Beiträge von SusanneC

    Klar, das geht, sie im Sommer in die Wohnung zu holen.


    2,20x100 sind eine schöne Größe für 4 Tiere. Ich würde etagen halt insgesamt eher als optionales Extra ansehen- ältere Tiere tun sich oft schwer mit Rampen, nicht dass dann in ein paar Jahren keines mehr hoch geht...

    Hallo!


    Für die Außenhaltung braucht ihr unbedingt mindestens 4 Schweinchen, sonst ist die Gruppe einfach zu klein und neigt dazu, sehr äbngstlich zu bleiben.


    Bitte überlege Dir gut, wie oft ihr dann wirklich da sein wollt, schon mindestens morgens und Abends zum füttern? Nur einmal am Tag nach den Tieren sehen kann man mal im Notfall für eine Woche Urlaub machen, aber im Alltag finde ich zwei mal täglich schon das absolut allerunterste Minimum. Und das kann nicht irgendein Nachbar immer machen, da muss schon jemand einen Blick für die Tiere haben, und sofort erkennen können, wenn eines sich "komisch" verhält. Jemand der nur ab und zu da ist oder keinen großen Bezug zu den Tieren hat, der erkennt einfach eine Aufgasung nicht so zuverlässig.


    Meerschweinchen haben einen sehr schneller Stoffwechsel, dadurch können sie auch wirklich innerhalb von Stunden sehr ernsthaft krank werden. Daher muss man sie schon gut beobachten, wenn da immer nur am späten Nachmittag jemand nach dem Rechten sieht ist das zu wenig.


    Beim Etagengehege für die Wohnung musst Du auch bedenken, dass Deine Arme fürs sauber machen nicht unbegrenzt lange sind. Bei 1 Meter Breite hängt man da schon ganz schön drinnen. Ich würde da bevorzugt gleich was bauen, wo Du auch mal rein steigen kannst - halt mit Hundesicherem Deckel.

    Hallo!


    Ich habe Dir jetzt noch nicht 100% folgen können. Das Gehege soll schon noch so weit gesichert werden, dass es Tag und Nacht zugänglich gemacht werden kann, oder? Wie hoch ist der Schlafstall, größere Höhenunterschiede wären da extrem ungünstig. 10cm Abstand zum Boden sind sinnvoll, aber mehr als 20cm sollten es nicht werden.


    Für den Winter wird ein dünner Holzstall mit Plexiglasplatte vorm Gitter nicht reichen, das isoliert einfach nicht ausreichend. Da müssen die Wände schon mit Styropor verkleidet werden und auch vorne darf kein Gitter dran sein, das muss rundrum dicht werden - mit kleinen Lüftungsschlitzen im oberen Bereich damit Feuchtigkeit abziehen kann, außerdem muss der dann täglich von feuchter Streu befreit und frisch eingestreut werden.


    Dazu brauchen die Tiere für kalte Tage nicht nur einen dick isolierten Schlafbereich, sondern auch einen vor Zugluft und Feuchtigkeit geschützten Aufenthaltsbereich der nicht ganz dunkel sein sollte, aber Platz an kalten Wintertagen bietet ohne sich Frostbeulen zu holen. so ein kleiner Schlafstall wird halt echt eng, wenn sie da über Wochen weg 23 Stunden am Tag drin sitzen.



    In Sachen hin und her tragen - das ist immer unangenehm. also macht besser Dampf dass das Gehege fertig wird und sie selber rein und raus laufen können, das geht wahrscheinlich schneller als sie an eine Transportbox oder sowas zu gewöhnen. Nachts so eng einsperren ist ja auch absolut nicht tiergerecht, und as Gehege ist ja jetzt nicht riesengroß, das kann und muss man entsprechend sichern.


