• Hallo!
    Ich bin auf der Suche nach einer Antwort auf dieses Forum gestossen.
    Meine Marie- Claire (4,5J.) wurde heute Morgen unter Narkose an zwei Zysten punktiert. Sie konnte gestern ABend nicht mehr laufen, und zog die Beinchen hinter sich her. Gestern Vormittag war noch alles ok.


    Nach einer Ultraschalluntersuchung stellte man zwei große Zysten fest. Man legte mir die Punktion nahe, und auch eine Kastration nächste Woche.
    Die Op verlief gut. Sie wollte fressen und trinken. Ich hab ihr dann etwas Ruhe gegönnt. Leider läuft sie immernoch nicht :( SIe hat Mühe die Beine aufzustellen, und zieht sie mehr als dass sie läuft.


    Hatte sie Zysten, aber die waren nicht der Grund? Soll ich noch abwarten, bin ich zu eilig weil es vielleicht noch einen Tag Zeit braucht?


    Hast jemand Erfahrung mit der Genesung eines punktierten Schweinchens??


    Lieber Gruß,
    Andrea

  • Meiner Lotti wurden beide Zysten punktiert und es waren 125 ml Flüssigkeit die abgesaugt wurde.


    Als sie aus der Narkose erwacht war konnte ich sie abholen und da war nix weiter gewesen.


    Gut nach einigen Tagen hatte sie ein Hormonproblem, aber das hat sich mit einer hormonspritze für alle Zeiten erledigt gehabt.


    Hm, möglicherweisee haben die Zysten auf einen Nerv gedrückt und das dauert eine Zeit bis die sich regenerieren oder was gabs denn für ne Narkose?, Gas oder Injektion, bei letzteren kanns passieren das der Ichiasnerv getroffen wird und die Nerven baues das Narkosmittel nur sehr langsam ab.


    Wenn sie ansonsten muter ist und futtert, würde ich das erstmal beobachten.


    Übrigens, meiner Lotti ihre Zysten sind verklebt und haben sich nie wieder gefüllt, ich würde nie ein Weibchen wegen Zysten kastrieren lassen.


    Gute Besserung :wink:

  • Ich hab keine Erfahrung, wie das unter Narkose läuft, bei Paula wurde damals nur mit einer betäubenden Creme gearbeitet, sie hatte auch sichtlich keine Schmerzen dabei. Man muss nur aufpassen, wenn zuviel abgezogen wird, kann der Kreislauf zusammen brechen.


    hm. Frisst sie denn? Wenn ja, würd ich auch mal etwas abwarten.


    Allerdings versteh ich nicht, warum 2 Eingriffe vorgeschlagen werden, also eigentlich macht man entweder Punktion oder OP aber nicht beides. Erstmal abwarten ob die Punktion was gebracht hat, und die Zysten evtl in sich zusmamenfallen. Meist kommen sie (wie schon geschrieben wurde) nicht wieder. eine OP würde ich persönlich (trotz vieler guter Erfahrungen) wahrscheinlich auch nie in Erwägung ziehen.

  • Hallo Andrea,


    meine Schweinedame (damals selbes Alter wie Deine) hatte letztes Jahr ähnliche Probleme. Sie war auch durch Zysten schon etwas bewegungseingeschränkt und durch die Größe der fiesen Dinger klappte auch die Verdauung nicht so gut. Sie wurde mehrmals punktiert, weil sich die Zysten immer wieder gefüllt haben und hat parallel eine Hormontherapie mit HCG bekommen. Es hat eine Weile gedauert, aber dann waren die Zysten ziemlich weg, und nach und nach hat sich alles wieder normalisiert, aber das braucht halt seine Zeit. Bei uns waren es mehrere Wochen. Es ist wohl auch wichtig, das die Schweinchen nach der Punktion entsprechend mit Flüssigkeit versorgt werden, damit nicht alles aus dem Gleichgewicht gerät (so hab ich mir das zumindest sagen lassen).


    Meine Süße wurde übrigens dann doch noch kastriert. Die Zysten hatten einen ziemlich großen und hormonell aktiven Tumor versteckt, der so auf den Darm drückte, dass da kaum noch was durchkam. Der musste raus. Aber solange sowas nicht ansteht, würde ich es vielleicht eher noch mit Geduld und Hormontherapie versuchen? So eine Kastration bei einem Weibchen ist schon ganz schön heftig. Meine hat zwar alles gut überstanden, aber vielleicht kommt Deine Marie-Claire ja drumrum?
    Hat sie auch Haarausfall an den Flanken? Das ließe dann wohl auf hormonell aktive Zysten oder ebf. einen Tumor schließen. Aber das kann man eben auch mit Hormonen zu Behandeln versuchen.


    Wie geht's denn mittlerweile mit dem Laufen?


    Viele Grüße,
    Kathrin