Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    in die Höhe bauen ist nicht ideal, gerade nicht bei Böcken. Es bleibt ja dabei recht eng, es gibt wenig Möglichkeiten, Konflikte durch Rennen auszutragen. Genau so lösen Meerschweinchen aber kleine Meinungsverschiedenheiten, indem der Unterlegene weg rennt und mit gehörigem Abstand sitzen bleibt. Das ist mit Etagen einfach zu eng, und wenn sie dann in hohem Tempo die Rampen rauf und runter müssen, entsteht auch ein deutliches Verletzungsrisiko.


    besser wäre es, wenn die Zweibeiner sich ein wenig einschränken, um mehr Bodenfläche zu ermöglichen. Ich weiß, meine Wohnung ist auch nicht gerade riesig. aber Die Tiere sind voll und ganz auf das angewiesen, was wir ihnen abgeben. wir können immer noch raus gehen, und ehrlich gesagt muss man nicht unbedingt Schränke voller Krempel in der Wohnung lagern, den man dann doch nur einmal im Jahr braucht. oder Regale voller Bücher, die man am Ende ja doch nicht ein weiteres Mal lesen wird.


    Der ältere Bock ist keine Option, sondern ein Muss, wenn Deine Gruppe auch nur eine Chance darauf haben soll, sich langfristig zu stabilisieren. Es sind gerade mal Jungspunde ganz am Anfang der Pubertät und jetzt schon völlig verbissen in ihren Kämpfen. Das wird über die nächsten 1,5 Jahre kein bisschen besser sondern nur noch wesentlich schlimmer. Entweder es kommt zeitnah ein Erwachsener dazu, oder es wird so eskalieren, dass Du die Gruppe trennen musst. Erst recht durch die Dreierkonstellation.


    Mit ein paar umgestellten Verstecken wird es nicht dauerhaft getan sein, und auch die Kastration ist keine alleinige Wunderwaffe. Es muss eine Kombination aus allen Punkten sein, sonst wird das nichts.

    Hallo!


    - Gehege mindestens doppelt so groß, egal wie. Auf einer Fläche.
    - wenigstens ein erwachsenes Tier ab 1 Jahr dazu. ideal ein Bock der selbst in Bockgruppen aufgewachsen ist.
    - alle kastrieren lassen.
    - insgesamt mehr Einrichtung und davon einiges quer stellen, damit die Sichtstrecken kürzer sind.



    Du bist einfach ganz schlecht beraten worden. Drei Babys die keine erwachsenen Vorbilder haben, die ihnen richtiges Bockverhalten beibringen können gehen gar nicht. Dann eine ungerade Anzahl an Böcken - immer ungünstig als Dreiergruppe, wo sich zwei ganz gut verstehen und den dritten dann nach allen Regeln der Kunst mobben. und das auch noch in dem deutlich zu kleinen Gehege mit viel zu wenig ausweichmöglichkeiten und vielzu freien Sichtflächen - sie sehen ihren "Feind" ja immer am anderen Ende vom Gehege.

    Das Tierheim will halt lieber selber den neuen Besitzer aussuchen, als zu riskieren, dass ein Tier zum ungeliebten "Wanderpokal" wird, der von einem Klassenkameraden Deiner Kids zum nächsten weiter geschoben wird. wenn man wirklich jemanden findet, bei dem alles passt, dann hat das Tierheim auch nichts dagegen.

    Hallo!


    Am einfachsten ist die Zusammenführung im neuen fertigen Gehege bevor da jemand einzieht. Also die alten und die neuen Schweinchen da dann gemeinsam rein setzen. dazu viel futter zur Ablenkung. die Einrichtung kannst Du weiter verwenden, achte aber drauf, dass alles zwei Eingänge hat und es keine Engstellen gibt. Etwa auch alles ein wenig von der Wand weg rutschen, damit die Schweinchen auch dahinter durch laufen können.

    Hallo!


    Schöne Namen!