    Angenehm finden Meerschweinchen die Anfasserei nie, ich glaube auch nicht, dass man das so schaffen kann, dass man ihnen gleichzeitig nicht weh tut UND gewährleistet, dass sie einem nicht aus den Händen springen können. Ich fürchte, da geht immer nur entweder-oder und da greife ich lieber ein wenig fester zu. Länger als zwingend erforderlich und öfter als 1-2 mal pro Woche für den gesundheitscheckup wirst Du das langfristig sowieso nicht machen müssen (und solltest Du auch nicht öfter machen). Was Du da hörst sind wahrscheinlich Beschwichtigungslaute, Wohlbefinden ist das aber niemals.


    Wegen dem Hund: geh mit ihm ganz natürlich hin, und biete ihm spannende Alternativen zum Schweinchen gucken. Irgendwann werden sie dann normalerweise schon uninteressant. Sonst ist es ja eigentlich egal ob er sich aufregt oder nicht, das Gehege muss ja sowieso ausreichend gesichert sein, und wenn es einem Beagle nicht stand halten sollte, dann sicher auch keinem Fuchs oder Marder - und Schweinchen die schon beim Beagle einen halben Herzinfarkt bekommen sind beim Fuchs wahrscheinlich dann am Schock wirklich gestorben, wennd er es nachts mal ernsthaft versucht. Also kann der Hund ja gucken und ans Gehege dran springen, ohne dass das Gehege auch nur wackelt. Und wenn er das tut, wird er eben sofort scharf abgerufen, und sonst beobachtest Du ihn, und schon wenn Du siehst dass er gerade auch nur an die Schweinchen denkt lenkst Du ihn ab. Wenn man seinen Hund kennt sieht man ja meistens schon dass er überlegt ob er Mist bauen soll, bevor er damit anfängt, das ist der richtige Moment zum Eingreifen.

    Hallo!


    Die Haltung in Regalen ist alles andere als Ideal und man kommt auch zunehmend davon ab, weil man in den letzten Jahren eben doch erkannt hat, dass es den bedürfnissen der Tiere nicht gerecht wird und sich gesundheitliche Probleme bilden können - etwa Arthrose in den Kniegelenken verursacht durch das viele auf und ab mit den Rampen.


    Noch dazu steht den Tieren ja nicht mal die ganze Grundfläche zur Verfügung, sondern die Rampe nimmt nochmal Platz weg - das Loch zum durch steigen oben und unten ist die dann kurz überm Boden so dass man da gar nichts stellen kann. Bei entsprechend flachen Rampen geht da schon viel Platz verloren.


    Und ausgerechnet der Ivar ist ja auch noch großflächig Abgeschrägt, da bleibt ja noch weniger Platz.


    Wenn Du eine Haremsgruppe willst, also einen kastrierten Bock mit Weibchen, sind gute 2 m² Fläche völlig ok, und wenn man Platzmangel hat, können die auch gerne auf einem Sideboard stehen. Damit hast Du noch Platz für andere Sachen, und wenn Du das Sideboard ein wenig von der Wand weg rutschst bleibt dahinter Platz für Heu, Streu etc. Aber halt lieber auf einer durchgehenden Ebene ohne Rampen, sondern mit Platz um kleine Streitigkeiten durch Rennen zu klären.

    Zitat von PatGo

    Warum sollten Meeris nicht für Kinder geeignet sein?
    Ich hatte damals - so auch meine Freundin - als Kinder selber Meeris und die hatten es gut. Auslauf auch außerhalb der Käfige. Man hat mit ihnen gespielt. Und teilweise sogar gekuschelt, also auf den Arm etc. genommen.


    Eben da liegt ja das Problem mit Kindern und Meerschweinchen. Es sind keine Plüschtiere, sondern echte Lebewesen mit einem eigenen Willen, und das erkennen Kinder oft nicht. Das Kind hat das Bedürfnis nach Streicheln, schwupps, wird das Meerschwein gefangen, und dann am Besten von den Augen bis zum Po gestreicheln, was sowohl am Kopf sehr unangenehm ist als auch sexuelle Belästigung am hinteren Rücken. Nur wegen körperlicher Überlegenheit und weil Meerschweinchen sich wenig wehren.


