Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Also 2,5 Jahre ist ja gerade mal so richtig erwachsen aber noch lange nicht alt. Du musst da nur auf die Wunden intensiver achten nach der Kastration, weil gerade etwas kräftigere Böcke öfter Entzündungen danach haben. Der Fettjkörper am Hoden dran ist einfach größer und damit auch schwieriger restlos zu entfernen, und eventuelle Reste entzünden sich oft. Das kann aber relativ gut behandelt werden.


    Jungtiere haben meistens noch deutlich weniger Speck auf den Rippen, daher sind da Entzündungen seltener und auch die Narkose wird schneller abgebaut, weil da Reste oft im Fettgewebe stecken und lange nachwirken, da wäre eine antagonisierbare Narkose aus der der Tierarzt sie aktiv aufwecken kann indem er ein gegenmittel spritzt für die älteren Böcke sinnvoll, damit man sie eben wenn sie nach 3-4 Stunden noch nicht wieder fit sind aufwecken kann. Ewig lange Nachschlafzeiten belasten halt den kreislauf stärker.


    Hinsichtlich der häufigeren Kontrolle nach der Kastration ist da ein kleineres Gehege ein echter Vorteil. Wenn man jeden Tag fangen und "untenrum" genau gucken muss ist das ja nicht gerade eine angenehme Prozedur, auf 3,7m² muss man da schon ziemlich jagen bis man sie erwischt. Die haben spätestens am vierten Tag raus dass Du sie umdrehen willst und gar keinen Bock drauf.

    Hallo!


    Also Kleingruppen in Außenhaltung sind schon kritisch, weil sich die Tiere nicht gegenseitig wärmen können, bei dreien liegen ja immer zwei mit einer Körperseite draußen, und es kommt auch nicht viel Wärme zusammen um den kleinen Stall aufzuwärmen. Da Du aber in einer sehr milden gegend wohnst kannst Du das mit Snuggle Safes etc. ein Stück weit ausgleichen an den kältesten Tagen.


    Sonst ist Deutschland eben nicht überall gleich vom Klima her. Hier hat es im Winter öfter nachts unter -20° und tagsüber wird es dann mit -12° fast schon wieder erträglicher, aber über Null gehen die Tamperaturen oft mehrere Wochen am Stück gar nicht. Da kann sich eben auch kein Gartenhaus tagsüber ein wenig erwärmen um Wärme für die Nacht zu speichern, und es wird schon alleine echt problematisch, dass nicht ständig alles Gemüse und Wasser einfriert. Das kann man kaum vergleichen mit dem Klima bei Dir, wo ein Winter in dem es mal nur nachts für ein paar Stunden richtig kalt war Dir so sehr in Erinnerung bleibt. Ich würde so einen Winter als ausgesprochen mild wahrnehmen (hatten wir etwa letzten Winter so in der Art, da ist es meistens tagsüber für 1-2 Stunden sogar über null gegangen, alle Schneehaufen sind kurz getaut und man hatte dann abends ne tolle Eisschicht auf den Straßen)

    Hallo!


    Die Schweinchen stören mich weniger, aber die Katzen... die wecken mich oft morgens um 5 Uhr weil sie total am verhungern sind, und wenn ich schon mal so weit wach werde, merke ich eben auch, dass ich pinkeln muss, also kann ich die Katzen nicht ignorieren, sondern muss auf jeden Fall auf Klo, und dann kann ich auch gleich füttern. Ach ja, und 20 Minuten später geht Lissy aufs Klo, buddelt da 7-11 Minuten drin rum, lautstark, und verkündet dann erfolgreiche Verrichtung "MAAAUUUUUUUU". Wirklich leise ist es dann erst wieder um 5:45 Uhr, und da bleibt dann nicht mehr so viel Zeit zu schlafen. Wenn ich die Schlafzimmertür zu mache wecken sie mich nicht und ich schlafe meistens durch. Klar bin ich da ausgeruhter und oft besser gelaunt.


    Allerdings schläft mein Mann lieber mit offener Tür, und wenn der sich mal wieder was Knoblauchlastiges zu essen gekauft hat ist es mit offener Tür auch erträglicher. Außerdem sind die Katzen ja auch gerne mit im Schlafzimmer, schlafen neben den Füßen und so - nur eben die Unruhe morgens wenn sie Hunger bekommen nervt total.

    Nett, aber die Etagen sind halt verdammt klein und viel rauf und runter ist wohl notwendig. Kommt sonst keine Einrichtung rein? Pass mit den kleinen Löchern auf, nicht dass sie da versuchen durch zu kommen und stecken bleiben. Ich würde auch eine Absicherung gegen Abstürze nachbessern, wäre nicht so toll wenn sie sich oben mal jagen und eines dabei nen Abflug hinlegt.


    Undpraktisch und zu klein bleibt es trotzdem, misten wird eine einzige Quälerei für die Zweibeiner, verletzt euch dabei nicht.

    Hallo!


    Die Kastration entschärft schon die Hormonelle Lage ein wenig, allerdings dauert es nach der Kastration etwa sechs Wochen, bis das Testosteron weitgehend abgebaut ist.