    Also grundsätzlich spricht nichts dagegen, aber Du musst damit rechnen, dass es manchmal ziemlich rappeln könnte. gerade in der Anfangsphase gehören konflikte einfach dazu. Und die können auch heftiger Ablaufen, mit kleinen Bisswunden, gespaltenen Ohren und blutigen Lippen. Keine schweren oder gar Lebensbedrohlichen Sachen, aber es kann schon übel aussehen und auch Tage und Wochen geben, wo es absolut nicht harmonisch zugeht.


    Sei Dir einfach vorher sicher, dass Du das aushalten kannst und willst und bereit bist, es durchzustehen. Wenn Du jetzt vom Typ her eher überbesorgt bist und da schnell nervös wirst wäre es einfacher für Dich, die beiden jungs aufzuteilen und zwei getrennte Gruppen jeweils mit zwei Mädels dazu zu planen, Platz wäre dafür auch ausreichend vorhanden.


    wenn du dagegen annimmst, dass Du damit gar keine Probleme hast, dann nimm Dir zeit bei der Suche. Gezielt Böcke suchen, die bisher schon in Bockgruppen gelebt haben, nicht gerade Babys, einfacher ist es mit erwachsenen. Falls Du in Norddeutschland wohnst google mal nach meerschweinchen nothilfe hamburg, die kennen sich mit Bockgruppen sehr gut aus. da wäre auch eine weitere fahrt durchaus lohnend wenn es dafür gut klappt.

    Einfacher wäre es mit einem kastrierten Böckchen aus dem Tierheim, ideal ab 1 Jahr.


    Sie hat wahrscheinlich schon einen kleinen Dachschaden durch die lange Vereinsamung, aber noch ist das kein großes Problem, und die meisten Böcke sind gerne gewillt, über kleine Schrulligkeiten hinweg zu sehen. Bitte kein Baby zu ihr setzen, schließlich hat sie selber kein Sozialverhalten erlernt und kann daher auch keines weiter vermitteln.

    Hallo!


    Naja, Gras ist schon eine ziemliche Kalorienbombe, das sollte man nicht unterschätzen. Und Du hast sie erst seit Februar, in einem halben Jahr 600g zunehmen ist schon echt eine Hausnummer.


    ich denke, ich würde sie schon noch genauer untersuchen lassen - eine Blutuntersuchung hinsichtlich Schilddrüsenwerten und Anzeichen von diabetes, auch das wäre eine Erklärung, und mal genauer Abtasten, ggf. Ultraschall, ob sie vielleicht große Eierstockzysten hat - die sind oft mit Flüssigkeit gefüllt und deswegen schwer, wenn sie da was im Format einer Mandarine im Bauch hat, müsste man das eigentlich tasten können als Tierarzt.


    In Sachen diät würde ich eben vor allem die Grasmenge deutlich runter fahren, wird ja sowieso langsam Herbst. heu ist nicht ganz so gehaltvoll, bzw. passt da weniger rein.

    Warte lieber, bis die Säugezeit vorbei ist, und behandel dann gleich alle. Die Mittel die wirklich effektiv helfen gehen in die Muttermilch über, das wäre nicht so pralle. und den anderen Kram kann man sich auch sparen, weil das so schlecht hilft.


    also ab ca. 250g Gewicht der Babys gucken, wie oft sie noch gesäugt werden, wenn da nicht mehr viel ist, Advantage für kleine Katzen vom Tierarzt holen und zwischen die Schulterblätter, für die Kleinen reicht ein Behälter für 3-4 Stück, bei der mama darf es ein ganzer sein. Gucken, dass es auf die Haut geht und da einzieht, nicht verteilen. Nach 4 wochen gucken, ob wieder haarlinge da sind, ggf. wiederholen.


    Haarlinge sind einfach nur lästig, scheinen aber nicht mal besonders arg zu jucken, daher kann die Behandlung wirklich bis nach der Säugezeit warten, da ist die Muttermilch wesentlich wichtiger für die Kleinen. An dir sind die haarlinge auch nicht interessiert, Du hast da einfach zu wenig Fell. Andere bepelzte Hausgenossen könnten sich dagegen schon anstecken.

