Beiträge von Mäusle

    danke Piccola genau das meinte ich nämlich. Hab manchmal Probleme, meine Gedanken auf den Punkt zu bringen :oops: aber das hast du jetzt geschafft!


    Leider sehe ich auch hier in Foren immer wieder User, die wirklich so manche Grenze überschreiten meiner Meinung nach.
    Über viele Monate etwas ständig immer wieder behandeln müssen, ist eine lange Zeit aber sowas weiß man halt erst hinterher. Da muss man sich dann keinen Vorwurf machen, sondern kann fürs nächste Mal draus lernen.
    Ich hab mit meiner Bisquit ja letztes Jahr auch 6 Monate rum gemacht mit ihren Abszessen, obwohl mein Herz schon früher wusste, dass es nimmer besser wird und wir nur verlieren können. Das hat mich so tief getroffen, dass ich jetzt beschlossen habe, ich werde nie nie wieder einem Meerie so ne Geschichte an tun. Alles was nicht "sofort" behoben werden kann, sondern sich über viele Wochen oder gar Monate zieht, und dabei immer wieder mit Schmerzen und Leid verknüpft ist, ist für mich Tierquälerei.


    Leider steh ich mit dieser Meinung manchmal ziemlich verlassen da. Doch wahre Tierliebe bedeutet für mich eben, ihnen Qualen zu ersparen. Ich kann einem Tier nicht erklären, dass es jetzt tapfer sein muss, und das nur so und so lange dauert, dann wird es besser. Oder vielleicht besser, wir müssen nur kämpfen.
    Das geht nicht, daher erspare ich ihm doch solche "Kämpfe". Das ist der Punkt, an dem ich tatsächlich den Menschen über das Tier setze und sage, man muss einfach vernünftig sein.

    puh es kann natürlich alles mögliche sein. Auch das Heu. Wobei ich Allergien bei Meeries wirklich selten kenne. Aber möglich ist ja bekanntlich alles. Eurolin würd ich dir auch empfehlen. Und mal verschiedene Heusorten testen.


    parallel würde ich persönlich hier natürlich dauerhaft was fürs Immunsystem geben, um das zu stärken, damit verringern sich manche Symptome auch recht schnell.

    also fürn Zahnabrieb sind härtere Halme besser. Wenn sie es gerne fressen würd ich auch dabei bleiben. Ich kauf ab und an (ganz selten) mal Heu im Zoohandel und find das immer viel zu weich und labberig (mit ausnahme des bergwiesenheus bei Fressnapf). Mein Papa hat mir hier 1. und 2. Schnitt gemischt, das ist sowohl härteres als auch weicheres Heu. Das is natürlich das allerbeste ;)

    eine wirkliche Grenze ist bei mir nicht finanziell sondern eher aus dem Gedanken heraus, dass ich kein Tier leiden lassen möchte. Klar kann finanziell auch irgendwo eine Grenze erreicht sein und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich da wirklich "alles" tun würde.


    Aber meine Grenze ist erreicht, wenn z.b. ein Tier über längere Zeit viele Behandlungen und schmerzen erdulden müsste (z.b. bei langwierigen Zahnbehandlungen oder ähnlichem) und der Erfolg ungewiss ist. Da mag noch so oft jemand behaupten, das Meerie hätte Lebensqualität - ich persönlich würde das keinem meiner Tiere antun und bezweifle, dass die Tiere so entscheiden würden, könnten sie es. Sie verstecken vielleicht ihre Beschwerden gut.
    Ich biete ihnen so lange wie möglich ein beschwerde- und schmerzfreies Leben. Ist das aber nicht mehr möglich, dann lass ich sie lieber gehen.
    DAS ist für mich WAHRER Tierschutz!

    hey das klingt doch super! ein kleiner KÄmpfer. Ich drück euch die Daumen dass es so bleibt!


    aber (auch von mir) bitte kein hartes Brot, das ist super ungesund, nicht nur weil Schimmelsporen drin sein könnten, sondern die ganzen Brotgewürze, Backtriebmittel und nicht zu vergessen das Getreide an sich gehört nicht in ein Meerie.


