Beiträge von SusanneC

    Auch die Vermittlung ist nicht so schwer. Wenn man sie nicht nur in einem Forum einstellt, sondern in 10, und eine nachvollziehbare Begründung für die Abgabe liefern kann, dann geht das ganz schnell. Als ich durch die Pflege meines Vaters gezwungen war meine Haltung drastisch zu verkleinern hatte ich am Ende deutlich mehr Anfragen als Tiere zu vermitteln. Es hatten zwar einige einen etwas weiteren Weg, aber kein einziges musste in eine Notstation, alle bekamen gute Endplätze. Und zu den meisten hatte ich Kontakt bis sie gestorben sind.

    Hallo!


    Man muss doch nicht immer bis zum bitteren Ende die "Familienmitglied" Schiene fahren. Erstens gibt es einen unterschied zwischen Haustieren und Familienmitgliedern, so gerne man sie auch hat. Zweitens wird irgendwann der Punkt überschritten, an dem die Minimalversorgung die man noch leisten kann, noch wirklich artgerecht ist.


    Etwa, wenn man aus purem Zeitmangel keinen Auslauf mehr geben kann, oder die Beobachtung so knapp ausfällt, dass man befürchten muss, Krankheiten einfach zu übersehen.


    Irgendwann ist es eben doch besser für die Tiere, sie in gute Hände zu vermitteln, als dauerhaft nur das allernotwendigste zu schaffen, ohne ihnen noch wirklich gerecht zu werden.


    Den Stress mit Kleinkindern können sich Kinderlose oft gar nicht vorstellen, wir sind ja schon nach drei Wochen alle3 Stunden nachts päppeln am Ende. Mit Kleinkindern hat man den Spaß oft mehrere Jahre am Stück. Und wenn sie dann endlich mal "schlafen" dann im Bett der Eltern in der Besucherritze, mit kräftigem Gestrampel und ab 6 Uhr morgens sind sie fit. Man selber macht halt keine 2 Stunden Mittagsschlaf und hofft eigentlich abends wenn die Kurzen im bett sind wenigstens noch kurz den "Tatort" gucken zu können oder die Miete überweisen zu können. Das fehlt einem dann an Schlaf.


    Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht, und besser als so halb vergessen in der Stallgasse wo man nur noch einmal am Tag Futter rein wirft ist ein neues Zuhause bei Menschen die sie lieben allemal.

    Das meiste an Naturheilmitteln entstammt der Zeit vor den Antibiotika, als die Leute echt noch reihenweise an entzündeten Kratzern, Lungenentzündungen etc. gestorben sind. Ein simples Bakterium wie die Pest hat Europa entvölkert, und entsprechend groß war die Verzweiflung.


    Als dann die ersten Antibiotika massentauglich wurden, Impfungen entwickelt wurden und damit die schlimmsten Krankheiten nicht mehr tödlich waren, wurden viele dieser Naturheilmethoden auch wieder vergessen und erst wieder in den 70er Jahren ausgegraben, nach ein paar Medikamenten-Skandalen (Contergan etc.).


    Seitdem führen sie so ein Nischendasein für besorgte Muttis die ihren Kindern unbedingt bei jedem blauen Flecken ein paar Arnika-Globuli geben wollen und sich damit beruhigter fühlen. Und genau deswegen verteilen auch viele Schulmediziner den Kram, weil damit die besorgten Muttis beruhigter sind, und die Kinder nicht wegen jeder Mittelohrentzündung gleich mal Antibiotika fressen wie es bei den Kindern in den 70er und 80er Jahren noch üblich war - weil das Übertherapieren eben nur zu Resistenzenbildung führt. Dieses Nischendasein für Muttis darf die Naturheilkunde auch gerne weiterhin führen.


    Wichtig ist aber, dass die Mittelchen keinen Schaden verursachen dürfen und die Krankheiten die schulmedizinische Behandlung zwingend erforderlich machen auch behandelt werden müssen.


    Das sieht man etwa an den Schwermetallvergiftungen nach Ayurveda-Behandlungen, das geht absolut nicht. Oder an religiösen Gemeinschaften, die Bluttransfusionen und notwendige Operationen ablehnen.


    Also solange 4er Bandes Kinder nicht bei einer Blinddarmentzündung mit Globulis behandelt werden sollen sondern da selbstverständlich operiert werden und ihre Antibiotika bekommen soll sie nur machen. Bei den Tieren gilt es ähnlich: einen kleinen Schnupen kann man gerne mit Inhalieren mit Schafgarbe kurieren und leichte Augenverletzungen müssen eigentlich gar nicht behandelt werden. Massive Krankheiten gehören aber schulmedizinisch behandelt.


    Dabei ist eigentlich egal ob der Krempel nun eine Wirkung oder nur einen Placeboeffekt verursacht, sie fühlt sich damit eben besser. Solange es keinen Schaden verursacht, bitte sehr.

    Hallo!