    Hallo!


    Eine zweiergruppe kann an über winter nicht draußen halten, erst recht nicht in so einem Handelsüblichen Kasten, die sind viel zu klein und zu schlecht isoliert.


    Sie brauchen in der Wohnung ein gehege ab 2x1 Meter, dann können sie über winter drinnen bleiben, ohne zu wenig Platz zu haben.

    Hallo!


    Das ist halt ein typisches Problem durch Einzelhaltung. Ihr fehlt einfach eine gruppe, die ihr Sicherheit vermitteln könnte, und reagiert daher noch unsicher auf Veränderungen. ich weiß, Du meinst es gut mit Auslauf, aber lass das sein. Es reicht schon, dass es eine fremde Wohnung ist. geb ihr Heu direkt ins Häuschen und Futter direkt vor den Eingang.


    Und sonst muss die Besitzerin wohl in die Pötte kommen. Ich hätte eine Betreuung eines nicht artgerecht gehaltenen Tieres einfach verweigert, Punkt. Ich würde mich damit nicht gut fühlen, hätte bei jedem Blick auf das Tier ein mieses Gefühl, das muss ich mir nicht antun, dass ich mich da wochenlang mies fühle, weil ich das Elend sehen muss und nicht ändern kann.

    Hallo!


    naja, die halbe Rauferei war von Dir verursacht, das hast Du doch schon erkannt. Sie waren auf sehr wenig Platz und das ohne Verstecke und deckung, keine Möglichkeit, einem anderen Schweinchen aus dem Sichtfeld zu gehen, und es wäre so schon echt eng unterm Handtuch geworden. Wundert mich gar nicht, dass es da auch mal Gewaltätig werden kann.


    Sie hatten in der Situation keine Angst vor Bedrohungen von außen, sondern einfach nur Stress weil sie sich gegenseitig nicht ausweichen konnten, daher kein "Zusammenhalt".



    Es bleibt bei der alten Leier: sorge für viel Platz und viel Möglichkeiten zum Ausweichen, L-Form ist nicht ideal weil es da eben mehr Engstellen gibt. Nur verstecke mit mehreren Eingängen, statt Kuschelsack Lösungen mit zwei Eingängen wählen. Viele gleichwertig-gute Verstecke, beobachte was gut ankommt und dann lieber drei mal dasselbe Haus. Da entscheidet nicht Dein Bedürfnis nach optischer Abwechslung, sondern das, was die Schweinchen gerne nutzen.



    Grundsätzlich klappt es ja so weit, nur eben nicht wenn sie extremen Stress haben, und immer wieder Ärger um die besten Verstecke. Dann gibt es eben in Zukunft nur noch gute Verstecke und die weniger guten und weniger geeigneten kommen weg.


    Übrigens glaub nicht immer, dass die "Ängstliche" das arme Opfer ist. Sie weiß ganz genau, wenn die Neue den Kuschelsack als ihr persönliches Eigentum beansprucht, und geht trotzdem immer wieder da rein. Was würde wohl Dein Chef sagen, wenn Du dich auf einmal an seinen Schreibtisch setzt und Dich weigerst da weg zu gehen? Denkst Du, er wäre da sonderlich erbaut drüber oder würde er das ein bisschen unverschämt finden? Genau das machen die Schweinchen eben.

    Hallo!


    Tut mir leid wegen Deiner Sally.


    Ich würde mit neuer Gesellschaft noch warten, bis alle Kleinen über 250g wiegen und damit einfach sich besser wehren können. so einen richtigen "Welpenschutz" gibt es ihm Tierreich nur für eng blutsverwandte Jungtiere, nicht für fremde Babys, daher würde ich keine VG mit ganz kleinen Babys machen.


    dann kann man ein erwachsenes Tier noch dazu holen, muss aber auch nicht zwingend. Sie haben ja immer noch ihre Mama zum erziehen und Sozialverhalten lernen.


    Bitte denk dran, männliche Babys müssen mit 250g spätestens frühkastriert werden, sonst decken sie Mama und Schwestern.