    Du kannst als Alternative Zweige anbiete, z.b. Apfelbaum, Haselnuss, usw., sieh einfach mal auf die Futterliste.

    Zitat von Pardona

    Mäusle: Was sagen die Spezialisten denn nun.
    Sind Räudemilben IMMER auf dem Schwein oder nicht?


    hatte ganz vergessen in dem anderen Thread Rückmeldung zu geben. Die "Spezialisten" meinten beide, dass die Meeries wohl durch Heu oder Streu, Gras usw. ständig mit den Viechern in Kontakt kommen können, vereinzelt wohl auch immer mal welche versuchen, sich einzunisten, ein intaktes Immunsystem aber dagegen ankommt, das ist dann auch die Erklärung, warum bei einem Befall nicht zwingend die ganze Gruppe betroffen ist und es hauptsächlich bei immungeschwächten Schweinchen auftritt.


    Zudem nicht jeder "Grabmilben"befall auch tatsächlich von der Räudemilbe kommt, es gibt wohl noch andere MIlben (Raubmilben nennen die sich, wenn ich das richtig in Erinnerung hab) bei der die Symptome wohl ähnlich wie bei der Räudemilbe sind, die lebt aber eher in den oberen Hautschichten und nicht wie die Räudemilbe richtig unter der Haut. So ein Befall ist meist wohl auch wesentlich unkomplizierter zu behandeln und auch hier muss nicht kollektiv die ganze Gruppe betroffen sein.

    @StruLu: wie alt ist denn dein Wuschel? junge Meeries brauchen meist etwas, bis sie richtig zutraulich werden. Meine beiden hier sind jetzt knapp 1,5 Jahre alt und so langsam merk ich, dass sie wirklich, richtig zutraulich werden. noch besser wirds dann ab 3-4 Jahren. Ist halt so ;)


    wegen den Fresskugeln - ich hab auch welche hier, die sind bei mir mit Heu gefüllt. Ich hab da aber keine Angst, sie hängen auch etwas höher, sodass meine Meeries gut ans Heu ran kommen, aber nicht reinkriechen könnten. Meine persönliche Meinung dazu ist einfach, dass man nie alle Gefahrenquellen ausschalten kann, und bei gewissen Dingen find ichs einfach übertrieben.
    Passieren kann auch mit den einfachsten Dingen was. Klar muss man nicht unvorsichtig werden, aber ich denke das muss einfach in dem Fall jeder selber entscheiden. Auch abhängig von den Meeries. Meine Metallheuraufe hängt z.b. auch etwas höher, sodass keins mehr rein kann (außer ich stell ausversehen mal ein Häuschen daneben, sodass man vom Dach aus rein klettern kann ) :roll:

    ich sags nochmal, hausstaubmilben sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Nur unter Mikroskop!


    Räudemilben, von denen Meeries befallen werden können (da hab ich übrigens mal ganz ausführlich mit 2 Fachleuten drüber geredet und auch mein Wissen etwas aufgefrischt), mit denen können sie eigentlich ständig kontaktiert werden, nur kann sich ein gesunder Körper gegen dagegen wehren. Ist das Immunsystem geschwächt, bricht es krankhaft aus.


    Man sagt ja, dass sie dafür mit anderen befallenen Tieren in Kontakt kommen müssten. Nur ist das oft auszuschließen, und nur weil ein Meerie Milbenbefall hat, muss ein anderes das noch lange nicht bekommen. Daher bezweifle ich solche Aussagen recht gern. Einschleppen kann man sich das tatsächlich über Heu oder Streu. Wobei man auch da bedenken muss, dass Räudemilben maximal so 2, allerhöchstens 3 Wochen außerhalb des Wirts überleben.

    wenn eins Milben hat, musst du so oder so erstmal zum tierarzt um sicher zu stellen, dass es nicht doch was anderes ist ;) viele Tierärzte geben dann eine Spritze mit Ivomec, ist aber meist völlig überflüssig, solang es nicht ganz starker Befall ist. Äußerliche Mittel (sogenannte SpotOns wie Advocate, was sehr gut ist, oder auch Strongold) sind viel schonender und genauso wirksam, das tropft man einfach auf die Haut hinter den Ohren.