bitte immer frisch geben, nicht trocknen. sobald es welk wird sollte es nicht mehr gefressen werden.
Beiträge von SusanneC
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Hallo!
Gerade bei scheuen Tieren sollte das Gehege so groß sein, dass es ihnen wirklich reicht. Das wäre wirklich das Beste, da nachzusichern.
Ich würde sie nicht weiter zu einem Auslauf zwingen, in dem sie panische Angst haben.
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Ich sammle gar nicht, weil ich keine passenden Stellen zum sammeln habe. Hier in der Stadt ist praktisch Alles das reinste Hundeklo, und auch an ziemlich allen Stellen Außerhalb wo man ein Auto gut parken kann sind die Hundehalter unterwegs. Ich hatte selber lange einen Hund und kenne die Ecken. Das will ich nicht für meine Tiere.
Bei den ausgesprochenen Wiesen will ich nicht sammeln, weil man damit ja auch einen Bauern bestiehlt, der braucht das ja auch für seine Kühe. Wer das will - bitte sehr, ich finde es aber nicht ok, ich klaue ja auch keine Kartoffeln vom Acker. Bleiben nur Wegränder, die wieder Hundeklos sind.
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Zitat von Rikchen777
Sie hatte minimal an Gewicht verloren und ich lass sie jetzt auch ordentlich Sonnenblumenkerne und Mais fressen. Auch mal Dinkelocken und alles, was etwas ansetzt.
Ich werde wohl auch noch etwas gehaltvolles Zusatzfutter holen. Bisher gab es nur Heu und FrischfutterDie Behandlung ist genau richtig, ich glaube, CurleySue hat nur Lymphom und Lipom durcheinander geworfen.
Bitte nicht Trockenfutter und Getreide in solchen Mengen geben, sonst macht das die Aufgasungen wesentlich schlimmer und bringt eher das Immunsysem noch schlimmer aus dem Gleichgewicht. Lieber viel frisches Gras, Fenchel und Karotten.
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@ CurleySue, bei einem Lymphom ist doch logisch, dass es nicht operabel ist, das ist nur ein Symptom für die grundlegende Erkrankung, Kortison und AB sind genau richtig. Verwechselst Du da gerade was mit dem harmlosen Lipom? Das Lymphom ist ein Tumor in einem Lymphknoten der besonders bei Blutkrebs, also Leukose auftritt. Da kann man nichts machen, nur versuchen das Immunsystem so gut es geht zu unterstützen, weil die meisten erkrankten Tiere mit Leukose an Lungenentzündungen und anderen Infektionen sterben.
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Selbst Berge die nicht steil sind sind Berge. Wenn ein Schweinchen da jeden Tag 4x von ganz oben nach ganz unten und zurück läuft, sind da schnell 10 Meter Höhenunterschied zusammen gekommen. Jeden Tag, für ein sehr kurzbeiniges und eher moppeliges Tier, bei dem die Kombination sowieso schon die Knie schwächt.
Die Wildmeerschweinchen,die wirklich noch dafür gedacht sind Berge hioch und runter zu laufen, wiegen deutlich weniger und haben viel längere Beine, aber die Vorfahren unserer Hausmeerschweinchen sind ja schon seit vielen jahrtausenden in Menschenhand. Die haben schon zu Zeiten der alten Ägypter in den Hütten von südamerikanischen Indios gelebt, die waren auch eher flach als bergig. Entsprechend haben sie mit ihren wilden Verwandten etwa so viel gemeinsam wie eine Milchkuh mit einem Auerochsen. Ihr ganzes Knochengerüst hat sich eben an flache Umgebungen angepasst, und sie haben ziemlich Speck angesetzt.
Da kannst Du Rampen noch so flach bauen, ihre Gelenke sind dafür einfach nicht gedacht, wenn Du Tiere willst, die gut klettern können, dann such Dir schmalere mit langem Schwanz. Ratten, Mäuse, Gerbils, Degus, Hörnchen... Das sind Kletterer. Hamster, Meerschweinchen, Lemminge haben keinen Schwanz und diese sehr kompakte Form, die klettern nicht so gut.
Und Rampen nehmen echt Platz weg, der dann nicht für Einrichtung etc. genutzt werden kann, das stört dann wieder eher.
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Hallo!
Die Sache mit den Etagen geht einfach furchtbar auf die Gelenke, das muss man einrechnen. Gerade ein großer Höhenunterschied wenn es kaum andere Möglichkeiten gibt als hoch und runter zu laufen ist ein Problem für die Gelenke, und Arthrose ist ganz scheußlich. Man kann Meerschweinchen leider nur begrenzt Schmerzmittel geben, so dass es ihnen damit wirklich schlecht geht. Klar trifft Arthrose nicht alle, aber wer weiß schon, wer sie bekommt und wer nicht?
In einer Notstation bleiben die meisten ja nur eine kurze Zeit, nicht bis ins hohe Alter. Da ist es wieder etwas anderes wenn das eine Notlösung für ein paar Monate ist.
