Hallo!
Also 2,5 Jahre ist ja gerade mal so richtig erwachsen aber noch lange nicht alt. Du musst da nur auf die Wunden intensiver achten nach der Kastration, weil gerade etwas kräftigere Böcke öfter Entzündungen danach haben. Der Fettjkörper am Hoden dran ist einfach größer und damit auch schwieriger restlos zu entfernen, und eventuelle Reste entzünden sich oft. Das kann aber relativ gut behandelt werden.
Jungtiere haben meistens noch deutlich weniger Speck auf den Rippen, daher sind da Entzündungen seltener und auch die Narkose wird schneller abgebaut, weil da Reste oft im Fettgewebe stecken und lange nachwirken, da wäre eine antagonisierbare Narkose aus der der Tierarzt sie aktiv aufwecken kann indem er ein gegenmittel spritzt für die älteren Böcke sinnvoll, damit man sie eben wenn sie nach 3-4 Stunden noch nicht wieder fit sind aufwecken kann. Ewig lange Nachschlafzeiten belasten halt den kreislauf stärker.
Hinsichtlich der häufigeren Kontrolle nach der Kastration ist da ein kleineres Gehege ein echter Vorteil. Wenn man jeden Tag fangen und "untenrum" genau gucken muss ist das ja nicht gerade eine angenehme Prozedur, auf 3,7m² muss man da schon ziemlich jagen bis man sie erwischt. Die haben spätestens am vierten Tag raus dass Du sie umdrehen willst und gar keinen Bock drauf.