    Nachdem für die gemichte Gruppe zur Not auch eine Etage reichen würde sehe ich nichts was da dagegen spricht. Einfacher machst Du es, wenn Du bei Todesfällen immer nur neue Jungtiere holst und so für eine natürliche Altersstruktur sorgst wo eben die Jungen nch rauf und runter flitzen und die Rentner eher gemütlich auf einer Etage bleiben.



    P.S. Günter ist ein echt toller Name für einen Kastraten!

    Hallo!


    Wenn die Damen noch nicht so weit sind, besteigen sie lieber die anderen Mädels und lassen den Kastraten gar nicht ran, die pinkeln ihn da nur voll oder treten mit dem Hinterfuß nach seiner Nase. Würde ich mir jetzt auch nicht geben wollen.


    Sonst bleiben Kastraten sexuell aktiv solange es ihnen gesundheitlich gut geht, bei meinem Easy ging auch mit 9,5 Jahren noch was, erst als er 10 geworden ist wurde das doch zu viel Action. Sein junger Nachfolger bemüht sich wieder mustergültig um die Damen.

    Hallo!


    Ich hatte auch mit Hund immer ein offenes Bodengehege, und den Hund einfach mit raus genommen, auch wenn ich nur mal kurz was aus der Küche holen wollte, und die Tür hinter mir abgeschlossen. Ist halt umständlich, dafür sieht das Gehege schöner aus.


    Wichtig ist, dass die Schweinchen sich wohl fühlen. Dafür wäre ein ebenerdiges gehege wesentlich besser geeignet als ein Etagengehege, es sind einfach keine Klettertiere.

    Das ist verdammt wenig gewicht für den herannahenden Winter, die unter 950g sollten dringend noch zunehmen. Ich würde daher dringend raten den Anteil an Wurzelgemüse zu erhöhen.

    Hallo!


    Ein absoluter Traum wäre ein Gehege mit Durchgang ins Haus. So hast Du die perfekte schutzhütte, sie sind bei Starkregen Gewitter und Sturm sicher geschützt, es gibt keine Sorgen mit Frost etc. Also wenn das machbar wäre würde ich das bevorzugen. Es geht auch ein Kellerraum eben mit Rampe nach unten. Dann können auch sehr alte und kränkliche Tiere bei der Gruppe bleiben, eben dann innen.


    Der Großteil das Gehege selber sollte überdacht sein, z.B. ein Carport als Grundlage. Die Pflanzen im Gehege müsstest Du dann eben gießen.


    Und lass lieber die Große Gruppe zusammen, das ist besser als Kleingruppen.

    Die Frage ist eher, was an Grunderkrankungen vorhanden ist. Wenn schon ein ernstes Asthma da ist braucht man eben Cortison um über den Pollenflug zu kommen. Nachdem ich mal einen ganzen Esslöffel Ahornsirup gegessen hatte ohne irgendwas zu ahnen war ich auch sehr froh über die Spritze die mich gerettet hat, ich wäre sonst einfach erstickt. Und wenn man nicht nur eine Pille-Palle-Erkältung hat sondern eine Lungenentzündung überlegt man sich die Sache mit den Antibiotika auch nochmal anders.


    Deine Familie hatte bisher eben einfach Glück. keine ernsten Erkrankungen, nur Kleinkram, den der Körper selber regeln kann.


    Und die Auswahl an krankheiten sagt doch schon, dass da nichts weiter dabei war. Windpocken werden sowieso von einem Virus verursacht, was will man da mit Antibiotika? Und auch der ganze Rest war halb so wild, Mandelentzündungen, Mittelohrentzündungen, ne leichte Bronchitis, das alles erfordert allgemein keine Antibiotika. Das schafft der Körper ganz alleine.


    Wenn es aber mal wirklich ernst ist sieht es anders aus. Glaub mir, ne Lungenentzündung ist eine andere Hausnummer. Da ist man wirklich kurz vorm abkratzen.

    Mach wenigstens zahlreiche Luftlöcher in die Plastiksäcke. Heu enthält immer noch Restfeuchte wenn man es kauft und da bildet sich eben auch Kondenswasser. Mein Heu lagert in alten bettbezügen.


    Rede doch mal mit einem Landwirt, der wird dir auch sagen, dass man Heu nicht einpacken sollte. Für die Bauern wäre es nämlich auch billiger, einfach nur Ballen mit Plastikfolie einzuwickeln, aber das geht nur bei Silage. Also bauen sie extra Schuppen und Dächer, um das Heu darunter zu legen - von den Seiten kann gerne Luft ran, nur eben kein Regen.

    Hallo!


    Es geht nur einBock um ein Weibchen würden sie konkurrieren und sich ernsthaft streiten. Da Deine Beiden sowieso noch sehr jung sind wäre ein Erwachsener ab 1 Jahr sinnvoll. Kann gerne auch schon kastriert sein.


    Es wird sicher ein paar Pubertätsprobleme geben, aber bei genug Platz und Durchhaltevermögen, Du eben nicht ständig eingreifen willst sondern sie machen lässt sollte es gut klappen.