Wissenschaftliche Arbeit über Ernährung?

  • hallo :)


    Gibt es denn eine wissenschaftliche Arbeit, in der es um die gesunde Ernährung von Meerschweinchen geht?
    Es geht vor allem um die Menge an Frischfutter, die sie bekommen sollen und die Vitamine, die sie benötigen.


    Unsere Tierärztin hat uns nämlich geraten, weniger Gemüse zu füttern (obwohl wir nur so die Minimalmenge füttern) und meine Mutter beginnt, ihr zu glauben, weil sie eben eine Tierärztin ist. Allerdings hat sie wohl wenig Erfahrung mit Meerschweinchen.
    Deswegen wäre es toll, wenn ich einen Artikel von einem Tierarzt oder so hätte, der das widerlegt.

    • Passende Inhalte
    Hallo Klarafina, schau doch mal hier:
    Meerschweinchen Ernährung
    Gesunde Meerschweinchen-Ernährung setzt auf Heu, frisches Grün, Vitamin C und Wasser. Ein Überblick über Futter und langsame Umstellungen.
    Mythen und Fakten über Meerschweinchen
    Zehn verbreitete Meerschweinchen-Mythen im Faktencheck: Einzelhaltung, Kuscheln, Kinder, Ernährung, Kastration und Nachwuchs.
    Zwangsernährung von Meerschweinchen
    Frisst ein Meerschweinchen nicht, braucht es rasch tieraerztliche Hilfe. Wann Paeppeln sinnvoll ist und wie es sicher durchgefuehrt wird.
  • Hat die gute Frau denn einen Grund genannt warum Ihr weniger Gemüse geben sollt?


    Vielleicht hilft dir die Seite hier, der Betreiber ist selbst Tierarzt
    http://www.fraumeier.org/

    LG Caro
    und die Fellpopos Nero, Paul, Ava, Lisel, Maya , Pünktchen, Lisa, Curly Sue, Della, Mika und Arizona


    Lily,Peach, Dany, Finchen, Shadow und Perkins für immer im Herzen <3


    Pflegestelle der Notfellchen von http://www.meerschweinchen-poll.de

  • Nein, sie hat nur in die Transpostbox geschaut, in der bisschen Grünzeug und gemüse lag (und auch Heu!) und gesagt, wir sollen möglichst wenig Gemüse füttern, zu viel ist ungesund...


    Hier in der Gegend ist sie aber sogar noch die kompetenteste TÄ..


    Danke, das ist schonmal gut :)


    Weitere Antworten sind gerne gesehen!

  • Hallo,
    mir hat auch mal eine Tierärztin geraten, ich soll keinen Löwenzahn (wegen hohen Calcium-Gehalt) und kein Gras (weil es gärt) füttern :roll:
    Ich glaube meine Schweine hätten ihre Sachen gepackt und wären gegangen, wenn ich darauf gehört hätte.
    Der Witz ist ja, dass ich dann auch kein Heu füttern dürfte, wegen dem hohen Calcium-Gehalt :shock: (Davon hat sie aber nichts gesagt)
    Jedenfalls brauchen die Schweine ihr Gemüse. Schließlich brauchen sie Nährstoffe, z.B. Vitamin C, da sie es, wie wir Menschen nicht selbst herstellen und speichern können. Da viele Schweinchen nicht wirklich viel trinken, brauchen sie auch ihr Gürkchen, um z.B. die hohen Calciumwert des Heus auszuspülen.
    Die meisten Tierärzte, bei denen ich war, raten: Die Schweinchen brauchen eigentlich nur Rohfasern, sprich Heu und Wasser. Was soll denn das für eine Abwechslung sein? (Wir essen doch auch nicht jeden Tag das selbe?)
    Vielleicht kennt ja jemand eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema.

    OT: Man sieht es auch beim Thema Hund und Ernährung: Manche Tierärzte empfehlen Trockenfutter, andere Rohes Fleisch und wieder andere Nassfutter. Selbst da scheiden sich die Geister.


    Liebe Grüße,
    Futtersklavin

  • Wichtig ist vor allem, daß sie ausreichend Heu fressen, da das Verdauungssystem einfach auf rohfaserreiche Ernährung eingestellt ist. Die wilden Vorfahren unserer Hausmeerschweinchen haben sich nur von kargen Wiesen und Kräutern ernährt. Gemüse geben wir zusätzlich, um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen zu erreichen. Wenn man also so viel Gemüse füttert, daß zu wenig Heu gefressen wird, kommt es zu Fehlgährungen im Darm und somit zu Aufgasungen, Durchfall oder anderen Verdauungsstörungen. Als recht gut verträglich hat sich eine Gemüsemenge von ca. 10-20% des Körpergewichtes herausgestellt.



    Ich kenne Züchter, die ihre Tiere nur mit Heu, vernünftigem Trockenfutter und zwei, drei Gemüsesorten ernähren und wirklich fitte Tiere haben und solche Sachen wie Verdauungsbeschwerden oder Zahnprobleme gar nicht kennen.