• Hallo, ich bin neu hier. Ich muss auch gleich ein neues Thema eröffnen da ich nichts passendes gefunden habe...


    Also ich habe zwei männliche Schweinchen, beide 5 Jahre alt. Seit letztem Jahr habe ich zum ersten Mal einen Garten! :-) Nun möchte ich meinen kleinen Säuen mal die Wildnis zeigen!
    Da gibt es nur ein Problem... Ich habe eine Wiese, keinen Rasen...
    Das heißt, ein Experte nennt es "Nutzrasen", ich hab mehr Unkraut als Gras.
    Ich hab letztes Jahr schon mal gekuckt, neben Löwenzahn und rosa + weißem Klee, wächst noch Spitzwegerich. Ich denke jedenfalls das es Spitzwegerich ist, aber war nicht soo sicher dass ichs bedenkenlos verfüttert hätte.
    Aber was ist der ganze Rest der hier wächst? Es ist so unglaublich viel verschiedenes, von kleinen Gestrüppen (werden nicht sehr hoch, ich mähe regelmäßig) bis Bodendecker... Kein Plan.


    Es heißt ja M.Schweinchen wüssten instinktiv was sie fressen dürfen, aber daran glaube ich nicht. Sie waren wirklich nie im freien... :-/
    Natürlich würde ich eine Ecke aussuchen wo mehr Gras wächst, und etwas höher damit sie sich verstecken können im Gras, aber es ist immer irgendwo irgendwas.
    Wie gehe ich das ganze am besten an?
    Und wie früh sollte ich ihnen frisches Gras vorher anbieten damit keine Blähungen entstehen? Eine Woche täglich ein bißchen??
    Und ich müsste es vorher noch waschen, da hier nachts 3-5 Katzen die Mäuse in meinem Garten jagen...


    Irgendwelche Tipps??
    Ein Gehege fürs Freie hab ich übrigens noch nicht. Wollte so ein Gitterding holen wies der Freßnapf meist für 20 Euro hat. Ist das OK?


    Danke für eure Antworten!!!

  • Von den unbekannten Pflanzewn kannst du Fotos machen. Ist mein Spezialgebiet. Ob fressbar kann dir evt. auch meine Seite helfen die noch im AUfbau ist: http://leckeresausdernatur.npage.de
    Ich habe bei der Grasmenge zuerst immer eine kleine Hand gegeben und diese Menge von Tag zu Tag egsteigert.
    Waschen tue ich nichts obwohl WIldkaninchen, Feldhase usw. dran kommt.



    Selektieren was gut ist können sie. Vorallem wenn sie naturnah enrährt werden dazu mal ein Text von mir:
    Naturnahe Ernährung
    Die naturnahe Ernährung richtet sich immer daran was die wilden Verwandten fressen. Bei Meerschweinchen wären das: Kräuter, Gräser, Blätter, Blüten, Rinde und Samen der hiesigen Pflanzen. Wobei Gräser, Kräuter und Blüten den Großteil der Nahrung ausmachen. Blätter, Rinde und Samen werden nur in geringen Mengen gefressen. Samen können auch nur gefressen werden, wenn es sie in der Natur gibt, das wäre bei uns hauptsächlich in Richtung Herbst.
    Wenn man also naturnah ernähren möchte, sollte man sich daran orentieren und möglichst naturnah füttern. Dazu können die wilden Verwandten jederzeit Fressen, deswegen sollte man Wiese auch so verfüttern, daß die Meerschweinchen jederzeit Wiese fressen können.


    Ich selber verfüttere bei Meerschweinchen mehr Gräser als bei den Kaninchen, weil Meerschweinchen Gräser bevorzugen, jedenfalls konnte ich das beobachten. Die Kaninchen wiederum fressen nur im Winter mal Gräser, ansonsten fressen sie nur Kräuter. Allerdings auch wenn man Großteil Gräser verfüttert sollte man trotzdem einige verschiedene Kräuter anbieten. Ich würde sagen das man min. 5-7 Kräuter immer anbieten sollte mehr ist natürlich besser. Auch bei den Gräsern würde ich nicht nur eine Sorte verfüttern, sondern verschiedene z.B. Honiggras, Rispengras, Schilf und Knäulgras evt. auch ein Sauergras wenn man drankommt.
    Blätter gebe ich ich nur wenige genauso auch Äste, da die nach meinen Erfahrungen wenn nur im Winter wirklich gefressen werden. Im Sommer werden Äste nie angerührt, Blätter nur teilweise und auch nur in geringe Mengen.
    Sämerein gibt es hauptsächlich nur im Spät-/Sommer und Herbst. Samen von Gräsern (also die Ähren) gibt es natürlich auch früher, nur gefressen werden sie kaum. Im Herbst kann man z.B. selber Nachtkerzensamen ernten und spart auch Kosten, da man dann nicht zwingend diese Samen bestellen muss. Samen würde ich nur im Herbst und Winter wegen des erhöhten Energiebedarfs anbieten und auch nur in geringen Mengen, da die wilden Verwandtene davon keine Unmengen fressen.


