Beiträge von Pardona

    Gerste wird, etwa bis in das Wachstumsstadium BBCH 50 gespritzt, geerntet wird etwa 6-8 Wochen später. Das ist seeeeehr viel Zeit zum Abbau von PSM und deren Rückständen. Danach ird das Zeug noch getrocknet und lange abgelagert.
    Zudem ist Gerstenstroh ein wichtiges Futtermittel und darf schon deswegen keine hohen PEstizidrückstände haben. Die Angst vor Rückständen in Eiern, Milch und Fleisch ist hoch, deswegen geben die Landesämter für Lebensmittelsicherheit Leitlinien aus und kontrollieren.
    Da sollte uns unser Gemüse für die Schweine mit Grenzwerten für Menschen mehr Angst machen, als die paar Strohhalme, die die Wutzen verputzen.

    Tut mir sehr leid, manchmal verlassen uns unsere Lieben ganz plötzlich. Du hast getan, was du konntest. Er hatte Glück zwei Jahre lang glücklich leben zu dürfen, das ist sehr viel wert. Und der konnte umgeben von seinen Damen gehen. Lebe wohl Eumelchen!

    Das Haus kannst du entsorgen. Nicht nur das Kunsstoff angenagt werden kann und verschluckte Splitter zu tödlichen Verletzungen in Magen-Darm-Trakt führen können, in Plastikhäusern staut sich die Luft und Feuchtigkeit, was sie zu Brutschränken für Pilze und Bakterien macht. Wenn die Holzhäuschen nicht imprägniert sind, wirst du unansehnliche Flecken kaum mehr abbekommen.

    Abspülen und Essigreiniger. Häuschen aus Kunststoff kannst du gleich wegwerfen. Standartkäfige (100cm-120cm Länge) reichen bestenfalls als Quarantänestation oder als Blumenbeet für den Balkon, da kannst du dir aufwändige Reinigungsaktionen gleich sparen.

    Klingt doch super. Habe Jahrelang Gemüse mit dem Messer gestiftelt. Einfach Gemüsescheiben stapeln und dann die Scheiben nochmal längs schneiden. Je besser das Messer, desto weniger Frust. :wink:

    Gut möglich. Hormonell aktive Zysten stressen das Schwein erheblich, manchmal wird das Futtern wegen der Brommselei verpasst und das Immunsystem wird durch die Hormone ruiniert.

    Das ist pauschal schwer zu beantworten. Haarproben habe ich immer selbst auf Arbeit angeschaut. Die Kosten richten sich nach der gebührenornung für Tierärzte http://www.vetvita.de/tierrecht/got/gotgeb.shtml
    Tierärzte können aber bis zu den dreifachen Satz nehmen (außerhalb der Öffnungszeiten beispielsweise). Die Kotprobe wird vermutlich in einem Fremdlabor untersucht, das lag bei uns glaube ich bei rund 35 Euro.

    Wir haben Stroh an einigen Stellen über der Einstreu im Gehege. Für die Ernährung spielt es keine große Rolle, aber es hat ein paar Vorteile. Hier liegt es vor dem Ausgang zum Dauerauslauf, so fällt die Streu durch das Stroh und der Auslauf bleibt Streufrei. Am den Stellen wo die Schweine viel Liegen, fällt einiges an Köttelchen durch das Stroh, oben drüber bleibt es länger sauber. Unter und um Kuschelsachen, damit die Streu nicht am (irgendwann) feuchten Stoff klebt und nicht so viel reingeschleppt wird. Schwein kann sich darin herrlich einkuscheln, Wühlen und auch mal daran knabbern. Es ist zwar nicht notwendig aber doch eine Bereicherung.