Beiträge von SusanneC

    Hallo!


    Ich würde es auf jedem Fall dem Verterinäramt melden. Sonst verbreitet der Züchter munter die Parasiten bei sämtlichen Kunden, es ist besser, wenn das wenigstens jemand kontrolliert.


    Mit 200g würde ich übrigens eher vermuten, dass sie erst 3 Wochen alt sind. Sie brauchen wirklich unbedingt ein erwachsenes Schweinchen als Gesellschaft, sie sind viel zu jung um alleine klar zu kommen.

    Was ist denn der Unterschied zwischen Einschläfern und Narkose aus der das Schweinchen nicht mehr aufwacht? Dem Einschläfern geht auch eine Narkosespiritze voraus, damit das Schweinchen keine Schmerzen hat. Daher ist es kein Unterschied, wenn es im Zuge einer Operation einschläft, daher brauchst Du Dir da keine Gedanken machen.


    Und die Operation kann das Tier retten und ihm noch 3 oder 4 schöne Jahre bescheren.

    Hallo!


    Also rein vom Tasten her die Diagnose eines möglicherweise bösartigen, metastasierenden Tumors in den Raum zu stellen - das ist - ähem - also mal ehrlich, was würdest Du denn sagen, wenn Dir das Dein Frauenarzt sagt weil Du ein Knötchen in der Brust hast? Das kann ja genauso gut auch gutartiger Krebs sein, wo nur der Tumor selber raus muss und alles ist wieder gut. Selbst wenn es nicht nur eierstockzysten sind die auf die Hormonspritzen nicht anschlagen kann es ja auch immer noch ein gutartiger Tumor sein, der eben nicht in lebensnotwendige Organe gestreut hat.


    Mit 4,5 jahren ist das Schweinchen erst "mittelalt". Kein Jungtier mehr, aber wenn Du es in Menschenjahre übersetzen wolltest vielleicht um die 50. Eine Hysterektomie ist kein Spaziergang sondern eine OP mit langem Bauchschnitt und großem Blutverlust, trotzdem überleben die meisten Schweinchen den Eingriff. Auch Schweinchen die noch ein ganzes Stück älter waren als Deines. Von dem was man so hört überleben um die 60-70% der Weibchen. Und die werden danach normal alt, also 7-9 Jahre. Und viele der Todesfälle betreffen kaiserschnitte bei denen auch gleich Eierstöcke und Gebärmutter entnommen werden, da sind die Weibchen oft schon durch Trächtigkeit und Wehen stark geschwächt und es blutet noch schlimmer durch die Trächtigkeit.


    Deswegen, und nur wegen einer bloßen Vermutung, das Tier aufgeben und ein paar Wochen warten, bis es daran stirbt unter massiven Schmerzen wegen der Raumforderung im Bauchraum - was ist Dir lieber, das Risiko, dass sie bei einer OP stirbt im Versuch ihr Leben zu retten - oder der absolut sichere Tod innerhalb weniger Wochen wenn weiterhin ihr Darm so stark abgedrückt wird? Bei den Symptomen hat sie eben nicht noch ein paar Monate, sondern wirklich nur Wochen, gerade wenn sie nur noch Mäuseköttelchen machen kann.

    Hallo!


    Sowohl der Käfig als auch die Häuser sind zu klein. Ausgewachsene Böcke passen in die Häuser schon kaum noch rein, wenn Du aber größere Häuser besorgst hat sich das mit dem Käfig sowieso erledigt. Auch wenn sie schon ein Jahr alt sind, adulte Böcke erreichen oft 1100-1400g teilweise noch mehr - da ist also größentechnisch wahrscheinlich noch was drin.


    Weg mit dem Käfig, erspar Dir das untergestell, und bau gleich ein Bodengehege. Kann auch ein Klappgehege mit Einstreu drin sein. Den Käfig kann man höchstens für wenige Urlaubstage verwenden, aber schon da ist es ein echtes Risiko von Beißereien zwischen drei Böcken.


    Du hast halt jetzt nen Käfig, dessen Bodenfläche bei knapp 1m² ist, das ist schon extrem weit von den empfohlenen 3m² weg. Das kann nur Probleme und Streit geben.

    Hallo!


    Wenn Hormonspritzen helfen sollten es Eierstockzysten sein. Die können auch so groß werden dass sie den Darm abdrücken, damit große Schmerzen verursachen und die Köttel auch nicht mehr richtig durch kommen.


    Rede deswegen mit dem Tierarzt, auch ob im Extremfall nicht besser wäre, die Eierstöcke ganz zu entfernen, wenn die Hormonspritzen nicht mehr helfen.

    Hallo!


    Das ist bei Weibchen-Paaren relativ häufig. Da gibt es nur zwei Positionen in der Rangordnung: die unumstrittene Chefin und das Opfer. Das Opfer passt sich in jede Gruppe ein, für die Chefin gibt es aber nur eine Rangposition die akzeptabel wäre. Und gar so kampflos gibt es die Rolle nicht, erst recht nicht für ein neues junges unerfahrenes Schweinchen.


    Hab Geduld - aber dennoch ist es möglich, dass sie gar nicht einsieht dass es anders geht.

    Die Frage ist, ob Du Deinen Außenstall HEIZEN kannst. Das ist mit dem Frostwächter gemeint. Das zusammen mit einem sehr soliden Geburtsgewicht über 80g und die Babys können draußen bleiben.


    Bei einem niedrigen Geburtsgewicht und keiner Möglichkeit zu heizen sollte Mama mit mindestens einem Bezugstier rein, und wenn der Rest zu dritt nicht draußen bleiben kann besser die ganze Gruppe. Alternativ hast Du jetzt ein paar Tage Zeit eine möglichkeit zu heizen einzubauen, aber bitte mit Bedacht, Einstreu und Heu kann leicht brennen, wenn man sich nicht an Sicherheitsabstände hält und alle Anschlüsse müssen natürlich für den Außenbereich gedacht sein. Normalerweise bereitet man das eher im Sommer vor.

    Na Herzlichen Glückwunsch, das sind auch solide Geburtsgewichte. Bitte die Minis und die Mama ideal täglich wiegen dass sie gut zunehmen. Den Frostwächter am besten ein bisschen wärmer einstellen, je nachdem wie kalt es in Deiner Gegend ist, je weniger Energie sie für ihre Körpertemperatur brauchen desto mehr bleibt zum wachsen.

    Ja, die gesamtaufnahme von Kalzium ist sowieso schon ein problem, da muss man es wirklich nicht noch weiter steigern. Und an Kräutern fressen sie eben besonders gerne. Wenn man ab und zu ein bisschen was übers Heu streut - ok. Aber jeden Tag einen Napf voll ist einfach zu viel.


    Seit der Trend zu getreidefreiem Trockenfutter geht = Trockenkräuter, Blüten, Trockengemüse habe ich schon den Eindruck, dass ich wesentlich öfter von Blasensteinen lese als früher. Da war der Fokus eher auf Zahnproblemen durchs Getreide.