    Ich kann nur dazu raten, kastrierte Böcke sind einfach meistens wesentlich umgänglicher. Sie sind ein bisschen rundlicher, leichter mit Futter abzulenken und weniger versessen auf einen Hohen Platz in der Rangordnung.

    Was, ihr bleibt drei Tage weg, eure vertretung gibt nur langweilige Karotten, Sellerie, Brokkoli, Fenchel und Heu... aber nur eine Gurke am Tag und wo bleibt der Salat? Und dann seid ihr endlich wieder da, und es gibt immer noch keinen angemessenen Service nur weil noch ein Kilo Karotten und ein bisschen Fenchel rum liegen, so ne Sauerei!

    Ich nehme alle Häuser raus bis auf eines, wo sie sich dann alle drin drängeln, und hole sie dann raus. Bei Bedarf trenne ich einenTeil vom Gehege ab - und wenn es gar nicht anders geht wird auch mal rücksichtslos gefangen. <Sie wissen bei nächsten freundlichen Kontakt dann dass es jetzt nichts schlimmes wird. das können sie unterscheiden.

    Hallo!



    Das Mittel gegen die Milben bringt auch gleich die Haarlinge mit um, also das Einsprühen war eigentlich unnötig. Ist halt nochmal eine zusätzliche Belastung für Schweinchen, die schon ziemlich viel Nervengift gespritzt bekommen haben.


    Die normalen Meerschweinchen-Milben gehen nicht auf Katzen, es kann aber in seltenen Fällen passieren, dass die Meerschweinchen von einer anderen Milbenart befallen sind. Das ist aber selten.


    Denk dran, dass man Ivomec nochmal spritzen muss in 8-10 Tagen.

    Hallo!


    Hält er es denn alleine so weit aus? Dann würde ich ihn kastrieren lassen und in 6 Wochen Mädels holen.


    Wenn er aber jetzt schon sehr leidet unter der Einsamkeit, dann such ein gleichaltriges Böckchen mit Bockgruppenerfahrung und lass beide kastrieren wenn sie sich gut aneinander gewöhnt haben.


    Die Kombi von einem deutlich älteren Tier mit einem Baby finde ich nicht gut. Oft kracht es dann in der Rappelphase noch schlimmer, wenn der alte eben doch schon die ersten Alterungsanzeichen zeigt und nicht mehr ganz so topfit ist, und die Rappelphasen können sich ja 1,5 Jahre hin ziehen, bis dahin wäre es doch recht wahrscheinlich, dass man merkt, dass dein alter Bock nicht mehr so ganz jung ist.


    Bevorzugen würde ich immer die Haltung mit Mädels.

    Hallo!


    mach doch in den größeren Foren schöne Anzeigen mit schönen Fotos, und dann warte ab.


    Als bei mir wirklich Not war, weil mein Vater schwer krank und pflegebedürftig war und ich mit der schieren Anzahl an Schweinchen einfach nicht mehr klar gekommen bin war ich sehr verwundert, sie schnell es ging sie zu vermitteln. ich hatte mehr Hilfsangebote als Schweinchen zu vermitteln und konnte was schönes aussuchen.


    Ich denke, wenn bei jemandem wirklich Not am Mann ist kommen auch Hilfsangebote. Und bei Dir ist es eben auch so weit, dass es nicht mehr ewig geht. Ich finde es besser, die letzten zu vermitteln, als auf Krampf mit Leihschweinchen das ganze noch auf Jahre raus zu ziehen. Das ist doch egal ob man jetzt die letzten paar eigenen Tiere vermittelt oder dann ein Leihschweinchen zwei mal umziehen muss. Gerade wenn die gestorben sind an denen man mit ganzem Herzen hing.

    Rein holen kannst Du sie, davon werden sie nicht krank. Es war ja auch vor ein paar Tagen noch wärmer, also gewisse Schwankungen kennen sie ja. Nur von drinnen nach draußen, das geht nicht. Weil sie da dann eben schon ein bisschen verwöhnt sind von der Wärme.


    Ich finde Sommer draußen und Winter drinnen die optimale Haltung, raus setzen wenn Ende Mai das Wetter dauerhaft schön wird, und wenn es im Herbst scheuslich wird rein ins Haus, wo es für die Tiere angenehm ist und man auch als Zweibeiner gerne und viel zeit mit ihnen verbringen will.


    Außenhaltung im Winter - naja, ein bisschen Weichei darf man ja auch sein, aber Spaß hätte ich da keinen mehr. Eher eingefrorene Finger.

    Ein quadratisches Gehege von 2x2m ist groß genug für sieben Schweinchen, und es wäre eben immer trocken und angenehm warm. Das hat schon auch vorteile für die Tiere.


    Außenhaltung ist nur dann was, wenn der Stall wirklich sicher frostfrei ist und alle Tiere gesund und kräftig sind - und der Halter auch Spaß dran hat und gerne auch Zeit draußen verbringt. Wenn Du im Winter nur Minimalversorgung machst weil es Dir zu kalt ist, dann hast Du ja auch nichts davon.