    Sie wollen auch keine Puppenkleider oder in Fernlenkautos gesetzt werden, sondern mit Respekt und Achtung behandelt werden - also wenn die Tiere von sich aus her kommen um sich eine Gurke zu holen und da das Vertrauen haben, dass man sie kurz mit einem Finger am Kinn kraulen darf, dann ist das ok. Sie einfangen weil die Menschen Streicheln wollen geht dagegen gar nicht.


    Meerschweinchen kuscheln ja nicht mal untereinander sonderlich gerne, warum sollten sie es mit uns dann machen?


    Außerdem liegt die Verantwortung bei den Eltern, und da wird es schon schwierig wenn das Gehege im Kinderzimmer steht, in Sachen jeden Tag beobachten, Gesundheitscheck etc. weil das Zimmer eben dem Kind gehört und nicht den Eltern. Du kannst da von außen eigentlich nur ermahnen die Tiere sauber zu machen, zu füttern, ans frische Wasser erinnern, aber wenn Dein Kind zum bockigen Teenie mutiert kann es sein, dass sowas vernachlässigt wird. Außerdem ist das ein ziemlich zuverlässiger weg, Kindern den Spaß an Tieren zu verderben indem sie 5x pro Woche erinnert werden, was gemacht werden muss. Sind die Tiere gleich im Familienbereich haben die Eltern sie besser im Blick und können sie versorgen, ohne ständig nur zu meckern oder anzuklopfen ob sie ins Kinderzimmer rein dürfen.

    Bei geringen Trinkmengen schließt sich zumindest der Diabetes schon mal von ganz alleine aus.


    Und in Sachen Schilddrüse habe ich oft von Überfunktionen bei Meerschweinchen gehört, aber von Unterfunktionen? Hat da jemand was mitbekommen?

    Zur Not stramm in ein Handtuch wickeln und schamlos ausnutzen, das Du größer und stärker bist. Wichtiger finde ich aber, das s erst mal die Ursache abgeklärt wird, es muss ja eine Ursache geben dass er gar nichts fressen mag. Auch mal weitab der Zähne schauen, auch eine Blasnentzündung oder Aufgasung kann so schmerzhaft sein, dass ein Schweinchen nicht mehr frisst.

    Hallo!


    Ganz viele Schweinchen aus Einzelhaltung halten sich erst mal eher im Hintergrund, halten ein wenig Abstand und beobachten erst mal nur. Ganz ohne aggressives Verhalten, völlig problemlos und eher zurückhaltend.


    Schwierig ist es nur bei Angst-Aggressiven Exemplaren, aber wenn es bisher mit den Kaninchen gut geklappt hat sehe ich da keinen Grund.

    Was willst Du denn mit einem Rad?


    Bitte lasse sie zusammen. Verteile viel Futter überall, auch unter den Häuschen, nicht nur an Napf oder Raufe. So können die Großen das nicht blockieren. Also Heu überall auf den Boden UND in die Raufe, Gemüse auch überall verteilen.


    Schnapp Dir eine Säge und schneide in jedes Haus einen zweiten Eingang. Achte drauf, dass die Kanten so glatt sind, dass sie sich nicht verletzen können. Dann kann die Kleine auch nicht mehr in einem haus eingesperrt werden.


    Wenn die Kleine so leicht ist, danns etz sie bitte auf eine waage, wie schwer ist sie denn? Bist Du 100% sicher mit dem geschlecht?


    Wie viel Platz haben sie zu dritt? Bitte in Metern und nachmessen, nicht schätzen.


    Bitte kein Critical Care einem gesunden Tier geben, das frssen kann, sie wird fressen, wenn sie auch dran kommt.


    Keine Veränderungen mehr, nicht einmischen, nicht anfassen.


    Und Dein ölteres Weibchen ist nicht "hinterhältig" sondern verhält sich genau so, wie es das ranghöchste Weibchen tun sollte, sie ist die Chefin und die anderen müssen das Respektieren. Dazu gehört auch, dass sie zuerst frisst und sich die besten Schlafplätze aussucht. Meerschweinchen wollen keine Demokratie. Die wollen es genau so haben, mit einer klaren Rangordnung bei der jeder weiß, wer der Chef ist.