Beiträge von Pardona

    Es tut mir sehr leid für dich. Mach dir bitte keine Vorwürfe. Du hast foch alles getan!


    Leider gehört es zum Leben als Schweinemama oder Schweinepapa dazu, von den Kleinen Abschied nehmen zu müssen. Jeder muss seinen eigenen Weg finden, Trauer zu verarbeiten. Nur nicht unterdrücken, die Gefühle. Mir ist es wichtig hier auf der Regenbogenbrücke einen schönen Nachruf mit Bildern zu gestalten. Ein digitaler Grabstein praktisch. Dabei schau ich mir die ganzen alten Fotos durch, was natürlich ein bisschen weh tut, aber auch die schönen Erinnerungen zurückbringt.


    Ich denke du hast dein bestes für den kleinen Mann getan. Und dass du ihn sehr geliebt hast kann man hier lesen. Ich denke, sein Leben bei dir kann so schlecht nicht gewesen sein.


    Ich wünsche dir viel Kraft. Lass deine Gefühle zu und irgendwann, eh du es merkst, wirst du auch wieder Freude an deinen verbliebenen Schweinchen haben.


    Alles Gute!

    Ich habe an den beliebten Stellen (Unterstände) im Bereich ohne Einstreu (ca. 7qm) gefaltete Handtücher liegen. Die werden bei Bedarf jeden oder alle zwei Tage gewechselt. Zeitaufwand ca. 10 min. Einmal die Woche wird der Auslauf ganz gereinigt, also auch die Fleecedecken gewaschen. Dauert etwa 1 bis 1,5h. Plus Gehegereinigung 2qm etwa 20 min 3-4mal die Woche. 5 Schweinchen leben hier.

    Naja, Rai bekommt noch Insulin und Amy nehme ich jeden Tag raus, damit ich alle paar Tage den Blutzucker messen kann. Sie soll nicht aus der Routine kommen. Ohnehin muss ich ihre Zähne immer wieder kontrollieren. Eher aufwendiger als vorher. :D

    Hallo ihr Lieben,

    Bei uns geht alles weitestgehend seinen gewohnten Gang. Amy scheint jetzt noch über vier Jahren Diabetes tatsächlich in einer Remissionsphase zu sein und bekommt daher im Augenblick kein Insulin. Ihr Blutzuckerwert liegt mit derzeit etwa 130 mg/dl in einem hohen Normbereich ohne Insulin. Mal sehen wie lange das hält. Ansonsten freuen sich alle über das neue Gehege und die ersten Gräser und Kräuter von Draußen.


    Amy bei der Körperpflege

    Ich gehe mal einfach davon aus, dass die OP erforderlich ist um dem Tier ein normales Leben zu ermöglichen. Wenn du einen erfahrenen Operateur hast , ist an der "normalen" Mädelskastra nichts auszusetzen. Ein Risiko gibt es immer, aber wenn die vorherige Behandlung mit beispielsweise Ovogest keine dauerhafte befriedigende Lösung gebracht hat, ist die OP nunmal notwendig. Ich hatte hier 5 oder 6 (?, kommt ja keiner mehr mit) Mädelskastras mit der normalen Methode. Wichtig ist es vor allem der Dame nach der OP und daheim einige Stunden Ruhe zu gönnen und immer wieder geliebtes Futter anzubieten. In den ersten 5-6 Stunden daheim sollte nicht unbedingt gepäppelt werden. Das hält die Verdauung aus. Eine Trennung von der Gruppe ist nur notwendig, wenn das Mädel genervt wird. Tägliche Wundkontrolle ist Pflicht und es sollte beobachtet werden, ob sie an die Fäden geht. Ansonsten: Schmerzmittel mitgeben lassen und großzügig in den ersten zwei Tagen geben.

    Ist die Dame daheim noch sehr schwach, Wärme anbieten, aber nicht aufzwingen. Für den Notfall muss Päppelbrei im Haus sein.


    Alles Gute für euch!