Beiträge von Pardona

    "Sämtliche Skinnies bei ihr entwickeln zeitweise solch kleine Häärchen bzw. auch manchmal Flaum am ganzen Körper ! Bisher hat sie jedoch auch selbst die Ursache noch nicht feststellen können.Dieses Phänomen kommt und geht.Ist weder abhängig von der Jahreszeit noch von der Temperatur.Denn auch das Skinny,daß in der Gruppe mit den befellten Schweinchen bei niedrigeren Temperaturen als die reine Skinnygruppe lebt,zeigt diese Merwürdigkeit."


    Skinnys können durchaus am ganzen Körper vereinzelt Haare haben, ich weiß garnicht warum das im Forum diskutiert wird.
    Diese Haare haben aber einen bestimmten Wachstumszyklus (wie bei uns und allen anderen Säugern): d.h. die Haare fallen aus, die Haarwurzel geht eine Weile in Ruhe und nach einer Weile (vom Haartyp, Tierart und Hormonstatus abhängig) beginnt wieder eine Wachstumsphase. Das fällt natürlich besonders auf wenn ein Tier nur vereinzelt Haare hat.

    Welchem Skinny oder Baldwin ist denn durch Kälte induziert wieder / zum ersten Mal Fell gewachsen? Das wäre ja eine Sensation! Alle erblich bedingten Glatzköpfe der Welt würden ihren Kopf täglich in Schneewehen drücken! :wink:
    Nein, du wirst durch Kälte weder schnelleres noch stärkeres Haarwachstum erreichen (auch wenn das Schweinchen es sich vielleicht ganz doll wünscht!). Wenn du bzw. sie Pech hat, wird dir die Wutz nur krank, ihr Immunsystem ist ja eh sehr schwach.

    Ich würde das Tier auch noch nicht dazusetzen, und würde zu Bock tendieren und dann sind die Hoden vielleicht schon abgestiegen --> zeugungsfähig!
    Vorsichtig auf den Bauch drücken um zu schauen.


    Ich würde auch eine Quarantäne einhalten.

    1. weiß man ja, wenn man schonmal in diesem Forum ist, das es überhaupt keine gute / tierfreundlich Idee ist ein Tier aus dem Zoohandel zu kaufen.
    Gut möglich das er krank ist. Setz doch kein offensichtlich krankes Tier zu deinen eigenen! Geh sofort zum TA mit dem Kleinen.
    2. Sicher das er kastriert ist? Das ist ziemlich selten, habe noch nie gehört das Zooläden Kastraten anbieten. Lass den Tierarzt nachschauen, da du HEUTE sowieso mit dem Kleinen hinmußt.
    Bitte vergewissere dich das er wirklich kastriert ist!!!!
    3. Die Tiere dürfen auf keinen Fall einfach zusammengesetzt werden, sondern müssen vernünftig vergesellschaftet werden. (eine Weile auf dem Bett zusammensitzen ist KEINE VERGESELLSCHAFTUNG!!)
    4. Für jedes Tier muß wenigstens 1 Haus mit mindestens 2 Eingängen zur Verfügung (nicht nebeneinanderliegend) zur Verfügung stehen.
    5. Wieviel Platz haben die Tiere?
    7. Wie alt ist der Kleine?

    Es kommt drauf an um was für Milben es sich handelt:
    Hausstaubmilben auf die sich dieses "Milben sind ja eh überall und leben immer auf dem Schwein" offenbar bezieht (anders kann ich mir diesen Mythos nicht eklären), haben aber Null mit Erkrankungen der Schweine zu tun (es sei denn diese sind gegen den Kot allergisch).
    Räudemilben befinden sich normalerweise weder die ganze Zeit auf dem Tier, noch im Stall. Ansteckungen erfolgen meist von Tier zu Tier, seltener durch gesammeltes Futter, verunreinigtes Heu, Kontakt zu Wildtieren... Tiere mit einem starken Immunsystem können Antikörper gegen die Parasiten in der Bilden und der Befall verläuft symptomlos (danach sind die Milben aber auch weg!! Nicht mal mehr latent vorhanden!)
    Demodex lebt immer auf dem Schwein (und auf uns), macht normalerweise keine Probleme, es sei denn es stimmt irgendwas überhaupt nicht.
    Raubmilben leben auch häufig auf dem Schwein, machen aber gewöhnlich keine Probleme, da sie sich von anderen Milben ernähren (u.a. Demodex) Erst wenn keine andere Nahrung mehr zu finden ist, ernähren sie sich vom Schwein und können erhebliche Krustenbildung etc. auslösen.
    Pelzmilben: kann man sich hin und wieder einschleppen, werden aber est bei Massenauftreten zum Problem. Krusten und extremer Haarausfall sind da bei "normalem Befall" nicht zu erwarten. Nicht nur immungeschwächten Tieren, da durch das Immunsystem nicht beeinflußt!


    Die speziellen Pilzsporen die zu Pilzerkrankungen bei den Schweinen führen sind ebenfalls nicht immer vorhanden.


    Eine einmalige Stronghold-Behandlung sollte ausreichen. Nebenwirkungen sind praktisch ausgeschlossen, da die Giftwirkung einzig und allein gegen Wirbellose Tiere eintritt.