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Bei einem erhöhten Gehege muss man alle Ecken erreichen, weil die Schweinchen sonst einfach dahin laufen, wo Du von der Position wo Du gerade eben stehst nicht dran kommst, wenn sie nicht gefangen werden wollen. Wenn der EB also 1,20 breit wird, zu hoch um rein zu steigen und zu breit, alles zu erreichen, brauchen sie nur nach ganz links laufen,wenn Du rechts stehst. Und bis Du einmal ums Gehege herum bist ist das Schweinchen schon längst wieder weg. Du müsstest da immer einen zweiten zweibeiner dabei haben.
Wenn ein Schweinchen etwa wegen einer Augenverletzung 5x am Tag Augensalbe bekommen muss hat das ganz sicher keinen Bock auf die unangenehme Prozudur, und lässt sich dann nicht fangen.
Du brauchst zwingend ein Gehege in dem Du alles gut erreichen kannst, entweder indem Du rein steigst oder indem das Gehege durch Deine Arme erreichbar ist.
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mindestens 5, besser 7 Tage, so viel Kot wie nur machbar, zwischendurch im Kühlschrank lagern in einem gut verschließbaren gefäß. Und ggf. nochmal wiederholen. Zwei Tage sind viel zu kurz, da hat man oft falsch-negative ergebnisse.
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Kokzidien oder Giardien? Sind die wirklich sicher weg, wann wurde die letzte Kotprobe untersucht und wie viele Tage in Folge hattest Du da gesammelt? Diese Biester sind echt hartnäckig und leider schwer nachzuweisen, weil oft nur alle paar Tage ein Schwall Eier ausgeschieden wird, und dann wieder tagelang gar nichts. Wenn man die paar verdeuchten Köttel dann nicht zufällig mit erwischt nimmt man oft an, alles wäre wieder gut, aber dauernde Aufgasungen sprechen eher dafür, dass es eben doch noch nicht ausgestanden ist.
Leukose ist ja vor allem etwas, das bei geschwächtem Immunsystem auftritt.
Ist eine echt bescheidene Situation, gerade noch mit dem Streit oben drauf.
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Das stimmt einfach nicht, dass es mit einem Frühkastraten klappt. Es klappt nahezu immer für einige Monate ganz wunderbar. Aber dann entwickelt auch der Frühkastrat Interesse an den Damen, und in den meisten Fällen war es das dann mit der anfänglichen Harmonie. Es gibt Fälle, wo es dauerhaft gut funktioniert, aber das sind Ausnahmen.
Es kommt ja auch "nur" 1m² dazu, damit habt ihr zwar eine echt schöne Größe, aber für zwei Kastraten ist das dennoch recht eng. Da würde ich eher 10m² als Minimum ansetzen, damit sie sich wirklich aus dem Weg gehen können - und auch da kann es durchaus sein, dass man irgendwann trennen muss.
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Ich glaube, Du weißt noch gar nicht, was Dein Schweinchen hat, oder? Bemühe doch bitte mal Google, wahrscheinlich findest Du unter Leukose mehr Einträge.
Es hat Blutkrebs, der dicke Lymphknoten ist nur ein Symptom. Die meisten Schweinchen halten sich eine ganze Weile noch ganz gut damit, sterben dann aber irgendwann an einer Infektion. Da ist alles nicht gut, was Stress bedeutet, aber Einsamkeit ist eben auch Stress.
Das ist ein wirklich schwieriger Fall, ideal solltest Du Kontakt zu leuten suchen die eigene Erfahrungen mit Leukose bei meerschweinchen haben. Wie gesagt, es kann sich ziemlich lange hin ziehen, aber Du kannst nicht mit der Brechstange eine harmonische Gruppe draus machen wollen, sie aber ebenso wenig beide alleine halten.
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Hallo!
Eine Gruppe ist immer nur so stark wie die Tiere darin, und im Moment ist die Hälfte davon sehr geschwächt. Verschlimmert wird es dadurch, dass sie nur zu zweit sind, in einer "richtigen" Gruppe würde sich das besser Ausgleichen.
Ein Lymphom ist ja erst mal ein längerer Zustand, das kann ja über Jahre mal mehr, mal weniger schlimm sein, daher ist die Trennung auf keinen Fall eine Lösung.
Daher würde ich Dir raten für deutlich mehr Platz zu sorgen und noch 2-3 weitere gut sozialisierte Schweinchen dazu zu holen. Ideal einen erwachsenen Kastraten und der Rest Weibchen. Sie müssen ein sicheres Sozialverhalten haben und bisher immer in Gruppen gelebt haben, also such bitte bei Notstationen und Züchtern, auf keinen Fall im Zoohandel.
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Das sieht nicht nach Pilz aus, auf jeden Fall nicht schlimm. Bei schlimmem Pilz wären sie kopmplett Nackt. Eigentlich sieht es für mich eher nach Milben aus, auch wenn der Tierarzt nicht gleich welche gefunden hat - an wie vielen Hautstellen hat er denn ein Geschabsel gemacht? Also mit einer Klinge Haut abgekratzt? Mindestens 10 Stellen pro Schweinchen?
Es sieht so untypisch aus für Pilz, und ich habe den schon oft gesehen.
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Auch wenn man von allen seiten ran kommt: wenn die Schweinchen sich nicht fangen lassen wollen können sie dabei viel zu gut ausweichen. Da braucht man schon sehr dämliche Schweinchen, um allen die Krallen schneiden zu können.