    Was man nach einiger Zeit merken kann bei dieser Ernährungsform ist das selektieren und die Selbstmedikation durch verschiedene Kräuter. Dieses Verhalten ist im Instinkt noch bei unseren Hausmeerschweinchen vorhanden, nur normalerweise brauchen sie den gar nicht und benutzen ihn somit auch nicht bzw. kaum, daher muss man sie erstmal langsam dazu bringen zu selektieren.
    Also werden sie am Anfang nur wenig selektieren, doch wenn sie merken, dass es den ganzen Tag genug Wiese gibt werden sie anfangen zu selektieren und irgendwann können sie in der Regels sehr gut und sortieren dann jeden Krümel aus. Wenn es so ist sind sie optimal in der Lage auszuwählen, was ist fressbar und was nicht.
    Die Selbstmedikation wird auch erst später geweckt als das Selektionsverhalten. Was man wissen sollte, auch Gift heilt in gewissen Mengen (Dosis). Daher sollte man nicht auf mögliche Giftpflanzen bzw. leicht giftige verzichten, wie z.B. Thuja (diese kann bei bestimmtem Schnupfen helfen). Bis sie dieses Verhalten gelernt haben, dauert es allerdings auch eine Weile. Wenn sie es können und die Möglichtkeit haben, heilen sie sich mit verschiedenen Pflanzen selber. Bei meinen Tieren beobachte ich soetwas auch. Bei "Matschkot" wird gerne Rotklee in größeren Mengen gefressen (sonst nur in geringen Mengen). Bei leichtem Niesen werden einige Blätter Thuja gefressen, die sonst liegen bleibt. Also sollte der Halter, der diese Ernährungsform praktiziert, nicht nur augenscheinlich unbedenkliche Pflanzen anbieten sondern auch leicht giftige/giftige. Hier gilt: Die Dosis macht das Gift! Denn eigentlich ist jede Pflanze in zu hoher Menge irgendwie schädlich.


    Am Ende ist diese Ernährungsform meiner Meinung nach die beste Form die es gibt, weil man sich daran orientiert, was die wilden Verwandten fressen würde. Man versucht hierbei, sich so gut wie möglich sich an der Ernährung von Wildmeerschweinchen anzupassen.



    Ich würde erstmals chauen was dort wächst. Denn es gibt ja viele Pflanzen die fressbar sind und dann entscheiden wo hin. Ich benutzte auch solche Gitter. Aber nru utner Aufsicht.

  • Hallo
    Das graß musst erst du anfüttern.langsam! Zum freigehege ich würde es selber bauen,denn ein 'gitterding' wo oben ein Netzt ist bringt nicht viel(dort kann schnell eine katze einbrechen,außer du beobachtest sie )Ich habe gerade auch eins gebaut. 2m lang,1m breit.Da gibt es gerade festen maschendraht bei aldi.Über das abwaschen habe ich leider keine erfahrung :oops: Bei ernährung ist ein threat über die pflanzen mit bildern,kannst ja dort mal gucken!(: lg

  • Danke für eure Antworten.
    Ich probier es einfach mal aus. Heute wo das Wetter schön ist war ich dann mal draussen kucken was so wächst. Wenn es klappt stell ich hier Bilder online von den Pflanzen die ich nicht kenne. Ich glaube ich habe auch verschiedene Grassorten. Hab mal fleißig gepflückt, auch Löwenzahn und Kleeblätter. Die Schweinchen haben sich gefreut!


    Da ich noch kein Gehege habe, aber meinen Schweinchen schon mal den Garten zeigen will hab ich mir gedacht dass ich einen alten Käfig mal ins freie Stelle und die Meeries mal so 1-2 Stunden hineinsetze. Und ich natürlich nebendran. Dann können sie sich schon mal an die Geräusche und Atmosphäre gewöhnen. Und nebenbei kann ich dann Gras rupfen. :-)