten Magen, der genauso aussieht wie bei dem anderen Weibchen aus unserer Gruppe. Also: Mehrfacher Ultraschall ohne jedes Ergebnis.


    Es wurde ein Kontrast-Röntgenbild gemacht, eines am Abend, eines am Morgen, um den Darm nochmal genau anzusehen, V.a. Darmverschlingung, Verschluss... beide Bilder komplett ergebnislos.


    Ihre Köttel sind etwas klein, aber normal in Form und Farbe, keine Auffälligkeit. Eine Kotprobe haben wir aber noch nicht auf Erreger untersuchen lassen.


    Harnstatus ohne jeden Befund.


    Herz / Lunge weiter unauffällig, sowohl im Röntgen als auch beim Abhören.


    Zähne wurden nochmal inspiziert, ohne jeden Befund, und sie frisst ja auch zB Fenchel, Äpfelchen, das Kauen wirkt vollkommen unauffällig.


    Abgetastet wurde ja mehrmals, da ist auch nichts zu tasten und interessanterweise fühlt sie sich trotz dieser Aufgasungen auch nicht aufgegast an.


    Etwas auffällig fanden die Ärzte, dass das Auge rechts etwas weiter hervorzustehen scheint als das andere. Sie hat auch insgesamt eher Glupschaugen, aber das war schon immer so. Ich war mit diesem Tier vor über 2 ½ Jahren schonmal bei einem Tierarzt, weil mir das Auge vergrößert erschien, das ist also auch kein neuer Befund. Ein Abszess am/im Kiefer ist nicht zu sehen und nicht zu tasten, dagegen spräche ja auch, dass sie harte Dinge bei Interesse durchaus kauen kann. Ein Tumor im Kopf oder hinterm Auge ist auch nicht 100% auszuschließen, wegen dieses leicht hervorstehenden Auges (das fällt aber nicht mal direkt auf, also das ist nichts Offensichtliches). Das wäre mit einem CT des Kopfes überprüfbar, aber von so einer Untersuchung hat man uns auch ärztlich abgeraten und das möchten wir auch selbst nicht. Die Verhältnismäßigkeit sollte schon irgendwo bei so einem uralten Tier gewahrt bleiben.


    Insofern auffällig lediglich leichte Aufgasungen auf dem Röntgenbild, ein vergrößerter Magen und das etwas hervorstehende Auge.


    Das Tier wirkt weiter verändert, zumindest phasenweise. Es gibt manchmal kurze Phasen, da denke ich, sie hat vielleicht Schmerzen. Sie bekommt 2 Tropfen Novalgin täglich, weiter Sab Simplex, zudem Tropfen à la MCP-Tropfen für die Darm-Peristaltik.


    Das Gewicht ist noch etwas runter, wir pendeln jetzt um die 685 Gramm. Sie frisst, ich sehe sie auch dauernd am Heu, aber es kommt auch oft vor, dass sie zB 3x in die Gurke beißt, liegenlässt, gleiches Spiel auch bei anderem Gemüse. Sie wird verwöhnt mit Basilikum, da frisst sie auch mal 3 Blätter und lässt es dann. Andererseits frisst sie auch manchmal ihre Gurke ganz normal. Sie trinkt und setzt Urin und Kot ab.


    Gerade sitzt sie neben mir und köttelt. Man könnte vielleicht meinen, dass ihr beim Kotabsatz etwas unwohl ist, dass sie angestrengt oder angespannt ist. Verstärktes Pressen? Was rauskommt, sieht aber normal aus, sie quiekt auch nicht dabei.


    Ich weiß jetzt auch nicht mehr, was ich tun soll.


    Bei einem Magentumor, offensichtlich starkeen Schmerzen, völliger Fressverweigerung, Apathie, Flankenatmung, Wassser in der Lunge und Co. Hätten wir eingeschläfert. Da gibt es dann bei einem so alten Tier auch für mich nichts mehr zu überlegen, Quälerei ist das letzte, was ich für sie will. Aus diesem Grund gibt’s auch kein CT des Kopfes.


    Ich denke, wir haben jetzt diagnostisch versucht, abzuklären was abzuklären ist und was ohne Quälerei möglich war. Sie bekommt Novalgin, um mögliche Schmerzen abzudecken, aber sie frisst ja trotzdem weiter nicht richtig. Sie wirkt „verändert“, anders kann ich es nicht ausdrücken. Keinesfalls apathisch, keinesfalls so, als sei da keine Lebensqualität mehr. Genau das würde es mir auch schwer machen, sie einfach einschläfern zu lassen. Weil wir einfach keine Ahnung haben, was los ist.


    Natürlich mag es auch Situationen geben, in denen es einem Tier einfach ganz schlecht geht, eine Diagnose aber nicht gestellt werden kann und man wegen offensichtlichen Leidens dann auch ohne Diagnose eine Entscheidung treffen muss, um Leid zu verhindern. So sehe ich das hier aber noch nicht, aber irgendwas hat sie, das sehe ich und das spüre ich.


    Eine Untersuchung der Köttel wäre das einzige, was mir jetzt noch einfallen würde.


    Ansonsten wäre unser Plan jetzt, einfach unter Novalgin weiter abzuwarten, ob sie weiter abnimmt, ob sie plötzlich eindeutige Schmerzen zeigt oder womöglich ihr Körperchen einfach aufgibt. Das wäre ja bei 7 ½ Jahren auch nicht komplett ungewöhnlich. Auch ein Tier ist einfach alt und das natürliche Lebensende kann man nicht verhindern, wäre aber für mich kein Grund einzuschäfern, solange kein Leiden da ist.


    Aber da ein Meerschweinchen richtige Schmerzen ja auch erst spät zeigt, bin ich unsicher, ob einfaches Abwarten ohne Diagnose so richtig ist.


    Meine Vermutung geht eher in Richtung irgendwas in Magen-Darm, aber das ist nur ein Gefühl.


    Was tun? Weitere Diagnostik? „Sicherheitshalber“ Einschläfern? Abwarten?


    Danke für Meinungen!