Beiträge von SusanneC

    Ja, also hier in der Gegend geht Außenhaltung ohne Heizung echt gar nicht, und mit Heizung hat man dann Energiekosten die schon wirklich rein hauen. Daher finde ich es so extrem schwierig, wenn auf irgendwelchen Seiten Pauschale Tipps stehen. Ich kenne auch ein paar Schweizer mit Außenhaltung, die haben auch ein wesentlich milderes Klima, da haben dann viele Leute kleine Hütten mit Auslauf - dafür haben die noch nicht mal so richtig schlimme Sommergewitter, offenbar bleiben die bei denen an den Alpen hängen.


    Wichtig it eben dass es in der Hütte keinesfalls Frost geben darf, und bei Temperaturen unter Minus 10 Grad die länger anhalten als mal ein paar Stunden an seltenen Tagen auch eher 0,5m² Frostfrei zur Verfügung stehen sollten.

    Der Fuchs wird trotzdem immer wieder kommen,und Füchse sind sehr sehr kräftig und sehr intelligent. So fest und sicher kann man gar nicht so einfach bauen, das Risiko ist zu hoch. Es sind schon neun Lebewesen gestorben weil es nicht ausreichend abgesichert war, müssen noch zwei weitere sein?

    Setz sie bitte mal auf eine Waage, meistens kann man am Gewicht das Alter abschätzen. Ich habe gefragt, weil das Hinterteil so extrem knochig aussieht, gar nicht gut. Wenn sie über 200g wiegt dürfte sie durch kommen, wenn es deutlich weniger ist, ist es kritisch.

    Ich wohne halt in einer recht eisigen Gegend, im Januar kann es sogar sein dass ich mich freue wenn es Minus 10 Grad hat weil das so angenehm ist. Es hat oft genug auch Minus 20 Grad, da geht man dann echt nur noch vor die Tür wenn es gar nicht anders geht. Und für Kleintiere geht das dann gar nicht mehr, die verlieren da so schnell Körperwärme dass sie kaum soviel fressen können, wie sie Energie verbrauchen.

    Hallo!


    Klingt ganz so als wäre er wirklich ein Lethal White. Ich weiß nur von 3 Fällen die überlebt haben - jeweils nur einige Monate mit durchgehender Päppelei, extremem Untergewicht und intensiver versorgung. Einer konnte immerhin Brei aus einer Schale fressen, aber auch da musste der Brei ja alle paar Stunden frisch angerührt werden, vor allem im Sommer. Die anderen mussten von anfang bis Ende mit Spritze zwangsernährt werden.


    Also ist ein Überleben wohl technisch möglich, aber sehr selten - und das nur mit gewaltigem Aufwand. Da liegt die Entscheidung vor allem bei Dir - willst Du das? Kannst Du das leisten?


    Leiden wird er wohl nicht, sondern sowieso nicht viel mitbekommen, schließlich ist aller wahrscheinlichkeit nach auch das Gehirn missgebildet und er kennt es ja nicht anders. Aber es wird schon ein sehr harter Kampf, dass er überhaupt wächst, und es wird danach nicht einfacher.


    Wenn Du weiter machen willst wird es Zeit die Milch mit Critical Care, Herbi Care oder Rodicare mischst, und dann nach und nach weniger Mich und mehr Brei gibst. Statt Babygläschen wäre es besser, rohes Gemüse zu pürieren, das ist verträglicher.

    je nachdem wie kalt es ist sind die Tiere ggf. wirklich praktisch eingesperrt in kleinen Schützhütten. Wenn es hier mal wieder Minus 10 Grad hat tagsüber ist das einfach zu kalt. Am Main oder Rhein oder den Küsten wo es wärmer ist gibt es dieses Problem seltener, weil es eben nur selten so strengen Frost gibt, aber in Gegenden wo es echt eisig ist sieht es anders aus.

    Hallo!


    Ganz grundsätzlich DIE MEERSCHWEINCHEN SIND IM WINTER LIEBER IN DER WOHNUNG als draußen. Außenhaltung im Winter ist machbar, aber eindeutig für die Tiere nur die zweite Wahl und birgt gesundheitliche Risiken. Etwa im Falle einer KRankheit rasend schnellen Gewichtsverlust, und Tiere unter 900g sollten auch keinen Winter draußen verbringen. Man tut ihnen damit also keinen gefallen, da lieber wenig beachtet im Arbeitszimmer als in der nasskalten Witterung.


    @ Elli: Wie fit ist denn die Oma? Wenn ich jetzt an meine eigene Mutter denke, dann könnte die schon seit ein paar Jahren nicht mehr so einfach Meerschweinchen einfangen, in eine Transportbox setzen und durchs Haus tragen. Dabei ist die erst 70, aber das erfordert eben doch eine gewisse Fitness. Bei Unbekannten menschen kommen die ja nicht freiwillig her. Ich befürchte daher, dass es vor allem daran scheitert, die Tiere rein und raus zu bringen. Erst recht, wenn es schnell gehen muss weil Oma noch einkaufen gehen will, und die Schweinchen da selbstverständlich nicht alleine draußen bleiben dürfen, wenn das Gehege nicht richtig gesichert ist. Meeris fangen erfordert ja tiefes runter bücken und schnelles zugreifen, sich schnell rumdrehen, das ist ja schon für einen normalen Erwachsenen anstrengend, aber für Senioren wird es echt schwierig.


    Die meisten unterirdischen Absicherungen sieht man ja nicht, weil Gitter eingegraben oder Gartenplatten außen rum verlegt sind. Und man sieht auch nicht, wie gut das ganze Gestell im Boden verankert ist. Und nachdem man meistens nicht weiß, was sich wirklich an Raubtieren rumtreibt, muss man eben davon ausgehen, dass es Raubtiere gibt. Mir hat Jahrelang ein Marder jede Nacht vor die Haustür geschissen, und ich habe den auch oft genug am hellichten Tag gesehen, um nicht so recht an Nachtaktivität zu glauben. Insbesondere zu den Zeiten, wo die meisten Menschen nicht draußen sind - 11 Uhr vormittags an einem Wochentag zum Beispiel sind die Straßen so gut wie leer. Die Hausfrauen kochen, die Leute die Arbeiten sind in der Arbeit, da sind viele Raubtiere unterwegs. Oder Sonntag abend um 21 Uhr - da gucken die meisten leute Tatort, auch wenn es noch hell ist wissen viele heimische Wildtiere, dass da selten Menschen auf der Straße oder im Garten sind.


    @ Mulle: Der Stall wird genauso kalt wie draußen, wenn es da eine Fläche aus Gitter gibt. Auch mit einer Glasscheibe drüber wird es nicht wärmer, da bräuchte man schon Isolierglas. Daher ist die ganze Isolation total für die Katz. Am Ende ist das Teil eben bei Frost nicht nutzbar für die Tiere, und sie würden dann nur in der isolierten Mini-Box sitzen, ggf. Wochenlang 23 Stunden am Tag. Das ist dann auch nichts tolles, wenn sie nur nen kurzen Rundgang machen können, weil es zu kalt ist. Da kommt es jetzt vor allem auf das Klima bei Dir an - wenn nur in einigen wenigen Nächten im Winter Temperaturen unter Minus 5 GRad zu erwarten sind, und es tagsüber fast immer Plusgrade hat, dann kann man damit leben. Wenn es aber auch mal 2 Wochen am Stück gar nicht über Null Grad geht, dann ist das einfach nichts.

    Aufgasungen können schon sehr sehr ernst werden - besonders, wenn man von ein paar wenigen Halmen auf eine Risen Tüte voll oder eben die Menge die sie in 5 Stunden abgrasen können wechselt. Es sind schon viele Meerschweinchen an Aufgasungen gestorben.


    Fängt man im Frühjahr mit Gras an, bekommt man anfangs ja selber nur zwei Hand voll aber halt noch keine 2 Kilo am Tag, und genau da liegt die große Gefahr, wenn man Tiere die es nicht gewöhnt sind sofort raus auf die Wiese setzt. Die können annähernd ihr eigenes Körpergewiht an Gras fressen, und darauf müssen sie langsam vorbereitet werden.

    Das ist gar kein Problem. Kühlakkus falls es sehr heiß ist im Zug, außerdem Gurke als Wasserversorgung, dann passt das.

    Saugen denn die Kleinen bei ihr? Setz die auf jeden Fall täglich auf die Waage, die ersten 2 Tage knnen sie wenige Gramm abnehmen, danach sollte es jeden Tag hoch gehen mit dem Gewicht.


    Der Milcheinschuss kann auch mal einen Tag dauern, aber wichtig ist dass die Kleinen überhaupt saugen dürfen, ohne Saugen keine Milch.